„Die Blume von Hawaii“ am Theater Dortmund (Foto: Björn Hickmann / Stage Picture)
Ein Geständnis: So sehr ich mich stets redliche mühe, unvoreingenommen an jeden Theaterabend heranzugehen und persönliche Vorlieben zunächst auszublenden, gibt es doch im Positiven wie im Negativen Schlüsselreize gegen die ich kaum ankomme. Ich denke, dass ich mit diesem Problem unter meinen Kollegen allerdings auch nicht alleine bin. Einer dieser Schlüsselreize ist für mich Glitter. Wenn es auf der Bühne ordentlich funkelt und glitzert, bin ich zumindest schon einmal milde gestimmt. Bei der Premiere von Paul Abrahams Jazz-Operette „Die Blume von Hawaii“ am Theater Dortmund am 21.1. glitzerte es schon bevor der Vorhang überhaupt aufging. Mark Weigel steht
Faust , Theater Oberhausen, Jürgen Sarkiss, Michael Witte | Foto: Klaus Fröhlich
Goethes Faust ist Abiturstoff. Das ist durchaus eine relevante Information, die nicht nur erklärt, warum Faust derzeit in verschiedenster Form auf Spielplänen zu finden ist, sondern auch die Inszenierung am Theater Oberhausen stilistisch rechtfertigt. Im Gegensatz zu vielen Inszenierungen der vergangenen Jahre, die sich mühten, den verquasten zweiten Teil des deutschen Großdramas auf die Bühne zu hieven, beschränkt sich Regisseur Pedro Martins Beja gezielt auf den ersten Teil. Da steckt ja auch schon genug Arbeit drin, denn auch wenn der Faust Goethes wohl bühnentauglichstes Werk ist, zuviel Gedankenschwere und zu wenig Lust am originär Dramatischen haften auch ihm an, auch wenn Goethe im
„Ich halte es für völlig abwegig das zehn Morde, 15 Banküberfälle und zwei Sprengstoffanschläge quer über die Bundesrepublik von nur drei Leuten begangen sein sollen.“
Michael Voregger: Wie kommt man zu der Position der Obfrau im NSU-Untersuchungsausschuss?
Irene Mihalic: Wir haben uns zu Anfang der Wahlperiode entschlossen, einen Untersuchungsausschuss einzurichten. Der Ausschuss setzt sich aus acht Mitgliedern zusammen. Die Fraktionen bestimmten, wen sie in den Ausschuss entsenden, und das richtet sich dann auch nach dem Proporz der jeweiligen Fraktionen. Die grüne Bundestagsfraktion hatte die Möglichkeit, ein Mitglied zu schicken, und da ich mich schon sehr lange mit dem Thema NSU beschäftige, fiel die Wahl auf mich.
Es ist nicht der erste Ausschuss zum Thema NSU. Warum gibt es eine Neuauflage, und warum ist man beim ersten Mal nicht fertig geworden?
Im Sommer vergangenen Jahres musste das Schauspiel Dortmund sein Haus in der Innenstadt verlassen und in die provisorische Spielstätte „Megastore“ in Hörde umziehen. Im November 2016 sollte es zurück gehen, doch daraus wurde nichts. Der Neubau des Werkstätten- und Bürotraktes neben dem Schauspielhaus verzögerte sich, weil im Untergrund alte Fundamente aufgetaucht waren, mit denen niemand gerechnet hatte. Intendant Kay Voges musste daraufhin seinen Spielplan über den Haufen werfen und für den Megastore neu planen. Nun vermeldeten die Zeitungen der Funke-Gruppe, dass eine weitere Verzögerung ansteht und Kay Voges und sein
Bei BVB-Trainer Thomas Tuchel ging zuletzt häufiger mal etwas ‚ins Auge‘. Foto: Robin Patzwaldt
Die Winterpause ist fast überstanden. Endlich geht es also nun auch in der Fußball-Bundesliga wieder los, wenn schon heute Abend der Aufsteiger SC Freiburg gegen die schier übermächtigen Bayern aus München antritt. Auch die beiden großen Revierclubs, Borussia Dortmund und der FC Schalke 04, steigen an diesem Wochenende wieder in das Geschehen ein. Die Schalker empfangen am morgigen Samstag den FC Ingolstadt, die Dortmunder Borussen gastieren zeitgleich in Bremen beim dortigen SV Werder.
Die sportliche Situation bei den beiden Revierclubs war allerdings zweifelsohne schon einmal deutlich rosiger.
Die Schalker kommen aus einer wahrlich ernüchternden Phase, haben aktuell erst 18 Punkte aus 16 Ligaspielen, liegen damit derzeit nur auf Rang 11 in der Liga. Die angespannte Personalsituation im Kader des Clubs hat sich auch über den Winter auch nicht wirklich entspannt.
Markus Weinzierl muss weiterhin auf viele wichtige Führungsspieler im Kader verzichten. Ob die Rückrunde die Knappen da weiter nach oben, gar noch in Richtung ‚Internationales Geschäft führen kann? Zweifel erscheinen angebracht.
Die NPD ist nicht verboten worden. Die NPD ist zwar, das erkennt das Bundesverfassungsgericht klar an, eine verfassungsfeindliche Partei aber sie ist zu unwichtig. Ihre Ziele, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu beseitigen und einen völkisch-nationalistischen Staat aufzubauen kann die NPD aber nicht erreichen. Das Urteil ist gefährlich, es schafft eine Grauzone in der Verfassungsfeindlichkeit nicht staatlich zu ahnden ist.
Die NPD ist also zu klein und unwichtig für ein Parteiverbot. Für ein Verbot nach dem Vereinsrecht, wie es die Innenminister von einzelnen Ländern oder dem Bund verhängen können, dürfte die Partei allerdings zu groß sein und vor allem, alle wesentlichen Kriterien für eine Partei erfüllen. Die NPD tritt zu Wahlen an und arbeitet in Parlamenten mit. Was für die NPD gilt dürfte also auch für die Partei „Die Rechte“ gelten. Im Klartext, wer gewisse formale Grundlagen erfüllt, kann inhaltlich gegen das Grundgesetz agitieren und rassistische und antisemitische Hetze verbreiten wie er will.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts lässt nicht positiv in die Zukunft blicken. Neonazi-Parteien werden noch offener agieren. „HTLR“ (Hitler) Transparente und 25-Punkte-Programme werden in Zukunft vermehrt auftauchen. Die Grenzen, was Neonazis ungestraft machen dürfen, wurde heute ausgeweitet.
„Blödsinn meets Tiefsinn –ein brillanter Spagat, wie ihn nur Jürgen von der Lippe beherrscht.“
Der deutsche Fernsehmoderator, Entertainer, Schauspieler, Musiker und Komiker Jürgen von der Lippe begann seine Karriere im Jahr 1980 als „Hausmeister“ im von Marijke Amado und Frank Laufenberg moderierten WWF Club. Von 1984 bis heute moderiert er seine eigenen Fernsehshows, wie zum Beispiel „So isses“, „Donnerlippchen“, „Geld oder Liebe“ und „Wat is?“. Parallel dazu ist er seit 1976 als Musiker tätig, sein größter musikalischer Erfolg war bisher „Guten Morgen, liebe Sorgen“, der im Juli und August 1987 in der ZDF-Hitparade Platz eins einnahm.
Zur Zeit ist Jürgen von der Lippe aber auf Lesereise unterwegs. „Der König der Tiere“ heißt sein neues Werk und enthält über 60 brandneue Geschichten zum Lachen, Schmunzeln und Sinnieren.
In ihnen kombiniert er Kalauer und Witze mit Philosophie und Sprachkritik und erzählt ebenso lustig wie hinterlistig vom Kampf der Geschlechter, vom lieben Gott, von der heilen und der nicht ganz so heilen Welt. So steckt viel unbestreitbare Weisheit im Buch: Es gibt Menschen, denen man sagen möchte: „Du hast ein Gesicht, das nur eine Mutter lieben kann, aber es gibt Dinge, die man auch von einer Mutter nicht verlangen sollte.“ Aber man sagt es nicht. Stattdessen sagt man: „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“, und Fontane hat gesagt: „Es ist alles eine Frage der Beleuchtung.“ Und dann macht man das Licht aus.“ Die neuesten saukomischen Geschichten von Jürgen von der Lippe sind nicht nur ein Feuerwerk an witzigen Einfällen, mal derbe und mal feinsinnig vorgetragen, sie regen auch zum Selbstdenken an. Mit unbestechlichem Sinn für die Schwächen von Mensch und Sprache spießt der Germanist den Blödsinn der Medien und die verquaste Diktion der Eliten auf – immer böse, immer gnadenlos und immer pointensicher.
Am kommenden Sonntag, den 22.01.2017, werden Maxine Bacanji, Sebastian Bartoschek, Felix Huesmann und Stefan Laurin ab 20.00 Uhr in der Siedlung Eisenheim in Oberhausen verschiedene Texte lesen. Artikel, Berichte, Gedichte, Prosa, alles ist möglich. Lasst euch überraschen, trinkt ein Bier mit uns und genießt die Atmosphäre der ältesten Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets. Was wir lesen, wissen wir größtenteils selbst noch nicht. Also freut euch auf alte, neue und bisher unveröffentlichte Texte und natürlich auf uns. Und ja, es wird Raucherpausen geben.
NRW: V-Mann fuhr Amri mindestens einmal nach Berlin…Spiegel NRW: Anis Amri war kein V-Mann…RGA NRW: Viele Kranke in Gesundheitsministerium…WA Debatte: „Den Grünen fehlt im Bund eine klare Koalitionsperspektive“…FAZ Debatte: Einfach mal die Klappe halten…FAZ Debatte: Politische Korrektheit führt zur geistigen Knechtschaft…Tagesspiegel Debatte: Der Drang zum Dagegen-Sein…Cicero Debatte: Ich habe die Zukunft besucht, sie liegt in China…Welt Debatte: IS-Hasspropaganda ohne Ende…NZZ Ruhrgebiet: AfD mietet Oberhausener Stadthalle für Parteitag…WAZ Ruhrgebiet: Rot-Weiß Oberhausen verspottet Kader Loth…Bild Bochum: Die Wannseekonferenz…Bo Alternativ Dortmund: Steinwache vor Neuausrichtung…Nordstadtblogger
Duisburg: Der Schlussakkord erklingt 2017 in der Mercatorhalle…WAZ
Essen: Der Skandal um die Evag-Gehälter schadet dem OB…WAZ
Die Band Eisbrecher, das Flaggschiff der sogenannten Neuen Deutschen Härte, wurde vor genau 15 Jahren von den Mitgliedern der Band Megaherz, Alexander „Alexx“ Wesselsky und Jochen „Noel Pix“ Seibert, gegründet. Wesselsky hatte sich zuvor von Megaherz, die er 1993 ins Leben gerufen hatte, wegen künstlerischer Differenzen getrennt. Aufsehen erregte die Band mit ihrem Debütalbum Eisbrecher (2004), weil sie als Anreiz für das Kopieren des Albums zwei CD-Rohlinge beilegte. Das Ziel ihrer Aktion war, gegen die Kriminalisierung der Endverbraucher durch die Musikindustrie zu protestieren.
Mit der Single “Eiszeit” (2010) schaffte es erstmals ein Song von Eisbrecher in die deutschen Media-Control-Charts. Auch das gleichnamige vierte Studioalbum sorgte für weitere kommerziellen Erfolg und erreichte Platz 5 der Deutschen Albumcharts.
Größere Plattenlabel wurden nun auf Eisbrecher aufmerksam, so dass die nächsten beiden Alben unter Sony Music veröffentlicht wurden.
Inhaltlich konnten sich Eisbrecher mit ihren plakativ-intelligenten deutschen Texten und ihrer charakteristischen Rhythmik nun weit über die Genre- und Landesgrenzen hinweg etablieren und wurden 2016 innerhalb von nur wenigen Monaten erstmals für ihre letzten beiden Alben „Die Hölle muss warten“ (2012) und „Schock“(2015) mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Zwei Mal gelang ihnen damit der Vize-Chartsieg.
Im Frühjahr 2016 folgte eine nahezu komplett ausverkaufte Tour, die die Musiker unter anderem auch nach Russland und Finnland, führte. Ihr aktuelles Album „Schock“ hielt sich über 33 Wochen lang in den deutschen Charts. Und Eisbrecher wären nicht Eisbrecher wenn sie neben all den illustren Festivals wie dem Greenfield, Rockavaria, Rock In Vienna – wo man vor 50.000 Besuchern die Bühne vor Rammstein bestritt –, dem Summer Breeze oder Mera Luna nicht auch für ganz individuelle Momente in der Konzert-Historie sorgen würden. So bespielte die Band bereits den Gipfel von Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, oder die MS Rheinenergie in Köln.
Wortwitz beweist der schlagfertige Frontmann Alex Wesselsky nicht nur bei EISBRECHER, sondern auch in der TV-Landschaft, wo er Formate wie „Der Checker“ (DMAX), „Auto gebraucht“ (Kabel1), „Auftrag Auto“ (Sport1), „Fort Boyard“ (Kabel1) oder „Red Bull Crashed Ice“ (Kabel1) Witz und Charme verlieh. Der gebürtige Augsburger dreht derzeit für DMAX ein neues Format. Außerdem ist Alex in Kürze als „Der Eisgeneral“ im Rahmen von Peter Maffays „Tabaluga“ deutschlandweit zu sehen.
So verbreitern EISBRECHER weiter ihr Fahrwasser, ohne dabei von ihrem Kurs, der wachsende Erfolge, größer werdende Konzerthallen und intime Interaktion mit ihrem Publikum gleichermaßen beinhaltet, abzukommen.
Im Sommer 2017 erscheint das neue EISBRECHER Album. Ab Ende September gehen EISBRECHER auf europäische „Sturmfahrt“ und werden neben Konzerten in Deutschland, Österreich und Schweiz erstmals Tourshows in Holland und Frankreich absolvieren.
EISBRECHER Sturmfahrt 2017 / Termine in Deutschland
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