Der Ruhrpilot
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NRW: DGB-Vorsitzender will regionale Ausbildungsumlage…Bild
NRW: Häufiger ins Gefängnis als gemeinnützige Arbeit…Welt
Bochum: Neuer Opel Zafira wird in Frankreich gebaut…Der Westen
Bochum: Beratung der IG-Metall zu Outokumpu verlief ergebnislos…Der Westen
Dortmund: Überraschende Wendung bei Kita-Beiträgen – Haushalt beschlossen…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Vermieter lässt von Roma bewohnte Häuser räumen…Der Westen
Duisburg: Atom-Zankapfel verlässt Wanheim…Der Westen
Essen: Verdächtige stellen sich nach Schlägerei und entlarven NPD…Der Westen
Essen: Rafael Cortés brilliert in der Lichtburg…Revierpassagen
Essen: Anwalt will Porno-Abmahnwelle stoppen…Der Westen
Kino: Der Hobbit – Überraschend lustig, gruselig – und vor allem gute Unterhaltung…Pottblog
Das Problem der gentrifizierten SPD
Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass sich ganze Teile der Bevölkerung nicht mehr wählen gehen. Vor allem Arbeitslose, Arme und unterdurchschnittlich gebildete verweigern den Gang an die Urne. Aus guten Gründen…
Die gestern veröffentlichte Studie der Bertelsmann über die unterschiedliche Wahlbeteiligung sorgte bei gleichzeitig geringem Erkenntnisgewinn für Aufmerksamkeit. Das Arbeitslose, Arme und eher schlecht gebildete nicht nur Wahl gehen ist seit langem bekannt – wer sich regelmäßig Wahlstatistiken anschaut weißt das: In den bürgerlichen Vierteln ist die Wahlbeteiligung hoch, in der Vierteln der Unterschicht gering. Noch deutlicher wird das bei Volksabstimmungen. Und dieser Trend hält an. Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung ist aus gutem Grund besorgt:
„Der enge Zusammenhang zwischen Wahlbeteiligung und Sozialstatus ist besorgniserregend. Noch nie war das Gefälle in der Wahlbeteiligung so groß wie bei den beiden letzten Bundestagswahlen 2009 und 2013“, sagte Dräger. Noch 1998 lagen über ganz Deutschland die Stimmbezirke mit der jeweils höchsten und niedrigsten Beteiligung bei der Bundestagswahl 19,1 Prozentpunkte auseinander. 2013 betrug diese Differenz bereits 29,5 Prozentpunkte. „Die Ungleichheit der Wahlbeteiligung hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten verdreifacht“, sagte Dräger. „Die Wahlbeteiligung bei der diesjährigen Bundestagswahl stagnierte auf dem historisch niedrigen Niveau von 2009. Die soziale Selektivität der Wählerschaft verfestigt sich und führt zu einer zunehmenden sozialen Spaltung unserer Demokratie“, so Jörg Dräger weiter.
Was Dräger nicht sagt: Die Unterschicht hat gute Gründe nicht zur Wahl zu gehen. Sie wählt nicht, weil sie Unterschicht ist, wie die Studie nahelegt, sondern weil sie keinen Grund zu wählen hat: Keine Partei macht ihr ein Angebot, niemand fragt sie nach ihren Interessen und erst recht setzt sich niemand für sie ein.
Bochumer Menschenrechtspreis 2013: „Lassen Sie diese Leute nicht rein!“

Shirin Ebadi ist Friedensnobelpreisträgerin. Die Iranerin sparch bei der Verleihung des Bochumer Menschenrechtspreis 2013. Von unserem Gastautor Thomas Wessel, der den Menschenrechtspreis organisiert. Fotos: Sabine Michalak.
Was als moderat gilt: Wenn Zeitungen verboten, Blogger eingekerkert und Oppositionelle hingerichtet werden. Hassan Ruhani, der neue Geschäftsführer des Iran, gilt als moderat, seine Bilanz: Drei Zeitungen geschlossen, 35 Blogger verhaftet, 15 Oppositionelle hingerichtet. „Was die Lage der Menschenrechte im Iran betrifft, muss ich sagen, dass die Situation nicht nur nicht besser geworden ist, sondern sich weiter verschlechtert hat.“ Shirin Ebadi, 2003 mit dem Friedensnobelpreis geehrt, hat am Sonntag in der Christuskirche eine starke Rede gehalten, gerichtet „an die Europäer, die wir als Pioniere der Menschenrechte kennen“.
Rocco Wiersch
Rocco Wiersch, Freitag, 13. Dezember, 19.00 Uhr, Rockaway Beat, Dortmund
Frühstück
Live: Seeed kommen in den Westfalenpark…Ruhr Nachrichten
Politik: Stadtrat berät heute über Haushalt und Kita-Beiträge…Ruhr Nachrichten
Wohnen: Mieterhöhungen bei der LEG – So reagieren sie richtig…Der Westen
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BVB: Großkreutz schenkt seinem BVB das Achtelfinale…Welt
BVB: Erlösung in Minute 87…Spiegel
BVB: Herzschlag-Thriller mit einem Helden…Stern
BVB: Großkreutz rettet die Borussia…FAZ
The Fog Joggers
The Fog Joggers, Freitag, 13. Dezember, 20.00 Uhr, Weststadthalle, Essen
Der Ruhrpilot
Debatte: Haben wir wirklich kein Talent zur Freiheit?…Welt
NRW: Sie sagen Zukunft, sie meinen Steuerung…FAZ
NRW: Land will Kitas nach sozialem Milieu fördern…Welt
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Ruhrgebiet: Die Finanzierung der Extraschicht ist erst einmal gesichert…REL
Bochum: Fragezeichen um Steag bleiben…Der Westen
Bochum: Ehemaliger Asta-Chef soll für Pleite-Party 180.000 Euro Schadensersatz zahlen…Der Westen
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Duisburg: Düsseldorfer Airport-Chef wirbt für mehr Flüge über Duisburg…Der Westen
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Essen: NPD feiert verprügelten Ratsherrn Haliti – Polizei bestätigt Widersprüche…Der Westen
Mülheim: Stadt zockte laut Gutachten mit höherem Risiko als nötig…Der Westen
Düsseldorf: Kulturzentrum ZAKK lädt Reihe „Aspekte gegen Antisemitismus“ aus

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus in Düsseldorf finden heute und am 16. Dezember zwei Veranstaltungen statt: Liljana Radonic hält einen Vortrag zum Thema “Die friedfertige Antisemitin? – Vom weiblichen Opfermythos” und in der kommenden Woche redet Alex Feuerherdt über “Die unheimliche Popularität der „Israelkritik”. Diese Referate sollten eigentlich im städtisch geförderten Kulturzentrum ZAKK stattfinden – was aber nicht ging, weil das ZAKK die Veranstalter, den Arbeitskreis Kritische Theorie (AKKT), ausgeladen hat.
Im Vorfeld der offiziellen Ausladung wurden wir vom ZAKK gebeten, Stellung zu einer E-Mail zu beziehen, in der die Referenten unserer Veranstaltungen, Paul Mentz, Karina Korecky und Alex Feuerherdt als „Kriegshetzer und rassistische Antiislamisten“ verleumdet wurden. Wir haben daraufhin per E-Mail gegenüber dem ZAKK ausführlich klargestellt, dass der
Isis-Kugeln und Feng-Shui: Das Irrenkreishaus von Recklinghausen

Isis-Kugeln, Feng Shui Bücher und weitere wunderliche Waren für fast 30.000 Euro schaffte der Arbeitsschutzbeauftragte Michael F. bis 2009 als Arbeitsschutzbeauftragter des Kreises Recklinghausen an. Der wollte das Geld gestern von K. vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen zurück erstreiten und scheiterte damit. Denn K. war nur ein kleines Rädchen im Getriebe des Irrenkreishauses von Recklinghausen.
Die Leistung der Weber-Isis-Kugel beeindruckt: Sie kann den Zugang zu höheren Dimensionen ermöglichen, die Gedankenkraft erhöhen und erschafft ein externes „Mer-Ka-Ba-Feldes, eines sich gegeneinander drehenden Lichtkraftfeldes“, was immer das auch sein mag. Der Hersteller empfiehlt den Einsatz in „Heil- und Meditationszentren“ – letzteres ist das Kreishaus Recklinghausen nur indirekt, doch auch hier setzte man bis 2009 auf kosmische Energien. „Landrat Jochen Welt war ein ganzheitlich denkender Mensch“, sagte dann auch Michael K. gestern vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen und niemand mochte ihm widersprechen.
K, Typ sensibler Zopfmann, war bis 2009 Sicherheits- und Arbeitsschutzbeauftragter, klagte gegen seinen Arbeitgeber, den Kreis Recklinghausen. Nicht nur, dass der ihn 2009 mit dem Machtwechsel des ganzheitlich inspirierten Jochen Welt (SPD) zum eher spröden Cay Süberkrüp (SPD) vom Dienst suspendierte, der Kreis will auch Geld von K.: Fast 30.000 Euro, ausgegeben für Isis-Kugeln, Feng-Shui-Bücher und andere Wundermittel. Nach Aktenlage sei das alles, so Richter Bernd Andrick, Hokuspokus.