Warum der 8. Mai kein Tag der Befreiung ist

Tag der Befreiung? Soldat der roten Armee hisst Fahne auf dem Reichstag. Quelle: Jewgeni Chaldej
Tag der Befreiung? Soldat der roten Armee hisst Fahne auf dem Reichstag. Quelle: Jewgeni Chaldej

Auch dieses Jahr liest man allerorten, dass der 8. Mai ein Tag der Befreiung sei und als solcher gefeiert werden müsste. Doch der 8. Mai ist kein Tag der Befreiung. Zumindest nicht für Deutschland.

Ins Bewußtsein der Bundesrepublik drang der 08. Mai als „Tag der Befreiung“ durch Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der in seiner Rede anlässlich des 40. Jahrestages im Bundestag sagte: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.“

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Auch polemische Fußballtexte rechtfertigen keine Bedrohungen

Fans in Gelsenkirchen. Archiv-Foto: Michael Kamps

Meine gute Freundin und Kollegin Elke Wittich hat am Sonntag in der taz einen Artikel über den Aufstieg von Schalke geschrieben. Sie stellte fest, dass in „der hässlichsten und ärmsten Stadt des Landes“ der Aufstieg von Schalke in die Bundesliga gefeiert wird, und fragte, ob man sich einfach mitfreuen sollte oder nicht. Mit Schalke sei es heute so, als ob

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Die politisch korrekten Mullah-Kuschler von Katapult

Modschtaba Chamenei (2023) Foto: Tasnim News Agency Lizenz: CC BY 4.0

Das Magazin Katapult ist bekannt geworden für seine Grafiken, auf denen es zum Teil komplizierte Sachverhalte einfach und oft mit Humor darstellt. Das Konzept war so erfolgreich, dass es häufig kopiert wurde und es den Kartenmachern gelang, ein beeindruckendes Medienhaus aufzubauen.

Aber immer wieder veröffentlicht Katapult auch Grafiken, die grober Unsinn sind: Den Erfolg der AfD im Ruhrgebiet setzte das Magazin zum Beispiel in Bezug zur Tiefe der Kohlevorkommen: Wo die Schächte tief lagen, wird heute AfD

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Brücken-Bingo in NRW: Freie Fahrt? Nur noch Wunschdenken!

Brückenschäden bremsen NRW aus. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Die große Feier rund um den Neubau der Rahmedetalbrücke bei Lüdenscheid war noch nicht verklungen, da hätte man eigentlich schon die nächste Dauerbaustelle einweihen können. Politiker grinsen in Kameras, Bänder werden durchschnitten, mediale Selbstbeweihräucherung inklusive – und der gebeutelte Autofahrer fragt sich nur noch: „Welche Brücke kracht als Nächstes?“

Denn eines war bereits damals offensichtlich: Mit der neuen Rahmedetalbrücke endet das Infrastrukturdrama entlang der A45 keineswegs. Im Gegenteil. Die Sauerlandlinie entwickelt sich mehr und mehr zum Symbol einer jahrzehntelang verschleppten Verkehrspolitik, bei der notwendige Sanierungen so lange aufgeschoben wurden, bis nur noch Vollsperrung, Abrissbirne und Verkehrschaos bleiben.

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Der Ruhrpilot

Bärbel Bas am Infostand der SPD Duisburg Foto (Symboldbild): Peter Ansmann


Gelsenkirchen:
SPD Gelsenkirchen irritiert über Bärbel Bas(€)…WAZ
NRW: NRW-Kommunen häufen Milliardenloch an…t-online
NRW: NRW bangt um Wärmepläne(€)…WAZ

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Die Verrohung der digitalen Debattenkultur

Gute Laune beim Lebensmittelkauf. Foto: Robin Patzwaldt

In den vergangenen Tagen drängte sich mir immer wieder ein Gedanke auf, den Sebastian Bartoschek bereits Ende 2020 in einem bemerkenswerten Blogbeitrag hier bei den Ruhrbaronen formulierte: Dummheit lacht.

Was damals im Kontext der Pandemie und gesellschaftlicher Krisen galt, scheint heute erschreckenderweise aktueller denn je zu sein. Die sozialen Medien, einst als Orte des Austauschs, der Vernetzung und der Information gefeiert, haben sich in vielen Bereichen zu digitalen Brennpunkten gesellschaftlicher Verrohung entwickelt.

Wer heute Plattformen wie Facebook, Instagram oder andere soziale Netzwerke regelmäßig nutzt und dabei noch ein Mindestmaß an Empathie besitzt

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Sind die Bayern gegen Paris am Ende einfach an ihrem Hochmut gescheitert?

Am Stadion in München. Foto: Robin Patzwaldt

Der FC Bayern München ist raus aus der UEFA Champions League 2026. Nicht im Finale. Nicht Europas Krone. Kein Triple. Stattdessen: Ernüchterung nach dem Halbfinalrückspiel am Mittwochabend in der Allianz Arena, lange Gesichter auf den Rängen und hektische Schuldzuweisungen in alle Richtungen. Der Schiedsrichter? Natürlich. Das Pech? Selbstverständlich. Paris? Vielleicht einfach stark.

Doch womöglich liegt die unbequeme Wahrheit ganz woanders – nämlich tief verwurzelt im bayrischen Selbstverständnis.

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INTERIA im Interview: Aus Tel Aviv nach Berlin – für Wacken und Wembley

Metal macht Spaß! Itai Avrahamoff führt bei INTERIA den 5-String-Bass. Foto: Till Oliver Becker
Metal macht Spaß! Itai Avrahamoff führt bei INTERIA den 5-String-Bass. Foto: Till Oliver Becker

Die Band INTERIA stammt aus Israel, lebt inzwischen in Berlin und will von dort aus die europäische Alternative-Metal-Szene erobern. Im Interview mit den RUHRBARONEN spricht Sänger Argaman Ventura über den Schritt nach Deutschland, über künstlerische Verwundbarkeit, große Ziele, den Alltag zwischen Rockband und Start-up sowie über die Frage, was große Kunst heute bedroht.

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Der BVB muss wieder ein Klub werden, der echte Geschichten schreibt und Gefühle zulässt

Lange her: Ein entspannter Jürgen Klopp in Dortmund. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Borussia Dortmund steht einmal mehr in der Champions League, die sportlichen Ergebnisse der vergangenen Monate in der Bundesliga waren solide bis gut, bevor der Verein zuletzt nach der vorzeitigen Qualifikation den Fokus verlor. Dennoch bleibt rund um den Verein am Ende der Spielzeit 2025/26 ein seltsames Gefühl der Unzufriedenheit zurück. Der BVB gewinnt unter Trainer Niko Kovac ausreichend Spiele in der Liga, aber er begeistert seine Anhänger nur noch selten nachhaltig.

Die Identifikation vieler Anhänger mit der Mannschaft wirkt brüchiger als früher, die emotionale Bindung schwächer. Genau deshalb greift die aktuelle Debatte um eine Rückkehr zur „BVB-DNA“ so tief. Denn viele Fans sehnen sich nicht einfach nach besseren Resultaten – sie sehnen sich nach einem Verein, der wieder klar erkennbar für etwas steht.

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