Charlie Hebdo Anschlag: „Verteidigen oder verlieren – so sieht es aus“

houellebecq

Islamisten haben einen Anschlag auf die Redaktion des französischen Satiremagazin „Charlie Hebdo“ verübt. Das Magazin hatte sich immer wieder über den Islam, aber auch andere Religionen wie das Christen- und Judentum, lustig gemacht. Bislang gibt es elf Tote, weitere Journalisten sind schwer verletzt. Einer der beiden Tätet rief nach Angaben der Zeitung Le Monde während er mordete „Der islamische Staat wird bestehen“ und „Allahu akbar“.

Ein Freund von mir schrieb dazu gerade auf Facebook: „Ekelhafte Scheiße. Auf allen Ebenen. Verdammte Mörderbanden. Es ist an der Zeit, sich gegen diejenigen zu wenden, die meinen, islamistischer Terrorismus existiere nur als „Gespenst“ oder Schimäre. Erstens, um wieder die realen Bedrohungen der Zivilgesellschaft effektiv zu bekämpfen, anstatt Gespenster wie die NSA für die größte Bedrohung zu halten. Zweitens, um denjenigen Populisten den Wind aus den Segeln zu nehmen, die exakt auf jener antidemokratischen Welle surfen – von Putinisten und Friedenswichteln, über sogenannte Medienkritiker bis hin zur Pegida-Fraktion. Es gibt keine x-tausend freiheitliche Demokratiemodelle – sondern mehr oder weniger ungefähr das eine. Verteidigen oder verlieren – so sieht es aus.“ Es liegt an uns, wie die Sache ausgeht. An Feinden mangelt es der offenen Gesellschaft zur Zeit jedenfalls nicht.

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Georg Bergmann
Georg Bergmann
9 Jahre zuvor

Ich warte gerade auf die Äußerung „hat nichts mit dem Islam zu tun“
von einem exponierten Politiker/Moslem/Journalisten.
Dauert sicher nur noch ein paar Minuten, wetten?!

Sebastian
Sebastian
9 Jahre zuvor

Hinrichtung eines Polizisten durch die Islamisten: http://www.liveleak.com/view?i=2be_1420632685#k0pkDFBPcxbCsSzD.99

Gerd
Gerd
9 Jahre zuvor

„Es ist an der Zeit, sich gegen diejenigen zu wenden, die meinen, islamistischer Terrorismus existiere nur als “Gespenst” oder Schimäre. Erstens, um wieder die realen Bedrohungen der Zivilgesellschaft effektiv zu bekämpfen, anstatt Gespenster wie die NSA für die größte Bedrohung zu halten.“

Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Nur diesen Anschlag zu benutzen, um gegen Pegida Stimmung zu machen ist unwürdig. Pegida und Putinfreunde mögen Positionen vertreten, die man entscheiden ablehnt, aber man kann sie nicht mit Massenmördern in einen Topf werfen.

Daniel Anderson
Daniel Anderson
9 Jahre zuvor

Solange die europäischen Zivilgesellschaften den Islam und die Moslems immer weiter infantilisieren, immer wieder Entschuldigungen für Zwischenfälle – egal, ob es sich um antisemitische Übergriffe wie den von Muslimen auf einen israelischen Touristen in der Neujahrsnacht in Berlin oder um Massenmord mitten in Paris handelt – solange wird sich an der Situation nichts ändern. Wenn wir nicht klar und deutlich machen, dass ALLE Verantwortung für die Gesellschaft tragen und dass Gesetze für ALLE gelten, dass Werte wie Presse- und Meinungsfreiheit keiner Art von Extremismus geopfert werden, wird sich die Situation weiter verschlimmern.

Matthias
Matthias
9 Jahre zuvor

Quelle, bitte: Auf welchen Artikel in Le Monde bezieht ihr euch? Ich habe diesen hier gefunden, und da steht nix von „Der islamische Staat wird bestehen„: « Charlie Hebdo » visé par une attaque terroriste, la rédaction décimée

Thorsten Stumm
9 Jahre zuvor

Ich bin über die Toten erschüttert…und sehr stolz auf die Ruhrbarone, dass hier die erste Seite von Charlie Hebdo zu sehen ist….ein würdiges Zeichen der Solidarität und ein Bekenntnis zur Freiheit….der Zeichner hat das mit dem Leben bezahlt….das darf nicht umsonst gewesen sein…..

Thorsten Stumm
9 Jahre zuvor

Hier ein Beispiel wie erbärmlich manche von uns die Freiheit verteidigen
http://www.n-tv.de/politik/Charlie-Hebdo-Geschichte-eines-Skandal-Blatts-article14276186.html

WALTER Stach
WALTER Stach
9 Jahre zuvor

Ein blutiger Terroanschlag, offenkundig durchgeführt von radikal-fanatischen Islamisten, mindestens 12 Ermordete.

Wenige Stunden danach scheinen Viele zweifelsfrei zu wissen, warum die Anschäge verübt wurden, zweifelsfrei zu wissen, was in Gesellschaft und Staat -in Frankreich. (und darüberhinaus)- falsch gelaufen ist, damit dieser Terrosanschlag mit den 12 Toten und mehreren Schwerletzten möglich war. Und Viele wissen zweifelsfrei, wie man Solches zukunftüg verhindern kann. Und Viele wissen zudem zweifelsfrei, daß man und wie man „die Wurzeln des Bösens“ zu bekämpfeh hat, was voraussetzt, daß man die Wurzeln des Bösen exakt zu bestimmen in der Lage ist und den Dünger, der diese Wurzeln sprießen läßt.

Ich bin im Moment derzeit weder willens noch fähig, mich in diese Diskussin einzubringen.
Vielleicht morgen?
Vielleicht, wenn sich bei mir die Emotionen gelegt und die Ratio obsiegt?

Der Evangelikale
Der Evangelikale
9 Jahre zuvor

Das Problem heißt Intoleranz durch Monotheistische Religionen und Nichtanerkennung stattlicher Gesetze.

Arnold Voss
9 Jahre zuvor

Mag sein, dass es irgendwann einen Islam ohne Islamismus geben wird, einen Islamismus ohne Islam gab es jedoch nie und es wird ihn nie geben.

https://www.ruhrbarone.de/ich-kann-das-wort-gott-einfach-nicht-mehr-hoeren/86444

Marti
Marti
9 Jahre zuvor

Das Vorgehen der Terroristen orientiert sich an dem, was Mohammed in vergleichbaren Fällen getan hat. Mohammed gilt in so gut wie allen Islamformen als der perfekte Mensch (al-insan al-kamil) und als gutes Vorbild (al-‚uswa al-hasana). Die Scharia mit ihren Regeln, wer von Muslimen getötet werden darf bzw. soll, orientiert sich neben dem Koran an solchen Beispielen aus dem Leben Mohammeds. Deshalb handelten die Terroristen hier voll und ganz nach den Regeln des Islams.

Wer das am konkreten Beispiel studieren will, google einfach mal nach Kaʿb ibn al-Aschraf.

Arnold Voss
9 Jahre zuvor

@ Walter Stach #7

Es gibt keinen nicht radikalen und unfanatischen Islamismus.

bob hope
bob hope
9 Jahre zuvor

Jetzt wird es noch ungemütlicher: Die Radikalisierung wird auf beiden Seiten zunehmen und ich befürchte, dass man als Verteidiger der offenen Gesellschaft sehr viel Applaus von der jeweils falschen Seite bekommt: Natürlich gehört das Zeigen von Mohammedkarikaturen zur Presse- und Meinungsfreiheit. Und eine Gesellschaft, in der das nicht oder nur unter Lebensgefahr möglich ist, ist dabei, sich aufzugeben. Dennoch wird es schwer werden, in einem Klima der zu erwartenden Hysterie, offen mit der Sache umzugehen.

Das Problem ist, dass die Feinde der offenen Gesellschaft auf beiden Seiten zu finden sind: Islamisten und PEGIDA sind Brüder (und weniger Schwestern) im Geiste. Religiöser Fundamentalismus (oder im IS religiöser Nationalismus) auf der einen, völkischer Nationalismus auf der anderen Seite. Und beide sind ähnlich strukturiert. Islamistischer Terror, Islamismus und Islam lassen sich nicht trennen. Die Übergänge sind fließend. Ebenso wenig kann man die Anschläge von Breivik oder NSU ohne die dahinter stehenden völkisch-nationalistischen Überzeugungen erklären, wie sie auch bei PEGIDA und Volksgenossen zu finden sind. Beiden, Islamisten und Völkischen-Nationalisten, ist gemein: Die Ablehnung liberalen Denkens, der (parlamentarischen) Demokratie und der offenen, pluralistischen Gesellschaft.

Klaus Lohmann
Klaus Lohmann
9 Jahre zuvor

@bob hope:
Klar ist, dass ISIS-Flüchtlingen aus Syrien, Iran etc. nun auch die uneingeschränkte Solidarität seitens der Ausländerhasser von PEGIDA zugestanden werden muss, ansonsten diffamieren die sich selbst bis zur Unkentlichkeit. Richtig ist auch, dass der völkisch-nationalistische Wahnzustand schon eine religionsähnliche Simplifizierung der realen Welt in sich trägt, mit der man sich Analyse, Kritik und Einstehen für eigene Standpunkte tunlichst vom Hals hält.

Solange die Ermittlungen in Paris/Frankreich nicht abgeschlossen sind, verkneife ich mir die These, dass „“Allahu Akbar“-Brüllen in feinstem französischen Akzent kein hinreichender Beleg für eine feststehende Abstammung und Ideologie der Terroristen ist und Niemand in der momentanen „Brandstimmung“ in so einigen europäischen Ländern mehr Interesse an einer Eskalation haben kann als die jeweils dort schwadronierenden „Völkisch-Nationalisten“.

WALTER Stach
WALTER Stach
9 Jahre zuvor

Arnold -11-
Ist das so?
Es gibt den Katholizismus, den Islamismus, den Buddismus, den…….

Sind die quasi über diese Begrilfflichkeit a priori radikal-fanatisch?

Ich hätte wohl, um eine solche , jetzt und hier m.E. völlig unangebrachte Debatte über Begriffe auszuschliießen, hinreichend deutlich machen sollen daß ich mit der Beifügung „radikal-fanatisch“ auszudrücken beabsichtigte, daß die islamische Religion nicht a prio gleichgesetzt werden kann, nicht gleichgesetzt werden darf, mit dem, was dem Denken und dem Handlen der von mir sog.“raidkal-fanatischen Islmaisten“ zu eigen zu sein scheint.

Zu denken geben muß doch, daß Pegida aktuell aufgrund es Terroanschlages in Paris von Islamisten -ohne Zusatz- spricht und damit alle Moslems begrifflich zu erfassen versucht.

Auch auf diesem Hintergrund füge ich regelmäßig dem Begriff Islamismus den Zusatz „radikal-fanatisch“ bei, wenn ich mich z.B über den IS oder wie jetzt über die Terroristen in Paris äußere.

Allerdings ist es zumidenst ein schlechter Witz, wäre es eine Karikatur wert, wenn die Pegida-Akteure sich jetzt zu Verteidigung der Pressefreiheit aufschwingen und die dieser Freiheit wegen Emorderten „für sich zu nutzen“ versucht -pervers nenne ich das!-

Nun bin ich dabei, wider meinen Vorsatzh -sh.7-abschließend- mich doch in die Diskussion einzubringen,
damit mache ich jetzt Schluß; bis morgen?

Björn Wilmsmann
9 Jahre zuvor

Ja, stimmt.

Warum die NSA aber zum Freund wird, nur weil der Rechtsstaat Feinde auf allen Seiten hat, erschließt sich mir nicht. Diese Dienste sind doch mit verantwortlich für den ganzen Zauber. Wer hat Osama bin Laden denn aufgebaut? Richtig: Die guten Jungs von der CIA. Und deren Foltermethoden und Entführungen sind auch hervorragende Beiträge zur Völkerverständigung. Auf sowas warten die ganzen Bekloppten doch nur, um sich ein Feindbild zusammengeifern zu können.

Und wer hält die NSA denn für eine wirkliche Bedrohung? Unsere Politiker jedenfalls nicht. Und das denke ich aus den gleichen Gründen, aus denen auch nur verhalten gegenüber andere Bedrohungen der Zivilgesellschaft Stellung bezogen wird: Unsere Spitzenpolitiker haben keine Eier und es fehlt ihnen an der Fähigkeit, zu differenzieren.

Da werden solche Anschläge dann zwar pflichtbewusst verurteilt, dann aber im Nebensatz gleich eilfertig abmildernd nachgeschoben, dass Islamimimismus (der politische Strömung mit dem Abo aufs Verletztsein ihrer zerbrechlichen religiösen Gefühle …) nicht gleich Islam ist. Ja klar, das behauptet ja auch keiner, der bei klarem Verstand ist. Es sind ja auch nicht alle Deutschen Nazis, weil es den NSU gab. Aber das Problem Islamismus muss sich die islamische Gesellschaft sehr wohl vorhalten lassen, genau wie sich die deutsche Gesellschaft mit dem Problem NSU und wie so etwas entstehen konnte auseinander setzen muss.

Wolfram Obermanns
Wolfram Obermanns
9 Jahre zuvor

Die DITIB hat bereits eine kurze Pressemeldung auf ihrer Homepage:

„Pressemeldung zum Angriff in Paris

Köln, 07.01.2015: Am heutigen Tage um 11 Uhr hat sich in der französischen Hauptstadt Paris bei dem Satiremagazin „Charlie Hebdo“ ein terroristischer Akt ereignet.

Diesen grausamen Angriff auf „Charlie Hebdo “ verurteilt die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) auf das Schärfste.

Diesen Terroranschlag, bei dem insgesamt 12 Menschen, einschließlich zwei Polizisten, ihr Leben verloren und viele verletzt wurden, bewerten wir als Angriff auf die Menschheit. Dies ist niederträchtig und absolut inakzeptabel.

Unser aller Schöpfer gebietet die Achtung seiner vielfältigen Schöpfung. Die Unverletzlichkeit des Menschen, seiner Würde und seiner Integrität sind darin zentral.

Wir teilen den Schmerz der Menschen in Frankreich und der Angehörigen derer, die bei diesem terroristischen Angriff ihre Leben verloren haben.

DITIB-Bundesvorstand

paule t.
paule t.
9 Jahre zuvor

„Es ist an der Zeit, sich gegen diejenigen zu wenden, die meinen, islamistischer Terrorismus existiere nur als “Gespenst” oder Schimäre.“

Äh – wer meint das denn?

———-

@#16
„[…] dann aber im Nebensatz gleich eilfertig abmildernd nachgeschoben, dass Islamimimismus […] nicht gleich Islam ist. Ja klar, das behauptet ja auch keiner, der bei klarem Verstand ist.“

Es gibt aber verdammt viele Leute, die in der Hinischt eben nicht klaren Verstandes sind und denen man das sehr wohl sagen muss.

Arnold Voss
9 Jahre zuvor
pierre
pierre
9 Jahre zuvor

Auf dem Titelblatt schein mir mehr Houellebecq als der Islam verarscht zu werden…

Klaus Lohmann
Klaus Lohmann
9 Jahre zuvor

@WALTER Stach
„Zu denken geben muß doch, daß Pegida aktuell aufgrund es Terroanschlages in Paris von Islamisten -ohne Zusatz- spricht und damit alle Moslems begrifflich zu erfassen versucht.“

Das zeigt – je nach Betrachtungsrichtung – zum einen die nachplappernde Verblödetheit der Pegida-Anhänger, zum anderen aber auch die perfide Demagogie der braunen Organisatoren dahinter. Islam != Islamismus, aber Vertreter(in)/Angehörige(r) des Islams = Islamist(in) statt (z.B.) Moslem/Muslima, so einfach geht das rethorische Spielchen der ideologischen Brandstifter.

Klaus Lohmann
Klaus Lohmann
9 Jahre zuvor

Wenn man aktuell durch die hiesigen News-Sendungen und -Portale zappt, fällt doch eines wieder auf: Ohne auch nur irgendeinen Anhaltspunkt oder Verdacht wird „dem Volk“ eine Superalarm-Stimmung mit einer nebulösen Anschlags-Furcht eingeimpft, auf dass die simplen Gemüter ja gar nicht mehr anders können, als sich zitternd an den Pegida-Zipfel zu hängen.

Gewalt und Terror verkaufen sich gut im Medien-Haifischbecken, Quote/Clicks/Views ersetzen Hirn, Moral und Pietät.

Helmut Junge
Helmut Junge
9 Jahre zuvor

@Walter Stach schrieb „Es gibt den Katholizismus, den Islamismus, den Buddismus, den…“
@Arnold Voß antwortet „Ja, das ist so.“
Arnold, ich wollte Walter Stach erst eine andere Antwort geben, hatte dann aber keinen Nerv mehr dazu. Wie gut, denn Deine Antwort ist vermutlich genau richtig, wenn man alles in Allem betrachtet.
Nur wird der Katholizist Walter, wenn er sich mal mit sprachlichen Veränderungen der letzten 20 Jahre beschäft, gar nicht mehr zufrieden damit sein, Recht zu haben.

Aimée
Aimée
9 Jahre zuvor

#18 Paule T.
…“Es gibt aber verdammt viele Leute, die in der Hinischt eben nicht klaren Verstandes sind und denen man das sehr wohl sagen muss.“
Nun, wie wäre es bei allem Verständnis für Muslime, wenn diese selbst einmal ein Zeichen setzen und nicht nur halbherzige doppeldeutige Bekenntnisse von Imanen kommen. Doppelherzig bzw. heuchlerisch ist z.B. die Erklärung des Imam Hassen Chalghoumi “ „Die Barbarei der Angreifer hat nichts mit dem Islam zu tun“, betonte der aus Tunesien stammende Imam beim Besuch des Tatorts dem französischen TV-Sender BFMTV. Auf Hass könne man nicht mit Gegenhass antworten. „Die Journalisten sind die Märtyrer der Freiheit.“ (http://www.islamiq.de/2015/01/07/anschlag-auf-satiremagazin-charlie-hebdo/)
1. Satire hat nichts mit dem inflationären Wort Hass gemeinsam, wer beides in einem Atemzug nennt, macht die weitere Aussage Islamismus hat nichts mit dem Islam gemeinsam zur Satire! Satire!!)
2. Die Journalisten jetztz postum zu „Märtyrern“ zu machen ist lächerlich, sie haben sich einfach nicht den Mund verbieten lassen. Wenn man dadurch jetzt zum Märtyrer wird, dann sollte sich der Imam in Paris einfach einmal mit Werten wie Meinungsfreiheit, etc. beschäftigen..

…aber, wo sind den die Demos der anständigen Muslime?
Es gab Massendemos, gewaltvoll und da ist das Wort „Hass“ angebracht gegen die Homoehe, gegen Israel bzw. Juden in Frankreich bzw. Paris. Da konnten Demos organisiert werden. Wann gab es eigentlich einmal Demos von islamischer Seite gegen Terror aus den eigenen Reihen?

Frei nach M. Niemöller… „als die … kamen habe ich geschwiegen…“ also jetzt sollten sich einmal die friedlichen und toleranten Muslime erheben…

WALTER Stach
WALTER Stach
9 Jahre zuvor

Arnold,
ich habe die Definition des Bundedsamtes für Verfassungsschutz zur Kenntnis genommen.

Ich werde jedoch, um weiterhin das verstäkt ausdrücken zu kölnnen,was ich jeweils meine, die Beifügung „radikal-fanatisch“ hinzusetzen, wenn ich von „Islamismus“ spreche, z.B. bezogen auf den IS und die terroristischen Mörder in Paris..

Ich denke, wir beide werden deshalb kein Kommunikationsprobleme haben.

Aber in der Kommunikation mit dem Einen oder den Anderen kann es sehr wohl notwendig sein, mit dem Zusatz „radikal-fanatisch“ klar zu machen, daß es nicht um den Islam geht, nicht um das Wesen einer Religion, nicht um substantielle Glaubensfrfagen, wenn über den IS, wenn über die Terroristen in Paris u.ä.gesprochen wird- sh. auch Paule t. -18-abschliießend.
Ich denke, der heutige Schreckens-Tag, der als histrorisch gelten wird, ist zudem wenig geeignet, daß wr beide, Arnold,uns über diese Begrifflichkeit streiten sollten -über Islamismus mit oder ohne die Beifügung „radikal-fanatisch“.

PS
Wenn ich mir trotzdem erlaube, kritisch die Definition des Bundesamtes für Verfassungschutz zu hinterfragen, dann wie folgt:
Wenn laut Definitaion des Bundesamtes für Verfassungschutz von Mißbrauch(!!) des Islam – als Islamismus zu bezeichnen- dann zu sprechen ist, wenn diese Religion für politische Zwecke und Ziele genutzt wird, wie ist dann die Nutzung der christlichen Religion für politsche Zwecke und Ziele zu bewerten-auch als Mißbrauch und dann mit oder ohne des Zusatz „radikal-fanatisch“? Letzterer könnte ja notwendig sein, um sog.chritsltiche Parteien in Europa abzugrenzen von der (radikal-fanatischen evangelikalen — Tea-Party in den USA.

Arnold, ich gestehe, das ist eine heute wenig angebrachte Frage, die ich mir aber nicht verkneifen konnte.
Das kann damit zutun haben, daß ich so ein wenig meine emotionale Betrofffenheit und mein Nachdenken über den heutigen Schreckenstag kurzzeitig unterbrechen kann.

WALTER Stach
WALTER Stach
9 Jahre zuvor

Nachtrag:
Auch der Bundesinnenminister verwendet heute stets eine Beifügung, wenn er von Islamismus bezogen auf die Terrorakte in Paris spricht, nämlich „extremistisch“.
Ich spreche in der Regel statt von extremistisch von „radikal-fanatisch“.
Ich denke, die Beifügugn „extremistisch“ verwendet der Bundesinnenminister aus den selben Erwägungen wie ich sie anstelle, wenn ich von „radikal-fanatisch“ spreche.
Nun ist eine Aussage nichtg schon deshalb zutreffend, weil sie vom Innenmnister kommt, sie zeigt aber, daß ich nicht völlig danenben liege, wenn ich eine ähnliche Beifügung verwende, wenn ich von Islamismus rede.

Tuffy
Tuffy
9 Jahre zuvor

Vermutlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann so ein Anschlag auch in Deutschland stattfindet.

🙁

Klaus Lohmann
Klaus Lohmann
9 Jahre zuvor

@Tuffy: Das hat man auch schon direkt nach 9/11 behauptet, um Ängste zu schüren.

Klaus Lohmann
Klaus Lohmann
9 Jahre zuvor


„Wann gab es eigentlich einmal Demos von islamischer Seite gegen Terror aus den eigenen Reihen?“
Z.B. http://www.welt.de/politik/deutschland/article132432965/Muslime-Deutschlands-stellen-sich-gegen-Terror.html (im September letzten Jahres)

Aimée
Aimée
9 Jahre zuvor

#28 Klaus
„@Tuffy: Das hat man auch schon direkt nach 9/11 behauptet, um Ängste zu schüren.“

Irrtum, wir in Deutschland hatten bisher Glück, sieht man einmal von dem Attentat am Frankfurter Flughafen ab, obwohl das waren ja Amis —> Satire!
Wir hatten Glück, weil die Sauerlandattentäter rechtzeitig gefasst wurden, weil die Kölner Kofferbomber nicht ganz so clever bei der Technik waren….
…. auf jeden Fall 9/11 wurde in Deutschland geplant und keiner hats gemerkt!

Klaus Lohmann
Klaus Lohmann
9 Jahre zuvor

Frage in die Runde: Hat Jemand eine Übersetzung von dem Houellebecq-Beitrag in der aktuellen Charlie Hebdo-Ausgabe? Jemand, der seit Jahrzehnten zwecks Auflage eine selbstgebastelte Rolle als Rassist, Reaktionär und Islam-Hasser einnimmt und der heute abend im französischen TV mit einem geradezu verschmitzem Lächeln behauptet, er würde in seinem neuen Buch über den Islam doch nichts Extremistisches schreiben wollen, sollte – auch bei Anderen – genauer gelesen werden.

Aimée
Aimée
9 Jahre zuvor

#29 Klaus,
„z.B.“ ist schon einmal eine Relativierung, es gibt wohl kaum bis keine Bsp., zudem ist dies keine Demo, sondern wie es in dem Artikel steht: „… nach dem Freitagsgebet..“, die Kundgebung zielte auch eher dahin, dass u.a. auf die Hetz gegen Muslime hingewiesen wurde. Beachtlich, wenn man bedenkt 1. zu diesem Zeitpunkt (da fanden die ganzen Anti- Israel und Anti- Judendemos statt) und 2. wer hat es organisiert? Die Mevlana- Moschee…. die ganz zufällig laut Verfassungsschutz mit der IGMG verbunden ist. Die IGMG kann und hat einen großen Teil der Pro- Gaza-Demos organisiert, falls bekannt!

Das war keine Demo!

paule t.
paule t.
9 Jahre zuvor

@#24 Aimee
Ihr Post ist ein schönes Beispiel dafür, dass Muslime machen können, was sie wollen – egal, wie sehr sie sich distanzieren, wie sehr sie Terror verurteilen, irgendwas an der Wortwahl oder am Vorgehen dabei wird sich immer finden, weswegen irgendjemand dann diese Distanzierung doch nicht gelten lässt.

ZB das Wort „Märtyrer“: Ich verstehe das als Ausdrück allerhöchster Hochschätzung der Opfer und größter Verdammung der Täter. Aber ausgerechnet dieses Wort nehmen Sie dann als Argument dafür, dass die mE völlig eindeutige Verurteilung des Anschlags nur „halbherzig“ und „doppeldeutig“ sei und der Imam wohl keine Ahnung von Meinungsfreiheit habe. Geht’s noch?

Gleichzeitig zeigen Sie, wie positive Äußerungen von Muslimen ignoriert werden, negative Dinge ihnen dagegen auch dann zugeschrieben werden, wenn sie nichts (oder nicht mehr als andere Gruppen) damit zu tun haben. Die Demos gegen Terror von Muslimen gab es natürlich, die werdn immer wieder schnellstens verdrängt – ich erinnere nur an die Großdemo in Köln vor einigen Jahren. Und umgekehrt waren die „Manifs pour tous“ gegen die Homoehe in Frankreich genau so wie die „Demos für alle“ in Stuttgart im Wesentlichen eine Sache christlicher Fundamentalisten und immer-schon-einheimischer Rechter.

Wolfram Obermanns
Wolfram Obermanns
9 Jahre zuvor

# 24 Aimée
Hassen Chalghoumi wird selbst regelmäßig von Islamisten bedroht und sowohl seine Wohnung als auch seine Moschee waren bereits Ziel von Anschlägen.
http://info.arte.tv/de/hassen-chalghoumi-der-imam-der-maessigung

leoluca
leoluca
9 Jahre zuvor

Wer Montag abend noch über die „Lügenpresse“ zeterte und dem „Postillon“ noch Hassmails schickte, ist heute plötzlich ein Verteidiger der Pressefreiheit. Ich könnte kotzen…

Klaus Lohmann
Klaus Lohmann
9 Jahre zuvor

: Ging’s nicht noch relativistischer, um die eigenen, falschen Behauptungen aus dem Rampenlicht zu bekommen? Worauf die Kundgebung angeblich, Ihrer unbedeutenen Meinung nach „hinzielte“, interessiert mich nicht, wenn ich den Welt-Artikel zum Lesen habe. Und jetzt warte ich auf „Systempresse“ und „Lügenpresse“.

Arnold Voss
9 Jahre zuvor

@ Helmut Junge # 23

Walters Frage „ist das so?“ bezog sich auf mein Statement „Es gibt keinen nicht radikalen und unfanatischen Islamismus.“ (# 12)

Aimée
Aimée
9 Jahre zuvor

#33 Paule T.
Ihr Schreiben ist ein schönes Bsp. dafür, dass man Demos von vor Jahren wie z.B. in Köln als Distanzierung nimmt und so etwas nennt man relativieren. Ich erinnere einmal an die unzähligen Demos, die seitdem stattgefunden haben, die eben genau das Gegenteil waren. Wo ist da nur die Form einer Differenzierung und Verurteilung von Terror z.B. der Hamas?
Ihr Schreiben ist entweder ein schönes Bsp. für Verdrängen, Relativierung oder Vergesslichkeit!
Wie Sie das Wort „Märtyrer“ verstehen oder interpretieren, ist wirklich Ihre Sache, allerdings wenn Meinungsfreiheit und die Konsequenz daraus dann Märtyertum ist, dann sollte man einmal nachdenken wie weit wir sind. Zur NSzeit waren solche Worte „Heldentum“ auch beliebte Terminologien.
Es geht und ging um Meinungsfreiheit, nicht mehr und nicht weniger und sicher wollten die Macher von Charlie Hebdo keine „Märtyrer“ werden, sondern schlicht und ergreifend ihre Meinung sagen.
Die allerhöchste Hochschätzung wäre wohl gewesen dies zu akzeptieren und wo bitte sollten damit die Täter verdammt werden? „Märtyrer“ ist ja wohl z.Zt. ein beliebtes Wort oder (und das ist jetzt auch Satire) sollen die Macher von CH sich jetzt auf das Geschenk von 72 Jungfrauen freuen?

„…sei und der Imam wohl keine Ahnung von Meinungsfreiheit habe. Geht’s noch?“
Soll ich darauf antworten, es geht noch!

Die “Manifs pour tous” ist defintiv „keine Sache christlicher Fundamentalisten und immer-schon-einheimischer Rechter.“, oder ist einer der Einheizer Dieudonné jetzt Christ? Die „Großdemo“ in Köln war wohl so groß, dass sie nicht einmal das Jahr benennen können.

Aimée
Aimée
9 Jahre zuvor

#36 Klaus,
wieso Lügenpresse, etc. habe ich so etwas je behauptet? Ich habe genau den Artikel, d.h. den Inhalt wiedergegeben und da steht nun einmal, dass es nach dem Freitagsgebet war und eben von wem organisiert.
Ich habe den Artikel auch vor mir, kann lesen und nun?

Arnold Voss
9 Jahre zuvor

@ Walter Stach

wenn du schon bei den Islamisten auf den Zusatz radikal-fanatisch/extremistisch bestehst, dann erkläre mir doch im Rahmen dieser deiner eigenen Diktion mal folgende Unterschiede:
a) den zwischen Islamisten und radikal-fanatischen Islamisten
b) den zwischen radikal-fanatischen Islamisten und radikal-fanatischen Moslems
c) Den zwischen Moslems und radikal- fanatischen Moslems

keineEigenverantwortung
keineEigenverantwortung
9 Jahre zuvor

Wir haben aktuell viele Menschen, die sehr wirre Vorstellungen haben. Gewalt ist in unserer pazifistischen Gesellschaft, wo alle Probleme ausgetanzt werden, nicht vorgesehen. Deshalb sind Gewalttäter aktuell so erfolgreich.

Wenn wir in einem Deutschland auf Basis der aktuellen Gesetzgebung und in einer europäischen Union leben wollen, müssen wir dafür sorgen, dass die Regeln, die wir definiert haben eingehalten werden. Aktuell bewegen wir uns in vielen Bereichen außerhalb einer Rechtsnorm:
– Ein paar brutale Terroristen entvölkern ganze Regionen und alle schauen zu bzw.fliehen.
– Teile von Staaten werden annektiert.
– Verbrechen werden nicht aufgeklärt.
– Homophobie, Frauenfeindlichkeit usw ist nicht zu akzeptieren. Wenn sie von bestimmten Gruppen kommt, wird sie ignoriert
– Staaten halten Verträge nicht ein (Haushaltsdefizit, Schengen …

Wenn wir unsere Regeln in den Grundlagen nicht mehr einhalten, wird zuerst der Sozialstaat sterben. Reiche Menschen brauchen den Staat nicht unbedingt.
Deshalb ist es so wichtig, dass wir dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft ihre Werte auf Basis des Grundgesetzes konsequent vertritt und dass nicht jeder Vollpfosten mit etwas Dreistigkeit seine Regeln macht.

In diesen Fällen können wir auch mit Terroristen – auch welcher Ecke sie auch immer kommen – entspannter umgehen. Es ist hierbei für mich erstaunlich, dass im engen Paris nach einer solchen Tat eine Flucht möglich ist. Die Sicherheitskräfte müssen besser werden. Wer das 1×1 nicht kann braucht aber keine Vorratsdatenspeicherung etc.

Ich finde es gut, wenn das Werk der Journalisten jetzt noch bekannter wird. Satire darf eine ganze Menge. Wer damit nicht zurecht kommt, muss sie nicht lesen. Kritisches Denken ist sowieso zu anstrengend.

Okan Kunca
Okan Kunca
9 Jahre zuvor

die blogger der *barone und die meisten kommentare zeigen ganz klar, warum ho-pe-dü-ka-gida so eine starke konjuntur haben. eure hilflosikgeit in dieser situation lässt euch nach jedem billigen strohalm greifen den es gibt. so viele massaker, so viel missbrauch mit gottes namen im mund werden verübt auf dieser welt, soviele menschen sterben elendig einen leisen tot durch unser system – ja sogar durch unseren lebensstil. und wir schaffen es immerwieder einen schuldigen zu finden, der unsere eigene schuld an der misere in den hintergrund rückt. damit meine ich nicht die soziopathen, die in namen von irgendwas menschen massakrieren, rechtfertigen zu wollen, sondern diese heuchlerische und arrogante art, in den kategorien die dinge zu sehen, die uns am wenigsten in die verantwortung ziehen. eine feige barbarische form wird salonfähig – ohne frage…. aber unsere pseudojournalistische oder gar europäische antwort darauf ist nicht weniger barbarisch und genauso feige. bei breivik fragt man zuerst nach einem psychol. gutachten wenn in namen gottes getötet wird, bei bärtigen liegt es an der natur der religion !!!!!

paule t.
paule t.
9 Jahre zuvor

@#38 Aimee
„Ihr Schreiben ist ein schönes Bsp. dafür, dass man Demos von vor Jahren wie z.B. in Köln als Distanzierung nimmt und so etwas nennt man relativieren.“

Als was soll man es denn sonst nehmen? Es war eine Distanzierung und klare Verurteilung von Terror und Gewalt, egal wie Sie das nun wieder wegreden wollen. Dass ich nur ein Beispiel genannt habe, liegt nicht daran, dass es nicht mehr gäbe (der von Klaus Lohmann #39 verlinkte Artikel nennt ja weitere Beispiele), sondern daran, dass ein Beispiel schon ausreicht, um die Behauptung, so etwas gebe es nicht, als Lüge zu entlarven. Aber Sie sind mit dieser Behauptung ja eh faktenresistent – was als Gegenbeleg gebracht wird, reden Sie ja prinzipiell weg, sei es die schon länger zurückliegende Demo in Köln, seien es die Kundgebeungen letztes Jahr, oder sei es jetzt die klare Distanzierung des Pariser Imams. Sie rufen „Gildet nich!“, und irgendwas an den Umständen finden Sie schon zu bemängeln; und sei es noch so widersinnig, wie ausgerechnet das Wort „Märtyrer“ für die Opfer negativ auszulegen.

Es ist also von vorneherein aussichtslos, etwas zu finden, was Sie in der Hinsicht zufrieden stellen könnte; und deswegen habe ich keine Lust, weitere Beispiele rauszusuchen.

Bzgl. der schwulenfeindlichen Demos sind Sie einfach falsch informiert. Ja, einige muslimische Fundamentalisten mögen das auch unterstützt haben. Wesentlich getargen wurde es aber von christlich-fundamentalistisch geprägten und/oder rechtsaußen stehenden Leuten; die Parallelbewegung in Deutschland erst recht. Und Dieudonne … ist der überhaupt Muslim? Seine Lebensgeschichte spricht irgendwie nicht dafür; und sein Antisemitismus hat ihn zwar oft in die Nähe von Islamisten gebracht, aber auch die des FN.

Klaus Lohmann
Klaus Lohmann
9 Jahre zuvor

@Okan Kunca: Endlich habe ich einen Grund, mich sofort aus dem Fenster zu stürzen… Sitzt der Aluhut noch richtig?

Klaus Lohmann
Klaus Lohmann
9 Jahre zuvor

: Mein Gottchen, die Mevlana-Moschee steht *im Verdacht*, eine Milli-Görus-Keimzelle gewesen zu sein. Soll ich Ihnen z.B. für Dortmund ein paar öffentliche Orte und Gebäude nennen, die früher im Zusammenhang mit den Nazis standen und an/in denen heute kirchliche und bürgerliche Gedenkveranstaltungen und Demos/Kundgebungen *gegen* Nazis stattfinden?

Sie konstruieren Zusammenhänge, die aber allein schon mit dem Hinweis, dass die Kundgebungen an *2000* verschiedenen Moscheen in ganz Deutschland stattfanden, ad absurdum geführt werden – oder sind jetzt alle 2000 Moscheen Milli-Görus-Brutstätten?

Aimée
Aimée
9 Jahre zuvor

#43 Paule T,

tsetsetse… natürlich ist jetzt Dieudonné auch kein „Muslim“, weil ja seine Lebensgeschichte…. m(
Einseitigkeit ist wohl eher ihr Ding, genauso wie 3 genannte Pseudobsp. , mehr waren es nicht. Zudem sind Sie wohl in jeder Hinsicht falsch informiert, lesen nicht richtig, u.a hat Herr Lohmann 1 (in Wort ein) Bsp. gegeben, dass allerdings u.a. keine Demo war, sondern (und noch einmal) eine Kundgebung an das Freitagsgebet und mit der Thematik gegen zunehmende Islamfeindlichkeit. Sicher wurde auch, wie erwähnt der Terror angesprochen. Aber noch einmal, da zeigt sich wieder wie wenig Sie wissen, die Mevala Moschee als Verantworlicher ist mit der IGMG verbunden und das sind eben keine Muslime, die viel von der Demokratie, Meinungsfreiheit, etc. halten.
Wer nämlich der Meinung ist, solche Vereinigungen (IGMG) steht für Distanzierung (für was auch immer), der glaubt auch die PEGIDAorganisatoren sind „lupenreine“ Demokraten!!!

Zu der Bekundung des Imam, dass können Sie gerne sehen wie Sie wollen, wer jedenfalls Aussagen als Beleidsbekundung von sich gibt wie: „Auf Hass könne man nicht mit Gegenhass antworten.“, der unterstellt den Machern von CH „Hass“ und genau darum geht es.
Das haben Sie nicht kapiert!!!

Es ist nicht sinnlos Ihnen etwas zu erklären, aber für heute ist es weniger anstrengend einem Schwein das Pfeifen beizubringen, …. es ist heute sicher von größerem Erfolg gekrönt.
v_v

Helmut Junge
Helmut Junge
9 Jahre zuvor

@Paule T., es käme allein auf die Ansicht der Angehörigen an, ob sie das Wort „Märtyrer“ passend, oder sogar in diesem speziellen Fall als Verhöhnung empfinden. Uns geht es gar nichts an. Ich vermute, daß es aus dieses Imams Sicht, die größte Hochschätzung der Opfer bedeuten sollte.
Trotzdem denke ich, daß es zeigt, daß dieser Mann keine Vorstellung von den Werten der Mehrheitsgesellschaft hat, in der er lebt. Es zeigt, daß er persönlich noch nicht richtig angekommen ist.
Aber auch das geht mich aus 500 km Entfernung nichts an. Es zeigt nur, daß in Frankreich die Integration nicht weit fortgeschritten ist. Falls er schon länger dort lebt, natürlich.
Nach solchen Taten werden von der Politik meist Maßnahmen getroffen, die vorher Tabu waren. Das war nach dem 11.9. so, und das wird auch jetzt so sein. Und ich frage mich, ob das immer so laufen muß. Und wenn die Moslems nicht sehr viel mehr in der Öffentlichkeit ihre ansicht zu solchen Anschlägen zeigen als bisher, und zwar so, daß es potentielle Pegidaanhänger in ihrer kleinen Welt mitbekommen, wird die Stimmung im Lande giftiger. Da muß ich kein Psychologe sein, um das vorrauszusehen. Und wer erklärt, daß von den hier lebenden Moslems schon genügend Initiative gegen den Terrorismus ausgegangen ist, spielt m.E. mit dem Feuer. Es lesen nicht viele Leute im Lande Verlautbarungen der islamischen Verbandsvorsitzenden. Da muß was auf der Straße geschehen, sichtbar für die, die nie etwas lesen.Und das ist nach meiner Einschätzung die übergroße Mehrheit. Die Leser sind eine winzige Minderheit.

Aimée
Aimée
9 Jahre zuvor

@Klaus,

weder „G“ttchen noch Allahchen ist in dem Zusammenhang interessant, Fakt ist die IMGM organisiert gerne gegen Israel/ Zionisten (die ganz bösen Juden, ergo alle die nicht gegen Israel sind) und für Muslime, die immer Opfer sind.
Wer, wann, wo und wie in Dortmund Nazi war, im Verdacht, etc. stand interessiert in diesem Zusammenhang echt wenig, Fakt ist die IGMG organisiert da einiges. Wo habe ich behauptet das IGMG *2000* Moscheen kontrolliert bzw. das es sich um Brutstätten handelt?
Schreib doch nur, was du auch belegen kannst, ansonsten lass es. VTs sind genauso dämlich, wie Unterstellungen und hohle Sprüche, die nur als Ablenkung für fehlende Beweise stehen.

Helmut Junge
Helmut Junge
9 Jahre zuvor

Endlich, jetzt passiert das, was ich im Kommentar vorher verlangt habe:
https://de.nachrichten.yahoo.com/imam-bordeaux-massendemonstrationen-221658644.html

Klaus Lohmann
Klaus Lohmann
9 Jahre zuvor

: In der selbstgefälligen Interpretation sind Sie ja anscheinend „Weltmeister“.

Was nun, wenn Hassen Chalghoumi mit diesem „Hass“-Zitat nichts anderes zu erklären versucht, als dass man den Hass dieser Terroristen auf den freiheitlichen Westen und die damit eingebundene Satire-Freiheit nun nicht mit Gegenhass in Form von gewalttätigen Übergriffen gegen Muslime beantworten solle?

Ich sehe sowohl im Text als auch in zahlreichen ähnlich lautenden Statements von Imamen – auch schon vor diesem Anschlag, z.B. eben bei den von mir als Beispiel erwähnten Kundgebungen – keinen Widerspruch dazu.

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