Der BVB will nach dem erneutem Rückschlag Trainer Thomas Tuchel zurück nach Dortmund holen

Thomas Tuchel in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Das wäre tatsächlich eine riesige Sensation! Der BVB plant nach dem enttäuschenden 2:2-Unentschieden vom Samstagnachmittag beim SC Freiburg, bei dem die Dortmunder im dritten Bundesligaspiel in Folge eine eigene Führung noch verspielt haben, offenbar einen spektakulären Trainerwechsel in der jetzt anstehenden Länderspielpause.

Gewöhnlich gut unterrichtete Kreise berichteten diesem Blog nach dem Abpfiff in Freiburg exklusiv davon, dass die Schwarz-Gelben offenbar sogar schon Kontakt zu ihrem Ex-Trainer Thomas Tuchel aufgenommen haben, der aktuell noch für Paris Saint-Germain tätig ist, in Frankreich bisher aber nicht wirklich glücklich geworden sein soll.

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Ruhrbarone-Buchtipp: Bundesliga anders – Der SC Freiburg und die Ära Streich

Der SC Freiburg ist anders als andere Fußball-Bundesligisten. Das wird auch Borussia Dortmund an diesem Wochenende wieder zu spüren bekommen, wenn die Westfalen ihr Gastspiel an der Dreisam bestreiten müssen. Es gibt angenehmere Aufgaben als in Freiburg antreten zu müssen.

Das kleine, enge aber stimmungsvolle Stadion, die große Leidenschaft von Mannschaft, Trainer und Fans, das sind Garanten dafür, dass die ‚kleinen‘ Freiburger nicht nur in dieser laufenden Bundesliga-Saison bisher so überraschend erfolgreich sind. Ruhiges und konstantes Arbeiten zeichnet die Breisgauer schon länger aus.

Den SC erfreut sich zudem einer sehr großen Beliebtheit in ganz Deutschland. Kaum jemand unter den Sportfreunden, der den Freiburgern nicht ihre hart erarbeiteten Erfolge in der höchsten deutschen Spielklasse gönnen würde.

Dabei ist der Klub aus dem Süden noch nie Deutscher Meister geworden. Und doch wird kein Vereinsname öfter genannt, wenn es darum geht, wie man mit wenig Geld erfolgreich im Profifußball bestehen kann.

Der Journalist Christoph Ruf hat die Freiburger Profi-Kicker in den letzten 15 Jahren stets intensiv begleitet und porträtiert jetzt in seinem frisch erschienenen Buch ‚Bundesliga anders – Der SC Freiburg und die Ära Streich‘ diesen ungewöhnlichen Verein.

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Entzieht Istanbul das UEFA Champions League-Finale 2020!

Das Stadtwappen von Mönchengladbach. Quelle Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Es gibt Geschichten im Fußball, die mag man zunächst gar nicht so recht glauben. Am Donnerstagabend hat sich einmal wieder so eine ereignet. Leider, wie man im konkreten Fall dazu sagen muss.

Schauplatz dieser traurigen Geschichte war die Stadt Istanbul, wo die dortige Polizei das Stadtwappen von Mönchengladbach auf Fanplakaten und Transparenten der Gäste-Anhängerschaft in einem örtlichen Fußball-Stadion nicht zugelassen hat, da darauf unter anderem ein Kreuz zu sehen ist. Ein handfester Eklat beim 1:1-Unentschieden der Borussia vom Niederrhein gegen den türkischen Europa League-Vertreter Başakşehir.

In Zeiten des schon seit Jahren vielstimmig propagierten diskriminierungsfreien Sports ist ein solch intolerantes Verhalten der türkischen Ordnungskräfte schlicht ein Unding. Wenn die UEFA, die ja der Veranstalter der Europa League ist, in deren Rahmen sich dieser Vorfall ereignete, darauf jetzt im Nachhinein nicht entsprechend scharf und konsequent reagiert, dann wäre das ein weiterer Skandal!

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Warum tritt Aki Watzke so gerne gegen ehemalige BVB-Spieler nach?

Pierre-Emerick Aubameyang. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

BVB-Boss Aki Watzke hat eigentlich allen Grund auf seine Leistungen bei Borussia Dortmund stolz zu sein. Unter seiner Regie an der Vereinsspitze berappelte sich der Mitte des vorigen Jahrzehnts noch von der Insolvenz bedrohte BVB von einem Intensiv-Pflegefall zu einem nationalen Fußball-Schwergewicht, das sogar in Europa inzwischen eine fest etablierte Größe ist.

Doch so ganz zufrieden scheint Watzke mit seiner Lebensbilanz noch immer nicht zu sein, scheint sein Selbstbewusstsein merkwürdig dünn ausgeprägt. Wie sonst ist es zu erklären, dass er in unschöner Regelmäßigkeit gegen ehemalige BVB-Kicker austeilt?

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Das DFB-Fußballmuseum in Dortmund: Eine Pleite mit Ansage!

Das DFB-Museum in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Es häufen sich aktuell die Berichte, wonach das DFB-Museum in Dortmund inzwischen rote Zahlen in nicht unerheblichem Maße schreiben soll. Lange wurde das seitens der Betreiber bestritten, doch ein Blick in die dort präsentierte Ausstellung machte es von Anfang an wahrscheinlich, dass das Interesse daran im Laufe der Zeit nicht gerade steigen würde.

660.000 Euro hat die Stadt Dortmund jetzt offenbar im Doppelhaushalt 2020/21 für das Museum gegenüber dem Hauptbahnhof eingestellt, um die Miesen wieder auszugleichen. Das zumindest teilte ein Sprecher der Stadt am Dienstagabend laut WDR-Angaben mit. Es gäbe keine Fördermittel des Landes mehr und auch Sonderposten seien aufgelöst. Mehr will die Stadt dazu aktuell offenbar noch nicht sagen.

Seit Jahren hatten Kritiker diese Entwicklung befürchtet. Bisher wischte die Stadt entsprechende Spekulationen immer rasch mit einem Lächeln vom Tisch.

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Steht Trainer Lucien Favre beim BVB wirklich schon vor (s)einer Schicksalswoche?

Lucien Favre (Mitte) in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Es klang zunächst nur wie eine etwas unbedachte Äußerung, als Kommentator Wolff Fuss beim Fußballtalk ‚Sky90‘ am Wochenende von einer womöglich schon schicksalhaften Woche für den BVB sprach, der in den kommenden Tagen mit Spielen bei Slavia Prag in der UEFA Champions League und beim SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga, als nächstes zwei durchaus respekteinflößende Auswärtsspiele zu bewältigen hat.

Doch inzwischen haben sich die Worte von Fuss mit deutlich mehr Leben gefüllt, als dies am Sonntag zunächst anzunehmen war.

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Siegesserie hält an – Bei den Fans auf Schalke breitet sich langsam Partystimmung aus!

Die Fans aus Gelsenkirchen geben immer alles. Archiv-Foto: Michael Kamps

Während die Stimmung beim BVB nach den jüngsten Unentschieden nicht gerade die beste ist, herrscht rund um den Schalker Markt in diesen Stunden allgemeine Zufriedenheit, bei eingen Fans sogar schon wieder leichte Euphorie. Durch das gestrige 3:1 bei RB Leipzig verfestigte sich die aufsteigende Tendenz beim FC Schalke 04 nämlich weiter.

Nun ist das nach der vorherigen Saison, welche bekanntlich fast im Abstiegsstrudel geendet hätte, zugegebenermaßen auch nicht besonders schwer zu erreichen gewesen, doch verwundert der anfänglich noch als schwach zu bezeichnende Aufwärtstrend in seiner aktuellen Ausprägung die Beobachter immer mehr.

Insbesondere Trainer David Wagner scheint es in diesen Tagen auf beeindruckende Art und Weise zu gelingen, den in der Vorsaison vielfach lustlos und ängstlich auftretenden Profis neuen Schwung zu verleihen.

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So wird der BVB in dieser Saison kein Meister!

Volles Haus in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Sechs Tage nach dem enttäuschenden 2:2-Unentschieden bei Eintracht Frankfurt, ließ der BVB auch im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen am Samstagabend im Top-Spiel der Bundesliga mit einem erneuten 2:2 zwei wichtige Zähler beim Kampf um die vom Klub selbst als Saisonziel ausgerufene Deutsche Meisterschaft liegen.

Und viel schlimmer noch als das: Einmal mehr stimmte offenkundig die Mentalität der Mannschaft nicht! Gewinnen die Bayern solche Spiele, so wie auch heute beim glanzlosen 3:2-Erfolg in Paderborn, in schöner Regelmäßigkeit gerne einmal auf ‚Sparflamme‘, lässt der BVB in diesen im Vorfeld vom eigenen Anhang als ‚Pflichtsieg‘ eingeplanten Begegnungen, gerne wichtige Punkte liegen. So wird das nichts mit dem angestrebten Platz an der Tabellenspitze!

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Ruhrbarone-Buchtipp: ‚Der eiserne Aufstieg‘

Fotos aus dem Buch ‚Der eiserne Aufstieg‘ mit freundlicher Genehmigung des Verlages ‚Die Werkstatt‘.

Dass Union Berlin ein bemerkenswerter Fußballverein ist, das wussten Freunde dieser Sportart schon weit vor dem überraschenden 3:1-Erfolg der Berliner über Borussia Dortmund vor wenigen Wochen. Die ‚Eisernen‘ verfügen über eine spannende Vereinshistorie und eine tolle Fankultur.

Und schon alleine deshalb lohnt sich ein Blick in das Buch „Der eiserne Aufstieg: Unions langer Weg in die Bundesliga“ von Matthias Koch, das ich hier und heute unseren sportinteressierten Lesern einmal kurz näher bringen möchte.

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David Wagner scheint besser zu Schalke zu passen als Lucien Favre zum BVB

David Wagner. Quelle: Wikipedia, Foto: Tobias Nüssel, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Als der FC Schalke 04 in diesem Sommer die Verpflichtung des neuen Cheftrainers David Wagner bekanntgab, da gab es so einige Gründe, die Skepsis in Bezug auf diese Entscheidung gerechtfertigt haben: Wagner verfügt über vergleichsweise wenig Erfahrung, scheiterte bei seinen jüngsten Trainerstationen stets, er warf in Huddersfield zuletzt sogar freiwillig das Handtuch und er trainierte einst die Reserve von ‚Erzfeind‘ Borussia Dortmund.

Jetzt, wo die ersten rund drei Monate seiner Tätigkeit auf Schalke hinter uns liegen, muss man jedoch zu der Erkenntnis kommen, dass Wagner vom Typ her vermutlich deutlich besser zum FC Schalke und zum Ruhrgebiet passt als sein wesentlich erfahrener Kollege Lucien Favre zum Nachbarn aus Dortmund.

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