Die Verrohung der digitalen Debattenkultur

Gute Laune beim Lebensmittelkauf. Foto: Robin Patzwaldt

In den vergangenen Tagen drängte sich mir immer wieder ein Gedanke auf, den Sebastian Bartoschek bereits Ende 2020 in einem bemerkenswerten Blogbeitrag hier bei den Ruhrbaronen formulierte: Dummheit lacht.

Was damals im Kontext der Pandemie und gesellschaftlicher Krisen galt, scheint heute erschreckenderweise aktueller denn je zu sein. Die sozialen Medien, einst als Orte des Austauschs, der Vernetzung und der Information gefeiert, haben sich in vielen Bereichen zu digitalen Brennpunkten gesellschaftlicher Verrohung entwickelt.

Wer heute Plattformen wie Facebook, Instagram oder andere soziale Netzwerke regelmäßig nutzt und dabei noch ein Mindestmaß an Empathie besitzt

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Cartoons ohne Bilder #79


Ein Büro mit Schild „Infopoint“. Vor dem Schreibtisch ein ratloser Mann. Hinter dem Schreibtisch eine Frau, Mimik arrogant-gelangweilt.
Sprechblase über der Frau: „Tut mir leid, da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen.“
Bildunterschrift: „Wenn sich Dumme dumm stellen.“

PEGIDA: Dümmer geht ümmer.

Was haben wir nicht über die PEGIDA-Trottel und ihre wirren Forderungen in den letzten Wochen und Monaten gelacht. Nun gehört PEGIDA der Vergangenheit an, kaum jemand kommt noch zu den Spatzenhirngängen. KAUM JEMAND? Na, da muss doch falsch gezählt worden sein. Weltverschwörung. Lügenpresse. Erdbeereis! Und deswegen schlägt PEGIDA-Anwalt Lorek ein revolutionäres Zählverfahren vor.

Sollte jemanden die Pointe entgangen sein (so bspw. dem einen PEGIDA-Trottel, der hier manchmal mitliest): die Dame tut mehrere Geldstücke rein. Und Lorek sagt dazu nix.

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