Der VfL Bochum verpflichtet Arvydas Novikovas

Foto: VfL Bochum 1848
Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 hat Arvydas Novikovas unter Vertrag genommen. Der 24-jährige Litauer wechselt ablösefrei an die Castroper Straße. In den vergangenen zwei Jahren war Novikovas für den FC Erzgebirge Aue aktiv und hat in der 2. Bundesliga 41 Spiele bestritten, in denen ihm fünf Tore gelangen. Zuvor war der Angreifer sowohl in Schottland als auch in Litauen in der jeweils höchsten Liga am Ball. Für Litauens Nationalmannschaft absolvierte Novikovas bislang 16 Spiele (1 Tor). Beim VfL hat Novikovas einen Vertrag unterzeichnet, der ihn bis zum 30.06.2017 an den Verein bindet.

Mit dem schottischen Club Hearts of Midlothian gelang ihm in der Saison 2011/12 der Gewinn des SFA-Cups, des schottischen Pokals. Darüber hinaus bestritt Novikovas für die Hearts fünf Spiele in der Europa League. In der A Lyga, der höchsten Spielklasse Litauens, kam er in zwölf Spielen zum Einsatz.

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‚111 Legenden der Bundesliga‘ – Eine gelungene Mischung aus Geschichtsbuch und Bildband

111_Legenden_der_Bundesliga_300dpi_CoverBevor dann heute Abend endlich wieder der Ball im nationalen Ligafußball der Profis zu rollen beginnt, wenn der MSV Duisburg im Eröffnungsspiel von Liga 2 auf den 1. FC Kaiserslautern trifft, und wir uns dann in den nächsten Wochen und Monaten in Sachen Fußball auch hier im Blog in erster Linie in Sachen Sport erst einmal wieder mit dem dann aktuellen Geschehen beschäftigen werden, möchte ich hier heute in diesem Zusammenhang noch kurz ein weiteres Buch vorstellen, welches mir persönlich bei der Verkürzung der bei uns Fußballfans so unbeliebten, langen Sommerpause erfolgreich geholfen hat: „111 Legenden der Bundesliga“.
In dem Bildband porträtiert Autor Thomas Lötz gemeinsam mit Bildredakteur Reinaldo Coddou 111 von ihnen. Legenden des deutschen Fußballs, von der Gründerzeit der Bundesliga bis hin zu den aktuellen Weltmeistern von 2014, werden in diesem Buch in Wort und Bild kurz und kompakt porträtiert. Auf den insgesamt 160 reich bebilderten Seiten ist letztendlich eine spannende Mischung an Persönlichkeiten aus gut 50 Jahren Ligageschichte versammelt.
Und Dank wirklich gelungener Fotografien (mal relativ lustig, mal historisch, mal ganz aktuell) und angenehm zu lesender Texte entsteht in „111 Legenden der Bundesliga“ so am Ende ein wirklich vielseitiges, abwechslungsreiches Bild der Liga, welche am 24. August 1963 ihren Anfang nahm, und welche bis in die Gegenwart Millionen in ihren Bann zu ziehen vermag.

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FC Schalke 04: Draxler bald weg? Riether da! Sam ‚begnadigt‘. Wo ist da die Linie?

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Sidney Sam beim Schalke-Training. Quelle: Wikipedia, Foto: Daniel Kraski, Lizenz: CC BY 2.0

Die Personalpolitik bei Bundesligisten ist manchmal für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar. Sorgte in diesem Bereich vor Wochen noch der BVB für große Schlagzeilen, als er Ilkay Gündogan, nach monatelangem Hin und Her, dann doch noch eine Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr anbot, was viele Fans mit einigem Kopfschütteln und sogar deutlich vernehmbaren Pfiffen bei der Saisoneröffnung quittierten, sorgte dann der Abgang von Bastian Schweinsteiger beim FC Bayern München in Richtung Manchester für Aufregung unter den Anhängern des Rekordmeisters und für einen medialen Aufschrei der Superlative.
Aktuell ist es der FC Schalke 04 der mit schon erfolgten bzw. sich abzeichnenden Kaderentscheidungen für viel Gesprächsstoff sorgt. Neben der von vielen Beobachtern nur etwas Beiläufig wahrgenommenen Verpflichtung von Sascha Riether, dem sich abzeichnenden Abgang von Jefferson Farfan, bewegt aktuell besonders die Begnadigung des eigentlich dauerhaft suspendierten Sidney Sam und der mögliche Wechsel von der ursprünglich von vielen als Vereinsikone eingeplanten Mittelfeldhoffnung Julian Draxler die Fans der Knappen. So schnelllebig ist offenbar inzwischen das Profigeschäft. Da kann man sich auf öffentlich publizierte Aussagen häufig genug eben doch am Ende nicht wirklich verlassen. Was zählen schon noch Personalentscheidungen und Verträge? Im modernen Profifußball offensichtlich inzwischen nicht mehr allzu viel.
Dass ein Trainerwechsel immer auch einige Änderungen in Sachen Wertschätzung einzelner Spieler im aktuellen Kader nach sich zieht ist keine neue Erkenntnis. Das ist normal und ja auch einer der häufig genannten Gründe dafür, warum Trainerwechsel häufig eben auch, zumindest kurzfristig, einen gewissen Effekt auf die Leistung eines Teams haben. Alle Spieler im Kader werden in dieser Phase vom neuen Übungsleiter neu bewertet, was eben auch häufig zu besseren Teamleistungen führt, da sich wirklich jeder Spieler im Kader in dieser Phase extrem motiviert reinhängt, sich zudem um einen möglichst guten Eindruck beim neuen Coach bemüht. Doch aktuell fällt es noch schwer bei den Schalker Personalentscheidungen der letzten Zeit eine wirkliche, eine klare Linie zu erkennen.

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VfL Bochum: Jugendteams des Vereins laufen ab sofort unter der Marke „TALENTWERK“

Logo_VfL_BochumMit Beginn der neuen Spielzeit hat der VfL Bochum 1848 seinen Nachwuchsbereich umstrukturiert. Ziel ist es, die Verzahnung zwischen Lizenzspieler- und Jugendabteilung weiter voranzutreiben. Natürlich bleibt der Nachwuchsbereich dennoch eine eigenständige Marke. Und eben jene Marke trägt nun auch einen Titel. Ab sofort laufen die Jugendteams des VfL unter dem Namen TALENTWERK.

Jung, frisch, dynamisch – dieser Spielstil soll von nun nicht nur auf dem Rasen zu sehen sein, er wird ab sofort auch nach außen hin verbildlicht. Und zwar in Form einer eigenen Nachwuchsmarke. Der Name TALENTWERK vereint dabei sowohl Tradition als auch Zukunft, spielt auf die Geschichte und den Ursprung des VfL inmitten des Ruhrgebiets mit seiner bergbaulichen Industrie an und verdeutlicht die Zielsetzung, erfolgshungrige und bestmöglich ausgebildete Jugendspieler an den Profibereich heranzuführen und sie zu integrieren, was der Zusatz SPIELER BOCHUMER PRÄGUNG zusätzlich bekräftigt. In der Außendarstellung wird die neue Nachwuchsmarke der Blau-Weißen in Form eines eigenen Logos präsentiert, das die Silhouette des Vereinsemblems trägt. Es wird zudem eine eigene Facebook-Präsenz (https://www.facebook.com/talentwerk) geben, die ausführlich über die Neuigkeiten im gesamten TALENTWERK, sprich von der U9 bis zur U19, informiert.

Im Profikader von Cheftrainer Gertjan Verbeek stehen aktuell 18 Akteure, die bereits für das TALENTWERK im Einsatz waren. Torwart Andreas Luthe, Felix Bastians, Jan Gyamerah, Patrick Fabian, Onur Bulut, Henrik Gulden und Selim Gündüz können schon auf Profi-Einsätze für den VfL verweisen, hinzu kommen Felix Dornebusch und Julian Stock, die bereits in der vergangenen Saison im Zweitligakader standen. Neu sind seit Sommer zudem David Niepsuj, Michael Maria (zuvor U23), Frederik Lach, Cagatay Kader, Gökhan Gül, Görkem Saglam, Roman Zengin, Evangelos Pavlidis (alle U19) und Tom Baack (U17). Bei einer Kaderstärke von 33 Spielern eine beeindruckende Zahl.

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Recklinghausen: Radrennen „Rund ums Rathaus“

Rathaus Recklinghausen Foto: Robin Patzwaldt
Rathaus Recklinghausen Foto: Robin Patzwaldt

Die ‚Tour de France‘ läuft bekanntlich aktuell noch auf Hochtouren. Wem das Radsportspektakel im Nachbarland in den letzten Tagen aber vielleicht durchaus schon Appetit auf mehr Radrennen gemacht hat, der kann sich am morgigen Freitag, den 17. Juli 2015, hier im Revier Spitzenradsport auch prima mal wieder vor Ort anschauen. Und da ja wohl auch das Wetter am Freitag entsprechend mitspielen soll, viel Sonnenschein und warme Temperaturen sind aktuell angekündigt, bietet sich ein Besuch der Recklinghäuser Altstadt da doch gleich doppelt an.
Ab 19.15 Uhr trifft sich die Radsport-Gemeinde der Region nämlich in der Altstadt von Recklinghausen zum sogenannten Nacht-Kriterium „Rund ums Rathaus“.
Start und Ziel ist dabei auf dem örtlichen Kaiserwall geplant, wie die Stadt Recklinghausen aktuell mitteilt. Dann geht es über den Rathausplatz in den Erlbruch, um das Rathaus herum, um dann wieder quer über den Rathausplatz auf den Kaiserwall zu gelangen. Von dort biegen die Fahrer links Richtung Löhrgasse ab, wo sie in einer großen Kurve wieder den Kaiserwall herunterfahren.
Dies ergibt so insgesamt einen rund 600 Meter langen Rundkurs, mitten in der City, welcher teilweise direkt über den großzügig angelegten Rathausplatz führt. Das Fahrerlager wird dabei entsprechend direkt vor dem historischen Rathaus aufgebaut, sodass die dort versammelten Radfans dann wirklich hautnah bei den Vorbereitungen der Rennfahrer mit dabei sind.

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Zwischen Asienreise und Trainingslager posierte der BVB heute in Brackel für die Medien

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Gute Laune heute beim Fototermin des BVB in Brackel. Foto(s): Robin Patzwaldt

Der Terminplan der Dortmunder Borussia ist aktuell wirklich sehr eng getaktet. Kaum wieder von der einwöchigen Asienreise zurück in Dortmund, steht in der nächsten Woche bereits das inzwischen schon fast traditionelle Trainingslager in Bad Ragaz (in der Schweiz) an.
Zuvor jedoch stellten sich Trainerteam und Mannschaft heute in Dortmund-Brackel, am heimischen Trainingszentrum des Clubs, noch den dort versammelten Medienvertretern zum obligatorischen Fototermin.
Auch die Ruhrbarone waren dabei in diesem Jahr erstmalig mit vor Ort. Einige aktuelle Eindrücke vom heutigen Tage belegen recht anschaulich, wie entspannt es bei den Schwarzgelben aktuell noch zugeht, trotz der durchaus intensiven Trainingsarbeit an den wenigen Tagen in der Heimat.

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BVB: Ciro Immobile – Weg mit Schaden!?

Ciro Immobile bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: BVB
Ciro Immobile bei der Vertragsunterzeichnung in Dortmund im Sommer 2014. Foto: BVB

 

Es gibt sie bekanntlich immer wieder, diese Spielerneuverpflichtungen, die einfach nicht so funktionieren, wie man sich das am Anfang vorgestellt hat. Eine recht kapitale Fehleinschätzung war rückblickend wohl auch die damals gefeierte Neu-Verpflichtung des italienischen Torschützenkönigs Ciro Immobile durch den BVB im letzten Sommer. Nach einer Saison voller sportlicher Enttäuschungen und scheinbarer Missverständnisse, steht diese Partnerschaft aktuell offenbar jedoch bereits wieder kurz vor ihrer vorzeitigen Trennung.

Der FC Sevilla aus Spanien soll an einer Verpflichtung des in Dortmund sportlich und menschlich irgendwie gescheiterten Italieners interessiert sein. Eine Ablösesumme zwischen 12 und 15 Millionen Euro für den BVB ist im Gespräch. Gekostet hatte Immobile die Dortmunder damals wohl zwischen 18 und 20 Millionen. Ein Wert, den der Stürmer aktuell jedoch so längst nicht mehr einbringen dürfte. Weg mit Schaden, könnte man dazu dann wohl nur noch sagen.

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Vor 30 Jahren: Der 17-jährige ‚Bobbele‘ begeistert die Welt

Der Boris im Jahre 2013. Quelle: Wikipedia, Lizenz: Gemeinfrei
Boris Becker im Jahre 2013. Quelle: Wikipedia, Lizenz: Gemeinfrei

Aus gegebenem Anlass möchte ich hier heute auch einmal ganz kurz an den 07. Juli 1985 erinnern, einen Tag, der die deutsche Sportlandschaft tatsächlich nachhaltig verändert hat.
Was war geschehen? Nach einem Turnier voller Überraschungen besiegte an jenem Sommertag ein erst 17-jähriger Jüngling aus dem kleinen Örtchen Leimen, welcher auf den zuvor wohl nur echten Sport-Insidern bekannten Namen Boris Becker hörte, mit dem etablierten Top 10-Spieler Kevin Curren letztendlich auch seinen favorisierten Finalgegner in insgesamt vier Sätzen und schrieb als jüngster Sieger des wohl wichtigsten Tennisturniers aller Zeiten Sportgeschichte in ganz großem Stil, brachte dadurch auch eine zuvor in seinem Heimatland eher beiläufig verfolgte Sportart in das Blickfeld der Massen, wurde schlagartig zu einem internationalen Superstar des Sports.
Wer heute als Leser hier schon über vierzig Jahre alt ist, der dürfte sich vermutlich, so wie ich eben auch, noch genau daran erinnern was er an diesem Tag im Sommer vor 30 Jahren tat, wo er sich aufhielt, als der rotblonde Boris mit seiner etwas unbeholfen und schüchtern wirkenden Art seine überschäumenden Emotionen nach dem Triumph in seinem später von ihm gerne als sein ‚Wohnzimmer‘ bezeichneten Tennisstadions irgendwie halbwegs zu kontrollieren versuchte.

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Dortmund: Die BVB-Saisoneröffnung kämpft mit der Rekordhitze – Beteiligte trotzdem zufrieden

Bei 37 Grad im Schatten wurde in Dortmund gestern 'gekickt'. Foto(s): Robin Patzwaldt
Bei 37 Grad im Schatten wurde in Dortmund gestern ‚gekickt‘. Foto(s): Robin Patzwaldt

Auch wenn sich alle Beteiligten sprichwörtlich nach Kräften abmühten, so richtig vermochte der Funke bei der offiziellen Saisoneröffnung des BVB, zu der im gesamten Tagesverlauf immerhin rund 80.000 junge und alte Fans begrüßt werden konnten, beim Charity-Match der Dortmunder Profis gegen das ‚Team Gold‘, einer Mischung aus deutschen Spitzensportlern aus anderen Sportarten und einiger BVB-Fans, nicht überzuspringen. Nicht nur, dass das Spiel mit 17:0 (6:0) dazu natürlich erwartungsgemäß deutlich zu einseitig verlief, auch und gerade die Rekord-Hitze von über 37 Grad im Schatten machte es sowohl den Akteuren auf dem Feld, als auch den rund 40.000 Fans im ‚Westfalenstadion‘ irrsinnig schwer ihre ‚Normalform‘ zu erreichen.
Trotzdem gab es am Ende eines langen, extrem heißen Tages in der Reviermetropole am frühen Abend dann viele zufriedene Gesichter. U.A. auch bei der Deutschen Sporthilfe, welche sich über einen Spendenbetrag von 250.000 Euro freuen konnte.

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U21 des DFB blamiert sich bei der Junioren-EM – Problem Selbstüberschätzung?

;arc-Andre TerStegen. Quelle: Wikipedia, Foto: Clément Bucco-Lechat, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Torwart Marc-Andre TerStegen. Quelle: Wikipedia, Foto: Clément Bucco-Lechat, Lizenz: CC BY-SA 3.0

War das peinlich gestern, als die U21-Auswahl des DFB bei der Europameisterschaft in Tschechien, überraschend klar und deutlich, krachend mit 0:5 (0:3) gegen Portugal im ersten Halbfinale des Turniers die Segel streichen musste!
Doch bei näherer Betrachtung war es auch deutlich mehr als nur ein wirklich schwarzer Tag gegen den ebenfalls hochgehandelten Kontrahenten aus Portugal. Es war insgesamt ein blamabel schwach gespieltes Turnier, wenn man mal ganz ehrlich ist. Auch wenn einen die Berichterstattung bis zu diesem Spiel gestern allzu häufig etwas ganz anderes vermittelte. Die Mannschaft konnte, als es wirklich darauf ankam, nur noch in Ansätzen den eigenen Ansprüchen, dem eines echten Turnierfavoriten, wirklich gerecht werden. Kein einziges der vier gespielten Turnierspiele der Deutschen vermochte über die volle zeitliche Distanz zu überzeugen. Entweder startete man schwach, oder man brach nach gutem Beginn urplötzlich deutlich ein. Im Halbfinale war man dann nun gänzlich ohne Chance. Insgesamt wenig Grund zur Zufriedenheit also.

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