Gefährlicher Irrweg: Volkswagen spart an den Mitarbeitern, schont aber einen echten Image-Killer

Bisschen übertrieben, okay, aber es trifft die Gemütslage manches Werksmitarbeiters. Grafik: DALL-E
Bisschen übertrieben, okay, aber es trifft die Gemütslage manches Werksmitarbeiters. Grafik: DALL-E


Der Autobauer Volkswagen hat ein Problem. Nicht irgendeines, das sich mit ein paar neuen Modellen und freundlichen Worten aus der Vorstandsetage wegmoderieren ließe. Ein strukturelles, echtes Problem: Der Konzern ist noch immer ein Autogigant, aber einer mit schwacher Rendite, schweren Strukturproblemen und enormem Druck auf fast allen wichtigen Märkten. 2025 lag der Umsatz mit 321,9 Milliarden Euro zwar fast auf Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis brach aber um 53 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro ein, die operative Marge lag nur noch bei 2,8 Prozent.

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Erhard Eppler: Der Mann, der der SPD den Glauben an den Fortschritt austrieb

Erhard Eppler Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 de


In den 70er Jahren stand die SPD für Fortschritt, Wachstum und technologische Modernisierung. Heute will sie davon nichts mehr wissen. Sie ist die Partei Erhard Epplers geworden.

Willy Brandt, Helmut Schmidt, vielleicht noch Herbert Wehner: Das sind die Namen der Politiker, die einem einfallen, wenn es um die Frage geht, wer die SPD in den 70er Jahren, dem goldenen Jahrzehnt der Sozialdemokratie in Deutschland, prägte. Doch mit der heutigen SPD haben sie alle nichts zu tun. Die SPD war damals eine Hightech-Partei, die auf Wachstum setzte. In einem Werbespot aus dem Jahr 1969 setzte sie auf den Ausbau der naturwissenschaftlichen Forschung, Kernkraft und

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Am 3. Mai feiert Düsseldorf Israel

Israelische Flaggen auf der HaYarkon, Tel Aviv (Foto: Peter Ansmann)
Israelische Flaggen auf der HaYarkon, Tel Aviv (Foto: Peter Ansmann)

Israelische Stimmung, israelische Live-Musik mit der Ollam Band (Berlin), israelisches Essen, Kinderprogramm: Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf lädt zum Israeltag 2026 ein.

In Düsseldorf findet diesen Sonntag (3. Mai 2026) ab 14.00 Uhr der Israeltag der Jüdischen Gemeinde statt. Bei Falafeln und Humus wird der 78. Unabhängigkeitstag (14. Mai 1948) des jüdischen Staates gefeiert.

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Der Ruhrpilot

Anti-Israel-Demo am 7.10.2024 in Essen (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Deutlich mehr extremistisch motivierte Gewalt in NRW…Zeit
NRW: Verkehrsminister will Preis für Deutschlandticket einfrieren…Stern
NRW: Steuerfahnder ermitteln wegen Gewerbesteueroasen…Zeit

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Enteignungen vor 1949: Ein fortgeführtes Armutszeugnis für den Rechtsstaat

Darüber, dass die Enteignungen in der sowjetischen Besatzungszone wohl großteils illegal waren und keinen rechtsstaatlichen Prinzipien folgten, bsteht Einigkeit. Trotzdem erhalten die Enteigneten bis heute ihr Eigentum nicht zurück - die Bundesrepublik macht es sich einfach.
Darüber, dass die Enteignungen in der sowjetischen Besatzungszone wohl großteils illegal waren und keinen rechtsstaatlichen Prinzipien folgten, bsteht Einigkeit. Trotzdem erhalten die Enteigneten bis heute ihr Eigentum nicht zurück – die Bundesrepublik macht es sich einfach. Grafik: DALL-E

Die deutsche Einheit war ein historischer Glücksfall. Doch auch historische Glücksfälle haben Schattenseiten. Eine davon liegt bis heute auf den Enteignungen in der sowjetischen Besatzungszone zwischen 1945 und 1949. Was damals unter Begriffen wie Bodenreform, Entnazifizierung und Neuordnung der Eigentumsverhältnisse geschah, war vielfach keine rechtsstaatliche Korrektur von Schuld, sondern politische Besitznahme.

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„Wenn sich doch auch um alle Menschen in diesem Lande so intensiv gekümmert würde!“

Ein Buckelwal. Quelle: Wikipedia, Foto: Charles J. Sharp, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Es ist schon bemerkenswert, wie ein einzelner Buckelwal seit Wochen die Republik emotional fester im Griff hat als so manche Regierungskrise. Da schwimmt ein gigantisches Meeressäugetier namens „Timmy“ – oder „Hope“, je nach persönlicher PR-Vorliebe – durch die Ostsee, verirrt sich, strandet mehrfach, und plötzlich wirkt Deutschland wie im nationalen Ausnahmezustand.

Minister, Aktivisten, Kamerateams, Livestreams, Newsticker – man könnte fast glauben, wir hätten kollektiv beschlossen, unseren komplizierten Alltag für einige Zeit auszusetzen um stattdessen Walflüsterer zu werden.

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„Ich habe kein anderes Land!“

Sarah Levy Foto: Rudolf H. Boettcher Lizenz: CC BY-SA 4.0

Vor gut sechs Jahren machte die Autorin Sarah Levy Aliya. Die 1985 Geborene stammt aus einer „gemischten“ jüdisch-christlichen Familie. Vor knapp fünf Jahren ging sie „doch“ nach Israel. Mit ihrem israelischen Ehemann Itay hat sie gemeinsam einen kleinen Sohn: Oz.[i] Kurz nach seiner Geburt ereignete sich der auf vollständige Vernichtung ausgerichtete Hamas Überfall des 7.10.2023. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold

Die Autorin – zur Korrektheit sein angemerkt, dass sie mir bisher vollständig unbekannt war – begann unmittelbar nach dem 7. Oktober mit dem Verfassen eines persönlich gehaltenen, leicht lesbaren Buches. Sie beschreibt die durch den Hamas Überfall ausgelösten kriegerischen Auseinandersetzungen mit der

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