Über die offensichtlich völlig verdrehten Prioritäten bei Facebook

Das Cover des Pixies-Album ‚Surfer Rosa‘ verstößt gegen die Facebook-Regeln.

Dass Facebook zuweilen eine etwas merkwürdige Art hat die auf der eigenen Plattform veröffentlichten Beiträge zu ‚moderieren‘, das ist nicht neu. Als aktiver Teil eines Blogs wie diesem, der durchaus mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert ist, habe ich dafür grundsätzlich erst einmal Verständnis.

Verschiedene Moderatoren haben eben unterschiedliche Einstellungen, Empfindsamkeiten und Geschmäcker. Tagesform spielt sicherlich auch eine Rolle bei so etwas. Da kann man gemeinsame Richtlinien aufstellen wie man will, letztendlich wird es nie gelingen eine Linie zu 100 Prozent konsequent einzuhalten.

Trotzdem sollte ein Seitenbetreiber sich selbstverständlich stets bemühen das Ganze irgendwie nachvollziehbar zu gestalten und umzusetzen. Ob das hier bei uns immer gelingt, das lasse ich mal dahingestellt. Zumindest bemühen wir uns darum dem Ganzen am Ende bestmöglich gerecht zu werden und entsprechend zu handeln. Das will ich auch Facebook grundsätzlich gar nicht absprechen. Und trotzdem schwillt mir von Zeit zu Zeit der Kamm, wenn ich dort miterleben muss, wie dort mit Beiträgen verfahren wird.

Hier ein kleines Beispiel

Weiterlesen
Werbung


Der Ruhrpilot

Schule in NRW (Symbolbild) Foto: Jan Mathys Lizenz: CC BY-SA 3.0

NRW: Es fehlen noch mehr Lehrer(€)…RP Online
NRW: Fast 1500 tätliche Angriffe auf Polizisten…General-Anzeiger
NRW: „Autobahnen sind keine Hochzeitssäle“…Welt
NRW: Polizei hält Muslime am Kölner Bahnhof fest – Zentralrat ist empört…Welt
Debatte: Die dysphorische Republik(€)…Welt
Debatte: Alternativlosigkeit ist Zukunftslosigkeit(€)…FAZ
Debatte: Vorsicht, Panikmache!…Cicero
Debatte: In der Verantwortung…FAZ
Debatte: Wider den europäischen Chauvinismus…Jungle World
Ruhrgebiet: RAG und IGBCE – Bergleute erzwingen ihre Kündigung(€)…WAZ
Ruhrgebiet: Lokomotive der Kultur…Welt
Ruhrgebiet: So soll der Tourismus gestärkt werden(€)…WAZ
Ruhrgebiet: Erlebnisbergwerk geplant…Die Glocke
Bochum: Bezirksvertreter geben grünes Licht für Neubausiedlung(€)…WAZ
Bochum: Mit betont ruhiger Hand…WAZ
Dortmund: So gehen Vereine mit AfD-Mitgliedern um(€)…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Ausstellung „Justiz und NS-Zeit“…Nordstadtblogger
Dortmund: Tanker entführt – Somalischer Pirat vor Gericht(€)…WAZ
Dortmund: Blickwechsel – Die Nordstadt(blogger)-Ausstellung…Nordstadtblogger
Duisburg: Neues Konzept für Sprachförderung…RP Online
Duisburg: Berufskolleg bildet Spiele-Entwickler aus(€)…WAZ
Essen: Vorsitzender der umstrittenen Familien-Union tritt zurück(€)…WAZ
Essen: Ausstellung zum Stahlbuch unterschlägt Einträge von Nazis(€)…WAZ

NRW: Open-Source-Festival lädt Talib Kweli aus

Talib Kweli Foto: Lipstar & Frederic Lippe (Fred Production) Lizenz: CC BY-SA 2.5

Das Düsseldorfer Open Source Festival hat nach einem Bericht der Rheinischen Post den US-Rapper Talib Kweli ausgeladen. Nachdem bekannt geworden war, das Kweli die antisemitische BDS-Kampagne unterstützt, baten in die Veranstalter um eine Stellungnahme. In dieser bestätigte Kweli seine Unterstützung für die BDS-Kampagne, deren Ziel letztendlich die Vernichtung Israels durch wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturelle Boykott ist. (Die Ruhrbarone berichteten)

Daraufhin erfolgte die Ausladung durch die Veranstalter. Damit wurde zum ersten Mal in

Weiterlesen

Keine Aufregung! Raucht euch lieber noch eine….

Kann zukünftig teuer werden…. Quelle: Wikipedia, Foto: Sillyputtyenemies, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Es gibt Meldungen, bei denen weiß man nicht ob man weinen oder lachen soll, wenn man sie liest. So auch gestern. Da wird spektakulär verlautbart: „Eine weggeschnippte Zigarettenkippe oder eine achtlos auf die Straße geworfene Burger-Verpackung sollen die Bürger in Nordrhein-Westfalen künftig teuer zu stehen kommen. Das sieht der neue Bußgeldkatalog vor, den Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) am Dienstag in Düsseldorf veröffentlicht hat“, meldete zum Beispiel NTV.de.

Um dann relativierend fortzusetzen: „Für kleine gedankenlose Unachtsamkeiten wird den kommunalen Behörden empfohlen, 100 Euro Bußgeld zu kassieren – bislang lag die Empfehlung bei nur zehn bis 25 Euro. Bindend ist der Bußgeld- und Verwarnkatalog allerdings nicht. Die Bandbreite der Sanktionsvorschläge reicht von 100 Euro für rechtswidrig weggeworfenen Alltagsmüll – etwa Einweg-Kaffeebecher oder Pappteller – bis zu 50 000 Euro für die vorsätzliche gewerbsmäßige Ablagerung größerer Mengen umweltgefährdender Stoffe wie Altöl, Farben oder Bauschutt. „Der öffentliche Raum ist kein Mülleimer“, mahnte die Ministerin. „Und die oftmals acht- und rücksichtslose Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt.“

Eine Meldung, die im Laufe des Abends auf diese oder ähnliche Art quer durch das Netz verbreitet wurde. Am heutigen Mittwoch diskutieren viele Zeitgenossen im gesamten Lande immer noch leidenschaftlich über diese angedrohten 100 Euro Geldbuße für eine weggeworfene Zigarette.

Weiterlesen
Werbung


Open-Source-Festival und Talib Kweli: „Weißhäutige Juden würden über meist dunkelhäutige Araber herrschen“

Talib Kweli Foto: Lipstar & Frederic Lippe (Fred Production) Lizenz: CC BY-SA 2.5

In der vergangenen Woche wandte sich eine Düsseldorferin an die Macher des Open-Source-Festivals und wies sie darauf hin, dass Talib Kweli, einer der Künstler die dort auftreten sollen, ein Unterstützer der antisemitischen BDS-Bewegung ist. Die Leitung des Festivals reagierte schnell und forderte Kweli auf, sich zu den Vorwürfen zu äussern. Das tat er nun. Auf seiner Facebookseite veröffentlichte er die Antwort an die Veranstalter des Open-Source-Festivals:

Weiterlesen

Suicide is Painless: Die Krise der SPD und der Rückzug von Andrea Nahles

Probleme der Sozen wurden einst hier gelöst: Der Landwehrkanal in Berlin; Text und Montage: Ruhrbarone;
Probleme der Sozen wurden einst hier gelöst: Der Landwehrkanal in Berlin;  Text und Montage: Ruhrbarone; Fotos: A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons und re:publica from Germany [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Suicide is Painless, ist der Titelsong des Films MASH. Der Text wurde vom Sohn des Regisseurs Robert Altman, Mike Altman, geschrieben und beschreibt aus der Ich-Perspektive die Option Selbstmord zu begehen – oder eben nicht.

Ein denkbar schlechtes Thema für eine Partei-Hymne. Aber: Der Song beschreibt die aktuelle Situation der deutschen Sozialdemokratie recht gut.

Through early morning fog I see / Visions of the things to be
The pains that are withheld for me / I realize and I can see
That suicide is painless / It brings on many changes
I can take or leave it if I please

That game of life is hard to play / I’m gonna lose it anyway
The losing card I’ll someday lay / So this is all I have to say

Suicide is painless / It brings on many changes
And I can take or leave it if I please

Thema von M*A*S*H, 1970

Mittwoch, 5. Juni 2019: Am Sonntag ist Andrea Nahles von ihren Posten als Vorsitzende der SPD und als Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion zurückgetreten.

Die SPD ist in der Krise. Natürlich wird dies auch in den sozialen Netzen thematisiert.

Die Ruhrbarone haben sich seit Sonntag auf Facebook und Twitter umgesehen und einige interessante Beiträge zum aktuellen Zustand der SPD gesammelt.

Weiterlesen