Eine grüne Chillischote mit Schnurrbart und Sombrero. Das war Piquet, Maskottchen der WM 86 in Mexiko. Den Namen erfuhr ich erst später, eigentlich erst heute, beim Schreiben an diesem Artikel. Aber ich habe seit Piquet jedes Maskottchen einer Fußball-WM gekannt, kein Eröffnungsspiel verpaßt, mich auf jede WM gefreut, selbst die Gruppenspiele geschaut, Trikot an, Flagge irgendwo auch sichtbar gemacht. Dieses Jahr ist erstmal alles anders. Was ist passiert?
Christina Schulze-Föcking Foto: Leila Paul Lizenz: CC-BY-SA-3.0
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Frau mit Burkini an einem Strand in Ägypten Foto: Giorgio Montersino Lizenz: CC BY-SA 2.0
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Das im Rahmen der Ruhrtriennale für den 18. August angekündigte Konzert der Young Fathers in der Turbinenhalle Bochum findet nicht statt. Dieser Entscheidung vorausgegangen war eine Aufforderung der Ruhrtriennale an die Band, sich von der Kampagne „Boycott, Divestment and Sanctions“ (BDS) zu distanzieren. Die Band war nicht bereit einer Aufforderung der Ruhrtriennale-Leitung nachzukommen, und sich von der antisemitischen BDS-Kampagne zu distanzieren. Die Band unterstützte in der Vergangenheit mehrfach die BDS Kampagne. Deren Ziel ist es, Israel wirtschaftlich, kulturell und wissenschaftlich zu isolieren. Im vergangenen Jahr sagten die Young Fathers einen Auftritt auf dem Berliner Pop-Festival ab, weil die israelische Botschaft zu dessen Sponsoren gehörte. Mit einem Reisekostenzuschuss von 500 Euro unterstütze sie den Auftritt israelischer Musiker. Die Young Fathers gehörten auch zu den Gruppen, die Radiohead bedrängten, nicht in Israel aufzutreten. Doch die Band um Sänger Thom Yorke ließ sich nicht beirren und spielte 2017 in Tel Aviv.
Ed Sheeran Foto: Christopher Johnson Lizenz: CC BY-SA 2.0
NRW: Keine Mehrheit für Ed-Sheeran-Konzert in Düsseldorf…RP Online NRW: Holocaust-Leugnerin muss 14 Monate länger in Knast!…Bild NRW: 600 Pädagogen sollen Grundschullehrer entlasten…RP Online NRW: CDU und FDP wollen Schulze Föcking-Ausschuss nicht stoppen…WN NRW: Achteinhalb Jahre Haft für mutmaßlichen IS-Terroristen gefordert…Welt NRW: Flixbus lässt mehr Züge fahren…Wirtschaftswoche Debatte: „Die ganze Partei Geisel der Launen Sigmar Gabriels“…Welt Debatte: Wir sollten unsere Konzerne schützen…Spiegel Debatte: Warum die SPD wirklich gescheitert ist…FAZ Debatte: Warum ich keine Sekunde WM in Russland sehen will…Welt Debatte: „Das ist doch nur eine Frau“…FAZ Debatte: Der Kollaps der Postmoderne…Jungle World Debatte: Soll Deutschland Asylbewerber an der Grenze zurückweisen?…Spiegel Ruhrgebiet: Das «Ruhrepos»-Projekt – Brechts nie realisierte Industrie-Oper…NMZ Ruhrgebiet: Poetische Reise in die Unterwelt…RP Online Bochum: Opel sorgte Anfang der 1960er Jahre für Euphorie…WAZ Bochum: Vier „Shisha-Cafés“ geschlossen…WAZ Dortmund: In mehreren Stadtteilen fiel die Stromversorgung aus…WAZ Dortmund: Hofmärkte in der Nordstadt…Nordstadtblogger Duisburg: CDU befürwortet Casino-Privatisierung…RP Online Duisburg: Museum Küppersmühle zeigt Kounellis’ Werke…Focus Duisburg: Schulausschuss beschließt weitere 31 Bauprojekte…WAZ Duisburg: Fastenbrechen stärkt den Zusammenhalt an Schule…WAZ Essen: Tempelbomber Yusuf T. unter Terrorverdacht…WAZ
Zum Ende seiner zehnjährigen Zeit an der Spitze der Stiftung Zollverein hat Hermann Marth ein Buch über das Essener Weltkulturerbe herausgegeben. Es zeichnet die Geschichte Zollvereins nach und gibt einen Ausblick auf die Zukunft.
Als Hermann Marth 2008 in die Leitung der Stiftung Zollverein einstieg, lief vieles falsch auf Zollverein. Die ehemalige Zeche in Essen-Katernberg war zwar Weltkulturerbe geworden und hatte sich als Kultur- und Veranstaltungsort etabliert, die erhofften wirtschaftlichen Perspektiven für den Essener Norden waren allerdings zum größten Teil ausgeblieben. Marth, der zuvor viele Jahre die Immobilientochter der RAG geführt hatte, sollte dieses Manko
Rainer Wendt im Spiegel Quelle: Flickr.com, Foto: the_jetboy, CC BY2.0
Rainer Wendt hat auf seiner Facebookseite mal wieder etwas geschrieben und dafür 12.000 Likes erhalten. Statt sich im Stillen zu ärgern, kann man den Text ja mal genauer anschauen:
Ja, ich weiß, man darf keine solcher Taten instrumentalisieren für irgendeine politische Forderung oder Aussage. Und manchmal gebietet in der Tat der Respekt vor dem Opfer und seinen Angehörigen, innezuhalten und zu schweigen.
Machmal ist das wohl so, nicht aber, wenn der Täter ein Flüchtling ist oder Rainer Wendt gerade in der Stimmung für Polemik ist.
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Immer wieder ist das Rätselraten in diesem Lande groß, warum immer mehr Bürger offenbar das Interesse an der Politik verlieren, warum der Anteil der Protestwähler inzwischen im Vergleich hingegen so erschreckend hoch ist.
Dabei liegen die Erklärungen hierfür häufig genug doch direkt vor der eigenen Haustür. So auch bei mir hier am Ort.
In Waltrop, im Kreis Recklinghausen, da sorgt eine lokalpolitische Affäre aktuell wieder einmal für viel Unmut unter der Bürgern, von der ich heute hier einmal wieder kurz berichten möchte.
Im Jahre 2014, bei der letzten Kommunalwahl also, da sorgte der überraschende Wechsel im Bürgermeisteramt hier für Schlagzeilen. Völlig überraschend gewann nämlich damals die CDU-Kandidatin Nicole Moenikes, die zuvor nicht wirklich in der Lokalpolitik aktiv war, aus dem Stand die Stichwahl um das Amt an der Verwaltungsspitze der Stadt gegen die SPD-Amtsinhaberin Anne Heck-Guthe.
Die Unzufriedenheit über die desaströse Lage vor Ort war bei vielen Wählern offenbar so groß, dass der Denkzettel gegen die seit Jahren ‚regierende‘ SPD überraschend so groß ausfiel, dass die ursprünglich als ziemlich chancenlos geltende Herausforderin am Ende im Amt der Bürgermeisterin endete.
Jetzt, nach rund vier Jahren, ist von der anfänglichen Aufbruchstimmung in Waltrop jedoch nichts geblieben. Ganz im Gegenteil!
Nicole Moenikes sieht sich in diesen Tagen mit Rücktrittsforderungen konfrontiert, droht die ihr damals gebotene Chance zur Erneuerung ihres Heimatortes ziemlich leichtfertig zu verspielen, damit für noch mehr Politikverdrossenheit in Waltrop zu sorgen.
Michael „Mike“ Jovy – Ein vergessener Widerstandskämpfer, Diplomat und Gerechter unter den Völkern. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.
Es war ein höchst außergewöhnliches illegales Treffen zweier junger Menschen, die nachts in einem Stollen eines Außenlagers zu regelmäßigen Gesprächen über die Möglichkeit des Widerstandes gegen die Nationalsozialisten zusammenkamen: Der Edelweißpirat Jean Jülich und der neun Jahre ältere Jugendbündler Mike Jovy. Der spätere Diplomat Jovy erinnert sich: „1943 befand ich mich auf einem Außenkommando des Zuchthauses Siegburg. Ein