MIA.,um die Berliner Sängerin Mieze Katz, sind zur Zeit mit ihrem aktuellem und sechsten Album “Biste Mode” (Vö: Mai 2015) auf Tour. Mit ihren fantastischen Jungs Andy Penn an der Gitarre, Gunnar Spies am Schlagzeug und Bob Schütze am Bass, und vielen tollen neuen und neuen alten Songs im Gepäck, gab die Künstlerin am Dienstagabend im Gloria Theater in Köln eines der großartigsten Konzerte, die ich mit ihr je erlebt habe.
MIA. Konzerte sind immer ein inneres Blumenpflücken, aber dieses war für mich ein persönliches Highlight.
Es sind Geschichten, die auf der Bühne erzählt werden. Jeder Song ist ein Kapitel. Passend dazu schmeißt Mieze sich unermüdlich in neue Outfits. Kein Konzert ist so bunt und schillernd und so voller Überraschungen, aber nicht auf sensationelle Art, sondern auf sehr liebevolle und authentische Art und Weise.
Wenn Mieze die Bühne betritt, gehen die Herzen auf, auch im Publikum. Es sprühen Funken und es endet in einem sprichwörtlichen Feuerwerk, so dass nach fast zwei Stunden Spielzeit jeder im Saal zu Tränen gerührt ist. Die MIA.s haben ihr Publikum im Griff! Großes Kino, Große Liebe!! Heute treten die Berliner in ihrer Heimatstadt auf : 05.11.15 BERLIN: HUXLEY’S NEUE WELT! Tickets !!
Im September dieses Jahres erschien ein neuer, großformatiger Bildband über das Stadion des BVB, der mir bisher noch etwas ‚unter dem Radar‘ zu fliegen scheint. Ich möchte diesen daher hier und heute auch einmal kurz unseren Lesern vorstellen.
Wenn BVB-Fan Jan-Henrik Gruszecki, vielen Schwarzgelben sicherlich bestens bekannt, spätestens seit dem Film ‚Am Borsigplatz geboren – Franz Jacobi und die Wiege des BVB‘, und der renommierte Fußball-Fotograf Reinaldo Coddou H., seines Zeichens Mitbegründer des ‚11 Freunde‘-Magazins, ein Buch herausgeben, dann wundert es sicherlich nicht, dass dabei ein repräsentatives Werk entsteht, dass man als BVB-Fan ruhigen Gewissens erwerben kann. So auch in diesem Fall.
The Pretty Things ist eine der ältesten noch aktiven englischen Rockbands. In den 60-er Jahren, von dem Gitarristen Dick Taylor, zuvor Bassist bei den Rolling Stones und dem Sänger Phil May in London gegründet, galt sie als eine der wildesten Bands. Rockgeschichte schrieben The Pretty Things 1968 als Urheber der vermutlich ersten Rockoper S. F. Sorrow (1968).
Während die Beatles die netten Schwiegersöhne von nebenan markierten, die Rolling Stones noch so grade toleriert wurden, wurden The Pretty Things gehasst!, Zu laut, zu wild, zu langhaarig, zu unbehaglich und überhaupt nicht genießbar.
Ihre exzessiven Bühnenshows, ihr harter „Rhythm and Blues“ und dazu ihr finsteres Image machten die Band jedoch umso schneller bekannt.
Die erste selbstbetitelte LP (1965) und das anzügliche Don’t Bring Me Down kamen unter die Top Ten in Großbritannien. In den USA wurde der Song verboten. Ihr Song “L.S.D” wurde unter anderem von BBC auf die schwarze Liste gesetzt.
Und es gibt sie nach wie vor – loud & proud.! The Pretty Things, um die Gründungsmitglieder Phil May, Dick Taylor, bleiben unbeirrt und reuelos.
Live bieten sie uns auf ihrer aktuellen Tour einen Querschnitt durch ihr umfassendes Repertoire – vom harten R & B ihrer Anfangs-Tage (Don´t bring me down, Rosalyn, Roadrunner, LSD) über traditionellen Folk-Blues zu Songs aus ihrem Psychedelic-Meisterwerk „S.F.Sorrow“, doch auch neue Songs aus ihrem letzten und elften Album „Balboa Island“ (2007) werden präsentiert.
Mit im Gepäck haben sie am 11.11.2015 im Turock in Essendie Psychedelic-Rock-Band Vibravoidaus Düsseldorf.
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Der MSV Duisburg hat Ilia Gruev als neuen Chef-Trainer verpflichtet. Der 46-Jährige erhält bei den Zebras einen Vertag bis zum Sommer 2017, der sowohl für die 2. Bundesliga als auch für die 3. Liga Gültigkeit hat.
„Wir freuen uns, dass Ilia wieder zu uns zurück kehrt. Er kennt Duisburg und den MSV, und ich bin überzeugt, dass er in dieser Situation, aber auch mit der Perspektive für neue Spielzeit der richtige Trainer und Typ für uns ist. Wichtig ist mir, mit ihm einen Trainer gefunden zu haben, der mit uns unseren Weg gehen kann“, erklärte Sportdirektor Ivo Grlic. „Wir wissen, was wir an Ilia haben, zumal er uns schon einmal in der schweren Phase in der Saison 2012/13 als Co-Trainer in einer sportlich ähnlich komplizierten Situation geholfen hat. Natürlich haben wir in den kommenden Monaten eine schwere Aufgabe vor uns, aber ich bin sicher, dass wir die Qualität haben, unser Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen.“
Fußball-Regionalligist Borussia Dortmund II hat wenige Tage nach dem freiwilligen Abschied von David Wagner einen neuen Trainer gefunden: Daniel Farke (39) übernimmt den Tabellen-15. und hat beim BVB einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 unterschrieben.
Farke war zuvor mehr als sechs Jahre lang Trainer und Sportdirektor des SV Lippstadt. Mit dem SVL stieg er 2012/2013 in die Regionalliga auf – bis heute der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Nach der vergangenen Spielzeit beendete Farke die Zusammenarbeit auf eigenen Wunsch, um eine einjährige Pause einlegen zu können. „Die spannende Anfrage des BVB“, sagt er, „hat in mir allerdings den Wunsch bestärkt, schneller als geplant wieder auf den Trainingsplatz zurückzukehren.“
In kaum einer Revierstadt zeigt sich Pegida so regelmässig wie in Duisburg. Am gestrigen Montag fand deren 36. Abendspaziergang statt. Dieweil bemängelt die Antifa-Szene mangelnde Unterstützung aus der Stadtgesellschaft.
Kurz nach sieben Abends, Hauptbahnhof Duisburg. Fast im Gleichschritt marschiert eine Rotte von 50 Hooligans durch die Bahnhofshalle hin zum Vorplatz, Richtung Innenstadt. Rund um das Stadion formieren sich die Jungs auch zur Division – eine rechtsgerichtete Fanvereinigung des Meidericher Spielvereins.
Daumen raus: Pegida-Hools im Duisburger HBF. Bild: IgDZ
Doch sie sind gerade nur so dumm wie ein Toastbrot: Auf ihrem Transparent glänzen die Deutschenfreunde mit orthografisch inkorrekter Schreibweise und anatomisch wunderlichen Daumen.
Auf dem Bahnhofvorplatz reihen sich die Däumlinge vorne ein. Der erste Redner freut sich, „viele bekannte Gesichter begrüssen zu können“. Die Rede ist ausserdem von „Neubürgern, die Krieg in unseren Staat bringen“, diese Menschen passten nicht zu „unserer Kultur, zu unserem Land“.
Nicht fehlen darf das übliche Geschimpfe auf die Lügenpresse, noch gäbe es viel zu tun, man liesse sich „von der Politik und der Presse nicht entmutigen“.
Vor dem HBF Duisburg: 36. Pegida-Kundgebung. Bild: mupfl
Zäh zieht sich die Zeit, nach zwei Reden folgt ein Umzug ums Karree.
Danach ein dritter Redner, der höchstselbst unfreiwillig komisch wirkend, die Bundeskanzlerin beschimpft: „Merkel sieht aus wie ein Brötchen, so seh‘ ich nicht aus, wenn ich mir eine Woche die Lampe begossen habe.“
Dieweil ist bei den Gegendemonstranten die Stimmung höchstens leidlich.
Von denen wird beklagt, dass die Polizei ihre angemeldete Demonstration während der letzten Wochen in den Hintergrund rücke. Tatsächlich ist es nurmehr der Pegidademo erlaubt, den zentralen Bahnhofsvorplatz zu bespielen. Während die Gegendemo hinter Flatterband und Sichtsperre durch Einsatzfahrzeuge in den Hintergrund abgedrängt wurde.
Und: Der aktuelle Pegidaprotest, der mittlerweile seit einem dreiviertel Jahr einen der zentralen öffentlichen Räume Duisburgs in Beschlag nimmt, wird mittlerweile in der Hauptsache nur noch von antiimperialistischen Kräften rund um die lokale Linkspartei getragen – diese Linken sind also verlässlich bei der Stange geblieben.
Bürgerliche Spektren, wie die Grünen, liessen es sich gestern Abend gar angelegen sein, zu einer nebengleisigen Paralellveranstaltung einzuladen. Gewerkschaften und Sozialdemokraten liessen sich ebenfalls nicht blicken.
Was die offiziellen Zahlen der Polizei erklärt: 120 Gegendemonstranten standen 230 Pegidisten gegenüber.
Könnte aber nicht ganz Duisburg, nächsten Montag, am 9. November, am Gedenktag der Pogromnacht auf die Strasse gehen gegen Rechts, also auch gegen Pegida?
Ende Januar noch kam es vor dem Duisburger Theaterplatz zu einer Kundgebung mit 4000 Menschen veranstaltet von den 40 wichtigsten Organisationen der Stadt. Einschliesslich der Kirchen. Unter Federführung des DGB.
Doch bislang ist nichts in Planung.
Aus Führungskreisen des Duisburger DGB heisst es zur Stunde (13:38 Uhr):
„Es gibt keinen Aufruf zu einer Gegenveranstaltung, Ende der Woche werden die Vorstände die Situation einschätzen, wir lassen uns das Drehbuch nicht von rechten Hetzern vorschreiben.“
Armseliger können die Gewerkschaften, kann die Duisburger Zivilgesellschaft ihre Ignoranz nicht verbrämen.
Die Fans in Gelsenkirchen geben immer alles. Foto: Michael Kamps
Eigentlich sollte die Pressekonferenz heute Mittag auf Schalke ja für Klarheit in der Personalie Horst Heldt sorgen. Doch auch danach geht das Rätselraten rund um den Gelsenkirchener Vorortsclub, speziell um die zukünftige Rolle seines angezählten Sportvorstands Horst Heldt, nun munter weiter.
Denn auch nun weiß man eigentlich nur, dass Heldt nicht sofort von seinen Aufgaben entbunden wird, oder zurücktritt. Horst Heldt soll seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 erfüllen. Mindestens. Das hat ein Treffen mit 2/3 des Aufsichtsrates am Sonntag in Rheda-Wiedenbrück bei Club-Chef Clemens Tönnies so ergeben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger ist am Mittag auf der PK in Gelsenkirchen klargeworden.
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