Steel Panther bringen den Glam-Metal nach Oberhausen

Foto: David Jackson

Die US-amerikanische Glam-Metal-Band Steel Panther aus Los Angeles wurde 2000 von Leadsänger Ralph Saenz (Michael Starr), Gitarrist Russ Parrish (Satchel), Bassist Travis Haley (Lexxi Foxx) und Schlagzeuger Darren Leader (Stix Zadinia) gegründet wurde, Sie sind bekannt als beste Neo-Metal-, Glam-Revival-Parodie-Band und stehen seit 2008 bei Universal Records unter Vertrag.

In Auftreten und Musik zitiert die Gruppe stark den Hair Metal und Sleaze Rock der 1980er Jahre. Dabei bewegen sie sich zwischen Parodie, Hommage und Verehrung. Die gelegentliche Einordnung als Fun Metal begründet sich durch die klischeehaft überzogene Attitüde sowie die ironischen Texte, die vor allem Sex, Frauen und Drogenkonsum behandeln.

Steel Panther haben bisher vier Studioalben sowie eine Livescheibe veröffentlicht, genießen Platin-Status auf YouTube, sind in etlichen TV-Shows aufgetreten und um die Welt getourt. Mit „All You Can Eat“, ihrem vorletzten Album (2014) , erreichen Steel Panther überall hohe Chartpositionen: In Deutschland landet die Platte im April 2014 auf Platz 15, in Österreich auf Platz 13, in der Schweiz auf Platz 22, in Großbritannien auf Platz 12 und in den USA auf Platz 24 der jeweiligen Landes-Charts. Im Herbst 2014 supporten sie die Heavy Metal-Legende Judas Priest auf deren US-Tour. Ihre Deutschland-Tournee im März 2015 ist ausverkauft, auch für ihre Londoner Konzerte in den legendären Venues Wembley Arena, Brixton Academy und Hammersmith Apollo gibt es keine Tickets mehr. Auf dem Download-Festival 2015 in Castle Donington treten sie auf der Hauptbühne vor mehr als 80.000 Zuschauern auf. Am 26. Februar 2016 erscheint mit „Live From Lexxi’s Mom’s Garage“ das erste Live-Akustik-Album, das Michael Starr, Satchel, Lexxi Foxx und Stix Zadinia im Oktober 2015 in Los Angeles vor einem erlesenen Publikum aufgenommen haben. Am 24. März 2017 schließlich bringt die Band ihr fünftes Studioalbum „Lower The Bar“ heraus. Der Erfolg gibt Steel Panther weiterhin recht: In Deutschland charten sie auf Platz 14, in Österreich auf Platz 15, in der Schweiz auf Platz 30, in Großbritannien auf Platz 24 und in den USA auf Platz 40. Nach einer erfolgreichen Co-Headliner-Tour mit Stone Sour durch Nordamerika veröffentlichen sie im Oktober 2017 ein Video zu „Wasted Too Much Time“, bei dem Stone Sour mitwirken und das bisher über eine Million Zuschauer im Netz gefunden hat. Das Video gibt es hier zu sehen.

Am 04. Februar 2018 werden Steel Panther in der Turbinehalle in Oberhausen live auf der Bühne stehen, mit im Gepäck Special Guest: Fozzy Presale!

Tickets gibt es hier und weitere Informationen unter www.prime-entertainment.de! 

 

Schlampige Identitäre: Sellner eröffnet Jagdsaison Monate zu spät

Martin Sellner, angeblich ehemaliger Neonazi und Chef der österreichischen Identitären, hat mit einem Tweet die „Jagdsaison“ eröffnet. Auf  einer Fotomontage sind die beiden AfD-Politiker Gauland und Höcke zu sehen, Gauland ist mit einem Revolver ausgestattet – wäre Sellner ein nationalbewussterer Österreicher, hätte es eigentlich ein aktuelles Modell der Marke Glock sein müssen, aber sei es drum.

Das Österreicher ihren Ruf, etwas schlampig zu sein, wohl nicht umsonst haben, wird aus dem Zeitpunkt des Tweet deutlich. Im Ruhrgebiet weiß man: Die Jagdsaison wurde bereits vor Monaten eröffnet.

Das bekam ein Identitärer in Bochum zu spüren, der einen Club in der Innenstadt aufsuchte und sich ein paar Stunden später in einem der zahlreichen Krankenhäuser Bochums wieder fand. Damals allerdings war das Wehklagen über die Gewalt gegen die ach so friedlichen Identitären  hoch. Vielleicht ist das aber auch so ein Österreicher-Ding, dort haben die Identitären im deutschsprachigen Raum ja ihre Wurzeln . Den Ruf „Tapfer sahn wer net, aber fesch“   hat sich das österreichische Militär über  Jahrhunderte redlich erworben. Die Identitären scheinen sich daran zu orientieren.

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Der Ruhrpilot

Joachim Stamp Foto. FDP/R. Kowalke Lizenz: CC-BY-SA 4.0


NRW: 
„Wir müssen auch kriminelle Minderjährige abschieben“…Welt
NRW: Grüne halbieren ihren Landesvorstand…RP Online
Debatte: Werte muss man sich leisten können – der neue Moraladel…NZZ
Debatte: Sind so kleine Hände…Spiegel
Debatte: Ein Richter und seine Henker…FAZ
Debatte: Mediale Hinrichtung per #MeToo – Schluss damit!…Welt
Debatte: Parkbänke für Deutsche…Jungle World
Debatte: Ein besseres Programm statt mehr Geld, bitte!…Cicero
Debatte: Altkanzler Schmidt wollte Glasfaser-Spitzenreiter werden…WiWo
Ruhrgebiet: Uniper und Steag planen neue Gaskraftwerke…NRZ
Ruhrgebiet: Endlich Bewegung im Loveparade-Prozess…Bild
Ruhrgebiet: Bauarbeiten am Rhein-Ruhr-Express schreiten 2018 voran…WAZ
Ruhrgebiet: Revier mit Anziehungskraft…WAZ
Bochum: Niggemann verkauft seinen Großmarkt an Schweizer Gruppe…WAZ
Dortmund: Auch Ali kann Professor werden – Gastarbeiterkind promoviert…WAZ
Essen: Drohender Jobverlust – Arbeiter blockieren ihre Firma…WAZ
Essen: Warum trauern alle Naketano hinterher?…Welt
Essen: Sorgen in der Innenstadt vor Niveauverlust sind berechtigt…WAZ

Hamburg: Presseball feiert den Holocaustgedenktag mit Tanz und guter Stimmung


„Der Hamburger Presseball feiert den Holocaustgedenktag mit Tanz und guter Stimmung. Auch Proteste haben daran nichts geändert. Von unserem Gastautor Gaby Spronz.“

Wie Karsten Lüchow, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung der Hamburger Presse, an Malca Goldstein-Wolf, Mitglied des Aktionsforums Israel schreibt, ist eine Ansprache zum Beginn des Balles auf den Holocaustgedenktag geplant. Der Ball wurde auch ganz bewusst auf diesen Tag gelegt.

Am 27. Januar wurde er von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt.

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Der Ruhrpilot

Heiko Maas Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)


Debatte: 
Die stumpfe Pracht des NetzDG…Spiegel
NRW: Zweite Fremdsprache erst ab Klasse 7…WAZ
Debatte: SPD will Tanken und Heizen teurer machen…FAZ
Debatte: Bankrott der Postmoderne – eine Triggerwarnung…Standard
Debatte: Kein Gott, kein Staat, kein Terror…Jungle World
Debatte: „Wir brauchen eine bürgerlich-konservative Wende“…Welt
Debatte: Gesucht wird kein Geburtstag…Cicero
Debatte: Wer in Deutschland leben will, muss sich ausweisen…Welt
Ruhrgebiet: Gericht will Loveparade-Prozess vorantreiben…KStA
Bochum: Spürbare Erfolge auf dem Arbeitsmarkt…WAZ
Dortmund: Rock-Band Kraftklub wird Headliner beim Juicy Beats…WAZ
Duisburg: Bessere Chancen für Arbeitsuchende…RP Online
Duisburg: Hetze nach Kopftuch-Verbot…WAZ
Essen: Modelabel Naketano vor dem Aus…WAZ
Essen: Rüttenscheider Restaurant „Das Schön“ schließt endgültig…WAZ

Facebook-Gemeinschaftsstandards: Pöbelherrschaft der Dauerbeleidigten

Facebooks Gemeinschaftsstandard
Facebooks Gemeinschaftsstandards: Ein Buch mit sieben Siegeln

Mysterium Gemeinschaftsstandards: Man weiß nie, mit welchem Maß Facebook messen wird, wenn Inhalte gemeldet werden. Oft genug verstoßen offensichtliche Straftatbestände angeblich nicht gegen die sogenannten Gemeinschaftsstandards und werden von Facebook geduldet. Währenddessen löscht das soziale Netzwerk Beiträge, die weder moralisch noch juristisch zu beanstanden sind.

Um auf dieses Missverhältnis aufmerksam zu machen, hat ein Facebook-Nutzer die Seite „Dinge, die nicht gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen“ gegründet. Ruhrbarone sprachen mit ihm über Hass, das Netzwerkdurchsuchungsgesetz und den Zustand der Sozialen Netze ohne Kommunismus.

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Der Ruhrpilot

Michael Grosckek Foto: Land NRW / R. Sondermann


NRW: 
Der Mann, auf den es ankommt…Tagesspiegel
NRW: Mittelstand leidet unter Fachkräftemangel…KStA
Debatte: „Dieses Feuer brennt alles nieder“…Cicero
Debatte: Vom lokalen Protest zur Unruhewelle…NZZ 
Debatte: Deutschland hat keine Lust auf neue Wege…Welt
Debatte: So funktioniert das NetzDG…FAZ
Debatte: Der Traum vom großen Iran-Geschäft ist geplatzt…FAZ
Debatte: Kaum Interesse an Kaufprämie für E-Autos…Zeit
Debatte: Unbewegte Bilder…Jungle World
Debatte: AfD verklärt hässliche Tweets zu heroischen Akten…Welt
Ruhrgebiet: „Das Ruhrgebiet verkauft sich zu schlecht“…WAZ
Bochum: Mängelmelder wird immer häufiger genutzt…WAZ
Dortmund: Abriss des Karstadt-Technikhauses startet im Januar…WAZ
Duisburg: CDU fordert mehr Videobeobachtung durch die Polizei…WAZ
Duisburg: Loveparade-Prozess – Gericht muss über Anträge entscheiden…WN
Essen: “Die Startup-Szene ist ausbaufähig”…Deutsche Startups
Essen: Sicherheitsaufwand bei Massenfesten – Gewöhnung wäre fatal…WAZ

René Springer – Der Mullah-Freund der AfD


Den wahren Rechtsradikalen zeichnet aus, dass er immer auf der Seite der Autorität steht, dass ihm die Macht und Gewalt heilig sind – zumindest so lange, wie sie ihn persönlich nicht betreffen. René Springer, geboren 1979 in Ostberlin, ist dafür ein schönes Beispiel: Springer, der es dem demokratischen Aufstand der DDR-Bürger zu verdanken hat, dass er ab 1989 in der Bundesrepublik aufwachsen durfte und nicht in FDJ-Uniform, mit kurzen Hosen und von Bananen und Coca-Cola träumend, durch die brandenburgischen Wälder robben musste, hofft nun auf den Sieg der Mullahs im Iran.

Nein, die AfD hat kein Problem mit dem Islam oder islamistischer Unterdrückung. Sie hat ein ein Problem mit der Freiheit und mit Zonen-René einen Abgeordneten in ihren Reihen, der sich auch gut als DDR-Grenzer und Stasi-Offiziere gemacht hätte, aber mangels Gelegenheit einfach ein  rechtsradikaler Feind der Freiheit wurde.