Kirchenwahl.- Propaganda der „Deutschen Christen“ in Berlin Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1985-0109-502 Lizenz: CC-BY-SA 3.0
In mehr als einem Dutzend evangelischer Kirchen hängen noch Adolf Hitler gewidmete Glocken. Über den Umgang mit ihnen gibt es Streit.
In wie vielen deutschen Städten und Gemeinden Hitlerglocken die Zeit ansagen oder gläubige Christen zum Gottesdienst rufen, weiß niemand. Aber die Überbleibsel der engen Verbindung von Teilen der evangelischen Kirche zum Nationalsozialismus hängen immer noch in Kirchtürmen. Es erscheint fast so, als ob der Bund zwischen den Deutschen Christen, einer völkischen Strömung innerhalb der evangelischen Kirche, und den Nazis bis in die heutige Zeit bestand hat, obwohl alle, die diese Verbindung einst schlossen, längst tot sind.
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Nach dem jüngsten Länderspiel der DFB-Elf am Mittwoch gegen die Auswahl Serbiens war das Sportliche schnell abgehakt. Dass das Testspiel mit 1:1 endete, beschäftigte die Nation nicht lange. Stattdessen wurde über einen üblen Vorfall auf der Tribüne diskutiert.
Nach mehreren rassistischen Äußerungen gegen die Nationalspieler Leroy Sane und Ilkay Gündogan, drehten sich die Debatten im Lande ab Donnerstag in erster Linie um die Problematik der offensichtlich fehlenden Zivilcourage im Lande, nachdem niemand von den Anwesenden die paar Störenfriede in Wolfsburg entsprechend zurechtgewiesen oder gar gestoppt hatte.
Jetzt folgte eine bemerkenswerte Reaktion aus dem Kreise der Deutschen Mannschaft. Der Ex-Schalker Leon Goretzka, seit Sommer bekanntlich in Diensten des FC Bayern München, gab ein vielbeachtetes Statement heraus.
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Als alle lokalen Medien informiert wurden, dass der Düsseldorf „Kita-Imam“ auf seiner Facebook-Seite Inhalte von Hasspredigern und antisemitische Karikaturen geteilt hat, wurde das nur von einem konservativen Regionalportal aufgegriffen. Alle anderen Medien schwiegen dazu. Der Imam reagierte, indem er die Überbringerin der Nachricht als „AfD-Gutachterin“ diffamierte – eine nachweislich falsche Darstellung. Ein lokal bekannter Polizist markierte das trotzdem mit „Gefällt mir“. Eine kritische Betrachtung fragwürdiger Strukturen in der Landeshauptstadt.
Sigrid Herrmann-Marschall
Träger der Kindertagesstätte in der Steubenstraße in Düsseldorf-Reisholz ist die Diakonie. Dort wird nach eigenen Angaben ein religionspädagogisches Konzept umgesetzt. Am 8. März wurde medienwirksam berichtet, dass nunmehr auch ein Imam darin eingebunden werden soll. Die Diakonie schrieb dazu: „Ein evangelisch-muslimisches Kita-Projekt in Düsseldorf soll Toleranz und gutes Miteinander der Religionen fördern. In der evangelischen Kita Steubenstraße im Stadtteil Reisholz kommt neben dem zuständigen Diakoniepfarrer Thorsten Nolting in Zukunft auch ein Imam regelmäßig zu Besuch. Das religionspädagogische Modellprojekt ist eine Kooperation der Diakonie Düsseldorf mit dem Kreis der Düsseldorfer Muslime (KDDM).“
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Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018
Die Intendantin der Ruhrtriennale Stefanie Carp ließ letztes Jahr schon von sich hören. Damals lud sie Künstler ein, die den antisemitischen BDS unterstützten. Was sie nun in einem Interview mit dem WDR äußerte, setzt den Ekel, den sie hofierte, gelassen fort. Im weiteren Verlauf einige Anmerkungen zu den Aussagen, die sie lieber für sich behalten hätte. Das gesamte Interview lässt sich im Netz finden . Von unserem Gastautor Ioannis Dimopulos.
Fundament der Problematik, die in der Person Stefanie Carp artikuliert wird, ist eine verkürzte und im postmodernen Diskurs ertränkte These: Es gäbe nicht mehr viele Länder in Europa „die
„Antisemitismus heute“ ist Thema und Titel eines Vortrags am Donnerstag, 21. März, 18.30 Uhr in der Rotunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte: Professor Samuel Salzborn spricht über die Ausweitung und Radikalisierung von Antisemitismus seit den islamistischen Terroranschlägen von 9/11, die der Referent jenseits alter Abgrenzungen zwischen den politischen Spektren wahrnimmt. Seine These: Antisemitismus ist zur globalen Integrationsideologie von Islamisten, Neonazis, Globalisierungsfeinden und Antiimperialisten geworden und richtet sich gegen das Hauptfeindbild Israel. Samuel Salzborn analysiert diese Entwicklung, ihre historischen und theoretischen Hintergründe und die wesentlichen Entwicklungen im aktuellen Antisemitismus.
Prof. Dr. Samuel Salzborn ist Gastprofessor am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Kürzlich erschien sein Buch „Globaler Antisemitismus. Eine Spurensuche in den Abgründen der Moderne.“
„Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz“ ist eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts Frankfurt. Für die Präsentation kooperieren das MKK und die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., der Auslandsgesellschaft.de e.V. und der VHS Dortmund. Ausstellung und Begleitprogramm werden gefördert von Borussia Dortmund und Evonik.
NRW: „Bio-Kapitalismus“ – Verdi beklagt Bedingungen in Bio-Läden…WAZ NRW: Jugendamt vernachlässigte Hinweise auf Pädophilie…Welt NRW: Schwarz-Gelb vergab viele Gutachten ohne Ausschreibung…RP Online NRW: Besitz von Kinderpornografie – Polizist suspendiert…Spiegel NRW: Mit 16 alt genug zum Wählen…RP Online NRW: Beamte sollen mehr Geld bekommen…RP Online Debatte: Deutsche Rücksichtslosigkeit, die Trump zur Ehre gereicht…Welt Debatte: Die SPD auf der Suche nach der Dachlatte…FAZ Debatte: Der VW-Chef setzt alles auf eine Karte…Handelsblatt Debatte: Das Problem ausbürgern…Jungle World Debatte: Es droht eine automatische Erhöhung des Rundfunkbeitrags…Welt Debatte: Niall Ferguson über die Kultur an Unis…NZZ Debatte: Die lange Liste globaler Gefahrenherde…FAZ Bochum: Stadt bastelt an Verkehrs-Konzept für den Osten…WAZ Bochum: Film über die Erziehung zu Gotteskriegern…Bo Alternativ Dortmund: Arbeit gibt es auch in Bulgarien…Ruhr Nachrichten Dortmund: Polizei kontrolliert Cafés und Wettbüros von Clans…WAZ Duisburg: Rheinwiesen sind überflutet…RP Online Duisburg: Kollegschüler lernen schrauben an Harley-Davidson…WAZ Duisburg: Hipster im Blick – Neuer Werbering betont Marxlohs Stärken…WAZ Essen: Der Zeitplan für den Radschnellweg RS1 wackelt…WAZ Essen: Gehaltsaffäre der Ruhrbahn – Betriebsrat darf nicht mitreden…WAZ Essen: AfD-Wahlkampf – Staatsanwalt nimmt Ermittlungen auf…Bild
Gestern nahm die SPD an einer Veranstaltung zum Equal-Pay-Day in Berlin Teil. Auf Twitter wurden kurze Statements von Abgeordneten gepostet. Einer von ihnen war Soenke Rix, der Sprecher der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Bundestagsfraktion. Was er sagte zeigt, was in der SPD falsch läuft, warum diese Partei bei den Umfragen wieder bei