Polens Fernsehmacher treten ab

Polens Medien sollen nun für ein Mehr an Patriotismus sorgen. (Foto: couverture/ Flickr/ CC-BY-SA)
Polens Medien sollen nun für ein Mehr an Patriotismus sorgen. (Foto: couverture/ Flickr/ CC-BY-SA)

Warschau – Der „Umbau“ Polens geht voran. Nachdem die völkisch-nationalistische Recht und Gerechtigkeit (PiS) in der letzten Woche die Unabhängigkeit des Verfassungsgerichtes abgeschafft hatte, passierte am 30.12. ein Gesetz das PiS-dominierte Parlament, das die Freiheit der öffentlich-rechtlichen Medien beendet.

Sie gelten nun als „staatliche Kulturinstitutionen“ und haben einen „nationalen Auftrag“, der u.a. in der Unterstützung des Patriotismus besteht. Programmchefs sollen darüber hinaus nicht mehr vom Rundfunkrat sondern direkt vom Minister vom Staatsvermögen ernannt werden.

Prompt reagierten die Chefs der größten öffentlich-rechtlichen Sender. Piotr Radziszewki (TVP1), Jerzy Kapuscinski (TVP2), Katarzyna Janowska (TVP Kultur) sowie Tomasz Sygut (Fernsehinformationsagentur) legten ihre Ämter nieder.
Die EU-Kommission zeigt sich unterdessen über die Entwicklungen in Polen besorgt.

Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen. Da guckt man zu. Aber warum eigentlich?

Das Sportjahr beginnt traditionell beim Skispringen. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei
Das Sportjahr beginnt traditionell mit Skispringen. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Heute ist einer dieser Tage im Jahr, wo plötzlich Sportveranstaltungen in den Mittelpunkt des Interesses rutschen, die hierzulande sonst eher ein Schattendasein fristen. Denn Millionen von Zuschauern werden sich auch in diesem Jahr das heutige ‚Neujahrsskispringen‘ in Garmisch-Partenkirchen wohl wieder nicht entgehen lassen.

Zwar steht die sogenannte ‚Vierschanzentournee‘, deren zweites Springen traditionell eben dieses heutige ‚Neujahrsspringen‘ ist, bei den Skispringern ohnehin neben den Olympischen Spielen und den Weltmeisterschaften mit deutlichem Abstand am meisten im Blickpunkt der Öffentlichkeit, doch gerade eben auch diese zweite Station, die am Neujahrstag, sticht in Sachen Beachtung und Aufmerksamkeit noch einmal ganz deutlich hervor.

Und so wird nachher sicher wieder die sprichwörtlich ‚halbe Nation‘ vor den TV-Geräten sitzen und ein paar sportlichen Außenseitern über Stunden dabei zuzusehen, wie sie mit Skiern an den Füssen einen Hügel hinunterfliegen. Hoffentlich ohne dabei zu stürzen.
Schon eine merkwürdige Tradition. Denn seien wir mal ehrlich, der Unterhaltungswert dieser Veranstaltung für Zuschauer ist doch eher arg überschaubar.

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Der Ruhrpilot

ISIS Quelle: Youtube
ISIS Quelle: Youtube


Debatte:
 München entging womöglich Anschlag wie in Paris…Welt
NRW: Mehr Wohnungen, mehr Polizei, besseres Netz…General Anzeiger
Debatte: Das Märchen von der politikfernen Jugend…FAZ
Debatte: Donald Trump erledigt die Republikaner…Cicero
Bochum: Chinesin bringt deutsche Lyrik nach Fernost…Der Westen
Duisburg: Der Himmel zeigt die Zeit…Der Westen

Neonazis in der Silvesternacht festgenommen

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In der Silvesternacht wurden im Stadtteil Dorstfeld zahlreiche Neonazis festgenommen. Beim jährlichen Geböller auf dem Wilhelmplatz hatten Rechte Streifenwagen mit Feuerwerkskörpern attackiert. Die Polizei ließ sich dies nicht bieten und ging gegen die Neonazis vor. Auch die Flucht der Nazis in ein nahegelegenes, überwiegend von Rechten bewohntes, Haus half den Neonazis nicht. Die Polizei drang in das Gebäude ein und nahm die Krawallmacher fest. Für einige Aktivisten der Partei „Die Rechte“ beginnt das Jahr 2016 also in einer Zelle im Polizeipräsidium.

Update: Die Polizei Dortmund teilt zum Einsatz in der Silvesternacht folgendes mit: „Aufgrund der Ereignisse des vergangenen Jahreswechsels war die Polizei in der Silvesternacht auch verstärkt im Bereich Dortmund – Dorstfeld präsent. Wenige Minuten nach Beginn des neuen Jahres wurden zwei auf dem Wilhelmsplatz eingesetzte Streifenwagen aus einer Gruppe von circa 25 Personen heraus gezielt mit Feuerwerkskörpern beworfen und mit Feuerwerksraketen beschossen.

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Neonazis in der Silvesternacht festgenommen

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Symbolbild

In der Silvesternacht wurden im Stadtteil Dorstfeld zahlreiche Neonazis festgenommen. Beim jährlichen Geböller auf dem Wilhelmplatz hatten Rechte Streifenwagen mit Feuerwerkskörpern attackiert. Die Polizei ließ sich dies nicht bieten und ging gegen die Neonazis vor. Auch die Flucht der Nazis in ein nahegelegenes, überwiegend von Rechten bewohntes, Haus half den Neonazis nicht. Die Polizei drang in das Gebäude ein und nahm die Krawallmacher fest. Für einige Aktivisten der Partei „Die Rechte“ beginnt das Jahr 2016 also in einer Zelle im Polizeipräsidium.

Update: Die Polizei Dortmund teilt zum Einsatz in der Silvesternacht folgendes mit: „Aufgrund der Ereignisse des vergangenen Jahreswechsels war die Polizei in der Silvesternacht auch verstärkt im Bereich Dortmund – Dorstfeld präsent. Wenige Minuten nach Beginn des neuen Jahres wurden zwei auf dem Wilhelmsplatz eingesetzte Streifenwagen aus einer Gruppe von circa 25 Personen heraus gezielt mit Feuerwerkskörpern beworfen und mit Feuerwerksraketen beschossen.

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Guten Rutsch

Wir möchten uns bei all unsern Leserinnen und Lesern dafür bedanken, dass wir das Jahr mit Euch verbringen durften. Rutscht gut rein. Wir sehen uns 2016.

 

Der Ruhrpilot

Hannelore Kraft Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Roberto Pfeil
Hannelore Kraft Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Roberto Pfeil


NRW:
 Die großen Baustellen der Landesregierung für 2016…Der Westen
NRW: Langer Abschied von der Braunkohle…NZZ
Debatte: Extremismus entsteht nicht durch Große Koalitionen…Ciciero
Debatte: More Borders, no nations…Jungle World
Debatte: Grüne Warnung vor Realitätsverlust in der Asylkrise…Welt
Debatte: Flegeljahre im Netz…FAZ
Ruhrgebiet: bodo im Januar…Bo Alternativ
Bochum: Wie demokratisch ist unser Europa wirklich?…Welt
Dortmund: 100 HSP-Leute bekommen Ersatzarbeitsplätze…Der Westen
Duisburg: Rätselraum im Innenhafen…Der Westen
Essen: Brandwachen für Zeltdörfer in der Silvesternacht…Der Westen

The Cavern Beatles – live im RuhrCongress Bochum

CB64215The Cavern Beatles ist eine Beatles-Coverband aus Liverpool, die seit 1989 existiert.

Sie gründete sich ursprünglich unter dem Namen „The Merseymen“, eigentlich aus einer Bierlaune heraus. Rick Alan, Derek Kerrigan, Graham Harald und Phil Garrigan buchten das Alchemy Recording Studio in Liverpool und spielten dort ein Demo ein, das für US-amerikanische Buchungsagenturen gedacht war. Jedoch gab es in den Vereinigten Staaten schon eine Reihe von Beatles-Coverbands, und so versuchte sich die Band zu professionalisieren und blieb im Vereinigten Königreich.

Im Laufe der Jahre wechselten die Line-Ups, von der ursprünglichen Besetzung war Rick Alan am längsten aktiv.

Seit 2011 existiert eine neue Besetzung mit Paul Tudhope als John Lennon, Chris O’Neill als Paul McCartney, Rick Alan als George Harrison und Simon Ramsden als Ringo Starr.

Der Bandname bezieht sich auf die Anfangszeit der Beatles, die oft im Cavern Club aufgetreten sind. Das Repertoire der Gruppe umfasste fast ausschließlich Songs der frühen Phase vor der Entdeckung durch Brian Epstein. Seit 2005 finden auch die restlichen Alben Berücksichtigung.

The Cavern Beatles zählen zu den bekanntesten und beliebtesten Beatles-Coverbands. Sie treten auf der ganzen Welt auf, mit durchschnittlich 150 Auftritten im Jahr. Dabei versucht die Band sowohl vom Gesang, als auch von der Kleidung her authentisch zu wirken.

Am 19.01.2016 treten The Cavern Beatles ab 20 Uhr im RuhrCongress Bochum auf. Tickets gibt es bei Eventim.

www.cavernbeatles.com