Benjamin Limbach Foto (Ausschnitt): Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen Lizenz: CC BY-SA 2.0
In den Cum-Cum-Ermittlungen der Kölner Justiz ist 2025 keine einzige Anklage erhoben worden. Das geht aus einer Antwort von NRW-Justizminister Benjamin Limbach auf eine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion hervor, die dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt. In Köln laufen derzeit 130 Cum-Cum-Verfahren. Für 2026 könne er „keine belastbare Prognose“ abgeben – unter anderem
Blick von der Leunabrücke auf den Industriepark Höchst Foto: EvaK Lizenz: CC BY-SA 2.5
Konzerne und Kleinbetriebe gehen pleite, Läden machen dicht, Infrastruktur verfällt, die Bürger werden ärmer, der Staat hält sich mit Schuldenmachen über Wasser. Vor einem halben Jahrhundert wurde der Weg in die Deindustrialisierung eingeschlagen, die wir heute sehen. Viele begrüßten ihn damals als Erlösung von allen Umweltübeln. Von unserem Gastautor Michael Miersch
Die Flüsse waren Abwasserkanäle, die Luft verpestet, der Müll häufte sich zu Bergen, Wälder kümmerten und Wildtiere verschwanden. Jahrhundertelang hatten die Menschen ignoriert, welche negativen Folgen der wirtschaftliche Fortschritt für die Natur und sogar für ihre eigene Gesundheit hatte. Als Millionen Europäer und Nordamerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg zu Wohlstand kamen, bemerkten sie es. Nun hatten sie Essen im Überfluss, Autos, hygienische Wohnungen, Fernsehgeräte
Industrie in Marl (Symbolbild) Foto: Nordenfan Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die wirtschaftliche Lage im Ruhrgebiet bleibt zu Jahresbeginn 2026 angespannt. Das zeigt der 116. Ruhrlagebericht, den die Industrie- und Handelskammern (IHKs) im Ruhrgebiet in Dortmund vorgestellt haben.
An der gemeinsamen Konjunkturumfrage beteiligten sich im Januar rund 700 Unternehmen mit mehr als 80.000 Beschäftigten. Der Klimakonjunkturindex liegt aktuell bei 93 Punkten. Damit
Rundgang über die IMTM, die internationale mediterrane Tourismusmesse, in Tel Aviv. Fotos: Till Oliver Becker
Die IMTM, der International Mediterranean Tourism Market, gilt als größte Tourismusmesse im Mittelmeerraum. Anfang Februar füllten sich die Hallen auf dem Expo-Gelände in Tel Aviv wieder mit Ständen, Gesprächen und dem typischen Messebrummen. Nach Krieg, Reisewarnungen und einer langen Phase geopolitischer Unsicherheit wirkt das wie ein Signal. Die Branche lebt, sie will nach vorn, sie setzt auf eine gute Zukunft. Die Ruhrbarone waren als eines von wenigen deutschsprachigen Medien zu Gast auf der IMTM.
Die Stimmung bei der Eröffnung war erwartungsvoll, teils auch trotzig. Tourismusminister Haim Katz sprach vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Tourismus und Diplomatie von einem Wendepunkt nach einer bitteren Zeit der Destabilisierung und deutlich sinkender Besucherzahlen. Unter den Gästen war auch Mike Huckabee, Botschafter der Vereinigten Staaten in Israel. 2026, so die Botschaft des Ministers, werde eine spürbare Trendwende bringen. Als positives Zeichen nannte Katz die Wiederaufnahme wichtiger internationaler Flugverbindungen sowie beträchtliche
Bei Rohstoffen abhängig zu sein, ist schlecht. Das zeigte sich spätestens beim Gas nach dem Vollangriff Russlands auf die Ukraine und ist, was Seltene Erden betrifft, im Fall Chinas. Nun warnte Monika Schnitzer, die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, in der WAZ davor, dass Donald Trump Deutschland das Gas abdrehen könnte. Der Spiegelmeldete vor wenigen Wochen, dass
Die Telekom hat ein neues Rechenzentrum in München eröffnet. Das ist eine gute Nachricht für den Digitalstandort Deutschland, aber kein Grund für Euphorie. 10.000 Nvidia-GPUs, nach Eigenangaben eine der größten KI-Fabriken Europas, eine Riesen-Rechenzentrum, eine Stärkung der digitalen Souveränität und eine Steigerung der KI-Rechenkapazität in Deutschland um rund 50
Jetzt ist es höchstrichterlich festgestellt: Deutschland muss wesentlich energischer Maßnahmen zur CO₂-Einsparung ergreifen als alle bisherigen Regierungen, die Ampel-Koalition eingeschlossen, geplant haben. Jede Tonne CO₂ zählt. Von den drei Boomer-Teufeln Stefan Laurin, Michael Miersch und Ludger Weß.
Warum Deutschlands Pazifikpolitik sich vom Untergangsnarrativ lösen muss. Von unserem Gastautor Sebastian Mohr.
Wenn Außenminister Wadephul Mitte dieser Woche in Tonga eintrifft, begleitet die deutsche Berichterstattung ihn erwartungsgemäß mit dramatischer Tonalität. Beispielhaft dafür ist der Bericht des Deutschlandfunk-Journalisten Steffen Wurzel vom Montag, der in klassischer Südsee-
Die Sky-Zentrale in München. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Am morgigen Montag ist es wieder so weit: Sky Sport News zelebriert den sogenannten „Deadline Day“, den letzten Tag der laufenden Wechselperiode im deutschen Profifußball. Was einst als spannendes Zusatzangebot für Fans gedacht war, ist längst zu einem nervigen Medienritual verkommen.
Der Deadline Day steht heute weniger für sportliche Entscheidungen als für die Überinszenierung eines Transfermarktes, der längst außer Kontrolle geraten ist.
KI gesteuerte fahrende Busse sind keine Science Fiction mehr Bild: OpenAI / DALL·E
Verdi hat die Streiksaison eröffnet: Da die klammen Arbeitgeber der Forderung nach Lohnerhöhungen zwischen, je nach Tarifstufe, sieben bis zwölf Prozent nicht nachkommen wollen, wird im Nahverkehr, in Verwaltungen und Hochschulen gestreikt. Auch wenn Verdi seine Forderungen nicht ganz durchsetzen wird, ist absehbar, dass die Kosten für Städte, Länder und Nahverkehrsunternehmen steigen werden.