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Jupiter Jones, Donnerstag, 24. März, 20.00 Uhr, Lagerhalle, Osnabrück
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Jupiter Jones, Donnerstag, 24. März, 20.00 Uhr, Lagerhalle, Osnabrück

Energie: Fracking ist beherrschbar…Ruhr Nachrichten
Energie II: Erdgasprobebohrungen im Hochsauerland…Zoom
Energie III: Dortmunder Professor führt Merkels Rat der Weisen…Ruhr Nachrichten
NRW: Auch WestLB in Zinswetten-Skandal verwickelt…Welt
NRW II: 4. TwestivalRUHR…Pottblog
Bochum: SPD will aus der Atomenergie raus…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Gemeinden in Bochum droht wegen Pfarrer-Mangel der Zusammenschluss…Der Westen
Bochum III: Minister will Einigung mit Opel…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Loveparade-Mahnmal bekommt Platz auf städtischer Grünfläche…Der Westen
Dortmund: Sierau will Streifendienste aufstocken…Der Westen
Essen: Verwaltung soll Kriterien für Fairtrade-Bewerbung prüfen…Der Westen
Oberhausen: Politiker kritisieren Centro-Management für Verbot der Anti-Atom-Demo…Der Westen
Technik: Blinky will nur spielen…Denkfabrik
XXX-Domains: Das Internet erhält seine eigene Sündenmeile…2.0

Sonntag, 20. März 2011, abends gegen 18:15 Uhr. Duisburg-Rheinhausen: Schießerei im linksrheinischen Stadtzentrum. „Die kurz darauf eintreffenden Streifenwagenbesatzungen sahen sich mehreren hundert Personen gegenüber“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen, nach einem weiteren wird gefahndet. Die zahlreichen Patronenhülsen, die gefunden wurden, belegen, dass aus mindestens zwei Schusswaffen gefeuert worden ist. Offenbar fand die Schießerei zwischen einer Teestube und der gegenüberliegenden Moschee statt.
Einschusslöcher in einem Auto, das zwischen den Fronten abgestellt war. Zeugen berichten von einer Hundertschaft Polizei. Beamte mit schusssicheren Westen und Maschinenpistolen sollen sich auf dem nahe gelegenen Marktplatz bereit gehalten haben. Es ist nicht das erste Mal, dass der Konflikt zwischen den beiden organisierten türkischen Banden – Drogen, Glücksspiel, Autoschiebereien, Prostitution – außer Kontrolle geraten ist. Auch hier gilt, wie bei den – allerdings schwerpunktmäßig in der Duisburger City tätigen – Kollegen der Bandidos und der Hells Angels: man spricht nicht allzu viel. Schon gar nicht gegenüber der Polizei.
Montag, 21. März 2011, nachmittags gegen 16:00 Uhr. Duisburg-Marxloh. Überfall auf zwei türkische Jugendliche am Pollmann-Eck. Eine etwa zehnköpfige Gang von – nach Polizeiangaben – Libanesen – hatte die beiden verletzt. Richtig Ärger gab es, nachdem die Polizei zwei Freunden den Zutritt zum Rettungswagen, in dem die beiden behandelt wurden, verwehrt hatte. Wie das dann so geht: die Beamten werfen den beiden jungen Männern schwere Beleidigungen und Widerstandshandlungen vor und nehmen sie vorläufig fest. Schnell stehen Hunderte Menschen am Pollmann-Eck, die Kreuzung ist blockiert, nichts geht mehr. Mitten im Berufsverkehr machen die Autos und Straßenbahnen Pause. Die Polizei, die einschlägige Erfahrungen am Pollmann-Eck hat und deshalb von vornherein „mit zahlreichen Kräften ausgerückt war“, schafft es, Marxlohs zentrale Kreuzung nach einer dreiviertel Stunde wieder frei zu bekommen. Im übrigen: es fällt nicht ein Schuss.
Dienstag, 22. März 2011, vormittags gegen 11.24 Uhr. Duisburg-Walsum. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) meldet der Polizei Schüsse auf eine Straßenbahn. Sie „war auf eigenem Gleiskörper von Dinslaken in Richtung Innenstadt zwischen den Haltestellen Watereck und Vierlinden unterwegs, als Fahrgäste den Fahrer auf zwei beschädigte Seitenscheiben auf der linken Seite der Bahn hinwiesen.“ Dem Straßenbahnfahrer erschien dieser Hinweis auch insofern recht plausibel, als dass er soeben „zwei Jugendliche hinter Büschen im Bereich des dortigen VW-Händlers gesehen (hatte), die dann mit einer Sporttasche wegliefen“. Und tatsächlich entdeckten die eintreffenden Polizisten etwa zwei Millimeter große Löcher in den besagten Seitenscheiben. Nach den beiden jugendlichen Sportsfreunden wird gefahndet; insofern ist völlig unklar, ob die Schüsse konkret einer bestimmten Person gegolten haben.
Wenn nicht, wäre dies natürlich schlecht. Allerdings eine Ausnahme. Also, wenn einfach nur so auf Straßenbahnfenster geschossen worden wäre. Denn eins muss auch mal gesagt werden: was auch immer hier bei uns in Duisburg vorgekommen sein mag – Mafiamorde, Rockerkrieg, jetzt dieser Kleinkram – Unbeteiligte kommen eigentlich nicht zu Schaden. Welcome to Duisburg!
Am 30. April wird in Essen im Unperfekthaus über den Jugendmedienschutz-Staatsvertrags diskutiert.
Im Dezember scheiterte die Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV)am NRW-Landtag. Doch wie geht es weiter mit dem JMStV? Darüber wird auf dem JMStV-Camp im Unperfekthaus diskutiert:
Wie muss Jugendmedienschutz im Zeitalter neuer Medien aussehen? Das Scheitern der Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) als Aufhänger nehmend, wollen wir dies gemeinsam diskutieren. Auf dem JMStVCamp wollen wir die Diskussion von Grund auf neu starten, wir wollen wissen, was genau eigentlich das Problem ist, welche Fragen offen sind und ob nicht ein positiver, Chancen orientierter Jugendmedienschutz im Mittelpunkt stehen sollte. „Wir“ bedeutet dabei, dass alle eingeladen sind, also Parteien jeglicher Couleur, Wissenschaftler, Medienpädagogen, Jugendschützer,Bürger, alt wie jung.
Sponsoren sind unter anderen die Grünen, die Jusos und die Piratenpartei. Mehr Infos gibt es hier.
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Dortmund arbeitet mit großem Eifer daran, sein Nachtleben zu ruinieren. Der neueste Trick: Sperrstunde für Clubs ab 6 Uhr. Die Clubbetreiber sind wenig begeistert.
Mit Wehmut verabschiedete ich mich von der Glühbirne. Jetzt könnte es eine Wiedersehen geben. Wenn aus der Glühbirne der Heatball wird.
Mittlerweile sind in meiner Wohnung immer mehr Energiesparlampen. Das macht in Räumen Sinn, in denen die Lampen lange brennen. Dort sparen sie Energie und haben eine lange Lebensdauer. Im Flur, auf der Toilette oder im Bad, wo man sich in der Regel nicht mehrere Stunden aufhält, sind Energiesparlampen Unsinn. Das ständige an- und abschalten geht auf Kosten der Lebensdauer der Leuchtstofflampchen. Und wenn man sie wegwerfen muss, werden sie wegen des Quecksilbers in ihrem Inneren zu einer großen Umweltbelastung.
Die Energiesparlampe ist aber auch ein Symbol für politischen Scheinaktionismus und Gängelung der Bürger. Es bringt für die Umwelt nichts, aber erweckt den Anschein von Aktivität auf Seiten der Politiker. Rudolf Hannot aus Niederzier wollte das Verbot der Glühbirnen umgehen. Er will sie als „Heatballs“ nach Deutschland importieren. Aus der Schwäche der Glühbirne macht er eine Stärke: Er hat sie als Mini-Heizungen deklariert, die in Lampenfassungen passen. Immerhin: Einen großen Teil der Energie geben die Glühbirnen als Wärme und nicht als Licht ab.
Im Moment kann man die Heatballs nicht kaufen – die ganze Sache hängt vor Gericht. Aber sollten sie wieder auf den Markt kommen werde ich mir welche holen – als kleine Heizung für die Nasszellen.
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Wild Moccasins, Mittwoch, 23. März, 21.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
NRW: NRW-CDU hält an Neuwahlplänen fest…RP Online
Kultur: Ruhrpott-Kneipen droht totales Rauchverbot…Bild
Energie: „Fracking“ wurde bereits in den 90er-Jahren in NRW eingesetzt…Ruhr Nachrichten
Ruhrgebiet: Ruhrgebiet bekommt 2012 einheitliche Umweltzone…RP Online
Ruhrgebiet II: VRR-Auskunft für Handy …Pottblog
Netzneutralität: Die Laune der Freiheit oder die Neutralität und ihr Preis…Netzpolitik
Bochum: Anti-Atom-Mahnwache am Hauptbahnhof mit 250 Teilnehmern…Pottblog
Bochum III: 1255 Jobs soll Opel Bochum bis zum Jahresende streichen…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Neue Kneipen eröffnen…Der Westen
Essen: 400 Atomkraft-Gegner demonstrierten…Der Westen
Dortmund: Sierau legt Einkünfte aus Nebentätigkeiten offen…Der Westen
Dortmund II: Baukunst ins Ex-Museum?…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Eskalierte bei der Schießerei in Rheinhausen ein Streit türkischer Gruppen?…Der Westen
Duisburg II: Kauf Dir eine Meinung!…Xtranews
Umland: Rot-grünes Bündnis in Köln rutscht in die Krise…RP Online
Umland II: Interview mit Köln Theaterintendantin Karin Beier…FAZ
Umland III: Zusammenarbeit zwischen Behindertensport und Leistungssport beschlossen…Zoom
Internet: Happy Birthday, Twitter!…Spreeblick
Das Jahr der Kulturhauptstadt ist vorbei. Viel gab es zu erleben, zu entdecken und zu erfahren.
Und nun wollen wir wissen: Wie waren Eure Erfahrungen? Was war Euer schönstes Erlebnis im Zusammenhang mit der Kulturhauptstadt? Was bleibt in Erinnerung? Der Klartext Verlag und die Ruhrbarone suchen Texte und Bilder zur Kulturhaupstadt, pro Teilnehmer maximal ein Bild und/oder ein Kurztext. Unter allen Teilnehmern werden Buchpakete zur Kulturhauptstadt und Buchgutscheine des Verlages verlost.
Einsendeschluss ist der 31. März 2011. Texte und Bilder bitte per Email an butt@klartext-verlag.de oder per Post an Klartext Verlag, Kathrin Butt, Heßlerstr. 37, 45329 Essen.
Die besten Einsendungen werden zusammengestellt und als kostenloser Download veröffentlicht! Die besten drei Texte und drei Bilder werden zudem auf den Ruhrbaronen veröffentlicht.
Keine Chance für Japan. Die Debatte über Libyen hat die Japaner von den Titelseiten der Zeitungen verdrängt. Hunderttausende Obdachlose, die in Auffanglagern vor sich hin vegetieren, haben keinen dauerhaften Anspruch auf die erste Reihe in den Schlagzeilen. Erfrieren in der Notunterkunft, gewiss: keine schöne Sache. Wie kann man aber auch Atomkraftwerke mitten ins Erdbebengebiet bauen?! „Ernst und Empathie“, schreibt Malte Lehming im Tagesspiegel, „sind als Haltungen flüchtig, weil die öffentliche Debatte auf Autopilot läuft. Immer weiter. Immer weiter. Wo kein Halten ist, ist kein Halt.“
Auf die Dauer hält das ja auch niemand aus, diese Schreckensnachrichten über hungernde und frierende Leute, die ihre Angehörigen vermissen. Und so etwas aus Japan; das ist doch nicht