Nur weniger Tage nachdem Sport-Bild berichtete, das Stefan Effenberg einer der Kandidaten für den Trainerposten auf Schalke ist sandte der Himmel in der vergangenen Nacht eine eindeutige Reaktion: In Russland, der Heimat von Schalke-Hauptsponsor Gazprom, gab es mehrere Metoriteneinschläge. Häuser zitterten, Menschen wurden verletzt. Zeit für die Verantwortlichen von Schalke 04 sich von den Effenberg-Plänen eindeutig zu distanzieren und sie zu begraben – bevor noch schlimmeres geschieht.
Lars Holtkamp, Grüne-Waltrop Foto: Robin Patzwaldt
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Lars Holtkamp ist Inhaber eines Lehrstuhls an der Fernuniversität Hagen. Eines seiner Schwerpunktthemen ist Haushaltspolitik. Privat engagiert er sich seit Jahren für die Partei Bündnis 90/ Die Grünen im Waltroper Stadtrat.
Auch hier bei den Ruhrbaronen sind in den letzten Jahren schon einige Texte von ihm erschienen.
Ich selber hatte zuletzt Ende 2012 die Gelegenheit ein kurzes Interview mit ihm zu führen, in welchem wir auch bereits kurz auf das Thema des Stärkungspaktes zu sprechen kamen.
Nun wird in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift ‚AKP‘ (der Zeitschrift für Alternative Kommunalpolitik) ein, wie ich finde, sehr interessanter Artikel von ihm zu diesem Thema erscheinen, welchen wir auch hier bei den Ruhrbaronen veröffentlichen dürfen, und den ich Ihnen an dieser Stelle auch nicht vorenthalten möchte:
Christian Glatthor aus Gladbeck, alias Rocketchris, seit vielen Jahren weltweit als Lichtdesigner und Lichtoperator mit Musikern und Bands wie Klee, Sportfreund Stiller, Rea Garvey, Gentleman und Andreas Bourani unterwegs, hat vor zwei Jahren begonnen seine eigenen Projekte als Lichtdesigner fotografisch zu dokumentieren. Die gelungenen Aufnahmen fanden schnell Anklang, und so konnte er nun schon das eine oder andere Mal seine eigentliche Arbeit mit der als Tourfotograf verbinden.
So ist er zur Zeit wieder mit dem Musiker Rea Gravey unterwegs, für den im letzten Jahr schon ein Singlecover entstanden ist, und auch von Philipp Poisel wurde er bereits zu einem DVD Concertshooting gebucht.
Am Samstag, dem 16.02,2013, lädt Christian Glatthor nun zu seiner ersten Ausstellung ins Herrenzimmer ein, wo er eine Auswahl seiner besten Konzertfotos präsentieren wird.
Dortmund gilt als Vorzeigebeispiel für gelungenen Strukturwandel. Die Stadt hat sich erfolgreich vom Stahl- und Kohlestandort zu einer Hightech-Metropole gewandelt. Mit einem kleinen Schönheitsfehler: Am Arbeitsmarkt ist diese Entwicklung spurlos vorbeigegangen. Das Schicksal von Heinz B. steht stellvertretend für 39.050 andere.
Die Stimmung von Heinz B. schwankt zwischen Angst und Verzweiflung: „Wie soll ich ab März über die Runden kommen?“, fragt er sich immer und immer wieder. Ohne bisher eine Antwort gefunden zu haben. Wahrscheinlich gibt es auch keine. Noch bezieht er Arbeitslosengeld, ab 1. März rutscht der 57jährige aber in Hartz IV.
Sein sozialer Abstieg begann mit einem Herzinfarkt vor zwei Jahren. Heinz B. verlor seinen Job. Als Elektriker im Außendienst hatte er bis dahin ordentlich verdient. Für einen Heizungsbaubetrieb wartete er in ganz Dortmund Anlagen. Doch mit dem Alter kamen die Krankheiten und die Arbeitslosigkeit. Der Herzinfarkt und chronisches Asthma.
Gerne würde er wieder arbeiten: „Aber ich darf nicht, sagen die Ärzte, höchstens was Leichtes, den alten Beruf kann ich nicht mehr ausüben.“ Verzweifelt hat er monatelang eine einfache Tätigkeit gesucht. Um wenigstens etwas Geld zu verdienen und um eine Aufgabe zu haben: „Erst hat man mich im Amt hin und hergeschickt, um dann doch nichts zu finden“, klagt B. und stellt resigniert fest: „Ich bin unvermittelbar“.
Auch seine Frau wird in den nächsten Tagen den Job verlieren. Sohn und Tochter wohnen noch zuhause. Die Tochter – auch arbeitslos, der Sohn in der Ausbildung. Das Geld ist schon jetzt knapp. Der Sohn gibt etwas von seinem Lohn ab, damit die Familie überhaupt noch überleben kann. Für Luxus, eine Shoppingtour durch die City oder den Besuch einer Veranstaltung oder des Kinos fehlt das Geld jetzt schon.
Nach dem Aus für die Redaktionen der Westfälischen Rundschau (WR) und der Entwicklung der Westfälischen Rundschau (WR) zur „Zombie-Zeitung“ (deren Lokalteile von an sich konkurrierenden Verlagen stammen) befürchtete u.a. der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) schlimme Auswirkungen für die Meinungsfreiheit.
Die Befürchtungen scheinen sich zu bestätigen – bestimmte Themen werden in der Berichterstattung der nunmehr lokalen Monopolzeitungen anscheinend nicht mehr angesprochen. So wurde z.B. der schwarze Tag für Dortmund mit der Trauerdemonstration anlässlich der Redaktionsschließungen der WR in den Print-Ausgaben der Ruhr Nachrichten nicht thematisiert. Online gab es zwar kurze Berichte danach, aber beispielsweise auch keine Terminhinweise auf die Veranstaltungen. Was jetzt irgendwie nicht verwundert, dennoch aber zu bedauern ist.
Man mag natürlich einwerfen, dass die RN-Redaktion in Dortmund, die grundsätzlich einen guten Job macht (es ist ja nicht so, dass nunmehr die bisherigen WAZ- und WR-Leser in Dortmund einen schlechten Lokalteil bekommen – eher im Gegenteil!) darüber nicht berichten wollte, weil es nicht nur an sich um die eigene Sache ging, sondern teilweise auf den Demonstrationen und im Umfeld die RN stark kritisiert wurden (obwohl man dort natürlich nicht die Entscheidung der Redaktionsschließungen bei der WR getroffen hat).
Wie sensibel jedoch das Thema bei den RN aufgefasst wird, wird unter anderem an einigen Twitter-Dialogen zwischen dem Account @RN_Dortmund und Lesern verdeutlicht: