
Helge Schneider – Meisterhafter Irrsinn in Dortmund
Der Gottvater der deutschen Comedy, Helge Schneider, kann sagen, singen, tun und lassen was er will: Sein Publikum ist immer kurz vor knapp vor “Standing Ovations”.
So auch am Samstag in der Dortmunder Wesfalenhalle.
Schon der Beginn des Abends gestaltet sich nach guter alter Schneider-Manier. Getreu dem Motto „Lass k(n)acken Oppa“ betritt der 60-Jährige dem Gebrechen nahe und Halt suchend an seinem Kontrabass die Bühne und schon sind die ersten Lachflashs zu verzeichnen.
Irgendwie schafft er es dann noch zu seinem Flügel, nickt daran kurz ein, dann spielt er einen Ton, dann mehrere…im ersten Moment erscheint es wie progressive Experimentalmusik, dazu eisernes Schweigen des Künstlers.
Das ganze geht über mehrere Minuten, bis alles in einem einzigen Jazz- Akkord endet. 7000 Besucher flippen aus und Schneider hat sie binnen der ersten Momente auf der Bühne im Sturm erobert.
Der musikalische Einstieg endet mit einer Tasse Tee, die ihm sein ergebener Butler Bodo serviert… von Gebrechen natürlich keine Spur mehr.
Helge Schneider ist ein Genie, er erzählt Witze, ohne einen Witz zu erzählen, er ist ein genialer Vollblutmusiker, beherrscht zahlreiche Instrumente und ist als Sänger, Comedian, Schriftsteller, Theaterregisseur und Schauspieler tätig.
Bekannt wurde er durch seine Bühnenauftritte, bei denen ihm immer wieder ein feiner Balanceakt zwischen Improvisation und konzertiertem Können als überwältigender Musiker gelingt und das auf absolut unnachahmliche Art und Weise.
Grandiose Jazzarrangements, Virtuosität an so gut wie allen Instrumenten, Streifzüge durch die weiten Gebiete des Absurden, Abfallprodukte einer sensationellen Beobachtungsgabe, Normalität wird verzerrt, Häßliches wird schön, alles kommt mit einer scheinbaren Leichtigkeit und Beliebigkeit daher, dass es Schneider selbst oft zu überraschen scheint. Hier sind die Fotos:
Weitere Termine in diesem Jahr, Tickets !
06.03.16 – Münster, Halle Münsterland – 03.09.16 – Köln, Open Air Am Tanzbrunnen
Spielräume des Theaters: Bochum – Berlin – Europa

Das Schauspielhaus Bochum erhält ab der Spielsaison 2018 einen neuen Intendanten, Johan Simons. Das ist zwar ein Jahr später als eigentlich notwendig und die Suche hat auch etwas länger gedauert. Aber das Ergebnis stimmt und ist eine gute Nachricht. Der entscheidende Impuls scheint aus der Politik gekommen zu sein, nachdem ebendort Matthias Hartmann als Wiedergänger in der Intendanz nicht durchsetzbar war. Von unserem Gastautor Dieter Nellen.
Mit Johan Simons gewinnt das Haus einen erfahrenen Theatermann. Seine erste Spielsaison bei der Ruhrtriennale im letzten Jahr hat überzeugt, er selbst vor allem mit der Opern- Inszenierung von Richard Wagners „Rheingold“.
Die vielleicht noch näher liegende Referenz ist seine Zeit als Leiter der Münchner Kammerspiele, wo er gezeigt hat, was europäisches Stadttheater heute leisten kann. Das will er auch in Bochum beweisen – mit einem starken Ensemble aus bekannten wie neuen Köpfen. Die diesbezüglichen Ankündigungen klingen ambitioniert.
Joe Jackson
Joe Jackson, Montag, 15. Februar, 20.00 Uhr, Lichtburg, Essen
Der Ruhrpilot

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Essen: Kein einfaches Jahr für die Sparkasse…Der Westen
Dortmund: Die Eisadler verlieren gegen Hamm

Die Hammer Eisbären sind im Moment wohl die stärkste Mannschaft in der 1.Liga West. Das bekamen am Freitagabend auch die Eisadler zu spüren, denen ein starkes Drittel nicht reichte, um gegen den neuen Tabellenführer zu gewinnen.
Mit den Eisbären aus Hamm taten sich die Eisadler bisher in dieser Saison eigentlich immer sehr schwer. So auch diesmal, als nach dem ersten Drittel mit einem 0:2 Rückstand in die Kabinen ging. Thomas Ehlert und Oliver Kraft hatten die Gäste in Führung geschossen.
ESC2016: Erdrotation – Mit diesem Lied hätten Die Kassierer gewonnen

Eigentlich wollten wir uns nicht mehr mit dem Eurovision Song Contest beschäftigen. Nachdem die ARD die Kassierer ignorierte und trotz Bewerbung nicht zum Vorentscheid einlud, wollten wir unseren Lesern weitere Informationen über den Schlagerwettbewerb nicht zumuten. Aber wie das mit guten Vorsätzen so ist – sie sind schneller über Bord geworfen, als ein kleines Pils
Märchen

Gruß nach Dresden
„The Nazis entered this war under the rather childish delusion that they were going to bomb everybody else, and nobody was going to bomb them. At Rotterdam, London, Warsaw, and half a hundred other places, they put that rather naive theory into operation. They sowed the wind, and now, they are going to reap the whirlwind.“ Air Marshal Sir Arthur Harris, Commander-in-Chief of Bomber Command.
The Vibrators
The Vibrators, Sonntag, 14. Februar, 20.00 Uhr, Sonic Ballroom, Köln















