No Risk, No Fun: Moers Festival 2014 in neuer Festivalhalle

Frith Glennie 2013.jpg - Auch 2014 in Moers wieder dabei: Fred Frith 2013 mit Evelyn Glennie. Bild: Markus Meiser
Frith Glennie 2013.jpg – Auch 2014 in Moers wieder dabei: Fred Frith 2013 mit Evelyn Glennie. Bild: Markus Meiser

Weil die kommunalen Zuschüsse für ein Festivalzelt nicht ausreichten, findet das pfingstliche Moersfestival erstmals in einer eigens dafür hergerichteten Halle statt. Verheissen wird die brilliante Akustik eines Clubs. Optimale Sicht für alle. Und Kontemplation und Extase wie üblich. Doch das neue Veranstaltungskonzept birgt Risiken. Von unserem Gastautor Thomas Meiser

Moers. Pfingstsamstag 2013. Vormittags, draussen. Eine mild hangoverte Gruppe mittelalter Menschen trifft sich vor dem Grafenschloss zu einer Fahrradtour. Der kölsche Impresario des Moers Festivals, Reiner Michalke, lud zur Kurzstrecke: Ziel ist eine Baustelle, verbunden mit einer Sportstätten-Ruine, drei Kilometer südwestlich. Der Trip soll in die Zukunft führen, vorbei am grössten Zirkuszelt Europas, dem Mittelpunkt des Moers Festivals seit langen Jahren. Weg vom riesigen Campingareal im Freizeitpark, wo bis in den Morgen hinein gefeiert wurde.

Am Parkplatz eines stillgelegten Freibads liegt die Baustelle, auf der die Zukunft des Festivals errichtet werden soll. Mit einem Aufwand von mehr als zwei Millionen Euro wird hier eine Tennishalle umgemodelt. Der Inneneindruck ist schwer enttäuschend, Gerüste und Bauholz plastern die Courts. 

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Oper: Motonori Kobayashi

Motonori Kobayashi Foto: Gerardo Garciacano Lizenz: copyright
Motonori Kobayashi Foto: Gerardo Garciacano Lizenz: copyright

Mit 4 Jahren beginnt er das Klavierspielen, im Alter von 9 Jahren kommt die Klarinette dazu. Mit 16 leitet er zum ersten Mal ein Orchester und heute ist der gebürtige Kyoter stellvertretender GMD an der Oper in Dortmund. Die Liebe zur Musik hat ihn immer begleitet und auch der frühe Wunsch einmal Dirigent zu werden. Zielstrebig ging Motonori Kobayashi seinen Weg, zog von Japan nach Deutschland, und gilt seit geraumer Zeit als bedeutender Mozart- und Belcantoopern-Dirigent von Rang. Von unserem Gastautor Detlef Obens.

Motonori Kobayashi, geboren in der japanischen Kaiserstadt Kyoto und aufgewachsen in Tokio, wurde bereits als kleiner Junge durch seine Mutter musikalisch inspiriert. Für sie, die selbst Mandoline spielt, war es wichtig, ihren drei Kindern die Liebe zur Musik weiterzugeben. Allein Motonori liess sich von seiner Mutter begeistern, während sein Bruder und seine Schwester der klassischen Musik nicht all zu viel abgewinnen konnten und andere berufliche Lebenswege gingen. Für Frau Kobayashi war es wünschenswert, dass ihre Kinder ein Instrument erlernen sollten. „Mit 4 Jahren begann ich mit dem Klavierunterricht. Später, mit 9, kam dann auch noch die Klarinette dazu,“ beschreibt Motonori Kobayashi seine musikalischen Anfänge in unserem Gespräch.

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Frühstück

Siegfried Borchardt Foto: Indymedia Lizenz: CC
Siegfried Borchardt Foto: Indymedia Lizenz: CC

Rat: Kein Pardon für Neonazis…Der Westen

Rat: GdP erwartet langfristige Einsätze vor Dortmunder Rathaus…Bild 

Festival: Kreuzviertel stellt eigenes „Still-Leben“ auf die Beine…Der Westen

Flughafen: Kontrollen neu vergeben…Radio91.2

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BVB: Immobile wirbt um Verständnis bei den Tifosi…Reviersport

Der Ruhrpilot

nazi_moerderNRW: Landtag soll NSU-Mordserie untersuchen…Zeit

NRW: Hatte NSU Unterstützer im Land?…Der Westen

NRW: Es geht um mehr als Mord und Terror…WZ

NRW: Beamtinnen sollen keine bessere Mütterrente erhalten…Welt

Ruhrgebiet: Auch die Loveparade ist „Erinnerungsort“ in neuem Projekt…Ruhr Nachrichten

Debatte: Komplette Wärmedämmung, total unwirtschaftlich…Welt

Bochum: Protest-Frühstück bei Johnson Controls…Bo Alternativ

Bochum: Verhandlungen bei Johnson Controls stocken…Der Westen

Bochum: Neuer Anlauf für den Rundlauf…Der Westen

Dortmund: Schutz vor Nazis für Dortmunder Rat…Der Westen

Duisburg: Alles läuft auf Rot-Rot-Grün hinaus…RP Online

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Duisburg: Bahnhofsplatz – Es geht weiter…Der Westen

Essen: Ausbau der Autobahn 52 wird wieder geprüft…Der Westen

Essen: Wiebold TV – Tag und Nacht dem Verbrechen auf der Spur…Der Westen

Umland: CDU – Der Landeshauptstadt nicht gewachsen…Post von Horn

Der BVB verleiht Marvin Duksch an den SC Paderborn

bvbWährend der Kader für die kommende Saison beim BVB auf der einen Seite gerade wächst, muss natürlich auch der ein oder andere Spieler aus dem Kader weichen, wenn er noch irgendwie an Spielpraxis kommen will. Aktuell so geschehen im Falle von Stürmer Marvin Duksch, den der BVB heute an Bundesligaaufsteiger SC Paderborn ausgeliehen hat.

„Er soll Spielpraxis auf Bundesliga-Niveau bekommen und sich dort weiterentwickeln“, erklärt Sportdirektor Michael Zorc.

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„Morgen werde ich Idiot“

 CC_Dany_IdiotDer Hamburger Künstler und Autor Hans-Christian Dany stellt morgen im Nordpol sein jüngstes Buch vor: “Morgen werde ich Idiot”. Die Besucher erwartet ein heiter ätzender Spaziergang durch das Innere, die Entwicklungsgeschichte und die Albträume einer von Selbstoptimierung besessenen Gesellschaft, die ihre Kontrolle nicht mehr durch Macht, sondern durch Rückkopplung und Selbstregulation ausübt.

Dany zeigt, wie aus der Kybernetik als Modell für selbstregulierende Systeme eine Matrix der ständigen Optimierung eines jeden und der Gesellschaft geworden ist: Von der kybernetisch inspirierten Sozialpsychologie der fünfziger Jahre wanderte die Feedback-Theorie Wieners und Lewins in die Selbsterfahrungsgruppen, die sie in die WG-Küchen weiter trugen. Parallel flossen die Methoden als Social Engineering in das Management ein und später in die sozialen Netzwerke, wo das Kommunikations-Panoptikum nochmals in neuer Form zu sich fand. Jeder ist nun Beobachter aller anderen und ein von allen anderen Beobachteter. Kontrolle bedeutet nicht länger, die Kontrollierten auf einen Sollwert zu bringen, sondern einen andauernden Prozess permanenter Selbstoptimierung in Gang zu setzen. Heute formen Feedback und Transparenz zentrale Werkzeuge für Kindergarten, Schule, Konsum und Unternehmen.

Die einzige Möglichkeit, dem zu entkommen, scheint, sich der verordneten Kommunikation zu verweigern. Sich durch Sprachlosigkeit der Regulation zu entziehen, um auf der spiegelglatten Oberfläche der Transparenz ein Dickicht undurchsichtiger Inseln wuchern zu lassen…

Lesung: „Morgen werde ich Idiot“

20.00 Uhr, Nordpol, Münsterstr. 99,  Dortmund

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Update: NSU-Untersuchungsausschuss in NRW – Grüne und SPD folgen Piratenvorschlag

Gedenkveranstaltung zum Mord an Mehmet Kubaşik Foto: Indymedia Lizenz: CC
Gedenkveranstaltung zum Mord an Mehmet Kubaşik Foto: Indymedia Lizenz: CC

Der von den Piraten geforderte Untersuchungsausschuss des NRW-Landtags kommt. Nach der CDU haben nun auch die Grünen und SPD Zustimmung zu der Piraten-Idee signalisiert.

Die Grünen in NRW haben ihre Haltung zu einem  NSU-Untersuchungsausschuss in NRW geändert. Noch im Mai wollten die Grünen einen solchen, von den Piraten geforderten, Ausschuss nicht mittragen.  Nachdem die CDU ihre Unterstützung  für den Vorschlag signalisiert hat, jetzt aber einen eigenen Antrag für einen Ausschuss stellen wird, war klar, es wird einen NSU-Untersuchungsausschuss im Landtag geben. Nun haben auch  die Grünen ihre Haltung geändert. Verena Schäfer, die innenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Landtag teilte gerade in einer Presseerklärung mit:

„Wir Grüne stehen für eine umfassende Aufklärung des Behördenversagens der NSU-Morde und haben daher im Bundestag für die Einrichtung des Untersuchungsausschuss gesorgt. Auch in Nordrhein-Westfalen hat es Fehler der Sicherheitsbehörden gegeben. Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss in Berlin hat auch diese Fälle aufgearbeitet. Klar ist nach dem Abschlussbericht: Es sind Fragen ungeklärt geblieben. Deshalb werden wir einen Untersuchungsausschuss nutzen, um zur weiteren Aufklärung der NRW-Fälle beizutragen.

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Endlich: Petition für Chemtrails

Kondensstreifen über Frankfurt am Main. Solche Erscheinungen werden von Verschwörungstheoretikern als Chemtrails gedeutet Foto: Prashanta Lizenz: GNU
Kondensstreifen über Frankfurt am Main. Solche Erscheinungen werden von Verschwörungstheoretikern als Chemtrails gedeutet Foto: Prashanta Lizenz: GNU

Jetzt werden die Hirne unter den Aluhüten kochen: Eine Petition fordert die Legalisierung von Chemtrails, einer der beliebtestes Deppen-Wahnvorstellung:

Chemtrails erlauben

Hiermit fordern wir die geheime Weltregierung auf, endlich Chemtrails in der Umwelt auszubringen, um die Bedürfnisse der Verschwörungstheoretiker zu befriedigen.

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WM: Joachim Löw setzt bei Kaderreduzierung die Demontage des Marcel Schmelzer fort



Am gestrigen Montag hat Joachim Löw nach wochenlangen Spekulationen endlich bekanntgegeben welche 23 Spieler tatsächlich mit im Flieger zur WM nach Brasilien sitzen sollen. Bekanntermaßen musste sein zuletzt noch in Mönchengladbach vor Ort befindlicher Kader hierzu noch um drei Spieler reduziert werden.

Es traf erwartungsgemäß Shkodran Mustafi. Etwas überraschender verzichtet Löw nun aber auch auf Stürmer Kevin Volland, vor allem aber auch auf Verteidiger Marcel Schmelzer. Gerade über die Fälle Volland und Schmelzer könnte demnächst noch ernsthafter zu diskutieren sein, wenn Löws WM-Plan in den nächsten Wochen doch nicht so umgesetzt werden sollte wie von ihm selbst und von weiten Teilen der Öffentlichkeit im Lande gewünscht.

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