Grieger-Langer beeindruckt Ruhrbarone nicht

Kennt sich selbst mit Ethikverletzungen gut aus, doziert vielleicht deswegen darüber: Suzanne Grieger-Langer (Foto: Screenshot eines Vortrages)

In eigener Sache:

Letzten Freitag wurde Suzanne Grieger-Langer, selbstbezeichnete Kämpferin gegen (andere) Blender, vor dem Landgericht Bielefeld auch der letzte Zauber genommen. Ihr Versuch, einer Autorin mehrerer Enthüllungsgeschichten zu Grieger-Langers „Lebenslauf“ den Mund zu verbieten, scheiterte kläglich.

Bereits vor einigen Wochen war Grieger-Langer an uns Ruhrbarone herangetreten und hatte die Abgabe einer Unterlassungserklärung gefordert. Da wir jedoch keine Substanz im Schriftsatz sahen, zudem ja die Fußball-WM lief, und das Wetter einfach auch mal echt gut war, hatten wir Besseres zu tun, als zu unterschreiben.

Wir haben dann nie wieder etwas von Grieger-Langers Rechtsbeistand gehört. Auch nach dem Auslaufen der gesetzten Frist. Wir denken nicht, dass sich daran etwas ändern wird.

Antisemitismus in NRW: Sowas kommt von sowas

Antisemitisches Plakat auf einer Gaza-Demonstration in Dortmund


NRW ist großartig, wenn es um die verbale Verurteilung von Antisemitismus geht. Nur weil den schönen Worten keine Taten folgen, greift der Antisemitismus immer mehr um sich.

Am Freitag wurde ein 17jähriger Jude in der Düsseldorfer Altstadt beleidigt und angegriffen, am Mittwoch ein jüdischer Professor in Bonn angegriffen und später von der Polizei geschlagen. Die Täter in beiden Fällen waren Muslime.  Aber das ist nicht zwingend nötig: In Dortmund demonstrieren Nazis regelmäßig gegen das Shoah-Gedenken und für die

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Der Ruhrpilot

Alexander Graf Lambsdorff Foto: J.-H. Janßen Lizenz: CC BY-SA 3.0


Bochum:
 „Ich glaube nicht, dass Sami A. in Tunesien gefoltert wird“…Welt
NRW: 
Der Wolf wird sesshaft…General Anzeiger
NRW: Zahl der Wohnungseinbrüche erneut stark gesunken…RP Online
NRW: Intendantin sieht bei sich keine Schuld…FAZ
Debatte: „Rettung verpflichtet nicht, Menschen einwandern zu lassen“…DLF
Debatte: Nationalsoziale Alternative…FAZ
Debatte: Gitarren und Groupthink…Novo
Debatte: Warum ein Islamhasser zu Gast bei Linken ist…Welt
Debatte: Die neue Schamlosigkeit zerstört die Fundamente unserer Freiheit…NZZ
Debatte: No war but class war…Jungle World
Ruhrgebiet: Über 1000 Menschen demonstrieren für Seenotrettung…WAZ
Bochum: Streit um Abschiebung von Gefährder Sami A. geht weiter…FAZ
Bochum: Tunesischer Anwalt von Sami A. spricht von „unglaublichem Skandal“…Welt
Bochum: 50 Jahre Hustadt…WAZ
Dortmund: Neun Festnahmen nach Schlägerei in der Nordstadt…WAZ
Duisburg: „Volksverräter“ nach Henrik Ibsen…WAZ
Essen: „Razzien gegen die Clans wirken“…WAZ
Essen: CDU auf Tuchfühlung mit dem ,Radaubruder’ Jens Spahn…WAZ

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Der Ruhrpilot

Tunesiens Hauptstadt Tunis


Bochum: 
Tunesien will abgeschobenen Gefährder nicht zurückschicken…Zeit
NRW: 
Britische Streitkräfte bleiben auch nach 2020…NRZ 
NRW: Jüdischer Professor wirft Polizei „Lügen“ vor…FAZ
NRW: SPD-Politiker stellt Strafanzeige wegen Sami A….FAZ
NRW: Intrigen ruinieren das berühmteste Tanztheater…Welt
Debatte: Seenotrettung – Oder soll man es lassen?…Zeit
Debatte: BDS Founder Confirms Movement Is About Ending Irsael…Algemeiner
Debatte: 
Gerechtigkeit ist nur ein Gefühl, es gilt das Recht…Welt
Debatte: Why identity politics benefits the right…The Guardian
Debatte: Moralischer Neokolonialismus der Entwicklungshelfer…Welt
Debatte: „Die Deutschen als Schutzmacht des Islam“…Jungle World
Debatte: Es gibt keinen deutschen Islam…Cicero
Debatte: Die Wohlwollenden und ihre Knechte…NZZ
Debatte: Wer rettet unsere Privatsphäre?…NZZ
Debatte: Was treibt Seehofer an?…FAZ
Bochum: IT-Spezialist Hegla-Hanic will kräftig wachsen…WAZ
Dortmund: 10.000 Euro für neue Licht- und Soundanlage…Nordtstadtblogger
Duisburg: Beach-Party im Strandbad Wedau…WAZ
Essen: Noch mehr Werden muss ans Wasser…WAZ

Der Ruhrpilot

Das Gebäude des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen Foto: JordiCuber Lizenz: CC BY-SA 4.0start


Bochum: 
Dass Deutschland Sami A. zurückholen muss, ist absurd…Welt
Bochum: Kommt der Terrorist zurück nach Deutschland?…Bild
Bochum: Ex-Leibwächter Bin Ladens muss zurückgeholt werden…Tagesspiegel
NRW: Hochschulgesetz – Proteste gegen Pläne der Landesregierung…Unicum
Debatte: Das vergiftete Land…Welt
Debatte: Das Sagbare und das Unsäglich…FAZ
Debatte: Wem helfen die Retter im Mittelmeer?…NZZ
Debatte: Warum ein Staat nicht empathisch sein darf…Cicero
Debatte: Die Zahlen des Patriarchalen…Jungle World
Ruhrgebiet: Spät, später, Krupp-Stiftung…Welt
Ruhrgebiet: Ruhrtriennale-Chefin Stefanie Carp unter Beobachtung…WR
Bochum: Bochum Total 2018 – Das ist das Line-Up im Bermudadreieck…WAZ
Essen: Stadttöchter – Hemmungslose Überversorgung mit System…WAZ
Essen: Wirtschaft gräbt den Masterplan Industrie wieder aus…WAZ

Westfleisch: Wenn zwei Städte das Gleiche tun, dann ist das offenbar noch lange nicht dasselbe

In Erkenschwick gerne gesehen: Schweine. Foto: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Dass, wenn zwei Menschen das scheinbar Gleiche tun, das häufig in der Bewertung noch lange nicht dasselbe ist, das kennt man ja aus dem Privatleben. Diese Erkenntnis lässt sich jedoch auch problemlos auf andere Bereiche des Lebens übertragen. Selbst für ganze Städte trifft das manchmal zu, wie sich in dieser Woche im Kreis Recklinghausen einmal mehr eindrucksvoll beobachten ließ.

Die Stadt Datteln ist seit Jahren schon als grundsätzlich sehr wirtschaftsfreundlich bekannt. Das umstrittene Kraftwerk ‚Datteln 4‘ und auch der seit langem schon dort geplante ’newPark‘ sind Projekte, die in der Vergangenheit extrem von der Zustimmung der örtlichen Stadtverwaltung und Politik profitiert haben und das bis heute tun. Ansonsten wäre beide Pläne wohl längst schon begraben worden.

All der vorgebrachten Bedenken von Umweltschützern und der Nachbarstädte zum Trotz, die Stadt Datteln will beide Vorhaben offensichtlich auf ‚Biegen und Brechen‘ realisiert sehen, nimmt dafür auf der anderen Seite etliche offensichtliche Nachteile für die eigenen Bürger locker mit in Kauf.

Verkehrsbelastung, Lärm, Emissionen. Alles ist in diesen Fällen hinnehmbar, da es sich ja um Bauvorhaben handelt, die am Ende der eigenen Stadtkasse zu Gute kommen sollen.

Als nicht ganz so großzügig und tolerant stellte sich die örtliche Politik in Datteln zuletzt plötzlich dar, als es um ein ebenso umstrittenes Vorhaben in der Nachbarstadt Oer-Erkenschwick ging. Einstimmig hat der Dattelner Stadtrat am Mittwoch nämlich zugestimmt, gegen die vom Kreis Recklinghausen kürzlich erteile Genehmigung der angedachten ‚Westfleisch‘-Erweiterung in der Nachbarstadt rechtliche Schritte einzuleiten, zunächst einmal deren Erfolgsaussichten prüfen zu lassen.

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Ein Prosit auf Jean-Claude Juncker

Jean-Claude Juncker Foto: EU2016 SK – DOORSTEP_BRATISLAVA SUMMIT 16 SEPTEMBER 2016 Lizenz: Gemeinfrei


Rechte Hetzseiten zerreissen sich das Maul über eine Szene, die angeblich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker dabei zeigt, wie er angetrunken an einer Treppe scheitert. Wir sollten uns Sorgen machen, wenn ein Schwips zum Skandal wird.  

Ich habe keine Ahnung,  ob  EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ein Rückenproblem hat oder ob gestern leicht angetrunken an einer Treppe scheiterte.  Die Ablehnung des Rausches gehört zu den verbindenden Merkmalen autoritären Denkens. Rechte, Islamisten und Grüne propagieren ein puritanisches Menschenbild und von dem gehen deutlich mehr Gefahren aus als von ein paar Gläsern Gin, Bier oder Wein. Wir sollten uns freuen, Politiker zu haben, die wissen wie man genießt und sich nicht penibel dem verbiesterten puritanischen Zeitgeist unterordnen. Die Präsidenten Erdogan, Rouhani und Putin verschmähen Alkohol, geißeln den Exzess und gehören zu den zur Zeit größten Verbrechern mit politischer Macht. Sie träumen von Gesellschaften, in denen die Menschen nüchtern ihren Befehlen folgen. Die Träume des Rausches, das unbedachte Wort, das Gefühl des Aufruhrs,  die sich Bahn brechende Wut, das alles wollen sie unterdrücken. Wer gegen den Rausch ist, den Exzess verbieten will, ist gegen die Freiheit der Menschen. Vor dem, der schon am hellen Tag leicht schwankt, müssen wir uns nicht fürchten.

Heute Abend beginnt das Wochenende. Prost!

 

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Der Ruhrpilot

Kippa Foto: Jonn Leffmann Lizenz: CC BY 3.0


NRW: 
Jüdischer Professor antisemitisch beleidigt – Polizei schlägt ihn…Welt
NRW: Polizei hält Opfer eines antisemitischen Übergriffs für den Täter…FAZ
NRW: Innenminister Reul entschuldigt sich für Fehler der Polizei…WA
NRW: Dieser Mann griff den jüdischen Professor an…Bild
NRW: 
Warum sich Laschet  bei Thyssen-Krupp einmischt…Handelsblatt
NRW: Polizei soll ab Oktober Elektroschock-Pistolen testen…KStA
Debatte: Zustimmung für Rechtspopulisten in Deutschland am geringsten…Welt
Debatte: Er wollte den Krieg, und er bekam ihn…FAZ
Debatte: 
Seehofers 69 Abschiebungen – Wie man zum Mittäter wird…Spiegel
Debatte:
Streit um Zeit-Politikaufmacher über Flüchtlingsrettung…Meedia 
Debatte: Was versteht der Arbeitsminister von unserer Arbeitswelt?…Bild
Debatte: Die Union streitet sich zugrunde…Post von Horn
Debatte: Pepes Gefühlsschwankungen…Jungle World
Debatte: Die Sonnenallergie der Klimaforscher…Novo
Debatte: In Tweetgewittern…Cicero
Debatte: Warum „Versager an der Spitze“ auch noch belohnt werden…Welt
Debatte: Facebook erbt nicht alles…FAZ
Ruhrtriennale: „Es ging um meine Glaubwürdigkeit“…Nachtkritik
Bochum: Ex-Leibwächter von Osama bin Laden abgeschoben!…Bild
Bochum: 
VBW hat in Bochum strategische Bedeutung…WAZ
Dortmund: Rekorder-Club feiert fünften Geburtstag…Nordstadtblogger
Duisburg: The Curve – Blindgängersuche nicht nur nach Bomben…WAZ
Essen: Verwaltungsgericht rüffelt laxe Gehälter-Praxis…WAZ

Ruhrtriennale: Kommt Ministerpräsident Laschet nicht zur Eröffnung?

Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018


Stefanie Carp wird Intendantin der Ruhrtriennale bleiben. Auch eine Ablösung nach der ersten Spielzeit im Herbst gilt als unwahrscheinlich – wenn es zu keinen neuen Zwischenfällen kommt.

Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp hat es geschafft: Sie hat eines der größten Kulturfestivals des Ruhrgebiets  für die antisemitische BDS-Bewegung geöffnet, einen internationalen Skandal ausgelöst, wurde zum Darling der Israelhasser und behält trotzdem ihren Job. Hört man sich in Düsseldorf um, gibt es dafür eine Vielzahl von Gründen:  Vor allem in den Kreisen des Regionalverbandes  Ruhr und der Landtagsfraktionen von CDU und SPD war man zwar nicht damit einverstanden, dass Carp der Öffentlichkeit eine Ausladung der BDS-Band Young Fathers vorspielte und die Band dann erneut einlud. Auch Carps Auftritt vor dem Landtag, bei

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Niema Movassat und die Shoa

Niema Movassat Foto: Presse/Niema Movassat

Am 6. Juli 2018 postete der Linken-Politiker Niema Movassat ein Foto zum Gedenken an die Evian-Konferenz und ihre Folgen, dabei konnte Herr Movassat eine deutsch-europäische Unsitte nicht unterlassen und verglich die damals von der Welt verratenen Juden mit Flüchtlingen und Migranten, welche heute die Mittelmeerroute für ihre Flucht/ Migration nach Europa benutzen. Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani.

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