
Die 86-jährige Kölnerin Margret Müller wurde von der Kölnischen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit mit dem diesjährigen Giesberts-Lewin-Preis ausgezeichnet. Letztlich ging der Preis auch an ihren vor einem Jahr verstorbenen Ehemann Werner Müller: Gemeinsam hat das christlich motivierte Ehepaar seit 30 Jahren ein Lebenswerk der „Versöhnung“ geschaffen, das es in dieser kontinuierlichen Form heutzutage vielleicht überhaupt nicht mehr gibt. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold
Die Preisverleihung fand, wie meist in den vergangenen Jahrzehnten, in den Räumen des am Kölner Neumarkt gelegenen Käthe Kollwitz Museums statt – ein sehr würdiger Rahmen. Finanziert wird dieses Museum von der Kölner Kreissparkasse, im Rahmen ihres kulturellen Engagements. Rolf Tegtmeier von der Kölner Sparkasse hielt demgemäß auch einführend eine Rede, in der er die vielleicht kölnspezifische Verbindung zwischen Ökonomie






