Kommunalwahl 2025: In Duisburg zieht es auch Antisemiten und Holocaust-Relativierer in den Rat

Ratsherr Levent Önder auf einem Wahlplakat (Foto: Peter Ansmann)
Ratsherr Levent Önder auf einem Wahlplakat (Foto: Peter Ansmann)

Nicht nur Putinversteher von AfD, Die Linke und BSW zieht es bei der Kommunalwahl 2025 in Duisburg in den Rat der Stadt. Nachdem am 29. Oktober 2023 die islamistische Terrorgruppe Islamischer Dschihad in Palästina mit einer Rakete, die eigentlich Zivilisten in Israel ermorden sollte, ein Krankenhaus in Gaza getroffen hatte, war für den Duisburger Ratsherren Levent Önder (SGU) der Schuldige klar: „Netanjahu ist boshafter als Hitler“ war in seinem Newsfeed zu lesen.

Auf Facebook fuhr der Ratsherr mit einer sehr rührseligen (nicht überprüfbaren) Geschichte auf – von einer angeblichen jüdischen Ziehmutter, die durch die gespendete Niere seiner Mutter überlebte (Artikel dazu: WAZ). Eine Strafanzeige verlief im Sande, weil diese nur vom Betroffenen (Benjamin Netanjanhu) selbst gestellt werden kann: Der israelische Premiereminister hatte zu dieser Zeit, Israel wurde aus dem Jemen, Gaza und dem Libanon angegriffen, wohl andere Sorgen.

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Warum der Allwetterzoo in Münster deutlich attraktiver ist als die Zoos im Ruhrgebiet

Zu Besuch im Allwetterzoo Münster. Archiv-Foto(s): Robin Patzwaldt

Ich habe in den letzten Jahren so einige Zoos im Ruhrgebiet besucht: Duisburg, Dortmund, Gelsenkirchen. Einige davon habe ich auch hier im Blog kurz vorgestellt. Jeder hat seine Vorzüge und Kritikpunkte. Und trotzdem: Jedes Mal, wenn ich im Allwetterzoo in Münster bin, merke ich wieder, warum er für mich der schönste von allen ist.

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(Ex-)Streuner Moses wird in Duisburg-Wanheimerort schmerzlich vermisst

23.04.2025: Kater Moses bei einem Kurzbesuch in der Wohnung (Foto: Peter Ansmann)
23.04.2025: Kater Moses bei einem Kurzbesuch in der Wohnung (Foto: Peter Ansmann)

Seit Mitte Februar hatten wir, neben unseren beiden Katern und unserer Katze, einen „Mitfresser“ im Garten und in der Wohnung. Am 21.05.2025 lief der kleine, neugierige und eher menschenscheue Streuner in die angeschaffte Katzenfalle und wurde beim Tierarzt  kastriert, geimpft und medizinisch erstversorgt.

In der Wohnung, in der er in den ersten Tagen nach der medizinischen Versorgung verbrachte, fühlte sich der kleine Rabauke sehr unwohl. Moses wurde die Freiheit geschenkt, mit der Option bei uns weiterhin zu essen und im Notfall versorgt zu werden. Bis zur letzten Woche war Moses jeden Tag  im Garten, chillte mit seinem Freund Ariel und fraß am Morgen, am Mittag und am Abend mit.

Am 27. Mai 2025 hatte ich, hier bei den  Ruhrbaronen, über Moses berichtet und ein Update versprochen.

Dieses Update gibt es heute und ist leider nicht positiv: Seit dem 19. Juni 2025 wurde Moses nicht mehr gesehen.

Der schwarzweiße Kater wird seitdem schmerzlich vermisst.

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Bye bye PULP, bye bye Old-Daddy-Revival: Danke, für die schönen Zeiten!

2018: Das PULP in Duisburg (Foto: Peter Ansmann)
2018: Das PULP in Duisburg (Foto: Peter Ansmann)

Es regnet in Strömen, als wir – eine kleine Gruppe von sechs Leuten – gestern Abend gegen 21:15 Uhr vor dem PULP ankommen. Der Andrang ist riesig: Im PULP wird an diesem Samstag final bei der Old-Daddy-Revival-Party gefeiert.

Mit dem Aus für das PULP endet eine Ära in Duisburg.

Ich war früher, nach dem Start des PULP in Wanheim, Stammgast dort und habe in den letzten beiden Jahren, seitdem dort die Old-Daddy-Partys veranstaltet wurden, wieder dorthin zurückgefunden. Die Nachricht über das Aus für das PULP ist bitter: Sie bedeutet nicht weniger als das endgültige Aus für „sowas wie Nachtleben und Party“ in Duisburg.

Zeit, für ein paar Erinnerungen.

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Gegen Antizionismus und Antisemitismus: Dissens Duisburg

Das Logo von Dissens Duisburg (Foto: Peter Ansmann)
Das Logo von Dissens Duisburg (Foto: Peter Ansmann)

Am 14. August 2024 veröffentlichte die Gruppe „Dissens Duisburg“ auf Instagram ihre Gründungserklärung: Man möchte Solidarität mit Israel zeigen. Gerade in Zeiten, in denen die antisemitische Internationale aus linken und islamistischen Kräften vereint gegen den jüdischen Staat agiert.

Dissens möchte in Duisburg ein Gegenangebot schaffen: Für Menschen, die über den zunehmenden Antisemitismus besorgt sind und sich solidarisch mit Israel zeigen. Das aktuell an sieben Fronten gleichzeitig gegen seine Vernichtung kämpft.

Vorgestern traf ich mich mit den Aktivisten, die mir teilweise von den bisherigen Pro-Israel-Demonstrationen im Oktober und Mai bekannt und vom Israeltag im Juni bekannt sind.

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Israeltag mit Arye Shalicar in Duisburg: „Plötzlich bekommst du Jom Kippur und Holocaust, auf Ecstasy, am eigenen Leib mit“

Arye Sharuz Shalicar: "Plötzlich bekommst du Yom Kippur und Holocaust, auf Ecstasy, am eigenen Leib mit." (Foto: Peter Ansmann)
Arye Sharuz Shalicar: „Plötzlich bekommst du Yom Kippur und Holocaust, auf Ecstasy, am eigenen Leib mit.“ (Foto: Peter Ansmann)

9. Juni 2024, 13:00 Uhr: Es ist Israeltag in der Jüdischen Gemeinde zu Duisburg. Im Gemeindezentrum am Innenhafen ist an diesem Tag viel los. Es gibt israelisches Essen, eine Band ist angekündigt, als Redner ist Arye Shalicar vor Ort. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Mülheimer Bürgermeister Marc Buchholz, beginnt Arye Shalicar mit seinem Vortrag über den Terrorangriff des 7. Oktober 2023 und den immer noch andauernden Krieg, der gegen den jüdischen Staat geführt wird. Aus dem Terrornest Gaza, aus dem Iran, aus dem Libanon.

Welches Datum ist heute? Der 9. Juni, 10. Juni, 8. Juni?

In Israel ist die Zeit stehen geblieben. Wir sind schnell vergessen worden und irgendwie geht es weiter. Aber in Israel geht es nicht weiter. Wir sind tatsächlich am siebten Oktober stehen geblieben und das Gefühl, das muss ich direkt am Anfang loswerden, ist: Der siebte Oktober wird noch lange andauern. Das ist eine Realität, die sehr schwierig zu verkraften ist. Für mich persönlich auch sehr schwierig. Jeder Tag, der vergeht, ist einerseits wieder eine Art Horrorfilm. Andererseits jedoch hofft man jeden Tag auf gute Neuigkeiten, so wie gestern z.B. mit der mit der erfolgreichen Befreiung von vier Geiseln.

Aber es ist wie ein Tropfen, in einem Meer von wirklich schwierigen Situationen.

(Arye Shalicar am 9. Juni 2024)

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Solidarität mit Israel: Schalom, Duisburg!

Blick auf dem Tempelberg in Jerusalem: Unter dem Felsendom (errichtet ca. 690 n. Chr.) liegt der erste salomonische Tempel (errichtet ca. 900 v. Chr.), im Vordergrund: Der jüdische Friedhof am Ölberg, auf dem schon vor 3000 Jahren Menschen beerdigt wurden. (Foto: Peter Ansmann)
Blick auf dem Tempelberg in Jerusalem: Unter dem Felsendom (errichtet ca. 690 n. Chr.) liegt der erste salomonische Tempel (errichtet ca. 900 v. Chr.), im Vordergrund: Der jüdische Friedhof am Ölberg, auf dem schon vor 3000 Jahren Menschen beerdigt wurden. (Foto: Peter Ansmann)

Am 14. Mai 1948 rief David Ben-Gurion die Gründung des Staates Israel aus: Zum 76. Jahrestag der israelischen Unabhängigkeit und um, in der aktuellen Krise, Solidarität mit Israel zu zeigen, veranstaltet das Junge Forum Ruhr der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DiG) am 14. Mai 2024 eine Kundgebung auf dem König-Heinrich-Platz in Duisburg.

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„Palästina Solidarität Duisburg“ markiert Unterstützer Israels mit Zeichen der Hamas öffentlich als Terrorziele

Foto der Palästina Solidarität Duisburg bei Telegram Screenshot: Ruhrbarone

Videos und Fotos sind, seit dem Angriff auf Israel, wichtiger Bestandteil in den Propagandavideos der islamistischen Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad in Palästina. In den sozialen Netzwerken ist dabei auch immer wieder ein „rotes Dreieck“ zu sehen, mit dem „Ziele“ der Terroristen markiert werden: Panzer, sonstige Fahrzeuge, Angehörige der  israelischen Armee (IDF).

Während der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland, galt dieses Symbol in Konzentrationslagern zur Kennzeichnung von politischen Gegnern des NS-Regimes.

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