Rajko Kravanja vor dem Real-Markt in Castrop-Rauxel Foto: Privat
Rajko Kravanja (SPD), Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel wollte, wollte heute an einer Personalversammlung des Supermarktes Real in seiner Stadt teilnehmen. Eingeladen hatte ihn der Betriebsrat. Kravanja unterstützt die Mitarbeiter des Supermarktes bei ihrem Kampf mit der Konzernspitze – sie wollen einen Tarifvertrag. Das Unternehmen erteilte heute dem Bürgermeister Hausverbot.
Frank Baranowski, Hendrik Bollman und Nils Heisterhagen in Herne
Der Sozialdemokrat Nils Heisterhagen ist der zurzeit der wichtigste Kritiker seiner Partei. In Herne stellte er gestern die Thesen seines Buchs „Die liberale Illusion“ vor und diskutierte mit dem Chef der Ruhrgebiets-SPD, Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski.
Nicht in Dortmund, nicht in Bochum und nicht in Essen fand die erste Diskussion mit Nils Heisterhagen über sein Buch „Die liberale Illusion“ im Ruhrgebiet statt, sondern im Volkshaus Röhlinghausen in Herne auf Einladung des dortigen SPD-Ortsvereins. Das ist nicht nur ein Beleg für die intellektuelle Trägheit der großen SPD Unterbezirke im Ruhrgebiet, sondern zeigt auch, dass dort, wo ehrenamtliche Sozialdemokraten und keine bezahlten Funktionäre das Sagen haben, die SPD noch immer eine lebendige und an Debatten interessierte Partei ist.
Digital ist sowieso besser! Tocotronic wussten das schon 1995
Die Computermesse CeBit in Hannover ist Geschichte. Einer der Gründe für das Scheitern der Messe liegt über 20 Jahre zurück.
In den 80er und 90er Jahren war die CeBit ein Mekka für alle, die sich für Computer interessierten. Und das waren nicht nur Manager und Informatiker. Wer für diese Technologie brannte und bereit war, den Weg nach Hannover anzutreten, war oft ein Computerfreak, jemand, für den Rechner mehr waren als schnöde Gebrauchsgegenstände. Die amerikanische Soziologin Sherry Turkle fand das passende Wort für das, was Computer eigentlich sind: Wunschmaschinen.
Vergangen Montag ist der Dortmunder Musiker Mike Zero verstorben. Vor 25 Jahren war er und seine damalige Band The Beat Machine Teil des Festivals „Heckenpennerinferno“ in Wilhelmshaven. Es war ziemlich lustig und absolut chaotisch….
In ein paar wichtigen Kernaussagen über wichtige Referenzen zu sprechen, ist für einen Musiker nie einfach. Jeder Klangschöpfer möchte lieber etwas Eigenes aus seiner ureigenen Gedankenwelt kreieren, als nur ein Abziehbild seiner eigenen Idole zu sein. Die Band XY macht eine Mischung aus den Gitarren von A, dem Studiosound von B und dem Songwriting von C – das will doch niemand. Mit ein paar Freunden wollten wir mal in Anlehnung an Hannibal die Elefanten über die Alpen treiben – nur mit anderen Mitteln. Ich probierte das zu koordinieren und scheiterte kläglich. Mit etwa (so ganz ist das nach all den Jahren nicht mehr verifizierbar) 13 Bands reisten wir am 11. Juni 1993 in einem Reisebus des Unternehmens Adrian nach Wilhelmshaven.
Wird die Frankfurter Commerzbank Arena das erste deutsche Stadion, in dem ein NFL-Spiel ausgetragen wird? Foto: Mario Thurnes
Von Mario Thurnes
NFL und American Football boomen in Deutschland. Das mehrt auch den Wunsch nach einem Spiel in Deutschland. Diese Hoffnung ist nun von prominenter Seite bestärkt worden.
Friedrich Merz Foto: Harald Dettenborn Lizenz: CC BY 3.0 de
NRW: Vorteil Merz…Spiegel NRW: Zweikampf am Rhein…FAZ NRW: Kramp-Karrenbauer, Merz und Spahn in NRW gleichauf…NW NRW: Bahnfahren mit dem NRW-Tarif wird teurer…General-Anzeiger NRW: Landtag debattiert über Brexit und setzt U-Ausschuss ein…WN Debatte: „Dann führt das zu einer gesellschaftspolitischen Vergiftung“…Welt Debatte: Ein neuer Weg bei der Islamkonferenz…FAZ Debatte: Wagenknecht wünscht sich stärkere Proteste gegen die Regierung…Spiegel Debatte: Medienmündigkeit ist entscheidend…Cicero Debatte: „Innovationsweltmeister“ Deutschland verliert seine Leitmesse…NZZ Debatte: Ankaras Ditib-Beamte gehören in die Türkei…Welt Debatte: Cem Özdemir und wie er die Welt nicht versteht…Freiheit oder Scharia Debatte: Waffendepots für den „Tag X“…Jungle World Bochum: Spezialsperren aus Israel schützen den Weihnachtsmarkt…WAZ Bochum: Straßenbahnlinie 310 – Bogestra hat nichts dazugelernt…WAZ Bochum: Neue Hoffnung für eine Sanierung des Uni-Centers…WAZ Dortmund: Polizei vollstreckt Haftbefehl gegen Neonazi…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Anklagebank für Textil-Discounter „KiK“…Nordstadtblogger Duisburg: Studenten knüpfen auf Karrieremesse Kontakte…WAZ Essen: OB will bei Fahrverboten nur auf Anweisung handeln…WAZ Essen: Polizei Essen Kampf gegen Clans und Kriminelle…WAZ Essen: Stadtrat segnet den Etat für 2019 ab…WAZ
Wann muss das Jobcenter die Kosten für einen Computer oder ein Tablet tragen?
Ruhrbarone: In ihrer letzten Kolumne haben Sie mit dem Hinweis abgeschlossen, das nach jüngsten Urteilen einiger Sozialgerichte die aussichtsreiche Chance besteht, dass das Jobcenter die Kosten für das Tablet oder den Computer für Schüler übernehmen muss.
Ilias Uyar: Die Jobcenter lehnen die Anträge zwar noch ab, die Kosten für einen Computer oder Tablet für die Schule zu übernehmen. So wurden Sozialgerichte in der letzten Zeit immer mehr mit dieser Streitfrage beschäftigt. Die bisherigen Urteile der Sozialgerichte sind sehr ermutigend für Hartz4-Empfänger mit schulpflichtigen Kindern, die einen Computer, Tablet oder Schulbücher für die Schule benötigen. Daher sind hier Eltern und Multiplikatoren aus der sozialen Beratung aufgerufen die Rechte der Betroffenen hier durchzusetzen.
Ruhrbarone: Wieso soll das Jobcenter die Kosten übernehmen?
Uyar: Die Kreidezeit geht auch in der Schule dem Ende zu. In der Schule werden mehr und mehr Inhalte für Schule und Unterricht online bereitgestellt. Dieser Entwicklung kommt die Gesetzgebung nicht nach. Wer auf der Strecke bleibt, sind die Schülerinnen und Schüler aus Hartz4-Haushalten, die kein Endgerät besitzen und auch kein Geld vorhanden ist. Auf die Gefahr hatte schon das Bundesverfassungsgericht 1990 hingewiesen: „Bei schulpflichtigen Kindern, deren Eltern Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch beziehen, besteht die Gefahr, dass ohne hinreichende staatliche Leistungen ihre Möglichkeiten eingeschränkt werden, später ihren Lebensunterhalt aus eigenen Kräften bestreiten zu können. Dies ist mit Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG nicht vereinbar.“
Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund hat beschlossen, keine Knöllchen wegen „Lagerns und Campierens“ mehr zu verteilen. Der bodo e.V. ist erleichtert und begrüßt die Entscheidung. „Wir hoffen, dass diese Form der Kriminalisierung obdachloser Menschen ein für alle Mal ein Ende hat“, sagt Bastian Pütter, Redaktionsleiter des Straßenmagazins „bodo“.
Mindestens 460 Mal ‑ Stand Mitte November ‑ waren MitarbeiterInnen des Dortmunder Ordnungsamtes allein in diesem Jahr gegen Obdachlose vorgegangen, weil diese gegen § 7 der Ordnungsbehördlichen Verordnung verstoßen hätten. Er untersagt das „Lagern, Campieren