Alte Filme, neu gesehen

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Eigentlich, so sagen mir viele, die es wissen müssen, weil sie sich beruflich damit beschäftigen, ist das Repertoire-Kino tot. Aber ich will das nicht glauben. Von unserem Gastautor Wolfgang Wendland.

Sicher ist es heute möglich, vieles im Internet anzusehen oder als DVD zu kaufen – nur man muss ja erst einmal darauf kommen bzw. sich dafür zu interessieren. Obwohl ich selbst noch in einer Zeit aufgewachsen bin, in der Filme des italienischen Neorealismus wie z. B. De Sicas „Das Dach“ (Il tetto) im Jugendclub liefen, Programmkinos jenseits der „Rocky Horror Picture Show“ auch alles Mögliche zwischen Marx Brothers und Jean-Luc Godards „Außer Atem“ wieder aufführten und der „Neue Deutsche Film“ fast Mainstream war, gab es doch Bereiche der Filmgeschichte, die man sich erarbeiten musste. Vor allem der Deutsche Nachkriegsfilm besteht in der Meinung vieler aus dem Heimatfilm, der dann in die Sexfilmwelle übergeht. Dass dem nicht so ist, will diese Veranstaltung, die bei ausreichendem Publikumszuspruch gerne zu einer Reihe werden kann, zeigen. Jonas BRD 1957 Regie: Ottomar Domnick. Regieberatung: Herbert Vesely Darsteller: Robert Graf, Elisabeth Bohaty, Dieter Eppler, Willy Reichmann, Hans Eppler Kommentar/Texte: Hans Magnus Enzensberger Musik: Duke Ellington und Winfried Zillig

Alte Filme, neu gesehen: Ottomar Domnicks Film „Jonas“ Mittwoch, 4. 6. 2014, 19.00 Endstation Kino (Im Bahnhof Langendreer) Wallbaumweg 108 

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Dortmund: BlockaDO kündigt Antinazi-Demo an

guDas Dortmunder BlockaDO-Bündnis kündigt für morgen eine Demonstration gegen rechte Gewalt an. Die Nazigegner wollen sich um 18 Uhr vor dem Rathaus treffen, und dann einmal quer durch die Stadt zum Haus von Siegfried Borchardt ziehen. Anlass der Demonstration ist der Nazi-Angriff auf das Rathaus am vergangenen Sonntag.

Hier die Pressemitteilung des Antinazi Bündnisses:

Demonstration gegen rechte Gewalt am Mittwoch
Nach dem Angriff von 27 Neonazis auf das Dortmunder Rathaus veranstaltet das BlockaDO-Bündnis am Mittwoch eine Demonstration gegen rechte Gewalt. Die Demonstration wird um 18 Uhr am Friedensplatz, dem Ort des Angriffes vom Sonntag beginnen, und in das Hafenviertel führen, in dem Siegfried Borchardt, neuer Ratsherr der Partei „Die Rechte“ lebt. Borchardt führte den Angriff auf das Rathaus am Sonntag an und freute sich sichtlich über die Gewaltorgie seiner Gefolgschaft.
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Joachim Löw monatelang ohne Führerschein – Vorbild geht irgendwie anders!

Bundestrainer Joachim 'Jogi' Löw; Lizenz: CC; Quelle: Wikipedia; Foto: Steindy
Bundestrainer Joachim ‚Jogi‘ Löw; Lizenz: CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0; Quelle: Wikipedia; Foto: Steindy

Wie der DFB soeben auf einer Pressekonferenz auch offiziell bestätigt hat, muss Bundestrainer Joachim Löw seinen Führerschein für sechs Monate abgeben. Er hat auf seinem ‚Verkehrssünderkonto‘ demnach inzwischen deutlich zu viele Punkte, nämlich 18, angehäuft.

Das wäre ja eigentlich ja auch gar kein großes Thema, hätten gerade in den letzten Tagen nicht abermals Disziplinlosigkeiten von Spielern bereits für heftige öffentliche Diskussionen gesorgt und hätte Joachim Löw dabei nicht durch das Schwingen der ‚moralischen Keule‘ mehr Disziplin von ‚seinen‘ Spielern eingefordert.

Doch wie kann ein Bundestrainer diesbezüglich ein Vorbild sein, wie kann er seine Untergebenen glaubwürdig zu diszipliniertem Verhalten anleiten, wenn er selber offenkundig bereits wiederholt als ‚Verkehrs-‚ und ‚Temposünder‘ aufgefallen ist? Passt das dann so zusammen?

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