Said Boluri ist freier Journalist aus Duisburg. Der 1979 geborene Autor beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit den Themen Migration in Deutschland, Jugend und Menschenrechte im Iran und dem Islam in Ägypten.
Heute hat er auf seine Facebook-Seite auf Probleme aufmerksam gemacht, die einen ehemaligen Fußball-Profi des FC Schalke 04 betreffen und die eine Brücke schlagen zwischen dem aktuellen Geschehen im Iran und der häufig als etwas abgehoben erscheinenden Realität im modernen Profifußball.
Mit diesen Fußball-Schuhen von Mario Götze, die im Dortmunder Fußballmuseum zu sehen sind, wurde einst das WM-Finale 2014 gewonnen. Foto: Robin Patzwaldt
So richtig weiß man auch am Morgen danach noch nicht, wie man das 3:3-Unentschieden der DFB-Auswahl am Montagabend gegen die Auswahl Englands im Wembley-Stadion einordnen soll. Es war ein zunächst eher langweiliges Gekicke, das folgerichtig beim Spielstand von 0:0 in die Pause ging. Was sich dann in der zweiten Spielhälfte in London entwickelte, kann wohl nur als ‚wilder Ritt‘ bezeichnet werden. Erst führte Deutschland etwas überraschend mit 2:0, geriet dann innerhalb kurzer Zeit mit 2:3 ins Hintertreffen, bevor am Ende dann zumindest doch noch die Niederlage durch den späten Ausgleich zum 3:3 verhindert werden konnte.
Ein Remis in England ist sicherlich erst einmal kein schlechtes Ergebnis, die vielen Fragezeichnen, die der Abend hinterließ, stimmen einen kurz vor der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar trotzdem eher skeptisch in Bezug auf die großen Ambitionen der DFB-Elf. Um bei der WM wirklich ernsthaft um den Titel spielen zu können, offenbart diese Mannschaft derzeit einfach (noch) viel zu viele Schwächen, die sich von der Abwehr bis in den Sturm erstrecken. Es scheint jede Menge Arbeit vonnöten zu sein, für die schlicht kaum noch Zeit bleibt. Ausgerechnet kurz vor einem großen Turnier präsentiert sich Deutschland anfällig für sportliche Ausrutscher, wie wohl schon lange nicht mehr. Ein Flick-Effekt, er ist bisher schlicht nicht zu erkennen.
Jerewan mit dem Ararat im Hintergrund Foto: Matthias Süßen Lizenz: CC BY-SA 4.0
Am 13. September 2022 griff Aserbaidschan armenisches Staatsgebiet an. Mit schweren Waffen und Drohnen wurden Dutzende armenische Städte und Dörfer im Süden Armeniens bombardiert. Die aserbaidschanische Armee drang nicht etwa nach Bergkarabach, sondern in international anerkanntes armenisches Territorium ein und besetzte einen Teil des armenischen Staatsgebietes. Von unserem Gastautor Ilias Uyar.
Von diesem kriminellen Überfall las man in Deutschland wenig bis gar nichts. Was die Deutschen zu lesen bekamen, glich einer Räuberpistole nach Karl May: Zusammenstöße im fernen Kaukasus, zwischen Armenien und Aserbaidschan flammen erneut Gefechte auf, beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig und so weiter.
„Fliegenden Bilder“ am Dortmunder U. Foto: Adolf Winkelmann
5.130.970 Menschen lebten Ende Juni im Ruhrgebiet – 36.153 oder 0,7 Prozent mehr als zum Jahresbeginn. Das hat das Statistische Landesamt IT.NRW mitgeteilt. Die gestiegene Einwohnerzahl ist auf einen Zuzugsüberschuss zurückzuführen. Die größte Stadt im Ruhrgebiet und drittgrößte Stadt in NRW blieb Dortmund mit 592.900 Einwohnern, gefolgt von Essen (583.153).
Die Ruhr-Uni bei Nacht (Foto: (CC BY-NC-ND 2.0) flickr.com by: Nils Apfelbaum)
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Vorbei die Zeit, als man im Ruhrgebiet Energie produzieren wollte. In Zeiten des Ausstiegs aus fast allem, mit dem man sicher und planbar Energie erzeugen kann, setzt die Region auf Agitation und Propaganda statt auf Strom und Gas.
Kernkraft? Nicht gewollt. Fracking? Bitte nicht in Deutschland. Kohle: Möglichst schnell aussteigen. Auch angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und den damit verbundenen Energiemangel hält Deutschland an grünen Illusionen fest. Und wenn es um Träumereien geht, ist das Ruhrgebiet immer vorne mit dabei. Und so haben sie die 53 Ruhrgebietsstädte, der vier Kreise und des Regionalverbandes Ruhr (RVR)
Das frühere „Zum St. Johann“: Heute Räumlichkeiten des ZK in Hochfeld; Foto: Peter Ansmann
Gastronomie- und kulturmäßig war es in Duisburg lange Zeit nicht zum Besten bestellt: Ein gastronomisches Zentrum in Zentrum fehlt. Die Zeiten, in denen man sich um die Börsenstraße herum von einer coolen Location zur nächsten bewegen konnte: Sie sind lange vorbei.
Live-Musik im Epizentrum von Duisburg gibt es noch im INDIE und im Stapeltor, einem soziokulturellem Zentrum in der Nähe des Innenhafens. Ansonsten erinnerte das Zentrum der Ruhrgebietsstadt bisher an die entmilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea.
Aktuell passiert in Duisburg einiges um diesen unschönen Zustand zu verbessern: In Hochfeld gibt es seit einigen Monaten das Zentrum für Kultur, betrieben vom Verein Solidarische Gesellschaft der Vielen (SGDV). Jetzt hat die SGDV ein neues Projekt am Start. Die Ruhrbarone haben sich bei Özkan Ulucan umgesehen und hatten einige Fragen zum neuen Projekt „Hundesalon Amigo“.
Rund 60 Aussteller werden am Sonntag, 2. Oktober von 10 bis 18 Uhr im Heinz Nixdorf MuseumsForum beim zweiten Retro Computer Festival (RCF) erwartet.
Aus dem In- und Ausland reisen Fans des Retrocomputing an und präsentieren ihre Hard- und Software dem Publikum. Ob C64, Atari, Amiga oder Apple: Beim RCF werden alle Freunde der 1970er- und 1980er-Jahre-Rechner begeistert sein und auch vieles selbst ausprobieren können. Gezeigt werden historische Computer, Selbstbau-PCs, Roboter, Konsolen und andere Objekte, die einen Bezug zur Computer- und Videospielekultur haben und das Herz erfreuen.
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