Syrien. Ein Land ohne Krieg.

In Marcel Prousts Romanzyklus „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ berichtet ein Ich-Erzähler von seinem Leben und thematisiert dabei den gedanklichen Vorgang des „Sich-Erinnerns“. „Verlorene Zeit“ meint hier die Zeit, die unwiederbringlich vergangen ist, wenn sie nicht in der Erinnerung oder in einem Kunstwerk konserviert wird.

2017 erschien im Malik Verlag der Bildband „Syrien. Ein Land ohne Krieg“ der deutsch-syrischen Autorin Lamya Kaddor mit 200 Fotos des renommierten Fotojournalisten Lutz Jäkel. Die Nürnberger Zeitung schrieb dazu in ihrer Rezension: „In dem schönen Bildband zeigen Fotograf Lutz Jäkel, Lamya Kaddor und andere Autoren, wie dieses aussehen könnte – eben wie vor 2011.“

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Bekämpfung der Wirkung statt der Ursache? Mehr Security gegen zunehmenden Vandalismus

Wo wenig los ist, steigt häufig der Frust. Da bildet Waltrop keine Ausnahme. Archiv-Foto(s): Robin Patzwaldt

Es gibt Fehlentwicklungen vor der eigenen Haustür, die lassen einen als Beobachter, auch wenn man sich grundsätzlich schon seit längerer Zeit mehr Distanz dazu fest vorgenommen hat, einfach nicht kalt. Eine ebensolche Geschichte, musste ich heute der örtlichen Lokalzeitung entnehmen.

Auch wenn es sich bei den Geschehnissen im vergleichsweise kleinen Waltrop, sicherlich nicht im Detail um Dinge handelt, die hier im Blog die Maßen bewegen, möchte ich doch an dieser stelle wieder einmal davon berichten, auch weil ich dahinter im konkreten Fall schon eine gewisse Allgemeingültigkeit sehe, die vielleicht auch einige unserer Leser nachempfinden können, weil sie auch schon einmal in ihrer Stadt ähnliches miterleben mussten.

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Jubiläum: 250 Minuten für die Ewigkeit

Cover des Podcast von Matthias Hecht Die Gute Minute
(c) Matthias Hecht

Matthias Hecht gibt sich täglich die Minute. Morgen, am 26. November 2020, veröffentlicht er die 250. Minute. Am 15.04.2020 stellten die Ruhrbarone den Podcast des Bochumer Schauspielers und Regisseurs vor. In der erzwungenen Corona-Pause erdacht und geboren, sendet Hecht seine Gedankenschnipsel täglich in die Welt. Wo andere einen vollquatschen und die Gehörgänge fluten, würzt Hecht seinen Cast mit Kürze. Dieses Format hebt sich ab und erreicht so die Gehörgänge seiner Zuhörer.  Matthias Hecht heute im Interview bei den Ruhrbaronen:

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Parkfest in Waltrop: „Ich gehe davon aus, dass wir im nächsten Jahr ein tolles Fest feiern werden!“

Auf dem Parkfest in Waltrop. Archiv-Foto: Dieter Wirdeier

Dass durch das Corona-Virus verursachte grundsätzliche Verbot von Großveranstaltungen bis mindestens Ende August 2020 hat kürzlich für viele enttäuschte Gesichter in diesem Lande gesorgt. Nicht nur bei den Schaustellern und Künstlern schmerzt der ungewohnt veranstaltungsfreie Sommer 2020, auch bei den Organisatoren hinterlässt die aktuelle Situation viele sorgenvolle Gesichter.

Waltrops Bürgermeisterin Nicole Moenikes (CDU) Foto: CDU-Waltrop

Neben den vielen überregional bekannten Events sind dabei auch etliche Großveranstaltungen betroffen, die seit Jahren fest mit zum Kulturprogramm einer kleineren Stadt oder einer Region gehören, diese teilweise sogar prägten.

Mit zuletzt rund 60.000 Besuchern am letzten August-Wochenende gehörte auch das Waltroper Parkfest stets mit zu diesen fixen Terminen, an denen sich seit gefühlten Ewigkeiten die Jahres-Planung ganzer Generationen von Bürgern im Kreis Recklinghausen und darüber hinaus ausgerichtet hatte.

Seit den 1970er-Jahren gehörten Kunst, Musik und kulinarischer Genuss im örtlichen Stadtpark in Waltrop stets zu Highlights des Jahres. In diesem Jahr muss jetzt erstmals darauf verzichtet werden. Ruhrbarone-Autor Robin Patzwaldt, selber seit 1973 in Waltrop wohnend und mit dem Parkfest quasi aufgewachsen, fragte Waltrops Bürgermeisterin Nicole Moenikes (CDU) einmal exklusiv nach den konkreten Auswirkungen dieser für eine Stadt wie Waltrop extrem bitteren Absage und den daraus resultierenden Zukunftsperspektiven der Veranstaltung.

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Der Preis der Freiheit

Eugène Delacroix – Die Freiheit führt das Volk


In der aktuellen Krise müssen wir nicht nur beweisen, wer wir sind, sondern vielmehr definieren, wer wir zukünftig sein wollen. In welchem Maße sind wir als Gesellschaft bereit, gefühlte Sicherheit mit einem sicheren Verlust an Freiheit zu erkaufen?

Margaret Atwood formulierte in „The Handmaid’s Tale“, dass Freiheit nicht nur als Freiheit zu, sondern auch Freiheit von verstanden werden kann. In den ersten Tagen der Pandemie haben sich weltweit Stimmen überschlagen und in nahezu ekstatischen Exzessen den Verzicht auf Freiheit gefordert. Ausgangssperren, Lockdowns, Verbote, die Rhetorik konnte gar nicht scharf genug sein. Nach der französischen Revolution haben sich die Jakobiner gegenseitig darin überboten, ihr pro-revolutionäres Verhalten zur Schau zu stellen. „Jakobinertum“, als Synonym für willkürlichen Zerstörungsdrang, fand nachfolgend Eingang in den sprachlichen Kanon.

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Krause @ Dschungelcamp #1: I can’t no good speak of English. I come from East-Germany.

Watching Günther Krause: Endlich wieder Gesetzgebung! Krause verkündet die Campregeln; Foto: Peter Ansmann
Watching Günther Krause: Endlich wieder Gesetzgebung! Der Ex-Staatssekretär-der-deutschen-Einheit Günther Krause verkündet die Campregeln; Foto: Peter Ansmann

Gott sei Dank: Die Serie „Dschungelbarone @ watching Krause“ ist mit diesem Beitrag beendet. Günther Krause hat im Dschungelcamp – mal wieder – seinen Hut genommen.

Puh! Die erste Folge der 14. Staffel von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! ist vorbei.

Wir haben die erste (und für uns: letzte!) Folge und Highlights von Günther Krause (Ex-DDR-Staatssekretär der deutschen Einheit!) für Dich zusammengefasst. Der absolute Supersatz von Günther Krause kommt überraschenderweise nicht aus dem Bereich Politik – und ist eine wirkliche Bereicherung für den nächsten Urlaub außerhalb des deutschsprachigen Sprachraums.

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Dschungelbarone @ watching Günther Krause: Alles, was man wissen muss!

Ab in den Dschungel! Foto: Rob and Stephanie Levy from Townsville, Australia [CC BY] Text: Ruhrbarone

Das Jahr 2020 lief bisher nicht durchweg positiv: Der Nahe Osten bebt, Australien brennt. In diesem Kontinent zumindest gibt es nun einen Hoffnungsschimmer: In drei Tagen startet die 14. Staffel von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!

Mit dem Einzug von Günther Krause, Ex-Parlamentarischer Staatssekretär der deutschen Einheit beim Ministerpräsidenten der DDR Lothar de Maizière, zieht dieses Jahr ein ehemaliges politisches Schwergewicht in den australischen Busch.

Bisher habe ich diese Sendung komplett gemieden. Das ändert sich in diesem Jahr.

Auch wenn die aktuelle Staffel mutmaßlich langweiliger werden könnte, als die bisherigen Staffeln – lebendige Tiere wie Maden, Kängurus und Angriffsspinnen werden nicht mehr verspeist (Dieses Jahr können also auch überzeugte Veganer zuschauen: Was die Zuschauerquoten in neue Höhen treiben wird.) – könnte das Dschungelcamp 2020 spannend werden:

Wenn Günther Krause Einblicke in die deutsche Politik des Wendejahres gewährt und mit scharfsinnigen politischen Analysen brilliert.

Als Dschungelbaron werde ich bis zur Krönung von Günther Krause als Dschungelkönig, bzw. bis zu seinem vorzeitigen Auszug, die Performance des Ex-Parlamentarischer Staatssekretär der deutschen Einheit bewerten und interessierte Leser mit seinen politischen Analysen erfreuen.

Heute ein paar Vorabinformationen über die hochkarätige Besetzung vom Dschungelcamp 2020.

Ab dem 11. Januar 2020 versuchen die Ruhrbarone hier täglich, kurz und knapp, Lösungsansätze für die aktuellen Krisen der Welt hier im Blog zu vermitteln.

Klar ist: Wenn Günther Krause seine Einblicke in die Welt der Politik gewährt, ruht der Dschungel!

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Wir in Waltrop gehen noch immer zum Parkfest – Hier ist ja sonst nichts los!

In Waltrop ist wieder Parkfest. Foto: Robin Patzwaldt

Ab Freitag ist es wieder soweit. Das Parkfest in Waltrop öffnet für drei Tage seine Tore. Vom 23. bis zum 25. August 2019 pilgern dann erwartete 70.000 Besucher in den Moselbachpark im Zentrum des 30.000 Einwohner-Städtchens im Kreis Recklinghausen. Eine in Anbetracht des Gebotenen immer noch erstaunlich hohe Zahl, die mit namhafteren Festivals in weit größeren Städten des Ruhrgebiets durchaus mithalten kann.

Das ganze ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass in Waltrop eigentlich nichts wirklich spektakuläres geboten wird. Die nun anstehende neueste Auflage des Stadtfestes wird sich grundsätzlich gar nicht großartig von den vorherigen unterscheiden. Nur, dass alles im Laufe der Jahre deutlich teurer geworden ist.

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