Agentur für Arbeit in Dortmund Foto: Mathias Bigge Lizenz: CC BY-SA 3.0
Wer in Dortmund einen neuen Job sucht, steht vor besonderen Herausforderungen. Laut einer aktuellen Analyse des Karriereportals JobLeads ist die Ruhrgebietsstadt unter allen deutschen Städten mit mehr als 300.000 Einwohnern der schwierigste Ort für die
Das nördliche Ruhrgebiet ist das Armenhaus der Republik. Und die dort angesiedelte chemische Industrie leidet unter dem Green Deal und der Energiewende. Die Politik und die Unternehmen wissen das, aber noch fehlt der Mut, daraus die Konsequenzen zu ziehen.
Das Chemieunternehmen Ineos will sein Werk in Gladbeck schließen. Die kleine Stadt am Rand des Ruhrgebiets würde 270 gut bezahlte Industriearbeitsplätze verlieren. Die Gründe
Ludwig XVI. im Krönungsornat. Gemälde von Antoine-François Callet aus dem Jahr 1779. Foto: Antoine-François Callet – Google Arts & Culture Lizenz: Gemeinfrei
Für die Biologin Uta Eser, Mitglied des Ethikrates, ist klar: „Es gibt ja keinen Grund, davon auszugehen, dass wir ein Recht darauf haben, als Mehrzahl der Menschen in unserer Gesellschaft so zu leben, wie noch vor 250 Jahren nur die Könige gelebt haben.“ Man dürfe nicht nur auf die Superreichen schauen. Im Freitag sagt sie über die Auswirkungen dieser Lebensweise weiter: „Und wenn ich mal verstanden habe, dass dieser
Das Publix-Haus in Berlin-Neukölln Foto: Kevin Fuchs
Sie macht ihr Geld mit US-Immobilien, IT- und Pharmakonzernen, globalen Investmentfonds und möchte doch den Kapitalismus am liebsten zerschlagen sehen. Willkommen im Reich der Schöpflin-Stiftung, deren Ursprünge im Konsumerismus der Wirtschaftwunderjahre der Bundesrepublik liegen.
Egal, welche NGO man sich anschaut, die mit zumeist linksgrünen politischen Forderungen von sich reden macht, eines ist gewiss – unter den großzügigen Spendern ist einer fast immer mit dabei: die Schöpflin-Stiftung.
Chemiepark Marl Foto: Nordenfan Lizenz: CC BY-SA 4.0
Am 2. Dezember tagte der „Ausschuss für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie“ des nordrhein-westfälischen Landtags. Auf Antrag der SPD fand eine Anhörung zum Thema „NRW muss funktionieren – die Chemieregion Europas stärken, Standortbedingungen verbessern, Wohlstand der Zukunft schaffen“ statt. Unternehmensvertreter, Wissenschaftler und Gewerkschafter stellten sich den Fragen der Landtagsabgeordneten. Wer wissen will, wie es um
NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, DIE GRÜNEN (Foto: Roland W. Waniek)
Die Wirtschaft schrumpft, bei der Bildung belegt Nordrhein-Westfalen unter 16 Bundesländern den 14. Platz, und wer ein Rechenzentrum bauen will, muss unter Umständen zehn Jahre darauf warten, bis er ans Stromnetz angeschlossen wird. Man könnte meinen, ein Bundesland, in dem es so schlecht läuft,
Braunkohletagebau Bergheim Foto: Alexander Orth Lizenz: Gemeinfrei
Nordrhein-Westfalen erlebt einen tiefgreifenden Wandel in der Stromerzeugung: Im Jahr 2024 wurde 36,5 Prozent weniger Strom in das Landesnetz eingespeist als noch 2018.
Besonders deutlich zeigt sich der Rückgang bei der Kohleverstromung: Die Einspeisung aus Steinkohle sank um 69,4
Kurstafel an der Hamburger Börse // Bildcredit: wikipedia / KMJ / CC BY-SA 3.0
Der aktuelle KI-Boom gilt als eine der größten technologischen Investitionswellen seit dem Internetzeitalter. Vor allem große US-Technologiekonzerne investieren dreistellige Milliardensummen in Rechenzentren, Chips, Strominfrastruktur und Software. Diese Entwicklung weckt Hoffnungen – aber auch große Sorgen vor einer Börsenblase, die abstürzen könnte und dann einen großen Scherbenhaufen hinterlässt.
Das Umfrageinstitut Civey hat im Auftrag der E.ON Foundation im Herbst 10.000 Bürger nach ihrer Einstellung zur Energiewende befragt.
Die Ergebnisse sollte sich die Politik sehr genau anschauen: Eine Mehrheit der Deutschen hält die erneuerbare Energie ebenso für unverzichtbar wie die Kernkraft und ist damit deutlich vernünftiger als die vergangenen Bundesregierungen. In der Gesamtbevölkerung sorgen sich etwa zwei Drittel, von Klimaschutzmaßnahmen finanziell überfordert zu werden. Die Mehrheit zweifelt daran, dass die
Leistungsfähige Spezialchemie: Evonik-Zentrale in Essen Foto: Laurin
Die neue Sicherheitsstrategie der Trump-Administration sorgt in Europa für Aufregung. Dabei wird übersehen, dass sie nicht nur Risiken, sondern auch Chancen bietet, auch für Nordrhein-Westfalen und das Ruhrgebiet.
Auf den ersten Blick klingt das Papier wie ein Abgesang auf Europa. Tatsächlich benennt es jedoch Schwächen, die sich über Jahrzehnte aufgebaut haben. Europa hat an wirtschaftlicher, technologischer und militärischer Bedeutung verloren. Statt den noch im Jahr 2000 in der Lissabon-Strategie formulierten Anspruch einzulösen, der wettbewerbsfähigste und dynamischste wissensbasierte Wirtschaftsraum der Welt zu werden, entwickelte sich die Europäische Union zunehmend zum moralischen Lehrmeister der Welt.