Gestern erst hat der Rat für deutsche Rechtschreibung beschlossen, den Genderstern weiterhin als Sonderzeichen zu bewerten. Gendern wird nicht zur Pflicht. Viele Wokies die davon geträumt hatten, weinten sich daraufhin in den Schlaf.
Der Rat führte aus, dass die Verwendung von Gendersternchen oder Doppelpunkten in Worten in einer Reihe von Fällen dazu führt, dass es grammatische Folgeprobleme gibt. Ohnehin ist klar, dass solche modischen Hippereien unter dem Banner einer angeblichen Geschlechtergerechtigkeit Texte für Menschen, die
Am Freitag dieser Woche wollte ich mir abermals einen aktuellen Eindruck verschaffen, was ich auch getan habe. Hier ein paar aktuelle Aufnahmen aus Hörde.
Verleihung des Grimme-Preises 2023 Foto: Krd Lizenz: CC BY-SA 4.0
Das Marler Grimme-Institut feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum. Nur wenige werden etwas davon mitbekommen.
Am 23. September 1973 wurde in Marl das Grimme-Institut gegründet. Anfangs sollte es vor allem die Verknüpfung zwischen dem Fernsehen und den Volkshochschulen verbessern. Das Institut übernahm aber auch die Organisation des schon 1964 gegründeten Grimme-Preises, mit dem Fernsehsendungen ausgezeichnet werden, die von den Juroren als herausragend betrachtet werden. Später kamen dann noch der Grimme-Online-Award und der Deutsche Radiopreis dazu.
10.000 Moving Cities, VR (Virtual Reality) Marc Lee Foto: Marc Lee – Einsgoeins Lizenz: CC BY-SA 4.0
Kartografen der Ruhr-Universität Bochum nutzen Virtual-Reality-Anwendungen, um Baumaßnahmen von morgen besser zu planen. Wie soll die Stadt aussehen, in der wir leben? Wie wirken sich bauliche Änderungen auf die Menschen aus, die sich darin bewegen? Um solche Fragen zu untersuchen, nutzen
Ruhrgebiet: Mehrheit meidet Busse und Bahnen(€)…WAZ NRW: Kein Grund zu Entwarnung vor islamistischem Terror…FAZ NRW: Anklage gegen mutmaßliche IS-Rückkehrer…NW Ukraine: Selenskyj dämpft Erwartungen an Gegenoffensive…Welt Ukraine: Wagner-Kämpfer nun in Belarus und bilden Truppen aus…FAZ Ukraine: Zum Glück bleibt Putin seinen unfähigsten Generälen treu(€)…NZZ Ukraine: Russen-Armee kann sich nicht mehr wehren…Bild Ukraine: „Am klarsten sind die Eindrücke aus dem Gefecht“(€)…Welt Ukraine: Wagner existiert doch überhaupt nicht(€)…FAZ Ukraine: „Man gewöhnt sich an den Tod“…NTV Ukraine: Putin gibt Einblick in eigenen Machtverlust…Bild Debatte: „Das Vertrauen in Eliten sinkt“(€)…Welt Debatte:Öko-Patriotische Verfilzungen(€)…Cicero Debatte: So funktioniert Olaf Scholz(€)…FAZ Debatte: Der Scholz’sche Imperativ…taz Debatte: Merz ist weder Fleisch noch Fisch(€)…Welt Debatte: Wirtschaftsweise fürchtet Abschreckung ausländischer Fachkräfte…Zeit Debatte: Mehr Miteinander wagen(€)…FAZ Debatte: Rat verzichtet auf neue Regelung für Genderzeichen…NTV Debatte: Ein Stern, der keinen Namen trägt…Zeit Debatte: Das Folgeproblem ist der Rat selbst(€)…FAZ Debatte: Regenbogen auf dem Dach(€)…Zeit Debatte: Die gemeine Vertuschung der allgemeinen Lebensrisiken(€)…Welt Debatte:„Die Akzeptanz nimmt ab, weil die Einseitigkeit zunimmt“(€)…Cicero Debatte: Nachruf auf Anton Landgraf…Jungle World Ruhrgebiet: Der Konzern-Erbe, der eine „ziemliche Null“ war…Welt Bochum: Klimakleber nach wenigen Minuten von Straße geräumt…WAZ Bottrop: Frau zerrt Klima-Chaotin an Haaren von der Straße…Bild Dortmund:Gastro-Szene sieht eine „Katastrophe“ kommen(€)…RN Dortmund:Deutlich mehr schwere Unfälle(€)…Ruhr Nachrichten Duisburg: Wasserstoffzentrum verirrt sich im Europarecht(€)…WAZ Duisburg: Nur eine Klimaaktivistin konnte sich festkleben(€)…WAZ Essen: Umbenennung der Krupp-Stiftung würde Chance verbauen(€)…WAZ Essen: Queere-Community will mehr auffallen…WAZ Gelsenkirchen: Ärger über Ampel-Pläne zur Job-Vermittlung(€)…WAZ Gelsenkirchen: Die Stadtwerke präsentieren ihre Geschäftszahlen(€)…WAZ
Die Ausstellung „Nam June Paik: I Expose the Music“ im Museum Ostwall im Dortmunder U stellt die musikalischen und performativen Elemente im Werk des weltberühmten Künstlers in den Fokus. Am Freitag, 21. Juli, 17 Uhr sowie um 18.30 Uhr lädt das MO zu zwei Tandemführungen
Praying Palestinian Women by Halima Aziz (Ausschnitt) (c) World Day of Prayer International Committee Inc.
Rund 800 000 Teilnehmerinnen allein in Deutschland: Der „Weltgebetstag der Frauen“ wird in über 150 Ländern begangen. Ist allerdings kein Gebetstag „der“ Frauen, sondern von christlichen, ein grassroots movement, knapp 100 Jahre alt. Klingt friedlich, wird heikel, im kommenden Jahr soll „Palästina“ das Thema sein. Schon einmal stand die globale Frauen-NGO im Verdacht, „extrem zerstörerische Judenfeindschaft“ vorzubeten, das Titelbild für 2024 lädt genau dazu ein. Schwenken christliche Frauen weltweit auf BDS-Linie ein? Eine Bildbetrachtung.
Auf den ersten Blick wirke es wie eine Idylle, so beschreibt das Deutsche Komitee des Weltgebetstags (WGT) das Bild „Praying Palestinian Women“, das die am Rande des Ruhrgebiets geborene Halima Aziz, Design-Studentin „based in Germany“, jetzt für den internationalen WGT 2024 geschaffen hat: Drei Frauen unter einem Olivenbaum, alle drei „mit Schlüsseln als Schmuck“, aber ohne Antlitz. „Erst bei längerem Betrachten lassen sich Gesichtszüge entdecken“, so der deutsche WGT, dann werde deutlich, „dass die Schlüssel symbolisch für die Hoffnung auf Heimkehr vieler palästinensischer Flüchtlinge stehen“. Wie viele sind „viele“, das Internationale Komitee des World Day of Prayer erklärt die drei Frauen zu „drei Generationen“, es wären rund 5,4 Mio Palästinenser, für deren „Heimkehr“ man beten will. Heimkehr wohin? Darüber informiert der WGT nicht, sollte Israel gemeint sein, würden Frauen am ersten Freitag im März – einem Schabbat – weltweit dafür beten, die israelische Demokratie – 6,8 Mio Wahlberechtigte – auszuhebeln und den jüdischen Staat zu eliminieren. Kommt es dahin? Kam es schon einmal.
Jedes Bild ist Täuschung, aber während der Ursprungsmythos der Kunst von Zeuxis und Parrhasios erzählt, den Malern, die darum streiten, die Welt der Dinge täuschend echt nachzuahmen, und von Vögeln, die an gemalten Trauben picken, will der digitale Alchemist Anadol uns weißmachen, wir könnten Algorithmen beim Träumen zuschauen. Seine LED-Installation „Natur Dreams“, zelebriert virtuelles Farbmagma.
Am Anfang stand die Nachahmung wirklicher Natur, die Transformation dreidimensionaler Dinge in die Zwei-Dimensionalität zwischen der senkrechten und der waagrechten Koordinate eines Zeichenblattes. Nach tausenden Jahren der Kulturgeschichte haben wir es gegenwärtig offenbar mit der Transformation digitaler Bilddateien in „virtuelle Natur“ zu tun. Die täuschend echte Darstellung einer Rebe hier als höchst Kunst, amorphe Farbwallungen dort, die begleitender Erzählungen in Gestalt von Musik und Sprache bedürfen.