TV ohne Fußball – der Doppel-Tagestipp (VIII-IX)

In meinem Freundeskreis häufen sich die 50. Geburtstage, heute ist wieder einer, darum hier heute eine Doppelfolge.
Tagsüber habe ich heute wenig anzubieten. Wenn Sie in der Familie oder WG fürs Wochenende Krieg anzetteln wollen, dann geben Sie den andern bekannt, um 15.15 h mare-TV (NDR, heute: Das Donaudelta) sehen wollen. mare ist wirklich eine tolle Zeitschrift und ihr monatlicher vom NDR gesendeter TV-Ableger (donnerstags 20.15 h, hatte ich gestern als Tipp vergessen) eine der wenigen Möglichkeiten, beim TV-Glotzen Ruhe zu finden. Aber versuchen Sie das mal heute nachmittag! ;-))
Gutes TV gibts dann erst am späten Abend wieder, dann aber geballt. Meine Nummer 1 eine weitere Folge von Für alle Fälle Fitz (UK 1993, 23.15 h, zdfNeo), die Mehrheit unserer LeserInnen würde aber wohl, was ich voll respektiere, auf die 1 The Big Lebowski (USA 1998, 23.55 h, RTL2) von den Gebrüdern Coen wählen. Damit nicht genug: der WDR sendet derzeit eine Retrospektive des Frühwerkes von Damiano Damiani, heute Don Mariano weiß von nichts/Der Tag der Eule (ITA 1967, 23.15 h) und 3sat bringt heute den Copthriller Romeo is bleeding (USA 1993, 23.10 h) mit einer vielgelobten Lena Olin. Für Freunde des ultrabrutalen Deutschland-Trashs hat Arte in der Nacht noch ein Angebot: Gib Gas – Ich will Spaß (BRD 1982) mit Nena, Markus und – selbstverständlich – Karl Dall.
Wenn Sie draußen Grillen wollen, machen sies heute. Für morgen ist hier im Westen Schafskälte angemeldet. Wir habens hier immer noch gut. In Münchener Biergärten wird angebllich schon seit Tagen Wasserball gespielt.
Wenn Sie darum, oder weil Sie heute mare-tv gucken wollten, morgen Hausarrest haben, trösten Sie sich mit dem Copthriller – ja, die häufen sich – Insomnia (USA 2002) mit dem nie übertroffenen Al Pacino (20.15 h, Vox). Danach empfehle ich den Prix Pantheon (22.40 h, WDR). Die Kabarettbühne in Bonn macht sich mit diesem Preis seit Jahrzehnten nicht nur um das Kulturleben ihrer Stadt, sondern auch die Nachwuchsförderung in Kabarett und Comedy verdient.
Samstagnacht gibt es dann in meinen Augen noch den besten aller Wallander-Darsteller zu sehen: Rolf Lassgard (das Kügelchen über dem „a“ kriege ich irgendwie nicht hin) in Die fünfte Frau (S 2002, 1.30 h, ZDF, zwei Teile bis 5.15 h).
Das müsste auch TV-Süchtigen reichen. Ich melde mich Sonntag wieder.

TV ohne Fußball – der Tagestipp (VII)

Hatte ich doch gestern den seligen Eberhard Feik gebeten, die Spanier zu erleuchten. Und dann hat der Gute die Mannschaft verwechselt. Das kommt dabei heraus, wenn man die Schweiz erleuchtet: noch ein 1:0. Daran sieht man, dass im Himmel die WM nicht so wichtig ist, Ihnen liebe Fußballinteressierte geht es also so ähnlich wie im Himmel.

Sie müssen nicht leiden, wie die Fußballfans (Bayern-„Fans“ ausgenommen, die wissen nicht was Fansein bedeutet), nachmittags und abends gehts an den Kassenschlangen im Supermarkt super schnell, biergartenfreie Grünanlagen sind trotz Superwetters ein Hort erholsamer Ruhe und es ist kein Problem im Restaurant einen Tisch zu bekommen, naja, ausgenommen es hat einen Videobeamer ….
Und die TV-Sender versenden jede Menge Zeug, von dem sie eine schlechte Einschaltquote erwarten, was in der Regel gute Qualität bedeutet.
Heute nachmittag gehts schon um 14.45 h auf Arte los: Der Grenzer und das Mädchen (D/Polen 2005) mit einem wie fast immer starken Axel Prahl.
Sat1 wiederholt heute um 20.15 den Gladiator (USA/UK 2000) und die ARD um 22.45 h Brokeback Mountain (USA 2005).
Für die Politfreaks unter uns gibts heute den Klassiker Monitor (ARD, 21.45 h; Wdh. morgen 5.00 h ARD und 14.15 h WDR).
Einen Versuch wert scheinen mir für Neugierige und experimentierfreudige Glotzer – Cineasten wissen je eh immer schon Bescheid: Yeelen – Das Licht (Mali 1987, um 20.15 h auf Arte) und Wir sind alle erwachsen (F 2008, 23.15 h WDR).
Und im Nachtprogramm um 0.35 h auf Arte noch ein gut abgehangener Chabrol: Der Schrei der Eule (F 1987).
Meine persönliche Empfehlung ist allerdings der allwöchentliche Comedy-Donnerstagabend auf EinsFestival: heute mit Fawlty Towers (20.15), der Omid Djalili Show (20.45 h; dankenswerterweise n i c h t synchronisiert, sondern nur untertitelt; großartig, der Mann!), Nightwash (21.15 h) und Inas Nacht (21.45 h – Vorsicht, Ina polarisiert Männer und Frauen, mensch versteht nicht, was der Quatsch soll oder mann verliebt sich in sie), Dennis&Jesko (22.45 h) und Koffie to go (23 h) – die letzten beiden kenne ich nicht – ohne Gewehr!

TV ohne Fußball – der Tagestipp (V)

Paul Gascoigne (43, ja, er lebt noch!) hatte einen Autounfall. Dabei war er nur der Beifahrer. Schade. Gerade ihn würde die englische Mannschaft jetzt brauchen, sein Tor bei der EM 1996 ist in die Geschichte eingegangen und Stanley Matthews hatte schliesslich in dem Alter auch noch gespielt…. oh Entschuldigung, falsche Rubrik.
Liebe Fußballdesinteressierte, heute können Sie statt Brasilien-Nordkorea Hottes Abschied gucken, unter der Moderation von Ulrich Deppendorf. Ja, was soll das politische Kabarett sich noch ausdenken, angesichts solcher Real-Ereignisse? Staatsfernsehen at its best, heute in der ARD – und bezahlt von uns! Aber ich habe auch heute eine Lösung für Sie. Die besten Krimis werden weltweit z.Z. von den Dänen gemacht. Die allerbeste Reihe, die ich je gesehen habe, war Der Adler und wurde im ZDF gezeigt. Die zweitbeste Reihe lief ebenfalls im ZDF und wird derzeit unter dem Titel The Killing auf Arte wiederholt (22 h, 9. und 10. Teil). An dieser Serie hat mich die Darstellung des Politbusiness, die gewöhnlich in Krimis gelinde formuliert sehr holzschnittartig erfolgt, erstmals überzeugt. Und die Heldin Eva Lund ist keine Superheldin, sondern sehr lebensnah gezeichnet. Große Klasse!
Wem ein Serieneinstieg im 9. Teil jetzt zu blöd ist, der und die sollte sich mit Weeds trösten. Die Reihe lief schon bei Pro7 und wird jetzt von ZDFneo (heute 22.30 h) erneut ausgestrahlt. Es geht um eine Kleindealerin in einer US-amerikanischen Vorstadtsiedlung – Desperate Housewives war ein humorloser Langweiler dagegen. Einem Land, dass Serien wie Weeds hevorbringt, werde ich für immer dankbar sein.

Der Star ist die Mannschaft

Wer hätte das gedacht? Nach bisher 11 WM-Spielen mit dem ersten Antritt von 22 Mannschaften hat die deutsche mit Abstand am meisten überzeugt. Bei ihr war augenfällig, was auch in den anderen Spielen entscheidend war: sie hatte einen Teamspirit.

Spieler, die eine Scheiss-Saison hinter sich hatten, blühten wieder auf (Podolski, Klose), und Spieler, die eine Supersaison hinter sich haben, bestätigten ihre Form (Müller, Khedira, Cacau). Die müssen einen guten Trainer haben. Offen bleibt, ob sie vielleicht mit Australien einen sehr leichten Gegner hatten. Darüber wissen wir bald mehr, spätestens Freitagnachmittag. Gehen wir kurz mal die anderen Spiele durch:
Südafrika-Mexiko 1:1 – vor allem für die Südafrikaner wird es d a s Spiel ihres Lebens gewesen sein. Mexiko war spielerisch besser – insgesamt für die Zuschauer ein enttäuschendes Spiel wie fast alle Eröffnungsspiele, aber der Teamspirit stimmte auf beiden Seiten – das 1:1 also logisch.
Uruguay-Frankreich 0:0 – Frankreich eine derangierte Ansammlung von Einzelstars, Uruguay spielerisch stark limitiert, aber als Mannschaft auf dem Platz.
Südkorea-Griechenland 2:0 – bei Südkorea rannten alle füreinander.
Argentinien-Nigeria 1:0 – Maradona, man glaubt es kaum, hat eine Mannschaft geformt, sogar Messi hat ein gutes Länderspiel gemacht; Nigerias Spieler wirkten dagegen nicht als Team, sie sind zuhause verehrte reiche Männer, aber das ist auf dem Fußballplatz eher leistungshemmend.
England-USA 1:1 – England wirkte ratlos, Aussenseiter USA kämpfte als Mannschaft.
Algerien-Slowenien 0:1 – Algerien glaubt nach dem Qualifikationskrimi gegen Ägypten den Fußballgipfel schon erklommen zu haben, so ehrgeizarm spielten sie auch.
Serbien-Ghana 0:1 – Ghana hat als einziges Afrika-Team bisher überzeugt, allerdings nur in der 2. Halbzeit, und wie üblich unter Auslassung vieler Torchancen; eine Mannschaft mit Potenzial, aber mit großer Prognoseunsicherheit.
Niederlande-Dänemark 2:0 – die Niederlande wurden nicht wirklich gefordert, die Einwechslung des Hamburgers Elia in den letzten 15 Minuten steigerte sofort die spielerische Agressivität. Von denen haben wir noch nicht alles gesehen, vor allem Robben nicht (noch verletzt).
Japan-Kamerun 1:0 – Kamerun hat sich offensichtlich selbst überschätzt und sich entsprechend blamiert, Japan hat gefightet.
Italien-Paraguay 1:1 – Paraguay hat bis zum letzten Atemzug gekämpft und den Weltmeister fast blamiert; Italien blieb spielerisch alles schuldig, hat sich aber immerhin mit Müh und Not wieder ins Spiel hineingebissen, wie so oft bei Turnieren. Auch von ihnen haben wir noch nicht alles gesehen, Schönheit werden wir jedenfalls nicht geboten bekommen.
Am Dienstag wird spannend, wie Elfenbeinküste-Portugal (16 h) läuft. Wird Drogba spielen und ist das gut oder schlecht für das Team? Welche Rolle spielt die Diva Cristiano Ronaldo, der Schöne mit der rasierten Brust, für Portugal?
Dass Ballack fehlt, die These wage ich, war für das deutsche Team ein Doping-Clou. Flache Hierarchie, Verantwortung für alle, Leistung von allen. Da ist viel drin. Sogar die Rettung von Merkel.

TV (und heute auch Radio) ohne Fußball – viele Tagestipps (III)

Liebe Fußballdesinteressierte, heute ist der erste von mindestens/vielleicht nur 😉 drei harten Tagen: Deutschland spielt (um 20.30 h).

Was können Sie tun? Sie haben hoffentlich gestern lecker eingekauft. Dann kochen Sie sich heute was Schönes. Und legen sich dazu mal eine schöne Langspielplatte auf. Sie haben doch noch welche, oder? Dann können Sie heute um 15.05 beim Deutschlandfunk hören, wie reich Sie damit geworden sind. Doch Vorsicht! Dieser Sender schreckt nicht davor zurück, Sie mit kritischem Sportjournalismus, z.B. über die mafiöse Politik des Weltfußballverbandes FIFA oder des DFB doch für Fußball zu interessieren. Beim Fernsehen sind Sie davor sicherer. Das einzige journalistische und kritische Format („Sport inside“/WDR) macht während der WM was? Na klar, Pause! Wir wollen doch nicht unsere eigene Produktpräsentation mit Kritik stören, da haben wir nicht genug Leute für – aber ich schweife schon wieder ab.
Massenhaft Tipps heute:
für die Eisenbahn-Bekloppten Pflichtprogramm: Eisenbahnromantik (16 h, SWR)
Für Fans von Clooney und der Regiebrüder Coen: Ein unmöglicher Härtefall ( USA 2003, 20.15 h, RTL)
Um 22.15 h bringt Pro7 Shaft – noch Fragen? (USA 2000), bestimmt ein Super-Cop-Thriller, aber ich ziehe das Original aus den 70ern mit Richard Roundtree, der hier übrigens einen Gastauftritt hat, vor.
Nach dem Fußball für Schlaflose noch ein gutes Angebot der ARD, die zielsicher alle Perlen nachts versenkt: Couscous mit Fisch (Frankreich 2007) um 23.55 h.

Waka Waka – Warum die Fifa TV-Berichterstattung zensiert

Waka Waka. Ein fulminanter Auftakt am Donnerstagabend mit Shakira und den Black Eyed Peas und am Freitag das erste Tor der WM durch die Gastgeber selbst.

Bafana Bafana, wie die Südafrika ihr Team nennen, schaffte im Auftaktspiel der ersten Fußballweltmeisterschaft auf dem schwarzen Kontinent ein respekatables 1:1 gegen die favorisierten Mexikaner – und hätten sogar gewinnen können. So viele Chancen haben die Südafrikaner versemmelt. Einmal in typischer Klose-Manier direkt an den Pfosten.
Für die Mexikaner und die Südafrikaner war es die leichtetste Begegnung in der Gruppe mit Frankreich und Uruguay. Kaum vorstellbar, dass die beiden Team, die das Auftaktspiel bestritten, jetzt noch einen der beiden Plätze ergattert, mit denen man die Vorrunde übersteht.
Was aber vielleicht noch gravierender ist: Einmal mehr hat die der Weltfußballverband FIFA die mediale Herrschaft über die TV-Bilder dafür genutzt, um einer leidvollen Debatte aus dem Weg zu gehen – nämlich die leeren Zuschauer-Plätze. Wenn es stimmen sollte, was der ARD-Kommentator so über den Sender geschickt hat, dann waren nur etwa 84.400 Zuschauer beim Auftaktspiel der WM – und damit wäre es sicherlich eines der wenigen Male gewesen, dass die Eröffnung einer Kicker-WM nicht ausverkauft war. Zum Vergleich: Ins Stadion von Johannesburg, Soccer City, passen laut Angaben des südafrikanischen Verbandes rund 94.000. Ergo: Fast 10.000 Plätze hätten leer sein müssen. Gesehen hat die Welt-Öffentlichkeit davon allerdings nicht. Auch die ARD hüllte sich in Schweigen, ohne auf diesen Mißstand einzugehen.
Gezeigt wurden die leeren Sitzränge natürlich nicht. Warum auch? Denn die Bilder werden ja nicht von der ARD produziert, sondern von der FIFA selbst – eine umfangreicheres Zensur gibt es vielleicht nur noch in Nordkorea.
Damit setzt sich die Debatte um leere Ränge fort, die schon 2006 bei der Sommermärchen-WM in Deutschland und davor auch schon in Frankreich hoch kam: Statt echte Fans werden immer mehr Karten an Edel-Fans vergeben – also Sponsoren und andere Personen, die vielleicht so viel mit Fußball zu tun haben, wie NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) mit einer erfolgreichen Regierungszeit. Ich bin gespannt, wann die ARD sich des Themas annimmt – oder ebenso lange und intensiv unterdrückt, wie Jürgen Emig das Thema „Doping im Radsport“ vom Sender hielt und statt dessen über die Schönheit südfranzösischer Kirchen parlierte….

Deutschland ist besser als Argentinien, oder so

Bald geht es endlich los.  Das Runde rollt wieder ins Eckige. Am Sonntag, den 13. Juni, greift dann auch endlich unsere Nationalmannschaft ins Rennen um den Weltmeistertitel in Südafrika ein. Und nach dem grandios herausgespielten Sieg über Bosnien-Herzegowina kann eigentlich kaum noch ein Zweifel daran herrschen, dass Jogis Buben den Pokal holen und sich den vierten Stern an die Brust heften können.

Die Voraussetzungen sind doch alle da. Im Tor mit Manuel Neuer ein Schalker Jung, der sich voll auf seine Vorderleute verlassen kann: Arne Friedrich vom Zweitligisten Hertha BSC, der den Abstieg des Hauptstadtklubs zwar nicht verhindern konnte, aber wegen seiner konstant herausragenden Leistungen dennoch für die WM nominiert wurde. Mit ihm und Holger Badstuber, Per Mertesacker, Philipp Lahm, Dennis Aogo, Jerome Boateng sowie Serdar Tasci steht unsere Abwehr. Felsenfest. Und dann unser Mittelfeld! Bastian Schweinsteiger, ein Spieler, der vor allem dann zur Hochform aufläuft, wenn auch die ganze Mannschaft einen Lauf hat. Dazu noch die Ausnahmekicker Piotr Trochowski und Marcell Jansen, die in diesen Tagen sicher zur Superform auflaufen werden.  Potenzial haben vor allem aber unsere Jungstars Toni Kroos, Mesut Özil, Marko Marin und Sami Khedira – und das werden sie bestimmt auch auf Anhieb abrufen können. Da verblassen doch Schönwetterfußballer wie Mascherano, Veron, Fabregas, Xabi Alonso, Xavi und Iniesta sowie Kaka.

Und schließlich unser Sturm. Eine Augenweide. Eine Tormaschine. Lukas „Prinzchen“ Podolski und Miroslav „Einatmen-Ausatmen-Nicht-Vergessen“ Klose.  Ich sehe die gegnerischen Abwehrreihen um Demichelis, Heinze, Puyol, Ramos, Arbeloa, Alves, Lucio oder Maicon bereits erbeben.  Wer sind da die argentinischen Randfiguren Messi, Milito, Higuain, Aguero oder Tevez? Oder Villa und Torres aus Spanien? Oder gar die Samba-Kicker Luis Fabiano, Grafite und Robinho? Lächerlich. Wir können uns sogar den Luxus leisten, Kießling, Müller, Gomez und Cacau zu Ergänzungsspielern zu machen.

Deutschland wird aus all diesen Gründen Weltmeister, ganz sicher. Allerdings nicht  bei dieser Weltmeisterschaft. Vielleicht 2014 oder 2018. Aber in diesem Jahr werden Argentinien, Spanien oder Brasilien den Sieg unter sich ausmachen. Wahrscheinlich werden die Gauchos am 11. Juli den Pokal in den Nachthimmel Johannesburgs recken. Denn neben den ordentlichen Balltretern haben sie mit Diego Maradona einen Trainer, dessen Taktik und Spielweise schon in der Vergangenheit in den entscheidenden Momenten Hand und Fuß hatte…