Dortmund: Die Eisadler verlieren das erste Halbfinale in Hamm glatt mit 0:4

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Die Dortmunder Eisadler haben das Halbfinalhinspiel in Hamm mit 4:0 verloren. Dabei konnte das Team von Trainer Krystian Sikorski nicht die gewohnte Leistung der vergangenen Spiele abrufen und muss nun auf das Rückspiel am Freitag hoffen.

Das war ein gebrauchter Abend für die Dortmunder Eisadler. Alles was das Team in den letzten Spielen ausgezeichnet hat, war in Hamm nicht abrufbar.

Die Dortmunder kamen zwar durch Einzelaktionen zu Chancen, aber entweder ging der Puck am Tor vorbei, oder Hamms Goalie Sebastian May kratzte den Puck von der Linie.

Jetzt gilt die volle Konzentration auf das Spiel am Freitag in Dortmund, will man das Playoff-Finale noch erreichen. Dass die Dortmunder Rückstände aufholen können, haben sie in der Vergangenheit oft genug bewiesen.

Vielen Fans ist sicherlich noch die grandiose Aufholjagd gegen Lauterbach in Erinnerung, als man das Hinspiel in Lauterbach mit 6:5 verlor, beim Rückspiel bereits mit 0:4 zurücklag und trotzdem noch das Penaltyschiessen erreichte.

Auch gegen die Eisbären aus Hamm konnten die Eisadler in dieser Saison bereits einen 0:3 Rückstand in einen 6:4 Sieg umwandeln, man sieht also, im Eishockey ist fast alles möglich.
Mit der Unterstützung der Fans, dem nötigen Quäntchen Glück und viel Einsatzbereitschaft ist das Finale vielleicht noch machbar.

Also, Vorhang auf für ein weiteres Eishockeydrama in Dortmund.

Hammer Eisbären – Eisadler Dortmund 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
Tore:
1:0 (11:55) Klinke (Mäkijärvi, Trapp)
2:0 (30:33) Loecke (Ulrich)
3:0 (39:53) Mangold (Ortwein)
4:0 (51:48) Loecke
Strafminuten: Hamm 6 – Dortmund 12
Zuschauer: 520

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