Alles außer Pop – Metal-Meltdown ESC

Wenn man seine Kolumne „Alles außer Pop“ nennt, interessiert man sich natürlich nicht für den ESC. Ich habe die Veranstaltung nicht gesehen und ehrlich gesagt erst hinterher mitbekommen, dass sie überhaupt letztes Wochenende stattgefunden hat. Wenn aber beim Grand Prix (sorry, ich bin alt, so heißt das bei meiner Generation) „Punkrock“ (Eurovision.de), „Metalcore“ (morecore.de) oder gar „Grindcore“ (Linus Volkmann, vermutlich als Witz gemeint?) gespielt wird, fällt das natürlich in mein Ressort.

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Cartoons ohne Bilder #1


Ein Politiker auf der Wahlkampfbühne, vor ihm großes Publikum.
Sprechblase über dem Politiker: „… leben in stabilen und sicheren Zeiten, in denen keine nennenswerten Herausforderungen für die Zukunft zu bewältigen sind. Ich denke daher, dass ich der richtige Mann …“

Dortmund: DGB stellt sich gegen antisemitische Nazi-Hetze


Der DGB ruft für heute Abend zu einer Mahnwache gegen Neonazis auf. Die Mahnwache findet um 19 Uhr an der Katharinentreppe gegenüber des Hauptbahnhofs statt. Anlass ist eine Kundgebung der Dortmunder Neonazis gegen die Staatsgründung Israels. Heute vor 70 Jahren wurde die Unabhängigkeit Israels von Ben Gurion ausgerufen.

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SPD – Ein Jahr kraftlos 

Da war sie noch Ministerpräsidentin: Hannelore Kraft nimmt beim NRW-Tag an einer Polonäise teil. Foto: Foto: Land NRW / R. Sondermann

Heute vor einem Jahr verlor die SPD die nordrhein-westfälische Landtagswahl. Der Machtverlust in NRW verdeutlichte die Krise der SPD. 

Es ging alles ganz schnell an diesem 14. Mai 2017. Hannelore Kraft, die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin, Vorsitzende der Landes SPD und  stellvertretende Bundesvorsitzende der Partei, trat kurz vor die Kameras, erklärte ihren Rücktritt von allen Ämtern. In den letzten Tagen vor der Wahl waren Armin Laschet und die Union an Kraft und der SPD in Nordrhein-Westfalen vorbeigezogen. Am Ende reichte es knapp für schwarz-gelb. Dass es für Rot-Grün nicht mehr reichen würde, war schon lange vor der Wahl klar, aber das eine Koalition unter Führung der SPD und Kraft weiterhin an der Macht bleiben würde, schien sicher zu sein. Ein Trugschluss.

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Der Ruhrpilot

Ralf Jäger (SPD)


NRW: 
„Innenminister ist nichts für Heulsusen“…Welt
NRW: „Das neue NRW-Polizeigesetz ist verfassungswidrig“…RP-Online
Debatte: Deutschland muss zu Israel stehen…Welt
Debatte: Christian Lindner und die dunkelbraunen Brötchen…NZZ
Debatte: Linker Flügel der Union wirft Lindner Rechtspopulismus vor…FAZ
Debatte: Die deutsche Wirtschaft opfert ihre Zukunftsperspektive…Welt
Debatte: Merkel holte sich auf Katholikentag Applaus fürTrump-Kritik…Cicero
Debatte: Jüdische Deutsche…FAZ
Debatte: Dilara legt das Kopftuch ab…Zeit
Debatte: Offene Türen, enge Herzen…taz
Ruhrgebiet: Von Wien lernen…Süddeutsche
Bochum: Graffiti für Clément Méric aus Paris…Bo Alternativ
Bochum: Stadt saniert die 15 „schlimmsten“ Schultoiletten…WAZ
Bochum: Neues Naturparadies am Marbach in Hamme schon in Gefahr…WAZ
Dortmund: Wettbewerb „Appartment Ruhr“ für die Nordstadt beendet…WAZ
Dortmund: Hotelturm mit 19 Etagen geplant…WAZ
Duisburg: Stadtwerke auf der Suche nach neuen Märkten…RP Online
Duisburg: Dellplatz – Eine Frage der Kultur…NRZ
Duisburg: Hartz-IV-Sanktionen rückläufig…WAZ
Essen: Warum Buchläden einmal im Jahr Comics verschenken…WAZ

Die Klagemauer der Kroaten

 

Die Gedenkmesse am Loibacher Feld in Bleiburg/Pliberk

Die Gedenkmesse für die 1945 ermordeten Ustaša in Bleiburg ist auch dieses Jahr zu einem Auftrieb für kroatische Nationalisten und Neofaschisten geraten. Unter tatkräftiger Mithilfe der katholischen Kirche. Erstmals formierte sich diesmal Protest. Mit der Hoffnung, dass die Faschistenverehrung in Bleiburg bald der Vergangenheit angehört.

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Uraufführung in Wuppertal: „Seit Sie“ von Dimitris Papaioannou

 

„Seit Sie“ von Dimitris Papaioannou am Wuppertaler Tanztheater (Foto: Julian Mommert)

Das Saallicht im Wuppertaler Opernhaus ist noch an, als ein Arm einen schwarzen Stuhl durch die Seitentür hereinreicht und abstellt. Dann tritt von einem nicht sichtbaren Stuhl aus der erste Tänzer auf die Sitzfläche, ein weiterer Stuhl wird hereingereicht, abgestellt, eine Tänzerin folgt. Nach und nach wächst eine Brücke aus schwarzen Stühlen an der Rampe entlang, die Mitglieder staksen hintereinander über die Sitzflächen und langsam geht auch das Saallicht aus. Immer wieder gibt es einen unsicheren Blick in das Publikum: Sind alle da? Der Bühnenboden scheint nicht geheuer zu sein, eine Terra Incognita, da bleibt man zunächst lieber bei dem, was man kennt, den Stühlen aus dem Café Müller.

Als im vergangenen Jahr Adolphe Binder die Leitung des Wuppertaler Tanztheaters übernahm und das einzig mögliche tat, nämlich neue Choreographien für das Ensemble ankündigte,

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