Norbert Röttgen: „Nie wieder hilflos! Ein Manifest in Zeiten des Krieges“

Dr. Norbert Röttgen (CDU); Foto: Steffen Roth
Dr. Norbert Röttgen (CDU); Foto: Steffen Roth

Seit des russischen Angriffs auf die Ukraine wurden einige Bücher zu diesem Konflikt – der seit Jahren brodelt – und seinen Hintergründen herausgegeben. Im Schatten des aktuellsten Krieges in Europa hat nun auch Norbert Röttgen ein Buch veröffentlicht.

Das überraschende an dem Buch: Es ist nicht nur informativ, sondern auch wesentlich spannender als es der Titel vorab erahnen lässt. Die Hörbuchversion, die Grundlage für diesen Beitrag war, wird von Norbert Röttgen selbst gesprochen. Thema des Buches ist nicht nur Russland und der aktuelle Konflikt in der Ukraine, das außenpolitische Aushängeschild der CDU beschreibt und analysiert viel mehr die aktuelle Lage und geht der Frage nach, wie wir – der Westen – sehenden Auges in diese Krise laufen konnten. Vorab: Eine besondere Leseempfehlung an Menschen, die auf Social Media noch mit Putin-Trollen und russischen Bots diskutieren. Mit Märchen und Fake-News aus dem Kreml, wie z.B. das beliebte „Die NATO hat mit der Osterweiterung Russland zum handeln gezwungen“, räumt Norbert Röttgen auf. Und das gründlich.

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Jetzt ist nicht die Zeit, sich um Putins Gesicht Gedanken zu machen

Vladimir Putin Foto: Kremlin.ru Lizenz: CC-BY 4.0

 

Vor allem in Deutschland macht man sich viele Gedanken darüber, wie der Krieg in der Ukraine beendet werden kann, ohne dass Wladimir Putin sein Gesicht verliert. 

Es gibt eine lange europäische Tradition der Friedensverhandlungen: Die Sieger setzen sich mit den Besiegten an einen Tisch und verhandeln miteinander. Als die Alliierten nach dem ersten Weltkrieg der deutschen Regierung den Versailler Vertrag vorlegten, ohne dass das Land an seiner

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Jürgen Todenhöfer kämpfte in Duisburg mit der Lautsprecheranlage und für Frieden mit Russland

Jürgen Todenhöfer suchte Duisburg heim; Foto: Peter Ansmann
Jürgen Todenhöfer suchte Duisburg heim; Foto: Peter Ansmann

Jürgen Todenhöfer besuchte am Freitag Duisburg, um das „Team Todenhöfer“ vor Ort im Landtagswahlkampf zu unterstützen. Der Krieg in der Ukraine stand dabei thematisch im Vordergrund.

Viel los war bei dem Event der Kleinstpartei, die ihr Gründer und Vorsitzender gerne als „Bewegung“ sieht, nicht. 26 Teilnehmer, plus insgesamt drei Passanten die kurzweilig verweilten.

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Nord Stream 2 und Putins Querfront gegen den Westen

Russlands ewiger Präsident Wladimir Putin hat den Westen im Visier und setzt auf klassische Zersetzungsstrategien; Foto: Government.ru / CC BY
Russlands ewiger Präsident Wladimir Putin hat den Westen im Visier und setzt auf klassische Zersetzungsstrategien; Foto: Government.ru / CC BY

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin präsentiert sich gerne und – zugegeben – erfolgreich als starker und durchsetzungswilliger Macher – der nichts dem Zufall überlasst.

Trotz der offensichtlichen Demokratiedefiziten in seinen Land, auffällig vielen ungeklärten Todesfällen von Kritikern, der Annexion der Krim: Russlands starker Mann und ewiger Präsident hat nach wie vor seine Anhänger und Fans im Westen. Was dabei verwundert und zugleich fast bewundernswert ist: Putin hat es geschafft, in Deutschland eine Querfront gegen den Westen aufzubauen. Und trotz ideologischer Differenzen innerhalb dieser Front: Sie funktioniert. Leider.

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Sputnikschock 2.0: Putins unnütze Idioten

Gestern wurde von "Fake-Pandemie" gesprochen - heuer wird der lebensrettende "Sputnik-Impfstoff" gefeiert; Screenshot Facebook
Gestern wurde von „Fake-Pandemie“ gesprochen – heuer wird der lebensrettende „Sputnik-Impfstoff“ gefeiert; Screenshot Facebook

Seit Beginn der Coronakrise wird – durch gezielte Desinformation – versucht, diese zur Destabilisierung der westlichen Demokratien zu nutzen. RT Deutsch und RUBIKON verbreiten seit Beginn der Krise Fake-News, versuch(t)en Misstrauen in die Demokratie zu schüren und die Stimmung anzuheizen (Infodemie: Streut Russland Fake News über Corona?).

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