Damit Gewerbeflächennot die wirtschaftliche Entwicklung im Ruhrgebiet nicht ausbremst, fordern die zentralen Wirtschaftsverbände der Region konkrete Maßnahmen zur Förderung und Entbürokratisierung. Beim ersten Wirtschaftsflächengipfel.Ruhr, der gestern (22. April) in Dortmund stattfand, übergaben sie ein Positionspapier an NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Veranstalter des Wirtschaftsflächengipfels war die
Seminarraum der IHK Bochum Foto: Jörg Linden Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Vorbereitungen für eine mögliche Vereinigung der IHK Mittleres Ruhrgebiet und der IHK zu Essen zur neuen IHK Ruhr erreichen die entscheidende Phase: Es liegt jetzt eine Entscheidungsgrundlage für die Mitglieder der Vollversammlungen vor. Am 1. Juni werden beide Gremien über eine mögliche Vereinigung abstimmen.
Man konnte sich in den letzten Wochen wirklich kaum retten: Überall dieses Dauerfeuer an guter Laune, Zukunftsvisionen und geschniegelt-glatten Imageclips. Olympia in NRW! Endlich wieder wer! Endlich Weltbühne! Der WDR im Dauer-PR-Modus, als hätte man den Zuschlag schon heimlich im Keller unterschrieben. Nur ein kleines Detail ging dabei irgendwie unter: Es ging erstmal bloß um die Frage, ob man sich überhaupt bewerben will. Kein Zuschlag. Kein Finale. Nicht mal eine Shortlist. Einfach nur: „Wollen wir mitspielen?“ – und NRW so: „JA!“, als hätte jemand Freibier versprochen.
Taliban in Kabul Foto: Callum Darragh Lizenz: Gemeinfrei
Künstliche Intelligenz hat wie keine andere Technologie das Potenzial, die Gesellschaft zu verändern. Um im globalen Wettbewerb mitzuhalten, müsste Deutschland sich von seinem irren Datenschutzfetisch und seiner grünen Energiepolitik verabschieden. Die Tech-Taliban wissen das und machen mobil.
Die auf einem Biobauernhof aufgewachsene Philosophin Eva von Redecker macht sich Sorgen: „Wir erleben ein Wettrennen um Zerstörungsfähigkeit“, sagt sie in einem Interview mit der Zeit. Und ein Beispiel für diese These hat sie auch parat: Die flächendeckende Etablierung von Large Language Models wie ChatGPT, Claude oder Gemini würde sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sie extrem viel Energie verbrauchen. „Meine These wäre, dass sich dies alles gerade deshalb durchsetzt, weil es so unvernünftig ist, gerade weil es so viel Energie verbraucht.“ Das sei alles unnötig, denn auch „KI ließe sich fernab der
Zwischen Analyse und Zuspitzung legt Daniel Stelter den Finger in wunde Punkte: versteckte Staatsschulden, schwache Produktivität und ein Umbau des Energiesystems, der deutlich teurer wird, als vielfach angenommen.
Daniel Stelter hat ein Talent für große Bilder. Deutschland als Flugzeug im Sinkflug, kurz vor dem Strömungsabriss. Der Titel seines neuen Buches ist entsprechend gewählt: „Absturz“. Man weiß also von der ersten Seite an, dass es hier nicht um Feinjustierung geht.
Netzentgelte, CO₂-Zertifikate, die Energiewende und geopolitische Risiken wie die Blockade der Straße von Hormus treiben die Energiepreise in Deutschland weiter nach oben.
Die Folgen reichen weit über Industrie und Infrastruktur hinaus: Sie beschleunigen nicht nur die Deindustrialisierung und erschweren den Ausbau energieintensiver Rechenzentren, sondern treffen vor allem Haushalte mit geringem Einkommen.
Dortmund beteiligt sich als Pilotkommune an der Entwicklung der Deutschland-App. Mit dem Projekt will die Bundesregierung Verwaltungsprozesse digital, effizient und bürgerfreundlich gestalten. Die App soll künftig einen zentralen Zugang zu Verwaltungsleistungen bieten. Bürger können darüber u. a. Anträge stellen, Termine buchen, ihre Identität digital verifizieren und Informationen abrufen. Perspektivisch sollen weitere Services wie Kindergeldanträge und Wohnsitzanmeldungen dazukommen. Die Stadt Dortmund bringt in das Projekt Erfahrungen mit ihrer eigenen Bürgerservice-App ein.
Marie-Christine Ostermann Foto (Ausschnitt): Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0
Angesichts stagnierenden Wachstums und sinkender Investitionen hat die Präsidentin des Verbandes Die Familienunternehmer, Marie-Christine Ostermann, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu einem entschlosseneren Handeln gegen den wirtschaftlichen Niedergang aufgefordert.
Im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz) sagte Ostermann: „Ich erwarte von ihm, dass er mehr führt und dass er sich
Leitungen in Essen-Altendorf Foto: Wiki05 Lizenz: CC BY-SA 4.0
„Die Zukunft soll Wärmepumpen, Rechenzentren und Elektroautos gehören und auch die Industrie soll zunehmend auf Gas und Kohle verzichten. Dafür wird mehr Strom benötigt. Doch im einstigen Energieland NRW sinkt die Stromproduktion massiv.
Energie bedeutet Wohlstand. Es gibt keine wohlhabenden Gesellschaften mit einem geringen Energieverbrauch: Industrie, Autos, Züge, Flugzeuge, Heizungen, Klimaanlagen und Rechenzentren brauchen Energie. Und immer mehr an Bedeutung gewinnt dabei
Die Deutschen stehen mehrheitlich hinter dem Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden, halten die Umsetzbarkeit aber für unrealistisch. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen. 96 Prozent der befragten Bürger glauben nicht daran, dass das gesetzlich vorgeschriebene Ziel rechtzeitig erreicht wird. Fast zwei Drittel der Menschen rechnen damit, dass