Iran – die Erinnerung an 1978

Der Iran hat schon einmal eine Revolution gegen einen übermächtigen Gegner erlebt. Die Bilder gleichen sich. Die Hoffnung auch.

Die Revolution begann Anfang Januar 1978 in der Stadt Qom als religiöse Studenten nach einer Schah-feindlichen Demonstration erschossen wurden. Nach schiitischer Tradition wurde 40 Tage um die Toten getrauert. Nach Ablauf dieser Frist kam es am 18. Februar zu neuen Demonstrationen, diesmal im ganzen Iran. Zu den heftigsten Zusammenstößen kam es in Täbris – wo über 100 Demonstranten starben. Erneut legten sich 40 Tage Trauer über das Land, und am 29. März wiederholten sich die Szenen. Von da an brandten die Proteste im 40-Tage-Rythmus auf. Sie wurden größer und stärker. Bis der Schah fliehen musste. Siehe auch Wikipedia

Die Fotos stammen von den Fotografen Kaveh Golestan und Kaveh Kazemi

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