Schachspiel Foto: David Lapetina Lizenz: CC BY-SA 3.0
Schach ist nicht überall auf der Welt ein beliebter und intellektuell reizvoller Zeitvertreib. Der Großmufti von Saudi-Arabien will zum Beispiel Schach verbieten lassen. Fromme Muslime könnten durch das Spiel von ihren Gebeten abgelenkt werden, was sicher ein hohes Risiko ist. Auf der Vollversammlung der Uni Hannover tauchte vor ein paar Tagen ein Antrag auf: Zwei Studenten wollten das Schachspielen an der Uni verbieten lassen. Ein ironischer Scherz oder dumme Wirklichkeit?
David Schraven und Martin Kaysh vertiefen sich an diesem entspannten Tag in die Probleme der AfD in NRW. Die sind nämlich erheblich. Dann reden die beiden über die Chancen von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD), der nach Deutschland zurück will, nachdem seine Amtszeit in Europa ausläuft. David meint, er wäre doch ein prima Ersatz für Hannelore Kraft als NRW-Ministerpräsident. Martin hält die Idee für absurd, Schulz sei zu Höherem berufen und außerdem sei der YouTube-Kanal von Hannelore super. Dann schwenken die beiden auf Überraschungseier ein und haben eine Idee für den Literaturpreis Ruhrgebiet. Ein Vorschlag, der hoffentlich breites Gehör findet.
AfD-Team Marcus Pretzell und Frauke Petry, Foto: Ulrike Märkel
NRW: AfD droht der Ausschluss von der Landtagswahl…RP Online Debatte: Facebook und die binäre Klickkultur…NZZ Debatte: „Wie es aussieht, kommen fast alle Täter davon“…Welt Debatte: Nitrat und die wahren Brunnenvergifter…Novo Argumente Debatte: Gabriel am Scheideweg…Cicero Debatte: Postfaktisches Gift…FAZ Debatte: Fidel Castro – Vom kubanischen Revolutionär zum Desillusionär…Welt Ruhrgebiet: Initiativkreis Ruhr nimmt drei Universitäten auf…Der Westen Bochum: Künstlerin fasziniert die Ästhetik des Verfalls…Der Westen Duisburg: Parteichef Gabriel streichelt die SPD-Seele…Der Westen
„Was in Israel passiert, sind keine normalen Brände. Das ist die Strafe Gottes für den Verbot des Gebetsrufes!“ (Grammatik wie Original), ätzt der selbsternannte Journalist Martin Lejeune auf Facebook. Damit pflichtet er Tweets der Hamas bei, die zuvor allen Grund zum Feiern hatte: Seit drei Tagen lodern verheerende Buschbrände in der Gegend um Haifa und zwingen mehr als 75 000 Israelis zur Flucht.
Lejeune und Hamas sind einander nicht fremd. Bereits vor zwei Jahren war Lejeune Gast der radikal-islamischen Terrormiliz und bezeichnete die willkürlichen Hinrichtungen von angeblichen Spionen seitens der Hamas als „sozial“. Zwar sieht ein in der Knesset eingebrachter Gesetzentwurf das Verbot des gewöhnlich um vier Uhr in der Früh erfolgenden Gebetsrufs deshalb vor, weil Anwohner, auch muslimische, durch das Gebrüll um den Schlaf gebracht werden. Doch dieser sachliche Grund im Angesicht der zunehmenden Technologisierung, die einen Weckruf entbehrlich erscheinen lässt, interessiert Lejeune nicht. Der Jude, so das
Compact-Chef Jürgen „Else“ Elsässer – ist er ein Mann für Breitbart? Foto: Alexander Böhm Lizenz: CC BY-SA 4.0
Bald wird das rechte US-Portal Breitbart nach Deutschland kommen und eine Filiale aufmachen. Da stellt sich die Frage: Wer macht da mit? Elke Wittich und Stefan Laurin haben mal ein wenig spekuliert.
Stefan Laurin: Bald kommt Breitbart nach Deutschland. was glaubst Du, wen holen die an Bord? Kollegen die dringend einen Job brauchen gibt es ja zur Genüge.
Elke Wittich: Aber so verzweifelt dürften nur die wenigsten sein – es gibt ja auch viele schöne Alternativjobs, wie äh naja Werbetextchen schreiben. Oder Taxifahrer. Taxifahrer ist gut, wir sollen ja jetzt den Leuten zuhören.
AfD-NRW Chef Marcus Pretzell Foto: Robin Krahl Lizenz: CC BY-SA 4.0
NRW: Machtkampf in der AfD tobt so heftig wie nie…Welt NRW: Höcke und Gauland zweifeln AfD-Listenwahl an…Stern NRW: Deutlich mehr Stellen in Ministerien…RP Online NRW: CDU-Chef Laschet bringt Jamaika ins Spiel…RP Online NRW: Sponsoren-Affäre – SPD-Minister als Redner beteiligt…Der Westen Debatte: Merkels Vision…FAZ Debatte: Der grosse Lümmel…NZZ Debatte: Mit Wettbewerb gegen Fake News…NZZ Debatte: Verteidigung der Elite…Cicero Debatte: Kreativität gedeiht nur in toleranter Umgebung…Welt Debatte: #rentasozi – Klebrig und bäh…taz Ruhrgebiet: Loveparade-Katastrophe – Ex-OB Saueland spricht…Bild Bochum: Abriss des Opel-Werks geht voran…Der Westen Dortmund: Hier baut Continentale eine neue Zentrale…Der Westen Duisburg: Kulturentwicklungsplan – Was der Rat der Stadt beschließen soll…Xtranews Duisburg: Schrottimmobilien geräumt…RP Online Essen: Erstmals seit 25 Jahren – Stadt macht keine neuen Schulden…Der Westen
Die großen Naturschutzverbände begnügen sich schon lange nicht mehr mit klassischem Natur- und Artenschutz – und haben damit Erfolg. Einige Eindrücke aus dem Herbst 2016.
In Köln ist das mit der richtigen Seite so eine Sache. Die gute liegt auf der Seite des Rheins, an welcher der Dom steht, das Wallraff-Richards Museum liegt und sich die Innenstadt ausbreitet. Von ihr aus blickt man auf die falsche Seite, die „Schäl Sick“, von der aus man allerdings den besten Blick auf das Panorama der Stadt hat. Und das hat man von den Poller Wiesen aus, einem der schönsten Abschnitte der „Schäl Sick“. Kilometerlang kann man hier auf breiten Wiesen am Rhein entlang spazieren, den Schiffen zuschauen oder einfach die Aussicht auf Köln genießen.
Auch am 17. September war das so, ein Tag im Spätsommer, an dem sich der Herbst bereits leicht ankündigte. Doch nicht allen, die an diesem Tag über die Pollerwiesen schlenderten stand der Sinn nach Erholung und Entspannung. Denn der 17. September ist der internationale Küstenputztag, ein weltweites Ereignis an dem sich in Deutschland auch der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) beteiligt. Und da es in Köln keine Küste gibt, reinigen Mitglieder des Nabu gemeinsam mit Mitarbeitern des Handelskonzerns Rewe die Pollerwiesen, lesen Papierfetzen auf, sammeln Flaschen ein und entsorgen Verpackungen in große, orangene Säcke. 412 Kilogramm Abfall werden die Helfer im Laufe des Tages gesammelt haben.
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In den Regierungsjahren der Großen Koalition wurde das Ideal des mündigen Konsumenten zunehmend relativiert. Der Verbraucher von heute gilt als emotional und intellektuell überfordert und bedarf offenbar der Lenkung. So wurde und wird von der Regierung in enger Zusammenarbeit mit NGOs und Verbraucherzentralen eine „neue Architektur der Verbraucherpolitik“ implementiert, die vor allem auf den Schutz der Menschen vor sich selbst abzielt. Von unseren Gastautoren der Kampagne „Unser Leben gehört uns“.
Mit den „12 Thesen für den mündigen Verbraucher“ (Siehe unten) möchten die Initiatoren von „Unser Leben gehört uns“-Kampagne für eine freie Gesellschaft“ im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 eine kritische Debatte über diesen Politikansatz anstoßen. Am Mittwoch stellen wir unsere Thesen in Berlin öffentlich zur Diskussion und informieren über Hintergründe und Ziele der Kampagne.
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