Armin Laschet bei seiner ersten Rede als Ministerpräsident im NRW-Landtag.
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Jan Böhmermann Foto: Jonas Rogowski Lizenz: CC BY-SA 3.0
Ganz weit rechts können sie sich freuen: Der Staatshumorist Jan Böhmermann verharmlost mit seiner Aktion „Reconquista Internet“ Nazis und Rechtsradikale. Von Daniel Fallenstein und Stefan Laurin.
Jan Böhmermann ist ein Genie. Nein, nicht weil er ein so herausragender Satiriker ist, sondern weil er und seine Produktionsfirma btf GmbH sich bestens auf Öffentlichkeitsarbeit verstehen. Immer wieder gelingt es Böhmermann so sich selbst und seine Sendung im Gespräch zu halten. Zum Beispiel mit seiner neuesten Aktion „Reconquista Internet“. Zwei Listen mit Twitter-Accounts hat Böhmermann veröffentlicht. Liste 1 enthält 196 Twitterprofile, die dem rechtsradikalen Netzwerk „Reconquista Germanica“ nahe stehen und es unterstützt haben sollen. Auf Liste 2 finden sich 1270 „Profile rechter Trolle“ . Die Listen kann man hochladen und die Accounts auf Twitter sperren – fortan sind sie auf Twitter für einen nicht mehr zu sehen.
Im Blickpunkt: BVB-Coach Peter Stöger. Foto: Robin Patzwaldt
Zugegeben, ich bin vor BVB-Spielen selten wirklich optimistisch. Seitdem ich es mit den Schwarzgelben halte, also ganz konkret seit dem Jahre 1977, als mein Vater mich mit dem Klub in Kontakt brachte, da neige ich fast vor jedem Spiel, und sei es nocht so unwichtig, eher dazu mit einer sportlichen Enttäuschung als mit einem Erfolg der Dortmunder zu rechnen.
Ich weiß, das ist nicht immer logisch und ist in den vergangenen gut 40 Jahren zum Glück ja schon häufiger mal ganz anders gekommen. Nicht umsonst ist der BVB im Laufe der Jahrzehnte schon mit dem ein oder anderen Titel belohnt worden, was mich ganz persönlich schon sehr viele schöne Tage im Umfeld der Borussen hat miterleben lassen. Trotzdem werde ich diese Grundskepsis nicht los.
Heute jedoch, da habe ich ein ganz besonders schlechtes Gefühl. Obwohl von mir persönlich vor einigen Wochen ja schon gar nicht mehr auf einem Champions League-Platz erwartet, standen die Chancen des BVB bis vor 14 Tagen überraschend günstig. Doch ein 1:1-Unentschieden in Bremen, wo die Dortmunder die bessere Mannschaft stellten, und die bittere 1:2-Heimniederlage gegen Mainz in der Vorwoche, als das Team eine iduskutabel schwache Leistung abrief, haben der Stöger-Truppe für heute ein ungewolltes Endspiel in Hoffenheim beschert.
Unterliegt der BVB heute in der erforderlichen Höhe, was (auch aufgrund der Personalsituation) gar nicht unwahrscheinlich erscheint, gewinnt Leverkusen parallel entsprechend klar gegen Hannover 96, der BVB wäre der große Verlierer des Tages, würde ihn das Abrutschen auf einen Euro League-platz doch rund 30 Millionen Euro kosten. Unwahrscheinlich erscheint dies keinesfalls.
Und selbst wenn Geld natürlich längst nicht alles ist, alleine diese Zahl macht schon deutlich um was es heute Nachmittag für die Borussen geht. Der Grad ist extrem schmal zwischen einer am Ende doch irgendwie erfolgreichen Saison und einem gigantischen Rückschlag für den ganzen Verein.
Hannelore Kraft hält ein Grußwort zur Errichtung des NRW-Centers in Chengdu / Provinz Sichuan. Foto: Land NRW / R. Pfeil
NRW: „Es ist ein anderes Leben geworden“…WAZ NRW: Laschets fröhliches Ungefähr…RP Online NRW: Polizei erhält deutlich mehr Befugnisse…General Anzeiger NRW: Die dicken Brocken kommen auf Laschet noch zu…KStA Debatte: Deutschland hat ein Haltungs-Problem…Bild Debatte: Selbstinszenierung sogenannter islamischen Feministinnen…Jungle World Debatte: So wird das Asylrecht entkernt…Welt Debatte: Der Terror der Utopie…NZZ Debatte: Die FDP sollte wieder ehrgeiziger mit sich werden…Welt Debatte: Kriminalstatistik – Deutschland, ein Wintermärchen…Cicero Debatte: Die Disruptionsphobie der Stabilitätspolitiker…Novo Ruhrgebiet: Beim „Steigerlied“ fließen immer noch Tränen …Welt Ruhrgebiet: Kunst und Kohle…DLF Ruhrgebiet: Keine Kündigungen bei Eon, RWE und Innogy…Handelsblatt Dortmund: Leuchtturm und digitaler Ideenspeicher am Hafen…Ruhr Nachrichten Dortmund: Orang-Utans klettern auf neuem Spielplatz…WAZ Essen: Neue Gesamtschule – Politik zieht vorerst nicht mit…WAZ
Das verhüllte Shoah-Merkmal auf dem Willi-Pohlmann-Platz in Herne. Im Hintergrund die „Zille“. (Foto: Sebastian Bartoschek)
Demokratischer Protest am Sonntag, 13. Mai, ab 10 Uhr gegen einen Rechtsaußen der AfD. Der tritt in der Gaststätte „Zille“ am Willi-Pohlmann auf, ist eng mit der Identitären Bewegung verwoben, Vorsitzender der „Patriotischen Plattform“ und Islamwissenschaftler: Dr. Hans-Thomas Tillschneider. Er spricht über „Islam und Antisemitismus“. Um ihn und die seinen nicht zu provozieren, wird das Shoah-Mahnmal nicht enthüllt. Klingt surreal? Ist es auch. Ebenso wie Aussagen des Pächters der Zille, nach denen „andere Parteien viel größere Arschlöcher“ beinhalten, als die AfD. Wir sprechen mit Simon Liebig, der Gegenveranstaltung mit organisiert. Die Veranstaltung bei Facebook findet ihr hier, und einen Aufruf der SPD Herne hier.
Israelische F16A Netz-107 mit 6,5 Abschüssen anderer Flugzeuge und mit dem Abschuss des irakischen Kernreaktors – ein Weltrekord für eine einzelne F16 Foto: Zachi Evenor und MathKnight Lizenz: CC BY 3.0
Israel greift Dutzende iranische Stellungen in Syrien an, titelt die Süddeutsche. Eskalation im Nahen Osten: Israel greift iranische Stellungen in Syrien an, so t-online. Israel greift Dutzende iranische Ziele in Syrien an, behauptet der MDR. Israels Armee greift zahlreiche iranische Ziele in Syrien an, lautet die Ansicht der Deutschen Welle. Unter dem Titel „Israel greift iranische Ziele in Syrien an“ heißt es auch bei der Tagesschau: „Jetzt haben iranische Truppen in Syrien offenbar Stellungen auf dem Golan mit Raketen beschossen. Israel reagierte mit Angriffen auf Ziele in Syrien.“ Anders ausgedrückt: iranische Raketen wurden nur „offenbar“ auf Israel abgeschossen, aber die israelische Reaktion darauf ist ein Fakt. Von unserem Gastautor von Ulrich W. Sahm.
Der unbedarfte Leser muss zum Schluss kommen, dass Iran vielleicht gar keine Raketen abgeschossen hat und dass das nur eine bedingt glaubwürdige israelische Behauptung ist. Obgleich die Iraner eben noch „offenbar“ Israel beschossen haben, werden dann aber syrische Staatsmedien zitiert, denen die Tagesschau mehr Glaubwürdigkeit zugesteht, als dem israelischen Militärsprecher.
Emmanuel Macron Foto: Gouvernement français Lizenz: CC BY-SA 3.0 fr
NRW: Macron erhält Karlspreis…FAZ NRW: „Der AfD nicht die Rolle der Ausgegrenzten zugestehen“…Welt NRW: Seehofers „Reiseprobleme“ zum Katholikentag…FAZ NRW: Die Außenansicht eines Andersgläubigen…Bild NRW: Neues Polizeigesetz an der Grenze zum Unrechtsstaat…RP Online Debatte: Israel hat verstanden. Europa, dieser militärische Wurm, nicht…Welt Debatte: Europa leistet sich immer noch strategische Kurzsichtigkeit…NZZ Debatte: Regulieren ist nichts links…Jungle World Debatte: Wie viel Naivität bei der Migration darf sich ein Land leisten?…Cicero Debatte: Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche…Zeit Ruhrgebiet: Innogy-Vorstand gibt keine Empfehlung für Eon-Angebot ab…WN Ruhrgebiet: Der Emscherkanal wird ab September geflutet…WAZ Ruhrgebiet: Die Kurzfilmtage in Oberhausen…Jungle World Bochum: Bochumer können über Sponsoring abstimmen…WAZ Bochum: Pfandringe im Bermudadreieck und am Hauptbahnhof geplant…WAZ
„Open (S)Pace“ von Jeroen Verbruggen am Musiktheater im Revier (Foto: Costin Radu)
Darf ein Kritiker zweimal über die gleiche Produktion schreiben? Natürlich darf er. Wenn er für verschiedene Medien arbeitet, sowieso. Wenn er sich (aus welchen Gründen auch immer) bei seiner ersten Einschätzung krachend geirrt hat und den Mut aufbringt, seine Eitelkeit mal beiseite zu lassen, wäre es sogar außerordentlich ehrenhaft. In diesem Fall allerdings ist das Medium das gleiche, wie das der ersten Kritik, und es soll auch nichts grundsätzlich revidiert werden. Ist es dann nicht müßig, sich noch einmal zu äußern, wenn doch eigentlich nur die neueste Meldung, i.e. die Kritik, die möglichst direkt am Morgen nach der Premiere schon online ist, etwas gilt?
Im ersten Text gab ich den Hinweis, dass Jeroen Verbruggens Choreographie für das Ballett im Revier so dicht und voller Ideen sei, dass man es mehrmals besuchen müsse, um es erfassen zu können. Diese Vermutung sah ich nun nach meinem zweiten Besuch der Vorstellung am 9.5.