Corona: „Gimme a ticket for an aeroplane“

Pan Am Jet Foto: Ken Fielding Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die in diesem Land für die Bekämpfung von Corona Verantwortlichen wirken so beeindruckend, wie eine Gruppe Waldorfschüler in einem Altgriechisch-Leistungskurs an einem Humanistischen Gymnasium Wir alle sollten uns mit dem Gedanken abfinden, dass dieser Staat und die EU bei den Impfungen auch weiterhin versagen werden. Nichts spricht dafür, dass es gelingen wird, schnell zu impfen, wenn mehr Impfstoffe zur Verfügung stehen. Für viele wird die Lösung darin bestehen, sich im Ausland impfen zu lassen. Es ist eine Frage der Zeit, bis entsprechende Angebote zur Verfügung stehen werden. Der Markt wird das regeln. Ist das gerecht? Nein, aber Gerechtigkeit kann es nur in einer leistungsstarken Gesellschaft geben, ansonsten hängen alle Gleichermaßen im Elend. Wer kann, sollte seine Verachtung für die Leistung von von der Leyen, Spahn und Merkel in der Krise mit dem Kauf eines Flugtickets in ein Land, in dem man sich impfen lassen kann, ausdrücken. Und für alle, die sich sowas nicht leisten können bleibt dann in der EU und Deutschland auch mehr übrig: „Gimme a ticket for an aeroplane“

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5 Kommentare

  1. #1 | Emscher-Lippizianer sagt am 10. März 2021 um 09:03 Uhr

    Selbst der Staatsfunk hat bereits Mitte Februar darüber berichtet:

    https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/impfreisen-duisburger-reisebuero-100.html

    Sobald das möglich ist, sitze ich in solch einem Flieger und versuche mich dem schädlichen Tun der Totschläger*innen aus Brüssel, Berlin und Düsseldorf zu entziehen.

  2. #3 | Emscher-Lippizianer sagt am 10. März 2021 um 10:46 Uhr

    Wenn der Impfstoff nicht aus unserer sowjetoiden Mangelverwaltung stammt, sehe ich kein Legalitätsproblem. Ich wüsste nicht, was der Staat dagegen haben kann, wenn sich jemand mit einem anderweitig beschafften Impfstoff im Ausland immunisieren lässt. Höchstens bei der staatlichen Anerkennung der Impfung könnten noch Probleme konstruiert werden, damit die Wahrnehmung der Grundrechte (Regierungssprech: "Privilegien") weiterhin schikaniert werden kann.

  3. #4 | Björn Wilmsmann sagt am 10. März 2021 um 12:37 Uhr

    Unter dem Vorwand der “Solidarität” einzufordern, dass niemand in den Genuss eines Vorteils kommen dürfe, so lange dies nicht allen möglich ist, ist schädliche Sklavenmoral. Denn dadurch geht es dann einfach allen gleich schlecht.

    Noch perfider wird so eine – in diesem Fall schon buchstäbliche – Sklavenmoral, wenn dieser Zustand überhaupt erst durch staatliches Versagen herbeigeführt wurde, das dann durch die “Solidarität” der Menschen kompensiert und vertuscht werden soll.

    Wenn nun Politiker ob solcher Möglichkeiten nervös werden, dürfte das weniger mit Solidarität zu tun haben, sondern damit, dass man Unruhen – oder schlimmer noch: schlechte Wahlergebnisse – befürchtet, wenn der Mehrheit der Bürger diese Möglichkeiten weiterhin verwehrt bleiben.

  4. #5 | Ali Mente sagt am 11. März 2021 um 13:21 Uhr

    Ich kann mein Angebot nur erneuern und verschenke hiermit die mit zugedachte Impfdosis an jemanden, der gerne geimpft werden möchte.

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