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Trägerverein des Prinzregenttheaters bietet Romy Schmidt ein Jahr Verlängerung an – Neue Theaterleitung spätestens ab 2019!

Romy Schmidt (Foto: Sandra Schuck)

 

Nachdem der dreijährige Vertrag von Theaterleiterin Romy Schmidt vom Trägerverein des Prinzregenttheaters im letzten Jahr überraschend nicht verlängert wurde und es daraufhin im vergangenen Herbst etliche Vermittlungsgespräche (und den Rücktritt ihrer Vorgängerin Sibylle Broll-Pape aus dem Vorstand des Theatervereins) gab, stellt der Trägerverein nun in einer Pressemitteilung klar, dass es für Romy Schmidt keine weiteren drei Jahre am Prinzregenttheater geben wird. Nach der jetzt auslaufenden Spielzeit  bietet der Verein der Theaterleiterin nur noch ein Jahr Verlängerung an – spätestens zur Spielzeit 2019/20 wird die Theaterleitung neu besetzt.

In einer Pressemitteilung der beiden Vereinsvorstände Susanne Muthig-Beilmann und Dr. Hans Hanke (als Vertretung des „Trägervereins Prinzregenttheater“) ist zwar von „konstruktiven und freundlichen Gesprächen“ und einer hohen Wertschätzung für die künstlerische Arbeit Romy Schmidts die Rede, weiter wurden aber „Unterschiede in den Auffassungen zur Leitung des Hauses erkennbar“.

Wörtlich heißt es in der Presseerklärung: „So vertritt das Regieteam um Romy Schmidt nach wie vor die Aufassung, dass Meinungsverschiedenheiten zwischen Verein und Leitung in der Öffentlichkeit ausgetragen werden müssen. Dem können wir uns nicht anschließen. Auch darum konnten wir der Forderung des Teams, den Vertrag sofort um drei Jahre zu verlängern, nicht folgen. Der Trägerverein des PRT hat der Intendantin Romy Schmidt – entsprechend seiner Sitzung am vergangenen Wochenende – angeboten, den ausgelaufenen Vertrag zu besseren Konditionen bis 2019 zu verlängern. Für die Spielzeit 2019/20 wird die Theaterleitung neu ausgeschrieben.“

Ob Romy Schmidt allerdings wirklich bereit ist, auf dieses Angebot einzugehen, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Spätestens in einer Woche dürfte endgültig Klarheit herrschen.

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