Honig, Samstag, 12. Juli, 16.15 Uhr, Horst-Festival, Mönchengladbach
Frühstück für Dortmund
Flughafen: Unna klagt gegen längere Flugzeiten am Flughafen Dortmund…Der Westen
Innenstadt: Anti-Israel-Demo auf der Katharinenstraße…Der Westen
Festival: „Kreuzviertel bei Nacht“…Ruhr Nachrichten
Baustelle: Wassereinbruch hätte Fußballmuseum fast zur Bauruine gemacht…Der Westen
BVB: Klopp gibt Mauer-Befehl…Bild
BVB: Subotic trainiert wieder…Reviersport
Der Ruhrpilot
NRW: Schenkungsteuer beschert dickes Einnahmeplus…WZ
Debatte: Solidarität mit Gotteskriegern und der Mafia…Welt
Ruhrgebiet: WAZ verliert Wirtschaftschef Thomas Wels…Newsroom
Ruhrgebiet: Funke-Sprecher – Betriebsbedingte Kündigungen im Druckzentrum Hagen…Newsroom
Bochum: Facebook-Gruppe räumt Parks und Grünanlagen auf…Der Westen
Dortmund: Anti-Israel-Demo auf der Katharinenstraße…Der Westen
Duisburg: Das Kunst-Verbot von OB Sören Link bleibt umstritten…Der Westen
Duisburg: Zahl der Asylbewerber steigt…Der Westen
Duisburg: Hansa Group AG stellt Insolvenzantrag…RP Online
Essen: Wird Karstadt österreichisch?…Zeit
Essen: Prügelvorwürfe gegen Polizisten – Video zeigt Schläge…Der Westen
Kino: Die Karte meiner Träume…Pottblog
Proskriptionslisten – für die Freiheit? Ahoy!
Disclaimer: nicht alles, was ich heute gehört habe, habe ich technisch verstanden. Und politisch sowieso nicht. Dies liegt am Thema. Es geht um die Piratenpartei.
Gestern abend sitze ich auf der Couch, und verfolge das bisher schlechteste WM-Spiel. Parallel twittere ich. Meine Frau missbilligt das meist, aber gestern war das Spiel so einschläfernd, das irgendwie alles OK war, was vorm Sekundenschlaf schützte.
Und da stoße ich auf den Hinweis zu einem #listengate. Hm, „gate“ spricht stets dafür, dass irgendein Mitglied der Piratenpartei irgendetwas Dummes getan hat, sei es das Hissen einer Flagge, die das Grundgesetz verhöhnt (#flaggengate), oder das Präsentieren von Brüsten, um irgendwie irgendwas zum zweiten Weltkrieg zu machen (#bombergate), das am Ende niemand mehr verstand. Also: eigentlich garantiertes Popcorn-Kino – und eine gute Ablenkung vom Hollandspiel. Ich lese genauer. Von Listen ist da die Rede, auf denen linksradikale Piratentweets gesammelt würden, und dann archiviert, um, ja, was eigentlich? Naja, irgendwas. IRGENDWAS!
Drei der vier BVB-Profis im Deutschen Kader ‚droht‘ ein WM-Titel ohne eigene Einsatzzeit

Nach der Streichung von Marcel Schmelzer aus dem 23er-Kader in quasi letzter Sekunde und der unglücklichen Verletzung von Marco Reus kurz vor dem Abflug der DFB-Auswahl in Richtung Südamerika starteten lediglich noch vier BVB-Profis in das Abenteuer Weltmeisterschaft 2014.
Und auch wenn die Diskussionen um die Nominierungen im Vorfeld des Turniers intensiv und hitzig waren, fristeten Roman Weidenfeller, Erik Durm und auch Kevin Großkreutz vor Ort dann bisher ein Dasein auf den Ersatzbänken, konnten noch keine einzige Spielminute für sich verbuchen. Ganz im Gegensatz zu Mats Hummels, der etwas überraschend sogar zum heimlichen Helden der Löw-Truppe auf ihrem Weg in das Finale von Rio mutiert zu sein scheint.
Da nun nur noch das Finale am Sonntag ansteht, Deutschland im Highlight des Turniers sogar als leichter Favorit gelten dürfte, droht den drei bisher noch nichteingesetzten Dortmundern ein Schicksal welches auch schon anderen BVB-Profis in der Geschichte beschieden war und welches als eines der denkbar unglücklichsten in einer Fußballerkarriere gilt: Das eines offiziellen Titelträgers der am errungenen Titel selber allerdings gar nicht aktiv auf dem Platz mitwirken durfte.
POETRY IN THE BOX: Der Pott slammt

Das Wetter lädt heute nicht unbedingt zu Outdoor-Veranstaltungen ein, aber diese Veranstaltung in der Reihe „Sommer am U“ am U-Turm in Dortmund ist einen Kultur-Tipp wert! Wer Wortakrobatik und Satzsport liebt, ist hier genau richtig: Heute findet unter dem Motto „umsonst und draußen“ ein Poetry Slam mit sechs Slammern aus dem ganzen Ruhrgebiet statt. Organisiert wird der Slam von zwei Institutionen der Dortmunder Kulturszene, Heimatdesign und tonbande. Dabei sind:
Jan Philipp Zymny, Tobi Katze, Sandra Da Vina, Laura Reichel, Sina Langner, Marco Jonas Jahn; Moderation: Rainer Holl.
Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung auf der Leonie-Reygers-Terrasse vor dem Dortmunder U statt, bei Regen im Foyer des U.
Beginn: ab 19:30 Uhr, Eintritt: frei
Update: Linkspartei Jugendverband Solid: Mit Hitler gegen Israel?

Auf Facebook wirbt die Ruhrgebietsabteilung des Jugendverbandes der Linkspartei Solid für eine antiisraelische Demonstration am 18. Juli in Essen. In den Kommentaren auf der Seite tobt sich ein antisemitischer Mob aus. Ein Hitler-Bild wurde gepostet, kam mit 58
Erich Mühsam und die Revolüzzer

Heute vor 80 Jahren ermordeten die Nazis Erich Mühsam im KZ Oranienburg. Mühsam war an der Münchener Räterepublik beteiligt, Schriftsteller, Bohémien und Anarchist. Der Revoluzzer ist sein bekanntestes Gedicht:
Der Revoluzzer
(Der deutschen Sozialdemokratie gewidmet)
War einmal ein Revoluzzer,
im Zivilstand Lampenputzer;
ging im Revoluzzerschritt
mit den Revoluzzern mit.Und er schrie: „Ich revolüzze!“
Und die Revoluzzermütze
schob er auf das linke Ohr,
kam sich höchst gefährlich vor.Doch die Revoluzzer schritten
mitten in der Straßen Mitten,
wo er sonsten unverdrutzt
alle Gaslaternen putzt.Sie vom Boden zu entfernen,
rupfte man die Gaslaternen
aus dem Straßenpflaster aus,
zwecks des Barrikadenbaus.Aber unser Revoluzzer
schrie: „Ich bin der Lampenputzer
Die Fußball-Bundesliga und die häufig gar nicht so heile Welt ihrer Werbepartner
Vor knapp zwei Wochen sorgte der insgesamt ca. 300 Mio. Euro umfassende neue Werbedeal zwischen Borussia Dortmund und dem aus der ehemaligen ‚Ruhrkohle AG‘ hervorgegangenen Essener ‚Evonik‘-Konzern deutschlandweit für Schlagzeilen.
Der Kooperationsvertrag sichert dem Deutschen Fußball-Vizemeister der letzten beiden Jahre eine langfristig konkurrenzfähige Situation beim Kampf um die Ligaspitze mit dem FC Bayern München. Zumindest ein Stück weit.
Zufriedene Gesichter überall. Überall? Nein, längst nicht. Bei etlichen Evonik-Mitarbeitern sorgte der Deal für kritische Minen.
Konzernweit sollen bei Evonik nämlich in den nächsten Jahren, unter dem vornehm klingenden Titel ‚Administration Excellence‘, etwa 1000 Stellen in der Verwaltung abgebaut werden, was etwa 230 Millionen Euro an Kosten einsparen soll. Ziemlich genau also der in den BVB gerade frisch investierte Betrag. Dass das manch einem Mitarbeiter den schwarzgelben Torjubel zukünftig etwas erschweren dürfte, sollte klar sein.
Unter anderem Max
Unter anderem Max, Freitag, 11. Juli, 19.30 Uhr, bodo e.V., Dortmund