Die Linke mit tatkräftiger Unterstützung gegen „Rothschild und Co“

rothschildco
Die Linke schmollt auf Facebook, weil die Kinokette Cinemaxx sich angeblich trotz Vertrag weigerte, einen Wahlwerbespot der Partei gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP zu zeigen, der so dumm und plump ist, dass er auch von der AfD, den Grünen oder der NPD hätte kommen können. Unter den Anhängern der Linken hat das natürlich für Aufregung gesorgt – viele sichern der Partei ihre Unterstützung im Kampf gegen Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum zu.   Einer von Ihnen will nun die Cinemaxx boykottieren und zweifelt daran, dass die Linke wirklich den Mumm hat gegen „Rothschild und Co“ zu kämpfen. Der Name „Rothschild“ ist ein judenfeindliches Chiffre. Wikipedia fasst zusammen:

Die Familie Rothschild ist seit ihren Anfängen als Faktor der europäischen Wirtschaft Gegenstand zahlreicher Karikaturen und polemischer Schriften bis hin zu Hetzkampagnen und Verschwörungstheorien. Diese zeichnen sich in der Regel durch einen mal verdeckten, mal offenen Antisemitismus aus. Der Name Rothschild wird häufig als Symbol für den Zionismus verwendet und dazu, die angebliche Allmacht des Weltjudentums über das internationale Finanzwesen zu illustrieren.

Die Linke zerstreut in ihrer Antwort beherzt alle Zweifel, sie würde den „Rothschilds“ nicht die Stirn bieten und verspricht:  „Haben wir! Und du kannst uns ja tatkräftig unterstützen“

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10 Kommentare

  1. #1 | Donngal sagt am 13. September 2016 um 11:54 Uhr

    Wir haben tatsächlich keine wählbaren Alternativen mehr. Die Linke ist und war schon immer Heimat für fragwürdige Meinungen und Personen. Gleiches gilt für die Grünen und erst Recht für die SPD. Die FDP hat sich dem Wirtschaftsliberalismus hingegeben.

    Dann bleibt mir wirklich nichts mehr als die PARTEI zu wählen. Sorry.

  2. #2 | houdini sagt am 13. September 2016 um 13:40 Uhr

    @donngal die Partei ist nicht letzter ausweg sondern erste wahl!

    und @stefan laurin: was die behauptung, ceta und ttip würden (angebl.) arbeitsplatze und wachstum schaffen, in einem artikel über antisemitismus und linkspartei zu suchen hat, ist mir unverständlich, zumindest solange es nicht als werbeblock gekennzeichnet ist.

  3. #3 | Andreas sagt am 13. September 2016 um 14:02 Uhr

    Antisemitismus und die Linken, ist ja jetzt nichts neues….

  4. #4 | thomas weigle sagt am 13. September 2016 um 17:36 Uhr

    @Andreas Die Linke ist doch nicht antisemitisch, sie ist antiimperialistisch, denn "der Kampf gg. Israel ist Teil des Kampfes gegen den westlichen Imperialismus." So sieht es die hiesige Linkspartei. Ein Kampf also, der seit dem größten Antiimperialisten aller Zeiten, einem Kleinadligen namens Lenin, von edelsten Motiven geprägt ist, den kann man doch nicht mit dem plumpen Antisemitismus deutscher Judenhasser in einen Topf werfen. TSTSTS!!! Kopfschüttel!!

  5. #5 | Walter Stach sagt am 13. September 2016 um 18:18 Uhr

    Stefan Laurin,
    1.
    erneut lieferst Du mir Veranlassung darüber nachzudenken, warum Du wieder einmal die Grünen undifferenziert gleichstellst mit AFD und NPD und mit der LINKEN, jetzt und hier in ihrer Bewertung durch Dich mit "dumm und plump".
    Auch bei den Ruhrbaronen sollte doch zumindest das Bemühen erkennbar bleiben, einen sachlichen Diskurs zu führen, statt………?
    2.
    Stefan Laurin,
    Dir sind wie mir – mindestens- gleichviele "hochkarätige" Wirtschaftswissenschaftler und führende Politiker aus allen politischen Lagern bekannt, die weltweit "wohl begründet" darlegen, daß weder von CETA noch von TTIP eine nennenswerte Reduzierung der Arbeitslosenzahlen zu erwarten ist noch ein nennenswertes weltweites Wirtschaftswachstum. Einschläge Zahlen für Deutschland zwingen doch jeden rational denkenden Menschen dazu, sich mit ihnen zu befassen, vor allem in Abwägung mit allen Nachteilen, die diese Abkommen -unbestritten- für die beteiligten Gesellschaften und Staaten mit sich bringen. Der aus Deinen Ausführungen herzuleitende Vorwurf gegen all diese Menschen , daß sie allesamt letztendlich mit ihren Vorbehalten und Widerständen "Kämpfer gegen Arbeitsplätze und Wirtschaftwachstum" seien, ist absurd.

  6. #6 | Stefan Laurin sagt am 13. September 2016 um 18:28 Uhr

    @Walter Stach: Bei TTIp und CETA stehen AFD, Grüne, NPD und Linkspartei für eine nationalistische Ausrichtung der Wirtschaft. Und alle vier Parteien arbeiten damit, dem Menschen Angst zu machen. Die SPD war lange Zeit vernünftig und scheint nun wieder einmal dem Unsinn der Öko-Pegida nachzugeben.
    BTW: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ttip-und-freihandel/gegen-das-freihandelsabkommen-ttip-demonstrieren-oft-die-falschen-14419006.html

  7. #7 | thomas weigle sagt am 14. September 2016 um 10:15 Uhr

    @ Stefan Der Linkspartei kannst Du deren Einsatz gegen TTIP nun wirklich nicht vorwerfen. Die haben immer noch die Malaise der von Moskau ins Desaster gelenkten Comeconwirtschaftspolitik im Unterbewusstsein und übertragen diese 1:1 auf TTIP.
    Was die Einschätzung der Abkommen angeht, bin ich da ganz nah bei @ Walter#5

  8. #8 | discipulussenecae sagt am 14. September 2016 um 19:24 Uhr

    Zum Antisemitismus der "antiimperialistischen" Linkspartei und deren Geschichtsvergessenheit sei nur an die engen Beziehungen zwischen dem notorischen Nazi-Anhäger und -Kollaborateur Mohammed Amin al-Husseini sowie dem Fatah-Gründer und PLO-Vorsitzenden Jassir Arafat erinnert!

  9. #9 | thomas weigle sagt am 15. September 2016 um 10:22 Uhr

    @ discipulussenecae In der absolut sehenswerten "Wannseekonferenz" aus den USA lässt der Regisseur den Vertreter des Außenministeriums,, Martin Luther(sic) erklären, dass Husseini ein enger Freund des Führers sei, dem man eine "Verschickung" der Juden im Nazimachtbereich nach Palästina nicht zumuten könne. Husseini saß in einer komfortablen, "entjudeten" Berliner Villa,bis ihn die zunehmenden Luftangriffe der Amerikaner und Briten um einen Ortswechsel bitten ließen. Der Bitte wurde von seinen Gastgebern entsprochen. Seine Hasspredigten gg. die Juden setzte er dann bis zu seinem Tode,(ich glaube 1971)fort.

  10. #10 | Gerd sagt am 15. September 2016 um 18:05 Uhr

    "Dir sind wie mir – mindestens- gleichviele "hochkarätige" Wirtschaftswissenschaftler und führende Politiker aus allen politischen Lagern bekannt, die weltweit "wohl begründet" darlegen, "

    Führende Politiker, die wohl begründete Bedenken darlegen? Trau, schau, wem!

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