Der Ruhrpilot

Kulturzentrum Grend in Essen Steele Foto: Grend Lizenz: Copyright


Essen: 
Schüsse auf Steeler Kulturzentrum Grend…WAZ
NRW: Zahl der Clans steigt rapide…RP Online
NRW: „Mama ich liep dich“ – Schreiben nach Gehör wird abgeschafft…Welt
NRW: Güler kritisiert Linnemann für Islam-Buch…RP Online
NRW: Frau aus NRW erschlich sich  ein Luxus-Leben in New York…RP Online
NRW: Auch zweiter „Cyber-Alarm“ bei Ex-Ministerin war Panne…Bild
Debatte: Lasst uns Populisten sein…Welt
Debatte: Rechtsruck in Europa verhindern…FAZ
Debatte: Totale Überwachung von Autofahrern…NZZ
Debatte: Julia Reda verlässt Piratenpartei…FAZ
Ruhrgebiet: Clubsterben – Genickbruch Rauchverbot…Coolibri
Ruhrgebiet: Huawei arbeitet längst an Deutschlands Infrastruktur mit…FAZ
Bochum: Neuer Name für  „Haus des Wissens“ gesucht…WAZ
Dortmund: „Woher kommst du wirklich?“…Nordstadtblogger
Dortmund: „Kommt es zur Ausschreibung, steigen wir aus“…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Steag – Keine Millionenhilfe von der Stadt…RP Online
Duisburg: Kunden geben der DVG wenig Sternchen…WAZ
Duisburg: „MeToo ist längst nicht am Ende“…WAZ
Essen: Flixtrain – Für zehn Euro mit dem Zug nach Berlin…WAZ
Essen: Jetzt reden die Fahrgäste der Ruhrbahn ein Wörtchen mit…WAZ

Carolin Kebekus live in Oberhausen

Sie ist klug, sie ist laut, sie sieht gut aus und sie ist die lustigste Frau Deutschlands.

Carolin Kebekus lud heute Abend im Rahmen ihrer neuen Tour „Pussy Nation“ in die König Pilsener Arena nach Oberhausen ein. Nachdem sie  mit „Pussy Terror“(2011) und „Alpha Pussy“ (2015) die Messlatte schon sehr hoch geschraubt hatte, enttäuscht sie ihre Gäste auch heute keineswegs. Mit ihrem dritten Soloprogramm beweist die Kölnerin erneut ihr unvergleichliches Talent und bringt die fast ausverkaufte Halle von Anfang bis Ende zum Lachen, Klatschen und Ausrasten.

Der Durchbruch gelang ihr 2006 mit ihrer Parodie des Tokio-Hotel-Sängers Bill Kaulitz in den Freitag Nacht News. Es folgten zahlreiche Gastauftritte und Arrangements in diversen Comedy Produktionen. Sie arbeitete als Schauspielerin (u.a. „Schatz, nimm du sie“, 2017), Synchronsprecherin (u.a. „Minions“, 2015) und widmete sich schon bald der Standup Comedy (u.a. Nightwash, Quatsch Comedy Club).

Aufgeladen mit irrwitzigen Alltagsbetrachtungen, urkomischen Geschichten aus ihrem Leben und unmissverständlichen Botschaften gegenüber allem Engstirnigen oder gar Hirnlosen, feuert sie ihren Pointenhagel gewohnt geschmeidig aus der Hüfte.

Die 38-Jährige sorgt in ihren Shows nicht nur für Lacher und die gute Unterhaltung ihrer Fans. Sie greift auch ernste Themen auf, wie beispielsweise die „MeToo-Debatte“, macht sich für Frauenrechte stark, verurteilt rechtes Gedankengut und macht auf die politische Fehlentwicklung in unserem Land aufmerksam. Sie ist unverkennbar eine überzeugte Feministin und spricht laut über die Sexualität und Selbstbestimmung der Frau.

Die Balance zwischen Witz und Ernst gelingt kaum jemandem so perfekt wie ihr  und so endete ein energiegeladener und höchst unterhaltsamer Abend in der König Pilsener Arena völlig zurecht mit stehenden Ovationen des jubelnden Publikums.

Text & Fotos:

Bianca Ludwig & Sabine Hahnefeld

Die große Heulerei: Todenhöfers neuester Streich…

Die große Heuchelei - Jürgen Todenhöfer
Die große Heuchelei – Jürgen Todenhöfer

Jürgen Todenhöfer ist ein Mann mit einer Mission. Bis 1990 war er für die CDU im deutschen Bundestag, seit seinem Ausscheiden aus der Politik ist er als Publizist tätig: Ruhelos reist er durch die Krisenherde der Welt – kämpft medial für einen besseren, friedlicheren und schöneren Planeten.

Ob in Gaza, wo er sich 2014 nach baulichen  Umstrukturierungsmaßnahmen der Israelischen Armee, im Rahmen der Operation Protective Edge, vor zerbombten Waffenverstecken der Terrororganisation Hamas – mit sauberen Spielzeug, Puppenwagen und Puppen neben sich im Bild – fotografieren ließ. Oder in  (damals noch) durch den Islamischen Staat eroberten Gebieten: Selbstlos und todesmutig reist Jürgen Todenhöfer durch die Krisengebiete dieser Welt und berichtet von den dortigen Missständen – die natürlich der Westen (Inklusive Israel) zu verantworten hat.

Kürzlich veröffentlichte Jürgen Todenhöfer sein neues Werk: Die große Heuchelei. Oder passender: Die große Heulerei. Wer jetzt aufgrund das Buchtitels denkt, dass es sich um seine Autobiographie handelt:

Dies ist ein Trugschluss.

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NRW Landtag


NRW: 
Schwarz-Gelb kann sich bei Grundsteuer nicht einigen…RP Online
NRW: Polizei nimmt Kot-Werfer vom Hambacher Forst fest…RP Online
NRW: Zahlen in Wuppertal bald alle für den ÖPNV?…Welt
NRW: Ausbau in Windeseile…RP Online
Debatte: Der kleine Aufschub…Welt
Debatte: Für Youtube wird’s teurer…NZZ
Debatte: Von Europa lernen heißt Demokratie lernen…FAZ
Debatte: Bundesregierung will Geldleistung für Asylbewerber kürzen…Welt
Debatte: Scholz schwenkt auf Volkswagens Subventionskurs…FAZ
Debatte: Freiheit unerwünscht…Jungle World
Ruhrgebiet: Amtsdeutsch wird gegendert…WAZ
Bochum: 2. bobiennale vom 13. bis 23. Juni…Bo Alternativ
Bochum: Klavierfestival Ruhr setzt auf das Musikforum...WAZ
Bochum: „Jugendphänomen Salafismus“…Bo Alternativ
Bochum: Im Alsengarten wird wieder gemeinschaftlich gebuddelt…WAZ
Dortmund: Sieben Jahre Hochschule vor Ort…Nordstadtblogger
Dortmund: Zahl der Neu-Auszubildenden ist auf Sechs-Jahres-Hoch…RN
Duisburg: Ersatzbusse sind oft überfüllt und verspätet…WAZ
Duisburg: Aletta-Haniel-Programm unterstützt Schüler…WAZ
Duisburg: Stadt Duisburg forciert Digitalisierung an Schulen…RP Online
Essen: Ab Mai blüht dem Essener Bürger Bündnis die neue Konkurrenz…WAZ
Essen: Wirtschaftsförderung startet Anti-Pendler-Kampagne…WAZ

Der Brexit im Kät-Toon

Das Kuddelmuddel um den Brexit geht in die nächste Runde: die Abgeordneten sind gegen einen „No Deal“ und gegen den Deal von Theresa May. Den Brexit einfach zu stoppen, finden sie wohl auch undemokratisch. Ein weicher Brexit steht noch im Raum: Handelsabkommen plus Zollunion und/oder eine enge Anlehnung an den Binnenmarkt. Möglich wäre auch eine neue Volksabstimmung, wobei unklar ist, über welchen Deal. Es bleibt kompliziert…

Doctore Minutera: Fotografieren wie zu Urgroßvaters Zeiten

Fotograf Thaisen Stärke - hier in seinem Atelier im Dortmunder Klinikviertel
Fotograf Thaisen Stärke - hier in seinem Atelier im Dortmunder Klinikviertel
Fotograf Thaisen Stärke – hier in seinem Atelier im Dortmunder Klinikviertel (Bild: Doctore Minutera)

Heute kann jedes Smartphone unendlich viele Bilder in jeder Situation schießen. Viele Jahrzehnte vor dem theatralischen Ritsch-Ratsch-Klick der Generation Selfie wurde eine Methode mit einer sogenannten Kollodium-Nassplatte entwickelt. Die beiden TüftlerFrederick Scott Archer und Gustave Le Gray haben um das 1850 herum eine fotografische Platte erfunden, die mit einem Negativ-Verfahren so eine Fotografie erzeugt. Der in Dortmund lebende Fotograf und Grafik-Designer Thaisen Stärke hat sich diesem altertümlichen Verfahren angenommen und eröffnet unter dem Namen „Doctore Minutera“ nun ein eigenes Studio für diese Art von historischer Fotografie.

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Das Kraftwerk ‚Datteln 4‘ Foto: Robin Patzwaldt


Ruhrgebiet: 
Stillstand in Deutschlands modernstem Kohlekraftwerk…DLF
NRW: Immer mehr Schüler fallen durchs Abitur…RP Online
Debatte: Das verheerende Zeugnis für die Energiewende…Welt
Debatte: Die Angst vor dem Auto…FAZ
Debatte: Was soll mit inhaftierten IS-Kämpfern geschehen?…Tagesspiegel
Debatte: So wird das nix mit dem Klima…FAZ
Debatte: Verkehrsbetriebe durchkreuzen Scheuers Rollerpläne…Welt
Debatte: Der wilde Kampf um Artikel 13…Cicero
Debatte: „Keiner traut sich an Höcke heran“…Jungle World
Debatte: Es geht noch schlechter…Post von Horn
Ruhrgebiet: Bistum Essen distanziert sich offen von Pax Christi…WAZ
Ruhrgebiet: 
Himmelstreppe mit Silberfarbe eingesprüht…WAZ
Bochum: Das Gymnasium bleibt die beliebteste Schulform…WAZ
Dortmund: Intermodellbau-Messe 2019…Ruhr Nachrichten
Dortmund:  „Dock 16“ bietet Wege zurück ins Sozialsystem…Nordstadtblogger
Duisburg:  Höhere Belastung bei Flüchtlingskosten…WAZ
Essen: Bürgerinitiativen gemeinsam gegen Bebauung im Süden…WAZ
Essen:  Ausstellung über das Bauhaus…WAZ
Essen: Beim Thema Kita-Plätze ist zuviel Druck im Kessel…WAZ

Der DFB-Sieg in Amsterdam ist für den Deutschen Fußball keine gute Nachricht!

Länderspiel in Amsterdam. Foto(s): Daniel Jentsch

Was sagt man dazu? Die zuletzt so heftig kritisierte DFB-Auswahl gewinnt ausgerechnet das erste Qualifikationsspiel für die kommende Fußball-Europameisterschaft in den Niederlanden durch ein Tor in letzter Minute mit 3:2, bezwingt ausgerechnet den vermeintlich ärgsten Konkurrenten in der ansonsten nur mäßig anspruchsvoll besetzten Gruppe. Und das sogar auswärts in Amsterdam.

Was soll jetzt noch schief gehen in Sachen EM-Qualifikation? Da sich die beiden Top-Teams der Gruppe für das Finalturnier qualifizieren werden, ist die Sache nach dem ersten Spiel schon fast zu Gunsten des Weltmeisters von 2014 gelaufen.

Abgewendet hat die Truppe durch den Last-Minute-Erfolg vom Sonntag zugleich auch eine mögliche Trainerdebatte. Joachim Löw hatte sich im Laufe der vergangenen Monate in vielen Dingen angreifbar gemacht. Durch diesen überraschenden Erfolg hat er seine Kritiker jedoch erfolgreich mundtot gemacht, ohne das er viel dazu gekonnt hätte.

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