Geborene Verlierer: Neue rechte Fraktion im Duisburger Rat nennt sich „HSV“

Im Rat der Stadt Duisburg gibt es eine neue Fraktion. Von Stefan Laurin und Thomas Meiser.
Die beiden ehemaligen AfD-Mitglieder im Duisburger Rat Hans-Werner Schwarz und Marion Stöbbe haben gemeinsam mit Ratsherr Karl-Heinz Hagenbuck undKarsten Vüllings eine neue Fraktion gegründet: HSV. Hagenbuck ist einrechter Sozi, verankert in seinem Kiez, von den Sozis vor zwei Perioden nicht aufgestellt. Karsten Vüllings ist Rheinhauser und ein rechtslappender Kümmerer. Eine kühne Namenwahl: Zum einen gibt es in Duisburg mit dem MSV einen beliebten Zweitligisten, zum anderen wird wohl kein anderer Verein seit Jahren wegen seiner Erfolglosigkeit so verlacht wie der HSV:
Klar scheint zu sein: Große Ziele hat sich die neue Fraktion offenbar nicht gesetzt 😀
The Ukulele Orchestra of Great Britain
The Ukulele Orchestra of Great Britain, Freitag, 23. März, 19.30 Uhr, Forum, Leverkusen
Der Ruhrpilot

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„Einhörner durften nicht auf die Arche Noah“

Einhörner sind wilde Tiere. Sehr wilde Tiere, das wurden ihnen zum Verhängnis, als die große Flut kam. Denn Noah konnte es einfach nicht dulden, dass diese wilden Tiere Unfrieden auf der Arche stifteten. Die Einhörner ertranken also – ziemlich aggressiv. Hunderte von Jahren später lagen ihre Gebeine dann tief im Erdboden – wo sie Archäologen fanden. Genau das zeigt die neue Ausstellung des LWL-Archäologiemuseum in Herne.
Fußballmuseum in Dortmund: Großer Auflauf für recht wenig wirklich Neues

Großer Promi-Auflauf heute in Dortmund. Anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung „Schichtwechsel- FußballLebenRuhrgebiet” kam es am Mittag zu einem wahren Gipfeltreffen von Führungspersönlichkeiten des (Ruhrgebiets-)Fußballs.
DFB-Präsident Reinhard Grindel, DFL- und BVB-Präsident Reinhard Rauball und der Aufsichtsratsvorsitzende des FC Schalke 04, Clemens Tönnies, erörterten im Deutschen Fußballmuseum mit Blick auf die einst enge Verzahnung von Vereinen und Zechen vergangene, gegenwärtige und zukünftige Entwicklungen des Fußballs im Ruhrgebiet und darüber hinaus.

Zur Einstimmung erinnerten die Revier-Legenden Willi „Ente“ Lippens, Bernard Dietz und Olaf Thon an ihre Wurzeln im Ruhrgebiet und die Gültigkeit von Werten wie Tradition und Identifikation im Fußball. Das war spannend und tatsächlich lohnend für wohl alle Anwesenden.
Fast geriet dabei schon in Vergessenheit, dass es doch hier und heute noch eine Sonderausstellung zu eröffnen galt, die in den nächsten Monaten an das Ende des deutschen Steinkohlebergbaus hier im Revier thematisch anknüpfen, an die enge Verbundenheit von Fußball und Bergbau, gerade hier in unserer Region, erinnern soll.
Und um ehrlich zu sein, diese ‚Sonderausstellung‘ verdient ihren Namen kaum. Lediglich rund ein Dutzend Sonderexponate sind der ’normalen‘ Dauerausstellung im DFB-Museum nämlich etwas uninspiriert wirkend untergemischt worden. Das war enttäuschend zu sehen.
Große Ruhrbarone-Leseraktion: Meldet uns bei Wolfgang van de Rydt und gewinnt 10.000 Euro!

Leben heißt lernen. Heute habe ich gelernt, dass es jemanden gibt der Wolfgang van de Rydt heißt. Und Wolfgang van de Rydt hat 10.000 Euro Belohnung ausgesetzt, für den, der ihn den „Kopf von Psiram“ bringt. Psiram ist eine Internetseite die sich damit beschäftigt, über Esoteriker und andere Scharlatane aufzuklären. Seit Jahren kursieren Gerüchte, das Sebastian Bartoschek und ich hinter Psiram und Wikipedia stehen.
Wolfgang van de Rydt deutet das auch in seinem Aufruf an:
Mercer-Ranking: Dortmund, Essen, Bochum, Duisburg – Bagdad attraktiver als alle Städte des Ruhrgebiets

In keiner Stadt der Welt lässt es sich so gut leben wie in Wien. Das ist das Ergebnis der gestern von der Unternehmensberatung Mercer veröffentlichten Liste der lebenswertesten Städte der Welt. auf Platz zwei und drei folgen Zürich und München. Düsseldorf, die einzige Stadt aus Nordrhein-Westfalen die es ins Ranking geschafft hat, liegt auf einem guten 6. Platz. Auf Platz 231, dem letzten auf der Liste, findet sich schließlich mit Baghdad die älteste Metropole der Welt. Was fehlt sind alle Ruhrgebietsstädte – Dortmund, Essen, Bochum und Duisburg werden nicht genannt. Köln übrigens auch nicht. Was, zumindest im Fall von Köln, wir ein Fehler klingt, ist keiner. Auf Nachfrage teilt Mercer mit, wie die Städteliste zustande kam: Es sind die 231 Städte, an denen die Kunden des Beratungsunternehmens das größte Interesse haben: In ihnen wollen sie investieren, hier werden sie ihre Mitarbeiter hinschicken – kurzum: Es sind, wie eine Mercer-Sprecherin sagte, die 231 wirtschaftlich attraktivsten Städte für internationale Unternehmen. In diesem Kreis existiert das Ruhrgebiet nicht. Man könnte im Ruhrgebiet mal anfangen darüber nachzudenken, was dagegen zu tun.
Tagesseminar: „Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt“

Es ist dieser Tage so wichtig wie nie, sich im Themenkomplex Israel und Nahostkonflikt gründlich auszukennen, um Zerrbildern und Vorurteilen entgegentreten zu können. Häufig wird der Staat Israel dabei an anderen Maßstäben gemessen als der Rest der internationalen Gemeinschaft. Tatsachen werden teilweise oder ganz verschwiegen und Stimmungen vermittelt, die oftmals nicht mit der Realität übereinstimmen.
Greta Van Fleet
Greta Van Fleet, Donnerstag, 22. März, 21.00 Uhr, Bürgerhaus Stollwerk, Köln

