Bereits vor einigen Wochen war Grieger-Langer an uns Ruhrbarone herangetreten und hatte die Abgabe einer Unterlassungserklärung gefordert. Da wir jedoch keine Substanz im Schriftsatz sahen, zudem ja die Fußball-WM lief, und das Wetter einfach auch mal echt gut war, hatten wir Besseres zu tun, als zu unterschreiben.
Wir haben dann nie wieder etwas von Grieger-Langers Rechtsbeistand gehört. Auch nach dem Auslaufen der gesetzten Frist. Wir denken nicht, dass sich daran etwas ändern wird.
Antisemitisches Plakat auf einer Gaza-Demonstration in Dortmund
NRW ist großartig, wenn es um die verbale Verurteilung von Antisemitismus geht. Nur weil den schönen Worten keine Taten folgen, greift der Antisemitismus immer mehr um sich.
Am Freitag wurde ein 17jähriger Jude in der Düsseldorfer Altstadt beleidigt und angegriffen, am Mittwoch ein jüdischer Professor in Bonn angegriffen und später von der Polizei geschlagen. Die Täter in beiden Fällen waren Muslime. Aber das ist nicht zwingend nötig: In Dortmund demonstrieren Nazis regelmäßig gegen das Shoah-Gedenken und für die
Alexander Graf Lambsdorff Foto: J.-H. Janßen Lizenz: CC BY-SA 3.0
Bochum: „Ich glaube nicht, dass Sami A. in Tunesien gefoltert wird“…Welt
NRW: Der Wolf wird sesshaft…General Anzeiger NRW: Zahl der Wohnungseinbrüche erneut stark gesunken…RP Online NRW: Intendantin sieht bei sich keine Schuld…FAZ Debatte: „Rettung verpflichtet nicht, Menschen einwandern zu lassen“…DLF Debatte: Nationalsoziale Alternative…FAZ Debatte: Gitarren und Groupthink…Novo Debatte: Warum ein Islamhasser zu Gast bei Linken ist…Welt Debatte: Die neue Schamlosigkeit zerstört die Fundamente unserer Freiheit…NZZ Debatte: No war but class war…Jungle World Ruhrgebiet: Über 1000 Menschen demonstrieren für Seenotrettung…WAZ Bochum: Streit um Abschiebung von Gefährder Sami A. geht weiter…FAZ Bochum: Tunesischer Anwalt von Sami A. spricht von „unglaublichem Skandal“…Welt Bochum: 50 Jahre Hustadt…WAZ Dortmund: Neun Festnahmen nach Schlägerei in der Nordstadt…WAZ Duisburg: „Volksverräter“ nach Henrik Ibsen…WAZ Essen: „Razzien gegen die Clans wirken“…WAZ Essen: CDU auf Tuchfühlung mit dem ,Radaubruder’ Jens Spahn…WAZ
Bochum: Tunesien will abgeschobenen Gefährder nicht zurückschicken…Zeit
NRW: Britische Streitkräfte bleiben auch nach 2020…NRZ NRW: Jüdischer Professor wirft Polizei „Lügen“ vor…FAZ NRW: SPD-Politiker stellt Strafanzeige wegen Sami A….FAZ NRW: Intrigen ruinieren das berühmteste Tanztheater…Welt Debatte: Seenotrettung – Oder soll man es lassen?…Zeit Debatte: BDS Founder Confirms Movement Is About Ending Irsael…Algemeiner
Debatte: Gerechtigkeit ist nur ein Gefühl, es gilt das Recht…Welt Debatte: Why identity politics benefits the right…The Guardian Debatte: Moralischer Neokolonialismus der Entwicklungshelfer…Welt Debatte: „Die Deutschen als Schutzmacht des Islam“…Jungle World Debatte: Es gibt keinen deutschen Islam…Cicero Debatte: Die Wohlwollenden und ihre Knechte…NZZ Debatte: Wer rettet unsere Privatsphäre?…NZZ Debatte: Was treibt Seehofer an?…FAZ Bochum: IT-Spezialist Hegla-Hanic will kräftig wachsen…WAZ Dortmund: 10.000 Euro für neue Licht- und Soundanlage…Nordtstadtblogger Duisburg: Beach-Party im Strandbad Wedau…WAZ Essen: Noch mehr Werden muss ans Wasser…WAZ
Das Gebäude des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen Foto: JordiCuber Lizenz: CC BY-SA 4.0start
Bochum: Dass Deutschland Sami A. zurückholen muss, ist absurd…Welt Bochum: Kommt der Terrorist zurück nach Deutschland?…Bild Bochum: Ex-Leibwächter Bin Ladens muss zurückgeholt werden…Tagesspiegel NRW: Hochschulgesetz – Proteste gegen Pläne der Landesregierung…Unicum Debatte: Das vergiftete Land…Welt Debatte: Das Sagbare und das Unsäglich…FAZ Debatte: Wem helfen die Retter im Mittelmeer?…NZZ Debatte: Warum ein Staat nicht empathisch sein darf…Cicero Debatte: Die Zahlen des Patriarchalen…Jungle World Ruhrgebiet: Spät, später, Krupp-Stiftung…Welt Ruhrgebiet: Ruhrtriennale-Chefin Stefanie Carp unter Beobachtung…WR Bochum: Bochum Total 2018 – Das ist das Line-Up im Bermudadreieck…WAZ Essen: Stadttöchter – Hemmungslose Überversorgung mit System…WAZ Essen: Wirtschaft gräbt den Masterplan Industrie wieder aus…WAZ
In Erkenschwick gerne gesehen: Schweine. Foto: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei
Dass, wenn zwei Menschen das scheinbar Gleiche tun, das häufig in der Bewertung noch lange nicht dasselbe ist, das kennt man ja aus dem Privatleben. Diese Erkenntnis lässt sich jedoch auch problemlos auf andere Bereiche des Lebens übertragen. Selbst für ganze Städte trifft das manchmal zu, wie sich in dieser Woche im Kreis Recklinghausen einmal mehr eindrucksvoll beobachten ließ.
Die Stadt Datteln ist seit Jahren schon als grundsätzlich sehr wirtschaftsfreundlich bekannt. Das umstrittene Kraftwerk ‚Datteln 4‘ und auch der seit langem schon dort geplante ’newPark‘ sind Projekte, die in der Vergangenheit extrem von der Zustimmung der örtlichen Stadtverwaltung und Politik profitiert haben und das bis heute tun. Ansonsten wäre beide Pläne wohl längst schon begraben worden.
All der vorgebrachten Bedenken von Umweltschützern und der Nachbarstädte zum Trotz, die Stadt Datteln will beide Vorhaben offensichtlich auf ‚Biegen und Brechen‘ realisiert sehen, nimmt dafür auf der anderen Seite etliche offensichtliche Nachteile für die eigenen Bürger locker mit in Kauf.
Verkehrsbelastung, Lärm, Emissionen. Alles ist in diesen Fällen hinnehmbar, da es sich ja um Bauvorhaben handelt, die am Ende der eigenen Stadtkasse zu Gute kommen sollen.
Als nicht ganz so großzügig und tolerant stellte sich die örtliche Politik in Datteln zuletzt plötzlich dar, als es um ein ebenso umstrittenes Vorhaben in der Nachbarstadt Oer-Erkenschwick ging. Einstimmig hat der Dattelner Stadtrat am Mittwoch nämlich zugestimmt, gegen die vom Kreis Recklinghausen kürzlich erteile Genehmigung der angedachten ‚Westfleisch‘-Erweiterung in der Nachbarstadt rechtliche Schritte einzuleiten, zunächst einmal deren Erfolgsaussichten prüfen zu lassen.
Jean-Claude Juncker Foto: EU2016 SK – DOORSTEP_BRATISLAVA SUMMIT 16 SEPTEMBER 2016 Lizenz: Gemeinfrei
Rechte Hetzseiten zerreissen sich das Maul über eine Szene, die angeblich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker dabei zeigt, wie er angetrunken an einer Treppe scheitert. Wir sollten uns Sorgen machen, wenn ein Schwips zum Skandal wird.
Ich habe keine Ahnung, ob EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ein Rückenproblem hat oder ob gestern leicht angetrunken an einer Treppe scheiterte. Die Ablehnung des Rausches gehört zu den verbindenden Merkmalen autoritären Denkens. Rechte, Islamisten und Grüne propagieren ein puritanisches Menschenbild und von dem gehen deutlich mehr Gefahren aus als von ein paar Gläsern Gin, Bier oder Wein. Wir sollten uns freuen, Politiker zu haben, die wissen wie man genießt und sich nicht penibel dem verbiesterten puritanischen Zeitgeist unterordnen. Die Präsidenten Erdogan, Rouhani und Putin verschmähen Alkohol, geißeln den Exzess und gehören zu den zur Zeit größten Verbrechern mit politischer Macht. Sie träumen von Gesellschaften, in denen die Menschen nüchtern ihren Befehlen folgen. Die Träume des Rausches, das unbedachte Wort, das Gefühl des Aufruhrs, die sich Bahn brechende Wut, das alles wollen sie unterdrücken. Wer gegen den Rausch ist, den Exzess verbieten will, ist gegen die Freiheit der Menschen. Vor dem, der schon am hellen Tag leicht schwankt, müssen wir uns nicht fürchten.
NRW: Jüdischer Professor antisemitisch beleidigt – Polizei schlägt ihn…Welt NRW: Polizei hält Opfer eines antisemitischen Übergriffs für den Täter…FAZ NRW: Innenminister Reul entschuldigt sich für Fehler der Polizei…WA NRW: Dieser Mann griff den jüdischen Professor an…Bild
NRW: Warum sich Laschet bei Thyssen-Krupp einmischt…Handelsblatt NRW: Polizei soll ab Oktober Elektroschock-Pistolen testen…KStA Debatte: Zustimmung für Rechtspopulisten in Deutschland am geringsten…Welt Debatte: Er wollte den Krieg, und er bekam ihn…FAZ
Debatte: Seehofers 69 Abschiebungen – Wie man zum Mittäter wird…Spiegel
Debatte: Streit um Zeit-Politikaufmacher über Flüchtlingsrettung…Meedia Debatte: Was versteht der Arbeitsminister von unserer Arbeitswelt?…Bild Debatte: Die Union streitet sich zugrunde…Post von Horn Debatte: Pepes Gefühlsschwankungen…Jungle World Debatte: Die Sonnenallergie der Klimaforscher…Novo Debatte: In Tweetgewittern…Cicero Debatte: Warum „Versager an der Spitze“ auch noch belohnt werden…Welt Debatte: Facebook erbt nicht alles…FAZ Ruhrtriennale: „Es ging um meine Glaubwürdigkeit“…Nachtkritik Bochum: Ex-Leibwächter von Osama bin Laden abgeschoben!…Bild
Bochum: VBW hat in Bochum strategische Bedeutung…WAZ Dortmund: Rekorder-Club feiert fünften Geburtstag…Nordstadtblogger Duisburg: The Curve – Blindgängersuche nicht nur nach Bomben…WAZ Essen: Verwaltungsgericht rüffelt laxe Gehälter-Praxis…WAZ
Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018
Stefanie Carp wird Intendantin der Ruhrtriennale bleiben. Auch eine Ablösung nach der ersten Spielzeit im Herbst gilt als unwahrscheinlich – wenn es zu keinen neuen Zwischenfällen kommt.
Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp hat es geschafft: Sie hat eines der größten Kulturfestivals des Ruhrgebiets für die antisemitische BDS-Bewegung geöffnet, einen internationalen Skandal ausgelöst, wurde zum Darling der Israelhasser und behält trotzdem ihren Job. Hört man sich in Düsseldorf um, gibt es dafür eine Vielzahl von Gründen: Vor allem in den Kreisen des Regionalverbandes Ruhr und der Landtagsfraktionen von CDU und SPD war man zwar nicht damit einverstanden, dass Carp der Öffentlichkeit eine Ausladung der BDS-Band Young Fathers vorspielte und die Band dann erneut einlud. Auch Carps Auftritt vor dem Landtag, bei
Am 6. Juli 2018 postete der Linken-Politiker Niema Movassat ein Foto zum Gedenken an die Evian-Konferenz und ihre Folgen, dabei konnte Herr Movassat eine deutsch-europäische Unsitte nicht unterlassen und verglich die damals von der Welt verratenen Juden mit Flüchtlingen und Migranten, welche heute die Mittelmeerroute für ihre Flucht/ Migration nach Europa benutzen. Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani.