
Lebensmittel sind überall teurer geworden – auch die im Ruhrgebiet so beliebte Currywurst. Doch im bundesweiten Vergleich ist der Kult-Snack im Ruhrgebiet vergleichsweise günstig: Mit 2,83 Euro

Lebensmittel sind überall teurer geworden – auch die im Ruhrgebiet so beliebte Currywurst. Doch im bundesweiten Vergleich ist der Kult-Snack im Ruhrgebiet vergleichsweise günstig: Mit 2,83 Euro

Der CDU-Spitze ist es gelungen, den gemeinsamen Antrag der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) und der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) zur Klimapolitik zu entschärfen. Doch dauerhaft wird es nicht möglich sein, eine Debatte über die Klimapolitik zu verhindern.
Nach einem Bericht der taz ist es dem stellvertretenden Unions-Fraktionsvorsitzenden Andreas Jung und dem ehemaligen CDA-Chef und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gelungen, CDA und MIT dazu zu bringen, ihren für den CDU-Parteitag Ende Februar in Stuttgart gestellten Antrag zur Klimapolitik zu entschärfen. CDA und MIT hatten unter anderem gefordert, dass sich die

Bereits im April 2025 brachte der frühere deutsche Außenminister Sigmar Gabriel eine provokante Idee ins Spiel: Kanada könne der Europäischen Union beitreten – „vielleicht nicht voll integriert wie alle anderen, aber zumindest teilweise“, sagte Gabriel dem Bremer Weser-Kurier. Was zunächst wie politische Gedankenspielerei klingt, entfaltet bei näherem Hinsehen erstaunliche Tiefe. Ein EU-Beitritt Kanadas wäre zwar ein radikaler Schritt, doch als Gedankenexperiment zeigt er schnell: Eine solche Mitgliedschaft könnte sowohl für Kanada als auch für die Europäische Union handfeste Vorteile mit sich bringen.

Unser aller Kaufverhalten hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt. Das Internet hat eben fast alles verändert, auch die Lage des Einzelhandels in unseren Innenstädten. Und nein, diese Tendenzen sind nicht aufzuhalten. Das ist uns allen längst klar und wurde hier im Blog der Ruhrbarone im Laufe der vergangenen Jahre ja auch schon häufiger und emotional diskutiert.
Und dennoch war die Meldung vom Donnerstagabend, dass Saturn am Dortmunder Westenhellweg zum Sommer dicht macht, wohl nicht nur für mich ein echter Schlag in die Magengrube. Da tröstet es wenig, dass, wer den Laden in den letzten Jahren regelmäßig beobachtet hat, den Niedergang auch optisch hat schon länger kommen sehen können. Der immense Sanierungsbedarf des Gebäudes wird nun auch als Grund dafür genannt, dass der Mietvertrag nun seitens Saturn nicht verlängert wird. Wie dem im Detail auch sei. Jetzt ist es also offiziell: Bald ist Schluss. Für die City Dortmund ist das keine Randnotiz, das ist ein echter Treffer in die Weichteile.

Es gibt diese Geschichten, die sind so typisch für das Ruhrgebiet, dass sie längst mehr sind als bloße Einzelfälle. Sie stehen sinnbildlich für eine Region, die sich seit Jahrzehnten schwer damit tut, ins Handeln zu kommen. Für träge Verfahren, endlose Diskussionsschleifen und politische Rituale, die mehr dem eigenen Gewissen als der Lösung realer Probleme dienen.
Der geplante Neubau der Bundesstraße 474n in Waltrop, also die angedachte Verlängerung der A45 von Dortmund-Mengede in Richtung Münsterland, ist genau so eine Geschichte – und sie erklärt ziemlich gut, warum sich viele Bürger regelrecht veräppelt fühlen, wenn Lokalpolitiker alle paar Jahre wieder so tun, als wollten sie die Dinge nun endlich beschleunigen.
Aktuell kommt das Thema wieder einmal frisch auf die Tagesordnung.

Soll Deutschland bereits im Jahr 2045 klimaneutral werden – oder erst im Jahr 2050, wie es die EU vorsieht? Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen empfiehlt eine Angleichung an europäische Ziele. Eine Verschiebung um fünf Jahre würde der deutschen Wirtschaft Kosteneinsparungen im Milliardenbereich ermöglichen, ohne dass spürbare Nachteile für den globalen Klimaschutz entstünden.

Es ist ein Mammutprojekt für die Polizei: Ab Montag wollen Ermittler tausende Opfer des spektakulären Sparkassen-Einbruchs vernehmen. Dafür hat die Polizei sogar zusätzliche Büroräume angemietet.

Keine wirtschaftliche Erholung in Sicht. Bei der Konjunkturumfrage der Arbeitgeberverbände (AGV) Ruhr/Westfalen in Bochum zeigen sich die Unternehmen

Wer in Dortmund einen neuen Job sucht, steht vor besonderen Herausforderungen. Laut einer aktuellen Analyse des Karriereportals JobLeads ist die Ruhrgebietsstadt unter allen deutschen Städten mit mehr als 300.000 Einwohnern der schwierigste Ort für die

Das nördliche Ruhrgebiet ist das Armenhaus der Republik. Und die dort angesiedelte chemische Industrie leidet unter dem Green Deal und der Energiewende. Die Politik und die Unternehmen wissen das, aber noch fehlt der Mut, daraus die Konsequenzen zu ziehen.
Das Chemieunternehmen Ineos will sein Werk in Gladbeck schließen. Die kleine Stadt am Rand des Ruhrgebiets würde 270 gut bezahlte Industriearbeitsplätze verlieren. Die Gründe