Klimaschwurbler

Die Letzte Generation in Aktion Foto: Letzte Generation Lizenz: Nicht benannt.


Ich hatte vor knapp zwei Jahren bei den Ruhrbaronen einen Artikel über die Querdenker veröffentlicht, mit dem Titel:„Aberglauben ist heute präsenter denn je“. Dabei ging es mir um die Wiederkehr mittelalterlichen Denkens in Bezug auf die Pandemie. Ich versuchte aufzuzeigen, dass diese Bewegung zwar neu war, aber vieles schon in der Vergangenheit angelegt wurde.

Dabei meinte ich nicht nur das abergläubische Mittelalter, mit seinen apokalyptischen Vorstellungen und seiner Besessenheit von der Hölle, sondern auch die grünen Bürgerinitiativen der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts, die gegen alle damals neuen technischen und wissenschaftlichen Entwicklungen waren: Atomkraft, Atomraketen, Computer, Stromtrassen, „Chemie“, Gentechnik,„Schulmedizin“, Impfen, Mikrowellen und letztlich gegen die Industrie und Moderne als solche, ohne sachlich begründen zu können warum. „Bauchgefühle“ hatten Hochkonjunktur.

Deswegen sollte es eine alternative Wissenschaft geben. Die Anthroposophen und ihre magischen Vorstellungen von der Natur standen hoch im Kurs. Weltuntergang und Weltenrettung gaben sich die Hand. Bei Bier und jede Menge Zigaretten wurde gerne über die Vergiftung der Welt, durch die internationalen Konzerne („Multis“) und die „Pharmaindustrie“ schwadroniert, während man grade dabei war sich mit Alkohol und Nikotin selbst  ins vorzeitige „Nirvana“ zu schicken. Ihre mit Protestaufklebern versehenen alten Karren waren die reinsten Feinstaub- und CO2Schleudern.

Atom und seine Strahlung stand immer ganz vorne an beim Schwurbeln, bei den „Alternativen“. Man vermutete die Strahlung selbst in der Mikrowelle. Und statt Atommeiler sollten Kohlekraftwerke gebaut werden, war man der Meinung. Die seien weniger gefährlich und würden auch nicht explodieren, was natürlich nie der Fall war. Alles „Künstliche“ war von Übel, wobei die Definition von künstlich recht willkürlich war. Und überhaupt müsse die Natur vor den Menschen gerettet werden.

Über die Natur wurden seltsame Ideen entwickelt. So als wäre sie ein denkendes und fühlendes Wesen, dass nur Gutes wolle, aber vom bösen Mensch kaputt gemacht und sich eines Tages rächen würde. Krebs wäre ein Zeichen und die Menschen nur „Parasiten“, die die Erde belästigen und deshalb dem Erdboden gleich gemacht werden. Heute gerne auch per Viren. Was der Erde, wie wir wissen, nicht gelungen ist. Im Gegenteil, es gibt mehr Menschen denn je. Erst kürzlich wurde die 8 Milliardenmarke geknackt. Die  besonders bösen unter den Menschen seien meist Politiker, Wissenschaftler und „Kapitalisten“, die sich für ihre sinistren Absichten verschworen hätten. Die ganze Unmenschlichkeit dieses Diskurses wird meist gar nicht wahrgenommen.

Von der Klimaerwärmung, der wirklichen Gefahr für die Menschheit, sprach damals kein Mensch. Bis auf Franz Josef Strauß, der 1987 in einer Talkrunde im Fernsehen davor warnte, statt Kernreaktoren Kohlekraftwerke zu bauen und der SPD vorwarf ein „Verbrechen an der nächsten Generation“ zu begehen, wenn sie sich gegen die Kernenergie stelle. Leider bestritt die SPD die Warnung von Strauß und stellte sich gegen die CO2arme Atomkraft.

Franz Josef Strauß war natürlich einer von den Bösen und so wurde ihm nicht zugehört. Jetzt ist das Thema in aller Munde und es wird am Rad gedreht, als gäbe es kein Morgen. Die Partei Die Grünen haben ihr Generalthema entdeckt. Die Kirche fordert die Leute auf nur noch Hundert auf der Autobahn zu fahren. Kaum noch eine  Produktwerbung kommt ohne „Klimaneutral“ und „Nachhaltig“ aus. Städte rufen den Klimanotstand aus. Die Medien berichten in einer Tour und schreiben oft genug den Teufel an die Wand. Es gäbe einen Kipppunkt und dann Gnade uns Gott.

Täglich liest man, was man alles nicht mehr machen solle, weil das zum Klimatod  beitrüge. Grundbedürfnisse wie Mobilität, Essen, Heizen, Waschen und weiß der Geier sind schlimme Dinge geworden. Die taz, das Hausblatt der Grünen, will nicht mehr von Klimawandel, sondern von Erderhitzung sprechen und viele Klimaaktivisten glauben, sie wären die letzte Generation auf diesem Planeten. Alles ginge in ein paar Jahren wahlweise in Flammen auf oder wird weggespült, wenn nicht unverzüglich gehandelt und das ganze „System“ gründlich umgebaut würde. Angesichts dessen sei das Zerstören von Kunstwerken und das Behindern des Verkehrs, und damit auch von Rettungsfahrzeugen, ein Kinkerlitzchen. Auch Schuldige werden ausgemacht. Das gehört zu millinaristischen Bewegungen unbedingt dazu. Es wären die vorherigen materialistisch gesonnenen Generationen gewesen, die nichts getan hätten, um den Klimawandel zu verhindern. Dabei waren es die Grünen, die die klimafreundlichen Atomkraftwerke bekämpft, Kohle als Alternative sahen und Kernenergie letztlich in Deutschland verhindert haben.

Wenn man allerdings die Ruhe bewahrt, sieht das mit der Erderwärmung schon etwas anders aus, als von den Klimaaktivisten propagiert. Die „Letzte Generation“ wird nicht die letzte Generation sein. Es werden noch viele nach ihr kommen, denn die Mehrheit der  Klimaforscher und  Wissenschaftler sagt zwar, dass die Erde wärmer wird, wir aber in der nächsten Zeit keine Apokalypse zu erwarten haben.

Es ist also genug Zeit unser Land technisch so zu gestalten, dass wir sehr viel weniger CO2 produzieren, ohne mit irgendwelchen undurchdachten, von Ideologien getriebenen Aktionen unsere Industrie, sprich Wohlstand, zu gefährden und damit das ganze Projekt, das ja mit Unsummen finanziert werden muss. Und wir müssen uns definitiv auch nicht geißeln. Ein optimistischer Blick in die Zukunft ist erlaubt.

Dabei liegt es nicht nur an uns, dass sich die Erde erwärmt. Allein China produziert zur Zeit so viel CO2, dass es im Moment eigentlich völlig egal ist, wieviel wir einsparen. Die Erde würde sich fröhlich weiter erwärmen. Bisher habe ich von den Klimaaktivisten in dieser Richtung noch nichts gehört. Denn nur wenn Länder wie China oder Indien mitmachen, hätten wir eine Chance die Erwärmung tatsächlich irgendwann zu begrenzen.

Kommen wir aber wieder zurück zu Deutschland. Dem Land, dass im nächsten Jahr seine letzten klimafreundlichen Kraftwerke abschaltet. Hier gibt es Aktivisten, die in der misanthropischer und dystopischer Denktradition religiöser Offenbarungs- und Erweckungsbewegungen und der alternativen Bürgerinitiativen stehen, welche der Meinung sind in der vorindustriellen Zeit sei es den Leuten besser gegangen. Dabei wurden die Menschen im Schnitt nur 30 Jahre alt. Ihr Beitrag zur Verhinderung der Erderwärmung besteht daraus schwarz zu malen und Panik schüren, statt für den Erhalt und Neubau von Kernkraftwerken oder mehr Wald als CO2-Speicher zu kämpfen, wie es der Weltklimarat empfiehlt, dem wir ihrer Meinung nach ja folgen sollten („follow the science“).

Nicht mal der gewaltige Ausbau an erneuerbaren Energien reicht ihnen. Statt dessen soll an Askese erinnernder Verzicht geübt werden, wie beispielsweise Veganismus und Armut. So schlug Fridays for Future vor einiger Zeit vor, nur noch 19qm Wohnraum pro Mensch zuzulassen. Und nicht nur der Wohnraum, sondern die Mobilität der Menschen und ihr Energieverbrauch soll massiv eingeschränkt werden. Was nichts anderes bedeutet als das Ende von fleischlicher Nahrung, PKWs, Flügen in den Urlaub, kalte Wohnungen und Gebäude.

Überhaupt ist ihnen die ganze Industrie- und Wohlstandsgesellschaft ein Dorn im Auge. Weswegen sie gerne von „Systemchange“ sprechen. Gemeint ist da wohl auch auch die parlamentarische Demokratie, die Marktwirtschaft und das autonome Individuum. Vermutlich muss dann der Staat zu einem Überwachungsinstrument ausgebaut werden, der kontrolliert, ob sich denn auch jeder unterordnet und an die Klimabestimmungen hält, denn schließlich muss die Welt gerettet werden, da gibt es keine zwei Meinungen. Und da die meisten Menschen bei diesem Verlustprogramm nicht freiwillig mitmachen werden, braucht es Repressionsinstrumente.

Nun wäre das alles ja nicht so dramatisch,  gäbe es nicht so viele Leute, die ihnen folgen. Dass das so ist, liegt meines Erachtens zum einen an der christlichen Prägung unserer Gesellschaft und zum anderen an der speziellen deutschen Geschichte mit dem von der Romantik geprägten Natur- und Menschenbildern. Seit den 80ern sind es die Grünen, die die Vorstellung der Deutschen von einer naturnahen und antiindustriellen Gesellschaft formen und in die Realität umzusetzen versuchen. Darunter auch antizivilisatorische Ideen, wie Leben in Baumhütten oder Wagenburgen.

Sicherlich haben sich Einstellungen im Laufe der Zeit geändert. Computer stehen zum Beispiel nicht mehr auf der Liste böser Dinge. Viele Grüne sind Teil des gehobenen Mittelstandes und der Eliten geworden und werden wohl nicht mehr auf Bäume klettern wollen. Letztlich stellt sich aber schon die Frage wohin uns das alles führt, wenn bestimmte entscheidende Technologien, wie Fracking und Kernkraft, abgelehnt werden und die Energie unendlich verteuern. Degrowth-Konzepte, also die gezielte Verarmung einer Gesellschaft, und Deindustrialisierungideen, wie die Eindämmung der Autoindustrie, auf der Tagesordnung stehen. Und auf der anderen Seite radikale Aktivisten Druck auf die Politik ausüben und den Menschen Angst einjagen, in dem sie entsprechend  christlich-endzeitlichen Vorstellungen die Hölle an die Wand malen und die grünen Alternativmilieus freudig einstimmen können.

Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, scheute sich nicht auf der Klimakonferenz in Scharm El-Scheich von der Hölle zu sprechen, die uns alle erwartet, würden wir nicht umkehren. Selbstmord durch Angst vor dem Tod?

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paule t.
paule t.
2 Monate zuvor

Aha. Also die Grünen und Umweltaktivist:innen vor ein paar Jahrzehnten waren doof, weil sie den Klimawandel angeblich nicht als die wirkliche Gefahr für die Menschheit erkannt haben.
Und die Grünen und Umweltaktivist:innen von heute sind doof, weil sie völlig übertriebenerweise den Klimawandel als die wirkliche Gefahr für die Menschheit behandeln und entsprechende Maßnahmen einfordern.

Bestimmt bin ich auch doof, weil ich darin einen Widerspruch zu erkennen vermeine.

Dass eine Partei das, was ein paar Sätze vorher noch die wirklich Gefahr war, zu ihrem Generalthema macht, auch die Kirche in ihrem Bereich etwas tun will und auch in anderen Bereichen darüber geredet und vielleicht sogar etwas getan wird, ist dann auf einmal anscheinend völliger Quatsch. Wir haben nämlich total viel Zeit, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. (Ja, äh .. klar. Weiß das der Weltklimarat, den der Autor an anderer Stelle zitiert?) Deswegen kann man sich schön drüber lustig machen, wenn Leute etwas unternehmen.

Im einen Absatz gibt es einen gewaltigen Ausbau erneuerbarer Energien, im anderen werden angeblich die letzten umweltfreundlichen Kraftwerke abgeschaltet. Äh … sind die erneuerbaren Energien jetzt keine Kraftwerke, nicht umweltfreundlich, oder ist das bloß der nächste Selbstwiderspruch innerhalb weniger Zeilen?

Und völlig haltlose Unterstellungen sind auch schön für so einen Artikel:
Grundbedürfnisse seien (für die Umweltsktivist:innen, nehme ich an) angeblich schlimme Dinge geworden. (Für die, die wie der Autor das Offensichtliche vergessen: Nein, sind sie nicht. Man sollte nur dabei versuchen, Energie zu sparen.)
Die seien auch nicht für mehr Wald als CO2-Speicher. (Aha????)
Und gegen parlamentarische Demokratie und autonomes Individuum seien sie „wohl“ auch. (Wenn der Autor nicht sorgsam vermeiden würde, klar zu sagen, von wem er spricht, wäre das von echter Verleumdung nicht mehr weit entfernt. So ist es nur die rhetrorische Verleumdung durch einen Dampfplauderer.)

Ach, und irgendetwas auch nur annähernd konkret zu belegen oder auch nur überprüfbar zu benennen, ist auch unter der Würde des Autors.

Wofür ist so ein wild zusammengrührter, unzusammenhängender, in sich widersprüchlicher, unsinniger Rant jetzt gut?

Martin
Martin
2 Monate zuvor

@ #1 | paule t.

„Wofür ist so ein wild zusammengrührter, unzusammenhängender, in sich widersprüchlicher, unsinniger Rant jetzt gut?“

ich befürchte, der „in sich widersprüchlicrhe, unsinnige Rant“ ist dafür „gut“, die Ruhrbarone zu zerstören. Warum wird der Text Thomas Hafkes überhaupt hier veröffentlicht?

Markus Omers
Markus Omers
2 Monate zuvor

Franz-Josef Strauß der Umweltschutz-Visionär, das wusste ich ja gar nicht!
Und dass die Grünen uns zum Leben in Baumhäusern zwingen möchten!
Und das die Grünen anti-industriell sind und immer gegen Computer waren!!
Und dass Ursula von der Leyen jetzt bei den Grünen ist habe ich auch verpasst!!!

Dank dem Autor für diese überfällige Aufklärung!

Jetzt kann ich endlich unbefangen über „entscheidende Technologien“ wie Fracking und Kernkraft diskutieren.
(Was entscheiden die denn? Gehen ohne die Lichter aus? Das habe ich ja noch nie gehört!!)
Mit dem Autor und „ihnen“, wer immer damit auch gemeint ist.

Aber mal im Ernst:
Ich habe nix gegen eine gute Polemik oder einen guten argumentativen Beitrag.
Aber dieser Text ist meiner bescheidenen Meinung nach nichts von Beidem, und das ziemlich eindeutig.

Liebe Grüße

Markus

Stefan Laurin
Admin
2 Monate zuvor
Reply to  Martin

@Martin: Thomas entscheidet, was er veröffentlicht – er gehört ja zum Team. Und unsere Zerstörung steht angeblich seit 2007 bevor. In dem Jahr gründeten wir uns.

Werntreu Golmeran
Werntreu Golmeran
2 Monate zuvor

Das ist doch grossartiges Theater, das da im Kopf von Herrn Hafke stattfindet.

der, der auszog
der, der auszog
2 Monate zuvor

„Aha. Also… Bestimmt bin ich auch doof…Ja, äh .. klar. Weiß das der Weltklimarat…Äh … sind die erneuerbaren…2 (#1)

„in sich widersprüchlicrhe, unsinnige Rant“(#2)

„Das ist doch grossartiges Theater, das da im Kopf von Herrn Hafke stattfindet.“

Thomas Hafke,
wie die Kommentare #1-#3 und #5 recht deutlich zeigen, triffst Du mit dem Begriff „Klima- SCHWURBLER“ den Nagel voll auf den Kopf.

thomas weigle
thomas weigle
2 Monate zuvor

@ Werntreu Golmeran Schmierentheater ist ,so denke ich,der passendere Ausdruck für das Geschwurbel eines Unbelehrbaren.

paule t.
paule t.
2 Monate zuvor

@ #6 | der, der auszog, Zitat:
[Sie zitieren:] „Aha. Also… Bestimmt bin ich auch doof…Ja, äh .. klar. Weiß das der Weltklimarat…Äh … sind die erneuerbaren…2 (#1)
[und schreiben u.a. dazu:]
„Thomas Hafke,
wie die Kommentare #1-#3 und #5 recht deutlich zeigen, triffst Du mit dem Begriff „Klima- SCHWURBLER“ den Nagel voll auf den Kopf.“

Sie haben ein paar Worte aus einer langen Antwort entnommen, diese Worte dabei auch aus dem kleinsten Kontext herausgerissen, enthalten sich jeder inhaltlichen Antwort auf die Kritik am Artikel – und meinen nun, _damit_ den _anderen_ als „Schwurbler“ überführt zu haben?
Sie sind ein lustiges Kerlchen.

Martin
Martin
2 Monate zuvor

@ #9 | paule t.

„Sie sind ein lustiges Kerlchen.“

Über den von Ihnen angesprochenen Kommentator muss man doch nicht reden, oder? Mit ihm reden, erst recht nicht.

nussknacker56
nussknacker56
2 Monate zuvor

Thomas Haufke, haben Sie nicht wenigstens ein schlechtes Gewissen, den Leuten auch noch ihre finale Lieblingskatastrophe madig zu machen? Das Ende ist nahe! Nur mit strenger Selbstgeißelung und Vernichtung aller Kunstwerke (ausgenommen jene aus dem globalen Süden) können wir das Übel vielleicht noch aufhalten. Der Hinweis auf China und Indien ist übrigens ganz schön mies, warum sollen die nicht dürfen, was wir Jahrhunderte lang (nein, gefühlte Jahrtausende lang!) vorgemacht haben?

Sicher sind die Leute früher nicht so alt geworden, dafür haben sie intensive und authentische Erfahrungen mit den weniger harmonischen Seiten des Lebens gemacht. So mit Mutter Gaia wiedervereinigt zu werden, gibt dem Leben am Ende doch erst den rechten Sinn.

Thomas, kehren Sie um!

old lives matter
old lives matter
2 Monate zuvor

th. hafke hat richtigerweise den finger in die wunde gelegt, was die glaubwürdigkeit vieler „klimaschützer“ angeht. es ist nicht möglich, geld für waffen und sanktionen auszugeben, um die wirtschaft anderer staaten zu ruinieren und gleichzeitig zu verlangen, das diese staaten sich „partnerschaftlich“ an massnahmen zum klimaschutz beteiligen.

ZITAT: „Bisher habe ich von den Klimaaktivisten in dieser Richtung noch nichts gehört. Denn nur wenn Länder wie China oder Indien mitmachen, hätten wir eine Chance die Erwärmung tatsächlich irgendwann zu begrenzen.“

also, wer plausible argumente vorbringen kann, dass klimaschutz und kriegführen zusammen geht und zufällig diese zeilen liest…..ich höre gerne zu:)

Kay Grimmer
Kay Grimmer
2 Monate zuvor

Oh Gott, dieser Rant ist so irre wirr und hochgradig infantil in seiner Sprunghaftigkeit, in fehlender Argumentation, in nicht nachvollziehbarer Auseinandersetzung. Man liest nur Hate – naja nu, eine Haltung, die man bei Ruhrbaronen immer öfter findet, leider.

der, der auszog
der, der auszog
2 Monate zuvor

@Kay Grimmer (#13)

Wer bei anderen „fehlende Argumentation“ beklagt, sollte zumindest selber mit Argumenten kommen. Stattdessen kommen Sie mit Lückenfüllern wie „Oh Gott“ und „naja nu“ und „Man liest nur Hate“.
Und Hate, was soll das sein – etwa Hass? Wo wird hier gehasst? Wem ganz konkret unterstellen Sie, dass er hasst?

Christopher Temt
Christopher Temt
2 Monate zuvor

Wer eine andere Sicht auf die Direkten Aktionen der Letzten Generation werfen will, hier mein Text , wo ich aufzeige was der Wiener Aktionismus mit der Letzten Generation zu tun hat. Eine kunsthistorische bzw anarchistische Betrachtung der Klimt-Aktion der „Letzten Generation“:
https://www.linkedin.com/pulse/der-wiener-aktionismus-mit-letzten-genration-zu-tun-hat-temt/

Walter Stach
Walter Stach
2 Monate zuvor

Wie die Öl- und Gasmultis, vor allem aus den USA, weltweit, so auch auf der letzten sog. Klimakonferenz , mit X-Millionen Dollar, mit Hundertschaften von Lobbyisten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien erfolgreich für den weiteren Einsatz von Kohle, Gas und Erdöl kämpfen:

Kolumne von Christian Stöcker in SPIEGEL online, 2011. 16.38 Uhr

Ich zitiere den letzten Absatz dieser Kolumne:
“ Angesichts der akuten Notlage, in der sich die Menschheit längst befindet, ist das weit mehr als Lobbyismus: Es ist eine verbrecherische Manipulation, bewußte Sabotage einer lebenswerten Zukunft für die gesamte Menschheit“.

Wer für diese lebenswerte Zukunft streitet, z.B. in der sog. Letzen Generation,-vehement und radikal-, könnte nach Lektüre der o.a. Kolumne darauf hoffen,, nicht nur mehr als bisher auf Verständnis zu stoßen, , sondern noch mehr als bisher unterstützt zu werden -in Wort und Tat-.
Ob das auch auf die hier aktiven Kohle-, Gas- und Öllobbyisten zutreffen könnte? Ganz sicher nicht.

Markus Omers
Markus Omers
2 Monate zuvor

Lieber der, der auszog,

ich fühle mich als Autor des Kommentars #3 von Dir in Kommentar #6 ungerecht behandelt.

Ein:e Schwurbler:in ist nach meinem Sprachverständnis jemand, der oder die es in seiner oder Ihrer Argumentation mit der Wahrheit nicht genau nimmt oder konstruierte und unbelegte Anekdoten präsentiert oder sich auf Falschmeldungen abstützt.
In meinem Kommentar #3 habe ich, wie nachzulesen ist, keine einzige Aussage zum Klimawandel veröffentlicht.
Ich habe lediglich fragwürdige oder falsche (schwurblerische?!) Behauptungen des Autors leicht ironisch markiert.

Damit ist Deine These, mein Beitrag sei klimaschwurblerisch oder ich sei aufgrund dessen ein Klimaschwurbler, nachweislich falsch.

Und das führt zwangsläufig zur Folgerung, dass Dein Beitrag #6 nicht frei ist von Schwurbelei.

Liebe Grüße

Markus

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