Der Ruhrpilot

Irgendein sexistischer, männlicher römischer Gott. Foto: Marcuc Cyron Lizenz: GNU/CC3.0
Irgendein sexistischer, männlicher römischer Gott. Foto: Marcuc Cyron Lizenz: GNU/CC3.0

NRW: Wird die Denkmalpflege kaputtgespart?…Welt

Bochum: Frank Goosen glaubt fest an Klassenerhalt des VfL Bochum…Der Westen

Dortmund: Demo-Samstag in Dortmund bleibt friedlich…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Sparkasse trotzt den „widrigen Umständen“…Der Westen

Essen: Musikszene fürchtet Clubsterben…Der Westen

Essen II:  Bekannte Künstler aus dem Ruhrgebiet sind Erfolgsrezept im Stratmanns-Theater…Der Westen

Essen III: Ruhige Nachtschicht am Karfreitag für das Ordnungsamt…Der Westen

Umland: Der Manager und die Kunst des Sparens…Welt

Gladbeck: Personalrat greift Presse an

rex_kinoPeter Breßer-Barnebeck, der Sprecher der Stadt Gladbeck, hat unter Pseudonym auf Der Westen Kritiker der städtischen Politik angegriffen. Nach SPD und Grünen stellte sich nun auch der Personalrat hinter Breßer-Barnebeck – und griff die WAZ wegen ihrer Berichterstattung an.

Peter Breßer-Barnebeck es geschafft. Sein Arbeitgeber, die Stadt Gladbeck, kann sich über eine ausführliche Berichterstattung erfreuen. OK, ganz so optimal ist es dann doch nicht gelaufen,  denn Anlass der Berichterstattung ist Breßer-Barnebeck selbst. Der Stadtsprecher hat unter Pseudonym von seinem Dienstrechner aus auf Der Westen Kritiker der städtischen Politik angegriffen.  SPD und Grüne, deren Politik Breßer-Barnebeck verteidigt hat, stellten sich hinter ihn. CDU und Linkspartei fordern personelle Konsequenzen.

Nun hat sich auch noch der Personalrat zu dem Thema geäussert und sich hinter  Breßer-Barnebeck gestellt. Das ist der übliche Ruhrgebiets-Filz, er wärmt nun auch den Sprecher der Stadt Gladbeck.

Aber der Personalrat ging weiter. Er beschimpfte die WAZ, in Gladbeck Monopolist, dass sie überhaupt über den Fall berichtet hat:

„Warum veranstaltet die WAZ jetzt so einen Zirkus bzw. bietet den stadtbekannten Artisten so eine Bühne für ihre verbalen Aufführungen?“

Noch schöner:

Durch die Berichterstattung , die Veröffentlichung von Online-Kommentaren sowie durch die Kommentierung befeuere die WAZ das Thema „in einer Art und Weise, die mit seriöser Pressearbeit nicht mehr viel zu tun hat“

Peinlicher geht es kaum. Die WAZ wird angegriffen, weil sie über einen Fall berichtet, der in vielen Städten vielleicht zum Rücktritt Breßer-Barnebecks geführt hätte? Was will der Personalrat? Das die WAZ ihm ihre Artikel zur Vorzensur überreicht? Was maßt sich ein von Steuergeldern finanzierte Personalrat eigentlich da an? Es heisst Öffentlicher-Dienst – da hat wohl jemand vergessen, wem er zu dienen hat: Der Öffentlichkeit.

 

Fußball: Der Schalke-Blogger Matthias in der Weide ist tot

Fußball. Quelle: Wikipedia, Foto: Anton, Lizenz: cc
Fußball. Quelle: Wikipedia, Foto: Anton, Lizenz: cc

Wie wir soeben erfahren haben, ist der bekannte Fußball-Blogger Matthias in der Weide, Betreiber des Blogs ‚schalkefan.de‘, nach kurzer, schwerer Krankheit, gestern im Alter von nur 38 Jahren, verstorben.

Matthias bloggte seit 2005 über seine große Leidenschaft, den FC Schalke 04.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie und seinen Freunden.

Nähere Infos: http://www.schalkefan.de/2013/03/30/nachruf

Dortmund: Zwei Demos gegen Nazis

bockwurst_nazisGleich zwei Demos gegen Nazis finden heute in Dortmund statt.

Um 13.00 Uhr beginnt am Hauptbahnhof einen Gedenkdemonstration an die Opfer von Nazimorden. In Dortmund brachten Rechtsradikale den Punker Thomas Schultz um, ermordeten den Kioskbesitzer  Mehmet Kubaşık und ein Dortmunder Nazi tötete mehrere Polizeibeamte.

Um 14.00 Uhr starten die Grünen am  Dorstfelder Hellweg/Ecke Heyden-Rynsch-Straße einen Gegendemonstration zu einer Kundgebung der Nazipartei Die Rechte.

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Der Ruhrpilot

Regionalexpress Foto: Thomas Wolf www.foto-tw.de Lizenz: CC
Regionalexpress Foto: Thomas Wolf www.foto-tw.de Lizenz: CC

Ruhrgebiet: Opel verliert im Ruhrgebiet Marktanteile…Bild

Ruhrgebiet II: VRR fordert Millionen von der Bahn zurück…Der Westen

NRW: Grüne veröffentlichen erstmals Gehälter von Spitzenpolitikern…Der Westen

Bochum: Vom Sterben als letzte Party…Ruhr Nachrichten

Bochum II: Sparkassen-Voting läuft wieder – Vereine fühlen sich unfair behandelt…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Rauball will „Null Toleranz“ für Rechtsextreme..Ruhr Nachrichten

Duisburg: “Bürger für Bürger” bitten um Spenden zur Finanzierung des Integrationshauses…Xtranews

Google Reader-Einstellung: Die Suche nach Alternativen für RSS-Feeds beginnt…Pottblog

Alter katholischer Osterbrauch: Waltrop und seine ‚Räppler‘

Räppler. Foto: Immanuel Giel Lizenz: gemeinfrei
Räppler. Foto: Immanuel Giel Lizenz: gemeinfrei

Heute ist Karfreitag, wir haben gerade 7.15 Uhr, und ich bin schon seit  6.58 Uhr wach… Warum? Weil hier gerade zwei Jugendliche mit großen Holzrappeln direkt an meinem Schlafzimmer vorbeigegangen sind und mich der Lärm der sogenannten ‚Räppler‘ recht unsanft geweckt hat.

Und obwohl ich selber gar nicht religiös bin, finde ich dieses alte, kirchliche Brauchtum in meinem Wohnort seit Jahren schon angenehm, irgendwie anheimelnd und vertraut. So richtig dörflich gemütlich, ein wenig altmodisch eben. Denn dieses ‚Räppeln‘ ist hier in Waltrop eine alte Tradition, wie sie nur noch in ganz wenigen, katholisch geprägten Orten und Regionen der Republik gepflegt wird, wie ich sie nun aber auch schon seit 1973 kenne, seitdem meine Eltern damals mit mir aus Dortmund das kurze Stück an den Rand des Ruhrgebiets, nach Waltrop, gezogen sind.

Und da ich jetzt schon einmal an einem Feiertag, wo hier garantiert noch fast jeder Leser gemütlich in seinen Federn liegt, so früh wach bin, nutze ich einfach mal die zusätzliche freie Zeit und schildere Ihnen hier kurz, was und warum hier in Waltrop an Ostern immer so besonderes vor sich geht:

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Der Ruhrpilot

Debatte: Alle müssen mitleiden…taz

NRW: Land will Lkw-Maut für alle Straßen…Handelsblatt

NRW II: Kältewelle bremst Frühjahrsaufschwung….Welt

NRW III: Fluggesellschaft verweigert contergangeschädigtem Landtagsabgeordneten die Reise in den Osterurlaub…Xtranews

Ruhrgebiet: Inkasso-Tochter stellt Arbeit ein…Bo Alternativ

Bochum: Keine Frühlingsgefühle auf dem Arbeitsmark…Der Westen

Bochum II: Der Panda-Rapper kehrt zurück an den See…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Neuer Tatort dreht sich um Leiche im Phoenix-See…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Vollkontakt im Lehmbruck-Museum…Der Westen

Essen: Warum die RWE-Hetzer schlimmer als die Neuer-Kritiker sind…Der Westen

Essen II: Neue Pläne für Dudenhöffers Car-Sharing-Projekt…Der Westen

Gelsenkirchen: MLPD will keine Sekte sein…taz

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Osterschachturnier in Oberhausen

Schach. Foto: Roland Scheicher Lizenz: Public Domain
Schach. Foto: Roland Scheicher Lizenz: Public Domain

Donnerstag ab 19.oo Uhr beginnt in Oberhausen das diesjährige Osterschachturnier. Dazu hatten sich bereits 165 Teilnehmer angemeldet, aber bis 18 Uhr (Meldeschluß) werden es sicher noch mehr. Von unserem Gastautor Helmut Junge.

Von heute bis Montag werden insgesamt 7 Partien gespielt. Bisher haben sich insgesamt neun Schachmeister bzw. Großmeister angemeldet!
Das ist natürlich kleiner als beim Dortmunder Sparkassenturnier, aber immer noch eine Superlatave für den Pott.
Es ist ein „open“, d.h. jeder kann mit machen. Startgeldgeld zahelen und vielleicht einen der vielen Preise gewinnen, was aber schwierig sein dürfte.
Bekanntester Teilnehmer ist der mehrfache Deutsche Meister und zu seiner guten Zeit einer der besten Schachspieler der Welt, Vlastimil Hort, der seit fast zehn Jahren für den OSV 1887 spielt hat, jetzt aber nicht unbedingt die besten Aussichten auf den Sieg hat, denn es sind jüngere starke Spieler im Rennen. Der OSV1887 ist übrigens auch mein Verein. Ich werde vielleicht auch an einem oder zwei Tagen mal auftauchen, denn sehenswert ist solch ein großes Turnier allemal. Zuschauer sind übrigens immer willkommen und es kostet auch keinen Eintritt. Man muß natürlich die Klappe halten, wenn man neben den Spielern steht. Versteht sich ja irgendwie.
Die Veranstaltung findet in der Mensa der Gesamtschule Alt-Oberhausen statt. Da kommt man am besten hin:
Eingang Mülheimer Straße 155, links neben der Aral-Tankstelle

Aprilscherz-Verbot an der Ruhr Uni?

Ausgelacht hat es sich an der Ruhr Universität Bochum. Auf Wunsch von Rektor Elmar Weiler soll die Uni zur humorfreien Zone werden.

Elmar Weiler - macht er die RUB zur humorfreien Zone?
Elmar Weiler – macht er die RUB zur humorfreien Zone?

Aprilscherzverbot an der Ruhr Uni: In einer Pressemitteilung  weist die Pressestelle der Ruhr Uni darauf hin, dass Rektor Elmar Weiler darum gebeten hat, keine Aprilscherze mehr zu versenden. Leidtragender ist der Leiter der Pressestelle:

Diese Bitte zu erfüllen, fällt insbesondere Dr. Josef König, dem langjährigen Pressesprecher der RUB, schwer. Er scheidet zum 30.6. dieses Jahres aus und hatte gehofft, ein letztes Mal mit seinen Lügeninfos Journalisten in den April schicken zu können. König hat aber dem Rektorat zugesichert, sich dieser Bitte nicht zu verschließen.

Grund für das Ende der Aprilscherze seien Beschwerden von anderen Hochschulen und Journalisten gewesen:

Mit Infos wie „rub@day und rub@night“, „Park-App“, „Kopfnoten in Bachelorzeugnissen“, „Heiraten im Audimax“, „Uniformen für RUB-Mitarbeiter“ oder „Weinanbau im Botanischen Garten“ sind in den letzten 23 Jahren immer wieder in den Medien Missverständnisse entstanden, weil Journalisten – die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft voraussetzend – den Schabernack der Pressestelle im stressigen Alltag nicht sofort erkannten. So kam es immer wieder vor, dass Medienschaffende sich beim Rektorat beschwerten, weil sie sich in ihrer Arbeit behindert sahen.

Am 1. April werden wir sehen, ob die heutige  Pressemitteilung der Wahrheit entsprach oder ein leicht verführter Aprilscherz war.