Erdogan in Köln: Protest gegen den Betteldiktator vom Bosporus

Kurdische Demonstration gegen Erdogans Krieg im Januar in Köln

Am Wochenende besucht der  türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Deutschland. Es ist ein Staatsbesuch in einem Land, das Erdogan im vergangenen Jahr noch als faschistisch bezeichnet hat. Erdogan hat Deutsche als Geiseln genommen, zur Zeit sitzt immer noch ein halbes Dutzend in seinen Gefängnissen. Er massakriert die Kurden, unterstützt islamistische  Terrorbanden, verfolgt die Opposition und nimmt das Land aus. Erdogan ist Staatsmann und Gangster  – und er kommt als Bettler. Die türkische Wirtschaft bricht zusammen, Erdogan braucht dringend Hilfe. denn für ihn und seine Familie geht es um alles: Ein Regimewechsel würde für ihn Tod, Flucht oder Gefängnis bedeuten.

Die Kanzlerin und zahlreiche Oppositionspolitiker werden am Bankett mit ihm nicht teilnehmen

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Der Ruhrpilot

Hambacher Forst


NRW: 
Fanatiker im Phantasialand…FAZ
NRW: Wirtschaft hinkt beim Wachstum hinterher…AN
NRW: Räumung im Hambacher Forst geht weiter…WN
NRW: Das sagt der Wirtschaftsminister zur Braunkohle…General-Anzeiger
Debatte: Ist Deutschlands Demokratie in Gefahr?…Welt
Debatte: Alles Faschos außer Mutti…Jungle World
Debatte: Trauerspiel für eine bürgerliche Partei…Welt
Debatte: Der Reigen der Reue…FAZ
Debatte: Rechtspopulismus – Es begann nicht auf der Straße…Zeit
Debatte: 
Die Mutter aller Probleme…Cicero
Debatte: Es ist jetzt die Zeit, mit Erdogan Klartext zu reden…NZZ
Ruhrgebiet: EU billigt Kraftwerk in Herne…Süddeutsche
Ruhrgebiet: Emscher-Abwasserkanal in Betrieb genommen…RP Online
Bochum: 100 Kinder haben noch keinen Kita-Platz…WAZ
Bochum: Internes über die Identitäre Bewegung…Bo Alternativ
Bochum: Infos zur Antifa-Demo in Hamm…Bo Alternativ
Dortmund: Antisemitische Parolen eventuell Meinungsfreiheit…WAZ
Dortmund: Bildung gegen Populismus…Nordstadtblogger
Duisburg: Lehmbruck-Museum wird zu einem gigantischen Buch…WAZ
Essen: Junge Essenerin beklagt Respektlosigkeit arabischer Männer…WAZ
Essen: Aktivisten legen Internetseite von RWE lahm….WAZ

Der Ruhrpilot


Dortmund: 
Innenminister Reul nennt Nazi-Aufmärsche unerträglich…RP Online
Dortmund: Neonazi-Aufmärsche – SPD-Brandbrief an Innenminister…WAZ
Dortmund: Toleranz hat Grenzen…taz
NRW: Tausende demonstrieren im Hambacher Forst…FAZ
NRW: Hambacher Forst – Fäkalien Angriffe auf Polizisten…Bild
NRW: Das Klima wird nicht im Hambacher Forst gerettet…NRZ
NRW: Der „Fall Maaßen“ und der Schaden für SPD und CDU…WR
NRW: Krisen im Ausland belasten Konzerne…General Anzeiger
Debatte: Eine Lösung, die alle Beteiligten schlecht aussehen lässt…Welt
Debatte: „Dieses Postengeschacher versteht kein Mensch“…FAZ
Debatte: Seehofer – Der Vater aller Probleme…Post von Horn
Debatte: Schäuble sendet ein falsches Signal an Migrationswillige…Welt
Debatte: Opposition boykottiert Staatsbankett für Erdogan…FAZ
Debatte: „Die Kosmopoliten müssen ihre kulturelle Arroganz ablegen“…Novo
Debatte: Dahoam im politischen Disneyland…Cicero
Debatte: Philosophieren im Wohnzimmer…NZZ
Ruhrgebiet: Wie die Region für den Erhalt von Siedlungen kämpft…NRZ
Bochum: Großer Ansturm auf die Premierenkarten im Schauspielhaus…WAZ
Dortmund: „Digital-Campus“ könnte 5.000 Arbeitsplätze schaffen…Nordstadtblogger 
Duisburg: Streit um „The Curve“ – Einigung mit Investoren ist in Sicht…WAZ
Essen: AfD-Frontmann Guido Reil kandidiert fürs Europa-Parlament…WAZ

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Die Grüne Erde ist eine Braunschweiger Scheibe


Die Grünen aus Braunschweig sind nun führend im poststrukturalistischen Quatsch des Narrativs angekommen. Es gibt keinen Universalismus mehr, an dem sich alles menschliche Handeln zu orientieren hat, sondern eine individuelle Wahrheit, die wichtiger ist. Es schreibt Anja Stanitzek.

Eigentlich ist dieser Thread nur Medienkritik. Die Grünen teilten einen Artikel der taz, in dem es um Glyphosat und seine Risiken geht. Darauf schrieb ein User, dass der Artikel einseitig sei, da eben kein Agrarexperte zu Wort komme. Es wird sich darüber gestritten was unabhängig sei und ob es einen Unterschied zwischen Politik und Wissenschaftsmeinung gäbe. Und wie es möglich werde, Wissenschaftsmeinung mehrheitsfähig zu machen.
Durch blanken Populismus sicherlich nicht. Denn das bringt bestenfalls Stimmen von Leuten, die nicht selbstständig denken wollen.

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Demo #hambibleibt in Dortmund: Sind die alle dumm oder ist das Mode?

Kultur: Zwei Menschen mit einem Radlader schaffen Platz für Neues

Mit ein paar Bäumen machen erfahrene Ingenieure und Forstarbeiter kurzen Prozess. Das Verändern der Landschaft gehört zu den ältesten Formen menschlicher Kultur. Maschinen helfen uns dabei. Wie das geht, das könnten die Protestierenden im Hambacher Forst von den Landwirten in der Umgebung erfahren. Ein Blick auf Google-Maps zeigt, wie der Mensch in dieser Region seit jeher Flächen einhegte und nutzbar machte. Dort sieht man auch, weshalb der Hambacher Forst nur ein Symbol ist: Er ist ziemlich klein. Die von RWE seit Ende der 80iger Jahre rekultivierte Fläche ist mehr als doppelt so groß. Nach Ende der Braunkohleförderung wird der Hambacher Wald größer sein als davor. Dazu wird es einen riesigen See geben.

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Der Ruhrpilot

DITIB Moschee in Köln Foto: Raimond Spekking, © , CC BY-SA 4.0


NRW: 
Ditib gerät ins Visier der Sicherheitsbehörden…KStA
NRW: „Willi, Du wirst uns fehlen!“…Welt
NRW: Hambacher – Forst Polizei stellt Bedingungen für Waldspaziergang…KStA
NRW: „Maaßen darf kein Spitzenamt bekleiden“…RP Online
NRW: „Wir reden bei Migration über Zahlen, nicht über Menschen“…Welt
Debatte: Der SPD bleibt nur die Notbremse im Falle Maaßen…FAZ
Debatte: Irre, aber nötig…Zeit
Debatte: Am Ende der Gewissheiten…Zeit
Debatte: „Die Clans fanden sich gut porträtiert“…Welt
Debatte: Das organisierte Erbrechen…FAZ
Debatte: Schluss mit der Kunst im öffentlichen Raum…Welt
Debatte: Treffen sich zwei Männer…Jungle World
Bochum: Schauspielhaus wurde vor 65 Jahren eröffnet…WAZ
Bochum: Viele Fachkräfte gehen bald in Rente…WAZ
Dortmund: „Mein Leben ist ein Hannibal-Albtraum!“…Bild
Dortmund: Mit der „Nachtfrequenz18“ wird die Nacht zum Tag…RN
Dortmund: „Pocketpark“ statt Schandfleck…Nordstadtblogger
Duisburg: Neue Chefs alleine reichen nicht aus…WAZ

#Hambi: Fickt euch doch einfach!

Wir sind nicht mit dem einverstanden, was ihr da so macht zum Thema #Hambi. (Symbolfoto; Quelle: Gigi Ibrahim/ Flickr/ CC BY 2.0)

Hambi hin, günstiger Strom her – es ist inzwischen total egal, auf welcher Seite man steht. Wir sind da auch geteilter Meinung: Vanessa ist für den Erhalt des Forstes, und Sebastian für die finale Abholzung. Aber so richtig brennen wir beide da nicht: Hambi ist nicht unser Thema. Wir waren nicht vor Ort. Wir haben nicht demonstriert, nicht dafür, nicht dagegen. Jetzt schreiben wir doch was. Nichts Langes und Ausgearbeitetes, sondern einen kurzen Zwischenruf – von Vanessa Stracke und Sebastian Bartoschek, weil wir das Kotzen kriegen.

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Das Ruhrgebiet ist Weltmarktführer bei der Herstellung heißer Luft

So wirbt das Ruhrgebiet – für was genau, erschließt sich auch dem geneigten Leser nicht.

In einer Region zu leben, die in irgendwas Weltmarktführer ist, hat sicher viele Vorteile. Im Silicon Valley gibt es viele gut bezahlte Jobs, in Finanzzentren wie Zürich, London oder Frankfurt auch. In Seoul geht es den Menschen gut, in der chinesischen Provinz Guangdong wenigstens immer besser.

Aber die Vorteile die es hat, in einerRegion zu leben, die sich selbst als „Weltmarktführer des Wandels“ beschreibt, sind schnell aufgezählt: Günstige Mieten, Wohnungen sind nicht teuer und natürlich auch: Es gibt reichlich Wohnungen.

Wer aus einem Wandel ohne  Ziel und  großen Erfolg sein Selbstbewusstsein zielt, will nicht in den Wettbewerb mit anderen Regionen treten und sie auf de Plätze verweisen, der zeigt, dass es ihm nur um das Abziehen von Fördermitteln geht – oder man einfach nicht weiß was man sagt, weil man glaubt, es ist sowieso vollkommen egal, denn es geht sowieso nur um heiße Luft.

Der Ruhrpilot

Recep Tayyip Erdogan Foto: Glenn Fawcett Lizenz: Gemeinfrei


NRW: 
Demos gegen Erdogans Köln-Besuch geplant…KStA
NRW: Weil die Polizei überlastet ist, drohen Spielausfälle…Welt
NRW: Zahl der Straftaten mit nordafrikanischen Verdächtigen gesunken…RP Online
NRW: Mit Fäkalien beworfen – Polizisten brechen Hambach-Einsatz ab…WAZ
NRW: Rechtsextreme ziehen durch Mönchengladbach…Zeit
Debatte: Die ignorante Verachtung gegenüber den Volksparteien…Welt
Debatte: Morsche Knochen, bloße Nerven…FAZ
Debatte: Die Krise der Sozialdemokratie…NZZ
Debatte: Was der Wohngipfel gebracht hat…FAZ
Debatte: Abermilliarden für die nächste Scheußlichkeitslawine…Welt
Debatte: Zehn Jahre nach dem Crash…Novo
Debatte: Fossilien unter Druck…Jungle World
Ruhrgebiet: Der Emscherkanal geht endlich ans Netz…WAZ
Ruhrgebiet: Schicht im Schacht…NW
Bochum: Mehr Offenheit muss auch in Bochum sein…WAZ
Bochum: Schreiben im Exil – heute und damals…Bo Alternativ
Dortmund: Razzia mit Reul!…Bild
Dortmund: SPD fordert im Fall Maaßen andere Entscheidung oder Koalitionsbruch…RN
Duisburg: Mitarbeiter öfter krank – Über 140.000 Fehltage bei der Stadt…WAZ
Essen: Es muss mehr Geld in Erhalt von Bausubstanz fließen…WAZ

Der kalte Bürgerkrieg

Wie den Kapitalismus vor sich selbst schützen? (Foto:
David Shankbone/ Flickr/ CC BY 2.0)

Noch vor wenigen Jahren führten wir einen gesellschaftlichen Diskurs. Heute haben wir zwei davon, so gut wie hermetisch getrennt voneinander, weil der erste die gemeinsame Wurzel verdrängt hat. Und während der eine sich fragt, was zur Hölle da gerade passiert, diskutiert der andere bereits die Inneneinrichtung dieser Hölle als ihre persönliche Interpretation von „Schöner Wohnen“. Denn die Kriegserklärung, die dieser zweite Diskurs dem ersten geschickt hat, will der offenbar nicht begreifen. Und wenn das so bleibt, dann wird diese Hölle sehr bald ausbrechen.  Ein Gastbeitrag von Wolfgang Walk.

Und um das direkt von Anfang an klar zu machen: Nein, dieser zweite Diskurs ist kein legitimer, kein auf anerkannten oder anerkennbaren Rechtsgrundsätzen basierender. Er leugnet Fakten und jedes Feld der Wissenschaft einschließlich der Physik. Er kümmert sich nicht darum, dass seine Zielsetzung bereits einmal und vor gar nicht so langer Zeit zu einem beispiellosen, industriell geplanten Massenmord geführt hat. Er speist sich nicht aus Analyse, sondern aus Wut. Diese Wut ist übrigens legitim, die aus ihr gezogenen Schlussfolgerungen sind es nicht, und es existiert exakt genauso wenig eine legitime Grundlage, diese Schlussfolgerungen umzusetzen, wie die Südstaaten eine hatten, die Sklaverei fortzusetzen. Denn Sklaverei eines erheblichen Teils der Weltbevölkerung (nämlich im Zweifelsfall jedes Menschen, der nicht der eigenen Blutlinie zugerechnet wird) ist das Ziel dieses zweiten Diskurses.

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