Wattenscheids seltsame Bräuche

gaere1Als gebürtiger Sauerländer habe ich wohl generell nur wenig Verständnis für Karnevalsfestivitäten jeglicher Art. Seit meiner Grundschulzeit habe ich mich nicht mehr verkleidet, und auf einen Rosemontags-Ausflug nach Köln, vor einigen Jahren, blicke ich mit Schrecken zurück. Trotzdem habe ich mich in diesem Jahr ins närrische Wattenscheid gewagt, um den dortigen Straßenkarneval, die Gänsereiter und ihre Gegner zu betrachten. Kein schöner Ausflug!

Am Wattenscheider Bahnhof angekommen traf ich auf ein Häuflein von 50-60 „Tierrechtsaktivisten“, die dort ihre Demonstration gegen das Gänsereiten beginnen wollten. Den Demo-Organisatoren war es wichtig, klar zu stellen, dass es sich bei ihnen um „Tierrechtler“ und nicht „Tierschützer“ handelt. Dahinter steckt die Antispeziesismus-Ideologie, die von einer Gleichheit von Mensch und Tier ausgeht. So heißt es folgerichtig in einem verteilten Flugblatt „Sie [Anmerkung: Die Tiere] müssen aus menschlichen

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Michael Zorc war als BVB-Sportdirektor nicht immer unumstritten

BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Quelle: Wikipedia: Foto: Christopher Neundorf Lizenz: CC-BY-3.0
BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Quelle: Wikipedia: Foto: Christopher Neundorf Lizenz: CC-BY-3.0

Am gestrigen Mittwoch konnte der BVB verkünden, dass der Vertrag mit Sportdirektor Michael Zorc vorzeitig bis Sommer 2019 verlängert wurde. Eine wahrlich gute Nachricht für alle BVB-Fans!

Auch ich habe mich gefreut das zu lesen, steht Michael Zorc doch seit Jahren für eine unaufgeregte, sehr erfolgreiche Arbeit auf dem Posten, passt er scheinbar perfekt zu Hans-Joachim Watzke und Jürgen Klopp. Soweit also alles prima.

Was mir an der gestrigen Berichterstattung über die Vertragsverlängerung jedoch auffiel: Inzwischen wird vielfach offenbar total vergessen, dass Michael Zorc längst nicht immer so unumstritten in seinem Job als Sportdirektor war.

Zorc war auch schon in der Verantwortung als der Verein vor ca. 10 Jahren durch unzählige Fehleinkäufe und Missmanagement der Finanzen kurz vor dem ‚Aus‘ stand.

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Diskussionsrunde um Kultur im Pott, das Bochumer Musikzentrum und die freie Kulturszene

Konzerthaus_Ansicht1Gestern fand im Bochumer Schauspielhaus das „Stadtgespräch“ des Radiosenders WDR5 statt. Thema der Diskussion war „Kulturmetropole Ruhr – Wie viel Kultur können wir uns noch leisten?“ Als Aufhänger für die Sendung diente die Debatte um das Musikzentrum in Bochum. Das Gespräch mit großer Publikumsbeteiligung, wird am Donnerstag von 20 bis 21 Uhr ausgestrahlt. Auf dem Podium der WDR-Sendung saßen mit Steven Sloane, dem Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker, dem Bochumer Kabarettisten Hennes Bender, Mona Küppers vom Landessportbund NRW und Apostolos Tsalastras, Kämmerer und Kulturdezernent der Stadt Oberhausen, Menschen mit unterschiedlichen Zugängen zum Thema Kultur.

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[Auf zum Rummel – Der Historische Jahrmarkt in der Jahrhunderthalle…]

michalak-185…hat auch heute wieder seit 11 Uhr geöffnet.

Und mittlerweile ist Halbzeit.

Bereits am letzten Wochenende luden die zahlreichen Schausteller zum siebten Mal in die Bochumer Jahrhunderthalle zum Rummel ein.

Und das Konzept geht mittlerweile hervorragend auf. Während in den Anfangsjahren die 6000 m² große Halle noch ziemlich leer war, tummelten sich gestern nachmittag scharenweise die Besucher auf dem überdachten Festplatzgelände mit Industriecharme  und nutzen das großzügige Angebot an jahrhundertealten Fahrgeschäften und Kirmesleckereien.

Viele der Attraktionen wurden um 1900 gebaut und mit Liebe instandgehalten und man gewann den Eindruck, dass wirklich jeder Freude daran hatte, in diese doch etwas märchenhafte Welt einzutauchen.

Der Historische Jahrmarkt hat heute noch bis 20 geöffnet.

Am 14.2. 2014 findet dann inmitten des Rummels die Veranstaltung Rock’n Roll anne Raupe statt. Ich zitiere :

Stilecht und authentisch feiern wir mit Euch die großartige Ära des Rock ’n’ Roll und Rockabilly auf dem 7. Historischen Jahrmarkt in der Jahrhunderthalle Bochum. Das heißt Petticoat, Polkadot, Bleistiftrock, Lederjacke, Jeans, Hosenträger, Pomade – Vintage and modern Rock ’n’ Roll pur!

Wer sich in Schale schmeißt, bekommt etwas Nachlass auf den Eintrittspreis! Beginn ist um 19 Uhr.

Der Historische Jahrmarkt hat dann nochmals am 15. und 16.2. 2014 jeweils von 11 Uhr bis 20 Uhr geöffnet und lädt Jung und Alt ganz herzlich ein.

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