Wenn Mäuse die Schule schließen – und die Ratten schon längst da sind

Nagersichtung direkt am Marktplatz in Waltrop. Foto: Robin Patzwaldt

Es gibt diese Nachrichten, bei denen man unweigerlich innehält. Nicht, weil sie so spektakulär wären. Sondern weil man sich fragt: Meinen die das ernst? Eine solche Meldung flatterte in dieser Woche aus dem beschaulichen Waltrop in die Öffentlichkeit. Die Schule Oberwiese wurde geschlossen. Der Grund? Ein „Nagerbefall“. Klingt dramatisch, ein bisschen nach Katastrophenschutz, vielleicht sogar nach einem Drehbuch für eine mittelmäßige Netflix-Serie.

Inzwischen wissen wir: Es sind Mäuse. Ja, richtig gelesen. Mäuse. Und wegen dieser Mäuse bleibt eine Schule über eine Woche dicht.

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Lehrer in #Covid_19 – Zeiten: „Die Schulen nach Ostern wieder zu öffnen wäre grob fahrlässig!“

Sylvana Dziuba. Foto: privat

Wie für alle Menschen brachte die Corona-Krise auch für Lehrer und Schüler eine drastische Veränderung ihres Alltags. Nachdem hier in NRW am Freitag, den 13. März, bekanntgegeben wurde, dass der Unterricht bereits ab dem darauffolgenden Montag nicht mehr wie gewohnt stattfinden würde, mussten sich viele von ihnen quasi ohne jedwede Vorbereitungszeit auf ein völlig verändertes Leben und Lernen einstellen.

In Lehrerhaushalten treffen dieser Tage beide Gruppen direkt aufeinander. Ruhrbarone-Autor Robin Patzwaldt hat sich daher am Wochenende einmal mit dem vierzehnjährigen Gordon Kahmann und seiner Mutter Sylvana Dziuba unterhalten, die an der Fridtjof-Nansen-Realschule in Castrop unterrichtet.

Dabei erläuterte Dziuba den Ruhrbaronen die vielen Probleme, mit denen sie sich plötzlich in ihrem und dem Alltag ihres Sohnes Gordon, der die 8. Jahrgangsstufe des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Waltrop besucht, konfrontiert sieht. Zudem schilderte die leidenschaftliche Pädagogin eindringlich ihre Ängste, die sie in Bezug auf eine mögliche Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebs direkt nach den Osterfeien hat.

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