„Volle Pulle – Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker“

ruhrstadionUli Borowka ist vielen Fußballfans sicherlich noch gut aus seiner aktiven Zeit in der Bundesliga bekannt. Auch nach seiner Karriere machte er noch Schlagzeilen, allerdings ziemlich ungewöhnliche. Nun kommt der ehemalige Abwehrrecke nach Bochum und liest aus seinem Buch „Volle Pulle – Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker“, wozu aktuell  das Fanprojekt Bochum einlädt. 

„Der Bremer Nationalspieler Uli Borowka war ein gefürchtetes Abwehrbollwerk. Sein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker konnte er vor Fans und Öffentlichkeit jahrelang verheimlichen. Erst zwei Jahre nach seinem Abschied aus der Bundesliga gelang ihm im Jahr 2000 nach viermonatiger, stationärer Therapie der Ausstieg aus der Alkoholsucht. Borowka berichtet in seiner typisch direkten und kompromisslosen Art von Alkohol und Fußball, Freunden und Feinden, Enttäuschungen und Unterstützung. Dabei spart er nichts aus. Am wenigsten sich selbst. […]“ (buecher.de, Produktbeschreibung)

Am Mittwoch, den 06. Mai 2015 um 19 Uhr wird Uli Borowka in der Fangastro ‚8zehn48‘ (im VfL Bochum – Stadioncenter) sein.

Dürfte vermutlich eine spannende Veranstaltung werden, auf die auch wir hier gerne im Vorfeld schon einmal hinweisen!

Der Graf sagt Lebewohl – Unheilig live im RuhrCongress Bochum

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Vor fast genau 5 Jahren gelang Unheilig der entgültige große Durchbruch im Musikgeschäft. Das sechste Studioalbum „Große Freiheit“ erreichte 2010 direkt Platz 1 der deutschen Verkaufscharts und danach brach der Erfolgskurs der deutschen Musikgruppe aus Aachen um den Frontmann und Sänger „Der Graf“ nicht mehr ab. Umso mehr schockierte es im letzten Jahr die riesige Fangemeinde um Unheilig, dass mit dem 2014 veröffentlichten Album „Gipfelstürmer“ ein großes Kapitel zuende gehen wird. Man soll ja bekanntlich gehen, wenn es am schönsten ist, und somit ist 2015 das Abschiedsjahr einer großartigen Band, die mit ihren Songs Herzen berührt und ausgesprochen hat, was jedem von uns sicherlich schon einmal auf der Seele brannte.

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Songs wie „Geboren um zu leben“, “ Ein großes Leben„, “ An deiner Seite“ und „Mein Stern“ werden mit Sicherheit unvergeßlich bleiben und gestern hieß es dann im ausverkauften Ruhrcongress zusammen mit an die 4000 Fans Abschied zu nehmen.

Aber nur für uns „Bochumer“, bis Ende Mai werden Unheilig noch ihre letzte, fast ausverkaufte Hallen-Tournee genießen, dann geht es über in die Open-Air- und Festivalsaison und ab Ende Oktober heißt es dann „Zeit zu gehen – Die Abschiedstournee“. 

Es war mir eine Ehre, gestern noch einmal dabei gewesen sein zu dürfen. Alle Generationen waren vertreten, die Stimmung war atemberaubend und ein klein wenig Wehmut war auch mit dabei.

Hier sind die Fotos:

 

 

Update: Bochum (Marketing): Werbe-WLAN statt Freifunk

iPhone mit Freifunk-WLAN (Bild erstellt mit: mockuphone.com, Lizenz: CC-BY)

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Nicht nur im Ruhrgebiet, sondern auch darüber hinaus, wird über freies WLAN in Städten diskutiert. Immer mehr Stadtverwaltungen aber auch die entsprechenden Lokalpolitiker haben erkannt, dass freies WLAN ein Standortvorteil sein kann, der sowohl Touristen als auch den eigenen Bürgern nutzt. In vielen Städten gibt es inzwischen lokale Freifunk-Initiativen, die den Aufbau eines freien Netzes fördern wollen. Eine der Hauptanwendungen wäre dabei dann ein barrierefreier und bequemer WLAN-Zugang für Alle.
Eine solche Initiative gibt es auch in Bochum – dennoch wird Bochum Marketing auf ein eigenständiges und (vermutlich für den Betrieb) teureres Werbe-WLAN setzen.

Im Januar 2015 wurde das Thema freies WLAN in Bochum im Stadtrat behandelt. Aktuell gab es kürzlich den WAZ-Artikel Öffentliches WLAN: Wie die „Freifunker“ am Internet für alle in NRW spinnen, in dem über Freifunk und die damit verbundenen Möglichkeit u.a. freies WLAN zur Verfügung zu stellen berichtet wurde. Auch die WLAN-Situation in Bochum wurde dort geschildert:

In Bochum hat Bochum Marketing den Ausbau eines freien WLANs übernommen. Einige Router sind positioniert. Anfang Mai soll die Innenstadt ausgestattet sein. „Es gibt keine Begrenzung an Zeit und Datenvolumen, und Nutzer müssen sich nicht anmelden. Wir halten die Barrieren gering, damit viele unser Netz nutzen“, sagt Christian Gerlig von Bochum Marketing.

Wer das las und die oben erwähnte Diskussion im Stadtrat mitbekommen hat, der wundert sich ein wenig:

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VfL Bochum: „Flüchtlinge aus dem Abseits“

Foto: VfL Bochum 1848
Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum macht aktuell auf gleich mehrere Veranstaltungen aufmerksam, welche sich mit der Situation von Flüchtlingen in Bochum auseinandersetzen.
In der kommenden Woche lädt der VfL gemeinsam mit der Faninitiative Bochum am Mittwoch, den 8. April 2015 um 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) in die Gaststätte „8zehn48“ am Stadioncenter, Castroper Straße 145, 44791 Bochum zur Veranstaltung „Flüchtlinge aus dem Abseits“ ein.
Dort wird Frank Wortmann (vom Flüchtlingsrat NRW) einen Einstieg in die komplexe Thematik geben. Referiert wird dort dann u.a. über die Problematiken und Risiken, denen Flüchtlinge auf ihrem Weg ausgesetzt sind. Erläutert werden sollen an diesem Abend, laut VfL, zudem aber auch verschiedene Begriffe, die immer wieder in den Medien benutzt werden wie Wirtschaftsflüchtling, Asylant, Geduldeter, Willkommenskultur, Dublin III, Traumatisierung und/oder Abschiebung. Es geht der Ankündigung nach dabei um konkrete Beispiele und aktuelle Zahlen, auch aus Bochum.

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Betteltour oder berechtigte Forderungen? Bürgermeister kämpfen heute in Berlin um finanzielle Unterstützung der Kommunen

Sparen im Ruhrgebiet, Foto: Ulrike Märkel
Sparen im Ruhrgebiet, Foto: Ulrike Märkel

Vertreter von 50 Städten, davon die Hälfte aus Nordrhein-Westfalen, machten sich gestern auf den Weg nach Berlin. Die Bürgermeister und Kämmerer der Ruhrgebietsstädte wollen als Bündnis „Raus aus den Schulden“ Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) heute noch einmal darlegen, dass man ohne Hilfe aus Berlin in den Kommunen nicht mehr klar kommt. Die finanzielle Not ihrer Städte sei groß, die Pflichtaufgabe, vor allem im sozialen Bereich, nicht mehr zu bewältigen. Ein Treffen mit Gabriel und den Spitzen der Bundestagsfraktionen soll die Bedürfnislage deutlich machen. Das die Kosten steig steigen, ist keine Frage. Doch darf bei der „Betteltour“ nicht verschwiegen werden, dass die Gründe nicht alleine an den gestiegen Sozialausgaben liegen, sondern viel zu häufig hausgemacht sind. Überhöhte Gehälter verdienter Sozial- und Christdemokraten, Leuchtturmprojekte mit explodierenden Langzeitkosten und schief gegangene Investitionen in riskante Geschäfte im Energiesektor zerren ebenfalls an den kommunalen Haushalten.

Der Dortmunder SPD-Oberbürgermeister Ullrich Sierau will heute sein ganzes Gewicht in das Gespräch mit Sigmar Gabriel einbringen. Eine gewichtige Entscheidung zum Thema kommunale Finanzen traf seine SPD in diesen Tagen auch in Dortmund. Sie entschied, gegen die Stimmen der Grünen, fast eine halbe Millionen Euro (440.000 Euro) für eine Abbiege-Spur auszugeben. Auf die Entscheidung wurde außerhalb der Haushaltsberatungen gedrängt. Grund: Der Rückstau an zwei Tagen im Monat – wenn der BVB ein Heimspiel hat – sei so erheblich, dass es zu Wartezeiten für die Autofahrer kommen würde. Pikantes Detail am Rande: Am Ende der BVB-Abbiegespur sollen vor allem VIP-Parkplätze liegen.

Doch ungeachtet eigener Fehler wollen die kommunalen Vertreter heute in Berlin die, im schwarz-roten Koalitionsvertrag festgelegte kommunale Unterstützung, einfordern. Es sollten spätestens ab 2018 jährlich weitere 5 Milliarden Euro in die Kommune fliessen, doch wünscht die Delegation die sofortige Auszahlung der versprochenen Summe, wie Manfred Busch (Bündnis90/Die Grünen), Kämmerer aus Bochum dem WDR 2 heute morgen sagte. Gründe nannte Busch auch: Die hohen Kosten durch steigenden Sozialausgaben und die akuten Mehrausgaben aufgrund hoher Flüchtlingszahlen, könnten die Städte im Ruhrgebiet und anderswo in NRW nicht mehr alleine stemmen.

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