Japandroids & Gaslight Anthem, Montrag, 1. April, 20.00 Uhr, Mitsubishi-Electric-Halle, Düsseldorf
Fußball: Der Schalke-Blogger Matthias in der Weide ist tot

Wie wir soeben erfahren haben, ist der bekannte Fußball-Blogger Matthias in der Weide, Betreiber des Blogs ‚schalkefan.de‘, nach kurzer, schwerer Krankheit, gestern im Alter von nur 38 Jahren, verstorben.
Matthias bloggte seit 2005 über seine große Leidenschaft, den FC Schalke 04.
Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie und seinen Freunden.
Nähere Infos: http://www.schalkefan.de/2013/03/30/nachruf
SCNTST
Das Ruhrbarone Ostermenü: Mett-Panda Akropolis

Für meinen Freund Klaus ist der Panda das „überflüssigste Tier der Welt“. Klar, geht ein Panda durch China, tanzen die Mäuse „Aussterber! Aussterber! Aussterber!“-singend um ihn herum und zeigen hämisch mit ihren Pfötchen auf ihn. Den ebenso knuddelige wie sensiblen Verlierer wird es nicht mehr lange geben. Wer unser Ostermenü kochen will, muss sich also beeilen.
Ostern – das wichtigste Fest der Griechen. Da gönnt man sich schon mal etwas besonderes: Einen kleinen Panda zum Beispiel. Nachdem der ausgenommen ist, wird er mit einer ausreichenden Menge Rinder- und Schweinehackfleisch, Zwiebeln, Feta und Oliven gefüllt. Gewürzt wird mit ordentlich Oregano und dann ab zum Bäcker – die haben Backöfen in der richtigen Größe und an Ostersonntag ohnehin nichts zu tun.
Zum Mett-Panda Akropolis trinkt man Retsina, danach macht man es sich sich bei ein paar Litern Metaxa-Cola im Kreis der Lieben gemütlich und lässt den Ostersonntag ausklingen.
Eishockey: Düsseldorfer EG sichert Spielbetrieb für die DEL-Saison 2013/14
Gute Nachrichten erreichen uns gerade, passend so kurz vor den Osterfeiertagen, für die Freunde des hiesigen Eishockeys. Die zuletzt finanziell schwer angeschlagene Düsseldorfer EG hat den Spielbetrieb für die im Herbst beginnende Spielzeit 2013/14 in der höchsten deutschen Spielklasse (DEL) gesichert. Dies erleichtert allen Beteiligten, durch die nun sichergestellte Planungssicherheit, für die nächste Zeit natürlich deutlich die Arbeit.
Hier die Mitteilung der DEG im Wortlaut:
Fußball: Zukünftig noch mehr Sonntagsspiele in der Bundesliga?

Zahlreichen Traditionalisten unter den Fans und auch vielen Vertretern der Amateurclubs im Fußball wird das wohl gar nicht gefallen, aber in der ersten Fußball-Bundesliga könnte es bereits ab der kommenden Spielzeit regelmäßig noch deutlich mehr Sonntagsspiele als bisher geben.
Im Gespräch sind für die Zukunft angeblich drei statt der bisherigen zwei Sonntagsspiele im Oberhaus.
Als Grund für eine mögliche Änderung werden Beschwerden der bisherigen Europapokalteilnehmer genannt. Diese fordern zukünftig eine längere Spielpause zwischen ihren internationalen Einsätzen und dem nächsten Ligaspiel als dies bisher manchmal der Fall war.
Das Problem: Einige Clubs hatten bei der alten Regelung in dieser Saison teilweise nur zwei Tage nach einem internationalen Auftritt schon wieder zu einem Spiel in der Bundesliga anzutreten. Von Wettbewerbsverzerrung war da bei einigen Vereinsvertretern schon die Rede.
Diese Clubs mussten sich in einigen unvermeidlichen Fällen zuletzt allerdings
Gute Gründe für das Archäologie-Aus in NRW

Die rot-grüne Landesregierung in NRW wird die Zuschüsse für Archäologie und Denkmalpflege auf Null senken. Dafür gibt es zahlreiche gute Gründe – wir nennen sie:
1. Römer waren Sklavenhalter!
2. Noch nie wurden Reste einer matriachalischen Kultur in NRW gefunden!
3. Die meisten Denkmäler wurden von Männern errichtet!
4. Keine jemals gefundene Inschrift war in geschlechtergerechter Sprache verfasst!
Why?: Good Friday
DFB-Elf: Pfiffe für Manuel Neuer in Nürnberg – Na und?

Bundestrainer Joachim Löw echauffierte sich, wie man ausführlich hören und lesen durfte, also gestern mächtig über die Pfiffe gegen Torhüter Manuel Neuer, welche diesem nach seinem krassen Fehler zum 1:3-Anschlußtor der Kasachen im Länderspiel in Nürnberg entgegenschlugen.
Schon während der Begegnung konnte man das Unverständnis des Coaches über die hämische Reaktion vieler Fans gegenüber dem ‚eigenen‘ Torwart förmlich sehen.
Nach dem Spiel wurde er in Interviews dann auch verbal sehr deutlich: „Der Fehler ist passiert, das muss man ihm ankreiden. Was ich nicht gut finde, ist dass das Publikum ihn dann auspfeift. Er ist Torhüter der Nationalmannschaft, hat in den letzten Jahren hervorragende Leistungen gebracht. Aber wenn er einen Fehler gemacht hat, muss man nicht die ganze Zeit pfeifen. Dass er für den Rest des Spiels durch das Publikum mit Ironie begleitet wird, finde ich unsportlich.“
Diese damit zur Schau gestellte Dünnhäutigkeit des Bundestrainers vermag ich allerdings so nicht zu teilen. Solche Unmutsbezeugungen der Fans mögen für ihn als verantwortlichen Trainer im Einzelfall zwar nur schwer nachvollziehbar sein, Missfallensbekundungen gegenüber einzelnen Spielern sind allerdings das gute Recht der Fans.
Goethe und der eisige Schweinezyklus, oder leider doch keine Palmenplage auf Grönland.

In ein paar Tagen haben wir Ostern. Sie wissen doch bunte Eier im Gras verstecken, Frühlingsblumen blühen, und endlich wärmer. Sogar wärmer, als es uns Goethe, ein bekannter deutscher Dichter vormachen wollte. Was sagte Goethe? In seinem Stück Faust (1. Teil) ließ er Doktor Faust sagen: „vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick“. Von unserem Gastautor Helmut Junge.
Jetzt erst? Eigentlich hatte mich das immer gewundert, denn ich kannte es nicht anders, als das Flüsse meist den ganzen Winter über eisfrei blieben. Aber man weiß doch, wo Goethe sich damals gerade aufgehalten hat. Ja, aber heute, nur wenige Tage vor Ostern ist es dort, im Osten immer noch lausig kalt. Dass dort die Bäche bis Sonntag eisfrei sind, ist unwahrscheinlich. Es ist also kälter, als zu Goethes Zeiten. Auerbachs Keller müsste wohl kräftig geheizt werden.
Dabei war das Klima ganz anders geplant. Seit Jahrzehnten reden die Meteorologen davon, dass die Erde sich aufheizt, wir also Energie sparen müssten, um den CO2 Anteil in der Atmosphäre, der für die Aufheizung sorgt, zu verringern. Ich bin vermutlich nicht der einzige, der sich aufgrund dieser Prognose eine größere Zahl mediterraner Pflanzen besorgt hat, und darauf gewartet hat, dass diese Erwärmung endlich stattfindet, damit ich diese Pflanzen nicht jeden Winter in den Keller schleppen muß. Das war zweimal im Jahr echte Knochenarbeit, mit den schweren Töpfen die steile Treppe hinunter zu gehen und im Frühjahr wieder hinauf.